Ich muss ihn doch betrügen!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Selbstsucht Partnerschaft Masserberg

Ich (w/19) habe seit fast zwei Jahren einen Freund. Wir sind auch verlobt. Naja, wir sind nicht das erste Mal zusammen, denn er hat damals viele Fehler gemacht. Zum Beispiel hat er mich betrogen und das auch noch heimlich. Aber ich habe ihm schon lange verziehen, sonst wäre ich ja nicht wieder mit ihm zusammen gekommen. Nun ja, nach zwei Jahren ist man nun einmal nicht frisch verliebt. Das ist mir schon klar. Aber wenn ich zum Beispiel mit meinem Freund in einer Disco bin, dann hockt er nur da. Redet nichts und tanzt auch nicht mit mir. Dazu muss ich noch anmerken, dass ich gerne hemmungslos feiere. Aber auch als wir letztens mit einem befreundeten Pärchen essen waren, war er nur stumm. So etwas wie Komplimente habe ich vielleicht sechs Mal in der Beziehung bekommen. Und so etwas wie Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit, usw. kenne ich nicht mehr. Auf jeden Fall habe ich letzte Woche einen Typen (22) im Internet kennengelernt. Er hat mir alle geschenkt, was mein Freund mir nicht mehr gibt. Wir haben innerhalb von zwei Tagen 24 Stunden telefoniert. Es ist so wunderschön mit ihm. Jetzt zur eigentlichen Beichte: Ich werde zu diesem Typen fahren, ohne dass mein Freund etwas davon weiß. Der Typ weiß zwar von ihm, aber er wird mich wie ein Single behandeln. Ich habe zwar ein schlechtes Gewissen, aber ich weiß halt auch nicht, wie ich es sonst machen soll.

Beichthaus.com Beichte #00023329 vom 12.02.2008 um 07:43:23 Uhr in Masserberg (19 Kommentare).

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Ich war ein Arschkind!

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Gewalt Aggression Selbstsucht Schamlosigkeit Schule

Als ich (w) in der vierten Klasse war und meinen allerletzten Tag hatte, stand ich in der Pause bei meinen Freundinnen und eine aus der Parallelklasse spielte wieder Tussi und hielt sich für toll. Daraufhin habe ich ihr eine verpasst und sie gegen den Brustkorb getreten. Danach hat sie geheult und am Boden gelegen. In der nächsten Stunde kam ihre Klassenlehrerin rein und hat mich mitgenommen in ihre Klasse. Das Mädel lag immer noch auf dem Boden auf einer Matratze, röchelte, bekam kaum Luft und flennte wie bescheuert. Ich wurde dann dazu gezwungen, mich vor der ganzen Klasse zu entschuldigen, tat das dann auch halbherzig und verließ den Raum mit einer zynischen Bemerkung: "...und hör auf zu heulen, dann geht das Luftholen besser". Ich war ein ziemliches Arschkind und das bin ich heute noch und man sagt es mir oft genug. Immerhin bin ich ehrlich. Ich weiß, dass ich rechthaberisch und egoistisch bin und allgemein viele Eigenschaften eines guten Arsches in mir vereine.

Beichthaus.com Beichte #00023327 vom 12.02.2008 um 06:02:14 Uhr (16 Kommentare).

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Verlorene Schuhe im Kino

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Peinlichkeit Verzweiflung

Während eines Kinobesuches habe ich meine Schuhe ausgezogen, weil mir warm war. Im Laufe des Films ist dann einer der Schuhe abhandengekommen. In lauter Panik habe ich vorsichtig mit meinem Fuß danach gesucht. Ich dachte, ich hatte ihn! Leider war es nur der Fuß eines männlichen Sitznachbarn, der sich verwirrt umsah und mich böse anschaute. Es war soooo peinlich!

Beichthaus.com Beichte #00023303 vom 29.01.2008 um 04:55:21 Uhr (15 Kommentare).

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Man wird seltsam, wenn man zusammen wohnt

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Ekel Unreinlichkeit Rache Arbeit

Mein Mitbewohner und ich arbeiten in derselben Firma, die uns auch gleichermaßen auf den Sack geht, vor allem ganz bestimmte Kollegen, die mit ihrer seltsamen Art schon des öfteren für Gemütsverstimmungen, aber auch Belustigung bei uns gesorgt haben. Heute, ein äußerst ruhiger Freitag, habe ich beschlossen, meinen angestammten Arbeitsplatz zu verlassen, um ihm an dem seinen Gesellschaft zu leisten und die Zeit so besser und vor allem sinnvoller - weil lustiger - zu verbringen. Eine der nicht wirklich gemochten Kolleginnen kam nach vorne, hatte mal wieder eine Bitte, die wir ihr gerne nicht erfüllt hätten und damit den Zorn meines Mitbewohners auf sich gezogen. In einem günstigen Moment, sie und ein weiterer Kollege waren gerade in der Zigarettenpause draußen, trafen wir uns in der Küche und gedachten der vielen schönen Dinge, die man mit den Lebensmitteln unbeliebter Kollegen so anstellen könne... 0

Da kam ihm die Idee: Er nahm das offene Paket Wurst der besagten Kollegin und verpasste den noch vorhandenen Scheiben einen äußerst zärtlichen und wirklich erotisch anmutenden Zungenkuss, was aber noch nicht alles gewesen sein soll. Da wir die Gunst der Stunde immer noch nutzen konnten, es waren keine Kollegen in Sicht, öffnete er seine Hose und (kennt ihr den Film Roadtrip, wenn die Jungs im Café sitzen und der eine seinen French-Toast ohne Puderzucker haben will?) steckte sich das Päckchen Wurst hinten in die Hose, bewegte sodann seinen Po erotisch hin und her, bevor er das Päckchen wieder liebevoll an seinen angestammten Platz im Kühlschrank zurücklegte. Als die Kollegen aus der Pause zurück und in Richtung Küche kamen, mussten wir leider mit schallendem Gelächter die Küche verlassen und konnten als Antwort auf die Frage, was denn los sei, nur noch entgegnen, dass man eben etwas seltsam wird, wenn man zusammen wohnt.

Beichthaus.com Beichte #00023298 vom 27.01.2008 um 05:43:53 Uhr (5 Kommentare).

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Kostenlose Einkäufe f

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Diebstahl Schamlosigkeit Selbstsucht Boshaftigkeit Arbeit

Ich arbeite in dem Supermarkt einer großen Kette und im Laufe der Zeit habe ich meine ganz eigene Art der Abrechnung an der Kasse entwickelt. Da ich in einem Markt arbeite, der direkt in meiner Nachbarschaft liegt und viele Freunde und Bekannte dort einkaufen, fing ich irgendwann an, den einen oder anderen etwas teureren Gegenstand über den Scanner zu heben, ohne dass er erfasst wurde. Da dies so gut klappte, dass niemand etwas mitbekam, fing ich bald an bei doppelt gekauften Artikeln einen durchgehen zu lassen und den nächsten direkt abzuziehen, damit auch dies kostenlos blieb. Wenn ich alleine an der Kasse bin, winke ich auch hin und wieder Freunde durch, ohne dass sie etwas bezahlen müssen. Das geht zwar nur, wenn kein Kunde in der Nähe ist und auch die Kollegen gerade beschäftigt sind, aber hin und wieder kommt es vor. Und das sind meistens Artikel, die an der Kasse direkt sind, beispielsweise Zigaretten. Denn wenn da ein Einkaufswagen dabei wäre, hätte ich schon bisschen Skrupel aus Angst, dass jemand etwas mitbekommt.

Dafür, da ich es doch unfair finde, dass der Laden so viel Geld durch solche Aktionen verliert, ziehe ich bei anderen Kunden, vor allem wenn sie mir optisch nicht gefallen oder unfreundlich sind, den einen oder anderen Artikel doppelt über den Scanner. Wenn der Einkauf etwas größer ist und der Kunde nicht hinguckt, geht das super! Bisher habe ich auch noch nicht erlebt, dass jemand den Kassenbon kontrolliert. Ich mache das seit ich dort arbeite, denn ich will ja nicht beschissen werden und kenne die Methoden. Wie lange ich so etwas noch mache - keine Ahnung. In einem anderen Laden bei uns in der Nähe muss es ähnlich zugegangen sein und deshalb wurden an der Kasse Kameras installiert. Daraufhin gab es zahlreiche Entlassungen. Was aber den Schluss zulässt, dass meine Kollegen da nicht besser sind. Schlechtes Gewissen habe ich keines, wohlgemerkt. Es kann aber sein, dass die anderen Kunden auf Dauer wegen so einem Beschiss mehr blechen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00023297 vom 26.01.2008 um 10:13:28 Uhr (14 Kommentare).

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