Hoher Stundensatz, um Beichten zu lesen

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Morallosigkeit Habgier Trunksucht Arbeit

Ich beichte hiermit das ich als junger Freiberufler hier bei einem Kunden sitze, an einem Samstag Morgen, ein scheiss hohen Stundensatz verlange und schon die ganze Zeit "beichthaus" lese, weil ich die Geschichten hier zum Schreien finde. Danke an alle die hier beichten. Ihr macht den Tag erträglicher. Ach ja und obwohl ich heute arbeiten muss habe ich mich gestern total besoffen. Hier ist sowieso keiner. Ein Hoch auf große Unternehmen.

Beichthaus.com Beichte #00017852 vom 30.09.2006 um 19:37:25 Uhr (2 Kommentare).

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Warum entscheidet sie sich nicht für mich?

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich weiß, es ist nicht gut, aber ich (m) habe mich irgendwie in eine meiner besten Freundinnen verliebt. Sie meinte auch, dass sie mich eigentlich ja auch recht anziehend findet... Das Dumme an der Sache ist, sie hat einen Freund... Und meint, sie ist glücklich mit ihm. Ach verdammt, warum entscheidet sie sich nicht für mich? Er hat kaum Zeit für sie und wir würden so verdammt gut zusammenpassen!

Beichthaus.com Beichte #00017790 vom 28.09.2006 um 01:02:05 Uhr (2 Kommentare).

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Der Verlust all meiner Daten

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Zorn Aggression Zeitz

Neulich ist meine Festplatte abgeraucht, mit allen Daten. Ich habe lange keine Datensicherung mehr gemacht, aus Zeitmangel. Am Liebsten möchte ich jetzt irgendeinen Unschuldigen mit dem Beil bearbeiten, sodass die Eingeweide rausspritzen, wie dicker Senf.

Beichthaus.com Beichte #00017720 vom 25.09.2006 um 23:34:52 Uhr in Zeitz (2 Kommentare).

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Abstand vom Ex

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Feigheit Begehrlichkeit Ex

Ich habe Angst davor, wieder mehr mit meinem Ex-Freund zu chatten oder zu telefonieren. Ich bin erst seit gut einem Monat über ihn hinweg, und wenn er mir jetzt wieder zu Nahe kommt, könnte ich mich erneut in ihn verlieben. Er ist einfach zu toll! Das Problem ist aber: Er ist mit seiner großen Liebe zusammen und mich findet er nur hübsch und sympathisch. Also sollte er bitte, bitte Abstand halten!

Beichthaus.com Beichte #00017593 vom 21.09.2006 um 21:11:42 Uhr (0 Kommentare).

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“Beichte

Meine Beziehung als Drogenjunkie

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Drogen Selbstsucht Verzweiflung Begehrlichkeit Maßlosigkeit Partnerschaft Dinkelscherben

Ich (w/29) möchte beichten, dass ich in der Vergangenheit, besonders was Beziehungen anging, sehr große Fehler gemacht habe. Mir war bis vor vier Jahren nicht wirklich bewusst, dass ich eine Borderlinerin bin. Schon seit der Kindheit hatte ich durch meine Familienverhältnisse immer Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen. Ich hatte zwar viele Freunde, aber habe nie jemanden wirklich an mich herabgelassen, zudem kam noch dazu, dass ich mit zwölf Jahren angefangen habe, Drogen zu nehmen. Mit 19 Jahren hatte ich dann meine erste richtige Beziehung - er war elf Jahre älter, stand im Leben, kiffte ab und zu, aber ansonsten führte er ein normales Leben. Und ich verliebte mich so stark und überraschend in ihn, dass ich total überwältigt von den Gefühlen war und damit gar nicht klar kam. Ich empfand so intensiv, dass es mir Angst machte. Ihm ging es genauso, nur konnte er damit umgehen und war sehr glücklich, mich gefunden zu haben. In dieser Zeit versuchte ich ständig, ihn auf Abstand zu halten und nahm selbst viel Kokain, da ich dann das Gefühl hatte, alles unter Kontrolle zu haben. Doch wenn ich bei ihm war, stellte er immer wieder meine Welt auf den Kopf, wenn er mich küsste und berührte war es oft so schön, dass es gleichzeitig schon schmerzte.

Manchmal küssten wir uns, wie im Rausch, wie Ertrinkende die Rettung suchten - und es kam zwei Mal vor, dass wir beide richtig Tränen in den Augen hatten. Das verwirrte mich so sehr, dass ich anfing, es kaputtzumachen. Ich verletzte ihn, ließ ihn sitzen, trieb es so weit, dass er sich ständig Gedanken oder Sorgen um mich machte. Vermittelte ihm oft das Gefühl, dass er mir egal wäre. Doch sobald ich wieder bei ihm war, überschüttete ich ihn mit Liebe und Zuneigung, die ich ja auch wirklich empfand. Und so ging es eineinhalb Jahre - ein ständiges Hin und Her. Nähe und Distanz im Extremen. Irgendwann war er so verzweifelt, er trennte sich das fünfte oder sechste Mal von mir. In dieser Zeit hatte ich so einen schlimmen Drogenabsturz gehabt, vorher immer mal wieder in die Kriminalität abgerutscht, dass die Polizei mit einem Haftbefehl vor der Tür stand und ich erst mal ein Jahr ins Gefängnis sollte. Ich schrieb ihm einen Brief, damit er wusste, wo ich war, doch er antwortete nicht.

Die ersten zwei Monate waren sehr schwer, nach langer, langer Zeit das erste Mal clean, dazu die Gedanken was ich ihm, aber auch meiner Familie, mit meinem Verhalten angetan hatte. Ich setzte mich intensiv mit dem Thema Borderline auseinander, hatte Gespräche mit einer Therapeutin und sprach viel mit anderen Leuten, um alles zu verstehen und um ihn zu verstehen. Ich schrieb ihm jeden Tag einen Brief, aber schickte nie welche ab, sondern sammelte sie alle in einem Ordner, um sie ihm zu geben. Der Gedanke an ihn, und die Hoffnung auf eine normale Beziehung mit ihm, ließ mich die Zeit im Gefängnis durchstehen. Ich wollte alles wiedergutmachen, versuchen, ihm alles zu erklären, mich bei ihm entschuldigen und ihm zeigen, wie ich wirklich war. Nach fast sechs Monaten stellte ich einen Antrag auf Halbstrafe und der Antrag wurde genehmigt. Ich durfte ein halbes Jahr früher raus. Mein erster Weg führte zu ihm. Doch in seiner Wohnung war niemand mehr und ein Freund von ihm erzählte mir, dass er nach Spanien gegangen ist und mit mir nichts zu tun haben wollte. Er wollte nie wieder mit mir reden und mich auch nicht mehr sehen. Meine Versuche, Kontakt herzustellen, scheiterten an seinem Hass gegenüber mir.

Er will bis heute nicht einmal mit mir reden. Vor etwa zwei Jahren kam er wieder nach Deutschland, in dieselbe Stadt zurück, aber er möchte auf keinen Fall etwas mit mir zu tun haben. Ich habe versucht mich zu entschuldigen, aber er möchte nichts hören. Ich kann ihn verstehen und akzeptiere seinen Wunsch - und doch hoffe ich, dass er mir eines Tages verzeihen kann. Dieses Jahr ist es 10 Jahre her, dass wir uns kennen lernten und ich möchte beichten, dass es mir wahnsinnig leidtut, jemandem so wehgetan zu haben, der mich so geliebt hat.

Beichthaus.com Beichte #00017581 vom 21.09.2006 um 06:02:40 Uhr in Dinkelscherben (16 Kommentare).

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