Dumme Hetze gegen den Islam

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Dummheit Hass Zorn Gesellschaft

Ich muss beichten, dass ich das erste Mal in meinem Leben großen Hass in mir trage. Der gilt diesen irrationalen, nicht müde werdenden Islam-Hetzern, die Montag für Montag auf die Straße gehen und selbst nicht wissen, was genau sie hassen. Ich bin kein Moslem und […]
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Beichthaus.com Beichte #00037000 vom 09.11.2015 um 00:00:34 Uhr (39 Kommentare).

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Ein Furz in der Warteschlange

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Ekel Schamlosigkeit Peinlichkeit

Am Wochenende bin ich mit Freunden auf die Kirmes gefahren und bei unserem Rundgang wollte ich in ein bestimmtes Fahrgeschäft. Es war recht gut besucht und die Personen mussten abgezählt in die Gondeln. Ich wartete mit den anderen Fahrgästen auf der steilen Metalltreppe. Ich merkte beim Warten, wie sich in meinen Gedärmen Gase nach unten schlängelten und es war recht unangenehm. Als sie am Hintereingang angekommen waren, überlegte ich kurz und ließ den Furz. Was eine großartige Erleichterung. Ich blähte meinem Hintermann direkt ins Gesicht. Der Pumps war zum Glück recht leise, aber selbst mir wurde von der fauligen Gaswolke schlecht. Ich guckte unauffällig zu meinem Hintermann und er warf mir einen Blick zu, der mir wünschte, dass die Ketten vom Kettenkarussell an meiner Gondel reißen. Nach dem Blick schämte ich mich selbst für den abgelassenen Schirmständer. Es tut mir leid und ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036999 vom 08.11.2015 um 23:40:26 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Rechte Erzieherinnen

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Engherzigkeit Vorurteile Boshaftigkeit Schule

Ich befinde mich gerade in meinem letzten Ausbildungsjahr zur Erzieherin und bin indirekt schuld daran, dass zwei Klassenkameradinnen im Sommer nicht mit uns ihren Abschluss machen werden. Alles fing am Ende des letzten Schuljahres an. Zur Info: Über die Sommerferien hinweg ist in unserer Kleinstadt ein Flüchtlingsheim eröffnet worden und als Projekt organisierten wir in den Ferien für Flüchtlingskinder Aktionen, in Zusammenarbeit mit den Einrichtungen, in denen wir arbeiten und gearbeitet haben. Ziemlich bald bekam ich mit, dass zwei in unserer Klasse rechts eingestellt sind und sehr schlecht von Flüchtlingen allgemein redeten. Sie erfanden auch oft Ausreden, warum sie nicht zu unseren Aktionen kommen konnten, und wenn sie da waren, beobachtete nicht nur ich sie, wie sie immer wieder unmögliche Aktionen brachten - so haben sie bei einem kleinen Fest den Flüchtlingskindern die gebastelten Sachen beschädigt und einmal sogar ins Essen gespuckt. Alles unterste Schiene. Nun ist es so, dass ich sehr tolerant bin - wer ein Problem mit Ausländern hat, gut, ist seine Meinung. Solange er keine Ausländer angreift, ist es mir egal. Aber natürlich ging das nicht nur mir zu weit. Die Klasse sprach daraufhin über das Verhalten, ohne Namen zu nennen, und unser ganzes Integrationsprojekt wurde als Freiwilligenprojekt an das DRK übergeben. Damit war es kein Pflichtprogramm mehr. Gut, dachte ich mir, besser, als wenn die beiden weiter auf den armen Flüchtlingskindern rumhackten.


Einige Zeit später, etwa Anfang Oktober, saßen wir in einer Gruppenarbeit zusammen, eine von den beiden "Ausländerfeindinnen", zwei Klassenkameraden und ich. Es ging um Sprachentwicklung, und natürlich sprachen wir auch kurz über zweisprachig erzogene Kinder, die meist einen Migrationshintergrund haben. Sie wetterte plötzlich total los, wie sie das nerve, dass sie jetzt auch so ein "Kanacken-Pack" in ihrer Gruppe hätte und es sie nerve, wenn sie kein Deutsch sprechen. Das war der Punkt, wo ich einfach kein Verständnis mehr haben konnte. Mit Wut im Magen sah ich abends fern und sah bei einem dieser Tratsch-Magazine einen Beitrag über Cyber-Mobbing, bei dem ein Video rumgeschickt wurde, welches das Leben des armen Mädchens zerstört hat. Wie gesagt, ich hatte eine riesige Wut im Bauch. Ich schrieb also einem meiner Klassenkameraden, wie lustig es wäre, wenn so ein Video im Internet von unseren Hobby-Nazis rumschwirren würde. Wir ließen uns darüber eine ganze Weile aus, bis meine Wut sich gelegt hatte. Ich schrieb sogar noch, dass es gut getan hat, sich so etwas vorzustellen, aber dass so etwas auch viel zu gemein wäre und wir immerhin angehende Pädagogen sind.


Es vergingen etwa zwei Wochen, es war Sonntagmorgen, entsprechend lang hatte ich geschlafen, als ich eine Nachricht von eben diesen Klassenkameraden bekam. Ich solle mal bei Facebook gucken. Das tat ich etwas irritiert auch, es dauerte nicht lange, bis ich das fand, was er meinte. Meine Klassenkameradinnen hatten beide ein Video hochgeladen, auf dem sie - merklich betrunken - über Ausländer herzogen und noch einige unschöne Dinge über Freunde und Kollegen erzählten. Wie gesagt, wir leben in einer Kleinstadt und es machte mehr als nur schnell die Runde. Beide behaupteten steif und fest, die Videos weder selbst gedreht noch hochgeladen zu haben und dass sie sich an nichts erinnern würden, was ich sogar glaube. Ich denke eher, dass es der Klassenkamerad war, der sie mit ihren Handys gefilmt hatte und es auch über die Handys hochgeladen hat, so einen Sperrcode mitzubekommen, ist sicherlich nicht so schwer.


Das Ende vom Lied war, dass beide ihre Praktikumsstelle verloren und auch keine Neue mehr fanden. Damit verloren sie natürlich auch ihren Ausbildungsplatz an der Schule, wobei die Lehrer sogar versuchten, die Einrichtungen zu überzeugen. Ich muss beichten, dass ich aufgrund meiner Wut wahrscheinlich einen Klassenkameraden auf eine vollkommen idiotische Idee gebracht habe. Übrigens ermittelt die Polizei und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis sie eben diesen Klassenkameraden ausfindig machen, sollte er es gewesen sein. Ich weiß, dass ich dafür nur indirekt etwas kann, aber es tut mir trotzdem sehr leid, zwei Leben zerstört zu haben, auch wenn ich tief in mir froh bin, dass solche Hobby-Nazis nicht auf Kinder losgelassen werden.

Beichthaus.com Beichte #00036998 vom 08.11.2015 um 21:48:24 Uhr (36 Kommentare).

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Ich will nicht erwachsen sein!

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Peinlichkeit Verzweiflung

Ich (m/19) möchte beichten, dass ich es blöd finde, so schnell Erwachsen zu werden. Als Kind wollte ich immer so schnell wie möglich 18 werden, damit ich endlich Auto fahren, Alkohol trinken und Computerspiele und Filme ab 18 spielen und sehen kann, ohne das jemand zu mir kommt und sagt, dass ich noch zu jung dafür bin. Jetzt kann und habe ich auch schon alles gemacht, was ich machen wollte. Aber jetzt wird mir langsam langweilig und ich fange an, meine Kindheit zu vermissen, in der ich mit Freunden oft Fangen und Verstecken gespielt habe, meine eigene Festung aus Kissen und Decken gebaut habe und natürlich fehlt mir auch meine Playmobil-Ritterburg. Weil ich diese tolle Zeit, in der man keine Probleme hatte, nicht mehr zurückspulen kann, fehlt sie mir manchmal sehr. Deswegen hole ich mir gerne mal meine alte Playmobil-Burg aus dem Keller, die ich eigentlich für meine späteren Kinder aufgehoben habe, und fange an, damit zu spielen. Aber es ist mir sehr peinlich als (halber) Erwachsener immer noch damit zu spielen. Deswegen mache ich das nur, wenn sonst niemand zu Hause ist und ich meine Ruhe habe.

Beichthaus.com Beichte #00036997 vom 08.11.2015 um 21:23:36 Uhr (13 Kommentare).

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Der Name meines ungeborenen Kindes

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Verzweiflung Lügen Familie Schwangerschaft

Ich (w/32) bin Mutter von zwei Söhnen. Ich bin jetzt im achten Monat schwanger. Vor Kurzem ist der Pate meines Mannes verstorben und mein Mann war völlig fertig. Ein paar Tage später schlug er dann vor, unser drittes Kind nach ihm zu benennen. Der Name ist völlig in Ordnung, also war ich damit einverstanden und sagte zu. Ich kam sehr gut mit ihm aus, aber habe nach seinem Tod und dem Vorschlag meines Mannes erfahren, dass er doch kein so guter Mensch war. Mein Mann weiß das nicht und ich möchte seine Erinnerungen an ihn nicht trüben, auch wenn er das irgendwann höchstwahrscheinlich erfährt. Doch eins ist klar: Mein Kind soll den Namen nicht bekommen. Bald ist es so weit und ich hoffe darauf, dass es ein Mädchen wird, nach zwei Söhnen. Wenn nicht, habe ich ein Problem.

Beichthaus.com Beichte #00036995 vom 08.11.2015 um 19:15:09 Uhr (8 Kommentare).

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