Der Vater meiner Freundin

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Missbrauch Gewalt Familie

Ich bin seit knapp 5 Jahren mit meiner jetzigen Freundin zusammen und es läuft auch alles ganz gut. Wenn es da nicht diese eine Sache gäbe. Sie wurde von ihrem Vater sexuell missbraucht im alter von 12-14. Sie hatte das alles wohl verdrängt bis sie 18 war und man merkt es Menschen auch nicht an was für eine Vergangenheit sie haben. Jedenfalls nach circa 1,5 Jahren Beziehung mit ihr hatte sie ihren Vater beim masturbieren erwischt und es ihrer Mutter erzählt. Diese schmiss diesen Menschen aus der Wohnung und verlangte die Scheidung. Bei den beiden lief es wohl auch in der Ehe nicht ganz so gut.

Die Sache ist jetzt die. Nach dieser Aktion von ihrem Vater kam bei ihr alles wieder hoch. Das sie von ihm Missbraucht wurde und er die ganzen Jahre getan hatte als sei nix. Es dauerte dann noch circa zwei Wochen bis sie sich mir Anvertraute. Ich war erst so perplex und wusste gar nicht was ich sagen sollte. Sie war nur am weinen und ich weinte aus Wut mit ihr mit! Ich riet ihr sich ihrer Mutter anzuvertrauen, was sie auch tat. Diese erstattete Anzeige und er verlor darauf hin seinen Job. Es dauerte wieder circa ein Jahr das dieser Mensch hinter Gitter kam. Dieses Jahr war die wohl schlimmste Zeit meines Lebens. Es kam des öfteren vor, dass ich nachts aufwachte und sie weinend im Bett neben mir lag und nur ganz schwer wenn überhaupt zu beruhigen war.

Die härte ist ja: Er wurde für 2 Jahre verknackt. In den zwei Jahren hatte sich die Gesamtsituation bei ihr und mir wieder normalisiert. Es ging wieder Bergauf sie lachte wieder mehr und war sonst auch guter Dinge.
Nach diesen 2 Jahren kam er wieder frei mit der Auflage eine Therapie zu machen. Anstatt weit weg von hier zu ziehen ist er in einen Nachbarort gezogen (circa 5 km entfernt) und meinte sich da breit machen zu müssen. Sprich es kam des öfteren vor, dass wir ihm über den Weg gelaufen sind. Das Ende vom Lied war das es meiner Freundin wieder schlechter ging. Irgendwann konnte ich das einfach nicht mehr ertragen zu wissen, dass dieses Geschöpf dafür verantwortlich ist das es ihr wieder so schlecht geht. Sie war zwar zu dem Zeitpunkt schon in Therapie wegen der ganzen Sache aber auch nur ein mal im Monat was meiner Meinung nach bedeutend zu wenig ist!


Irgendwann ist mir dann der Kragen geplatzt und ich habe, über einen Arbeitskollegen, eine Truppe von 5 Leuten zu ihm nach hause geschickt. Die Adresse rauszufinden war nicht die Sache. Für ihn endete das Ganze mit einer Demolierten Inneneinrichtung, einer gebrochenen Nase, Rippen Prellungen und mehreren Quetschungen. Ich habe nachher mit seinem Nachbarn mal auf einem Schützenfest darüber geredet. Die Jungs haben ihm dann klar gemacht, dass er sich besser eine andere Wohnung weit weg suchen soll. Nach einer Woche war er dann weg. Seine alte Wohnung steht seit dem leer und meiner Freundin geht es wieder besser. Wir planen zu Zeit unsere Hochzeit und wollen danach Kinder bekommen. Für solche Geschöpfe habe ich nichts über und werde es auch nie haben. Am besten der Manneskraft berauben.

Beichthaus.com Beichte #00029283 vom 18.08.2011 um 16:50:59 Uhr (39 Kommentare).

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Trisomie 21

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Eifersucht Gewalt Engherzigkeit Familie Neustadt-Lachen

Ich (w) habe zwei kleine Schwestern, eine davon ist schwer behindert und kam mit Trisomie 21 und einem schweren Herzfehler zur Welt. Ich liebe meine kleine Schwester wirklich, allerdings gibt es eine Sache aus meiner Kindheit, die mich manchmal noch heute furchtbar belastet. Denn als meine kleine Schwester geboren wurde, war ich gerade einmal zwei-einhalb Jahre alt. Wegen ihrem Herzfehler verbrachte sie fast die kompletten ersten sechs Monate ihres Lebens durchgehend im Krankenhaus, aufgrund von Untersuchungen und schließlich ihrer Herz OP. Das war eine Operation, die gerade mal ein Kind von hundert überlebt. Aber auch danach war sie viel im Krankenhaus, musste zur Krankengymnastik etc. und bekam dann auch noch mit zwei Jahren eine schwere bakterielle Entzündung in der Kniekehle, wegen der man ihr hätte fast das Bein amputieren müssen. Aber auch das hatte sie geschafft.
Das Problem bei der ganzen Sache jedoch war, das meine Mutter die ganze Zeit eben mit ihr im Krankenhaus sein musste. Ich sah im Alter von zwei-einhalb Jahren bis ich vier Jahre alt war, meine Mutter nur morgens und abends, die meiste Zeit verbrachte ich aber bei meinen Großeltern. Ich möchte meiner Mutter keine Vorwürfe machen und ich hatte auch wirklich eine schöne Zeit mit meinen Großeltern, wurde von ihnen als erster Enkel total verwöhnt, trotzdem fehlte mir meine Mutter.
So kam es, als meine Schwester endlich nicht mehr dauernd ins Krankenhaus musste, dass ich anfing sie zu hassen. Es ist keine wirkliche Verteidigung oder gar Entschuldigung, aber ich war damals erst vier Jahre alt und hatte noch nicht begriffen, warum meine Mutter ständig fort war. Ich wusste nur, dass meine kleine Schwester daran Schuld und ich sehr sauer auf sie war.


Also ärgerte ich sie, schubste sie, kratzte sie und habe ihr mal so heftig einen Legostein an den Kopf geworfen, dass sie noch heute eine Narbe hat. Bei diesem Gedanken könnte ich jedes Mal anfangen vor Schuldgefühlen zu weinen. Mein Hass auf sie hat erst aufgehört, als meine Mutter mit mir darüber sprach, ich war damals vielleicht sieben Jahre alt.
Meine Mutter fragte mich, warum ich das meiner kleinen Schwester immer antue und ob ich nicht merken würde, dass sie mich trotz allem, was ich ihr angetan hatte, abgöttisch liebte. Und auf einmal begriff ich meinen Fehler, weinte nur noch und nahm meine Schwester in den Arm. Seit dem Tag habe ich sie nie wieder geschlagen oder dergleichen und bin heute ein Pazifist. Hier möchte ich beichten, dass ich mich trotzdem nach all den Jahren immer noch schuldig fühle, wenn ich an meine Taten denke. Es tut mir so unendlich Leid, denn meine kleine Schwester hat solch einen Hass nicht verdient und das Schlimmste daran ist wohl, dass sie mir nie böse deswegen war und nie eine Entschuldigung von mir erwartet hat. Mir tut es dennoch unendlich Leid, aber vielleicht können mir meine Taten doch vergeben werden.

Beichthaus.com Beichte #00029218 vom 02.08.2011 um 18:22:17 Uhr in Neustadt-Lachen (19 Kommentare).

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“Beichte

Keine Freundin mit 35

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Verzweiflung Feigheit Partnerschaft Familie München

Nach langem lesen vieler Beichten möchte ich (m/35) auch mein Herz erleichtern. Allerdings geht es bei mir um eine zukünftige Sünde für die ich um Absolution bitte. Ich habe beschlossen mir das Leben zu nehmen. Einen konkreten Zeitpunkt habe ich noch nicht festgelegt, dies kann ich noch nicht denn ich kann dies auf gar keinen Fall meiner Mutter antun. Mein Vater hatte sich selbst, aufgrund von Depressionen, beruflich ausgelöst, erhängt als ich 17 Jahre alt war. Meine Eltern hatten in einander wirklich die Liebe ihre Lebens gefunden und daher hat dieses Ereignis uns besonders mitgenommen. Eben vor allem meine Mutter, sie ist bis heute nicht ansatzweise über den Tod meines Vaters weg. Und deswegen werde ich warten bis meine Mutter den Gang allen irdischen gegangen ist.


Warum ich das mache möchte ich gerne ausführen. Wenn meine Mutter gestorben ist werde ich keine Familie mehr haben. Ich habe keine Geschwister und durch eine bizarre "Familientradition" habe ich bis jetzt schon ein Dutzend engerer Familienangehöriger zu Grabe tragen dürfen, angefangen bei meinem Opa als ich zwei war, bis zu einem Cousin, als ich Anfang 30 war. Ich habe eine ganze Reihe guter Freunde, eine Arbeit die mir Spaß macht, tolle Kollegen und Hobbys die mich erfüllen. Mir fehlt es an nichts, ich habe ein gutes Auskommen, kann mich frei entfalten und auch hin und wieder Sex mit der einen oder anderen Freundin. Aber eines hab ich nicht, eine Partnerin und das lässt mich mehr und mehr verzweifeln. Ich hatte schon Beziehungen und Freundinnen, so wie die meisten. Jedoch ist mit Mitte 20 meine letzte, wirkliche, ernsthafte Beziehung gescheitert und seitdem geht so gut wie nichts mehr. Ich lerne immer wieder tolle Frauen kennen, mit denen ich mich auch gut verstehe aber jedes Mal wenn ich signalisiere, dass ich tiefere Gefühle entwickle bekomme ich in der Regel immer das Gleiche zu hören, "ich sei ja so ein lieber Kerl aber sie wolle nur eine Freundschaft". Eine gute Freundin, auch sie hatte mich als Partnerin interessiert, schenkte mir in einer etwas alkoholgeschwängerten Laune reinen Wein ein. Von mir hätte sie alles haben können, mich hätte sie nicht mehr ändern müssen. Danke, das will man hören. Erst kürzlich ging wieder der Versuch eine tolle Frau zu gewinnen wurde mit einer Abfuhr belohnt, natürlich wieder eine mit der Freundschaft. Weil ich langsam wirklich nicht mehr weiter weiß, habe ich eben beschlossen mein Leben selbst zu beenden. Vergebung kann man dafür eigentlich nicht erwarten, vielleicht aber ein wenig Verständnis. Danke fürs lesen.

Beichthaus.com Beichte #00029160 vom 15.07.2011 um 15:12:52 Uhr in 80639 München (Wotanstraße) (68 Kommentare).

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Putzender Pizzafahrer

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Diebstahl Ungerechtigkeit Habgier Arbeit

Ich arbeite seit ein paar Monaten bei einem der größten Franchise-Unternehmen Deutschlands. Um genauer zu sein: bei einem Pizzalieferservice. Ich habe den Job als Pizzafahrer angenommen, da ich in der Zeit nach dem Abitur etwas Geld verdienen wollte. Ich muss nicht nur ausliefern, sondern auch putzen, abwaschen oder auch Reparaturarbeiten übernehmen. Habe ich eine Schlussschicht, so arbeite ich manchmal bis zu drei Stunden unbezahlt, da nach der Schließung des Ladens die reguläre Arbeitszeit aufhört und ich aber noch den Schuppen in Ordnung bringen muss. Das wäre ja alles kein Problem, wenn die Arbeit nicht so schlecht bezahlt, die Schichtleiter freundlicher und das Trinkgeld nicht immer schlechter werden würden. Zu meiner Beichte: Vor ein paar Wochen habe ich nun begonnen zu klauen, um wenigstens etwas vom Job zu haben. Ich nehme kein Geld, aber alles was man unbemerkt aus dem Kühlhaus entwenden kann. Soßen, Eis, Muffins, Getränke, sogar manchmal die Gewürzmischungen. Immerhin fühle ich mich danach etwas gerechter behandelt.

Beichthaus.com Beichte #00029131 vom 07.07.2011 um 19:18:29 Uhr (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kann Fremdgehen die Beziehung retten?

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Wollust Fremdgehen Partnerschaft Intim

Ich führe seit 4 Jahren eine glückliche Beziehung und wohne mit meinem Freund zusammen. Wir lieben uns sehr und verstehen uns auch ohne Worte. Ich glaube er ist mein Mann fürs Leben. Aber leider gehört er zu den Männern, denen Sex nicht so wichtig ist. Anfangs hatten wir noch regelmäßig Sex aber mit der Zeit wurde es immer weniger. Natürlich dachte ich zuerst ich gefalle ihm vielleicht nicht mehr, doch es liegt nicht an mir, denn sein Körper hat ja noch Lust, nur sein Kopf will nicht. Ich hab echt schon alles versucht damit es im Bett wieder besser läuft doch leider ohne Erfolg. Er betont immer wieder wie Leid es ihm tut mich sooft zurück zu weisen, aber er mag einfach nicht. Und ich bin deshalb frustriert, sehr frustriert. Ich liebe nun mal Sex und würde am liebsten jeden Tag mehrmals. Ich bin so absolut unbefriedigt, da nützen auch irgend welche Hilfsmittel nichts mehr.


Und auf Grund davon bin ich fast nur noch schlecht gelaunt und sehr leicht reizbar. Deshalb streite ich mich in letzter Zeit sehr oft mit meinem Freund, auch über ganz unwichtige Dinge. Das belastet unsere Beziehung und macht uns beide unglücklich. Außerdem setze ich ihn somit noch (unabsichtlich) unter Druck und es läuft erst recht nichts mehr.
Ich bin mir sicher das wir dieses Problem wieder in den Griff bekommen, aber solange ich so unbefriedigt und gereizt bin wird das nichts. Seit einiger Zeit habe ich wieder Kontakt zu meinem Exfreund. In der Beziehung mit ihm ging es eigentlich nur um Sex denn er hat genauso viel Lust wie ich. Er ist zur Zeit auch in einer Beziehung und hat mit seiner Freundin die gleichen Probleme wie ich mit meinem Freund.


Und jetzt zu meiner Beichte: Ich beichte dass ich daran gedacht habe mit meinem Ex-Freund zu schlafen damit ich nicht mehr so frustriert bin und es wieder besser mit meinem Freund läuft. Ja, ich weiß das hört sich komisch an, wie soll das Betrügen die Beziehung retten. Aber wenn es so weiter geht wie bisher, gehen wir beide kaputt daran. Ich habe mich auch schon mal mit meinem Ex getroffen und mit ihm darüber geredet und er sieht es auch als eine Lösung ein bisschen Stau abzubauen damit er seine Freundin nicht mehr so bedrängt. Nachdem das ausgesprochen war, konnte man die Sexuelle Spannung zwischen uns förmlich riechen. Ich finde ihn auch sehr attraktiv und wir wissen ja beide dass wir schon tollen Sex hatten. Mir wurde das dann aber doch zu gefährlich und ich bin lieber gegangen bevor was passiert.
Seitdem habe ich mich nicht mehr mit ihm getroffen. So und nun sitze ich da und weiß nicht was ich machen soll. Ich liebe meinen Freund und ich will ihn nicht betrügen, aber es schmerzt mit anzusehen wie unsere Beziehung kaputt geht obwohl die Lösung doch so einfach ist. Er hat sogar schon gesagt er würde es mir nicht verübeln wenn ich mir jemand anderen suche. Aber im Grunde will ich ja gar niemand anderen ich will doch nur ihn! Was würde ich dafür geben, hätte ich nicht so ein starken Sexualtrieb. Aber bis jetzt habe ich noch keine Lösung dafür gefunden wie man Frustrationen weg bekommt ohne Sex zu haben. Wenn ich mit meinem Ex schlafen würde, würden beide Beziehungen wahrscheinlich wieder besser laufen. Mein Gewissen hält mich bis jetzt davon ab, aber dieser Hunger nach Sex zerfrisst mich fast. Ich will endlich wieder befriedigt sein.

Beichthaus.com Beichte #00029099 vom 29.06.2011 um 12:07:31 Uhr (46 Kommentare).

Gebeichtet von Cebo110
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