Der Bodensatz der Gesellschaft

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Gewalt Hass Zorn Aggression

Meine jüngere Schwester (16) und ich (19) sind beide an der gleichen Schule. Sie wird seit Anfang des Jahres von einem dieser komischen Möchtegern-Gangster-Kiddies, die glauben, sie hätten ein Riesenteil in der Hose, angebaggert und ziemlich belästigt. Kurz bevor für mich die Abi-Prüfungen losgingen, ist es dann passiert. Ich sitze in der Pause mit meinen Kumpels draußen in der Sonne, wir spielen paar Runden Schafkopf. Ich bekomme eine SMS von meiner Schwester, von wegen sie wäre auf dem Mädchenklo bei den Turnhallen und dieser Kerl steht vor ihrer Kabinentür und will rein. Ich habe meine Karten hingeschmissen und bin losgerannt. Rein ins Mädchenklo, da steht dieser Penner vor den Kabinen und versucht, mit irgendeinem Metallteil die Tür von außen aufzusperren. Er sieht mich und bekommt Schiss. Ich muss dazu sagen, dass ich den Kerl schon einmal gewarnt hatte, dass er meine Schwester in Ruhe lassen soll, ansonsten würde ich mal mit ihm zusammenrempeln. Damals hatte er seine "Homies" um sich und seine einzige Antwort bestand aus einer Aufforderung zum Analverkehr mit meiner Mutter. Jetzt war er allein auf weiter Flur und hatte einen stinkwütenden großen Bruder, der seit dreizehn Jahren aktiv Kampfsport betreibt, vor sich. Ich schnappte mir den Kerl an seinem viel zu großen T-Shirt, schubste ihn gegen die nächste Wand, verpasste ihm eine linke Gerade in den Magen und eine Ohrfeige aus der Rückhand.

Der kleine Gangster klappt zusammen wie ein nasser Sack und fängt das Flennen an. Meine Schwester hat das alles gehört, kommt aus ihrer Kabine und fotografiert den heulenden, aus Mund und Nase blutenden Gangster mit ihrem Handy. Das Bild dürfte mittlerweile an der ganzen Schule kursieren. Ich beichte hiermit, dass ich, obwohl ich grundsätzlich gegen Gewalt als Lösungsmittel aller Probleme bin, es genossen habe, den Kerl zu vermöbeln. Dieser Bodensatz der Gesellschaft versteht einfach keine andere Sprache.

Beichthaus.com Beichte #00024164 vom 29.06.2008 um 12:06:44 Uhr (52 Kommentare).

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Pinkeln in der Dusche

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Ekel Manie Fetisch

Ich möchte beichten, dass ich süchtig danach bin, in die Dusche zu urinieren. Es ist schon wirklich zwanghaft. Sobald das Wasser in der Duschkabine um mich herum plätschert, baut sich in meinem Körper ein unbeschreiblich großer Harndrang auf, dem ich dann auch nachgebe. Das Problem ist nur, dass ich auch uriniere, wenn sich andere Personen in den Duschräumlichkeiten aufhalten. Das gibt mir irgendwie noch einen zusätzlichen Kick.

Beichthaus.com Beichte #00024159 vom 29.06.2008 um 00:46:09 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

Eine zerstörte Hochzeit

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Dummheit Fremdgehen Ungerechtigkeit

Wir (6 Typen) beichten, dass wir vor zwei Jahren aus Versehen die Hochzeit unseres Freundes verhindert und durch die daraus resultierende Kettenreaktion viele Leute ins Unglück gestürzt haben. Es kam so: Wir organisierten seinen Junggesellenabschied und zogen mit ihm betrunken über den Kiez (Reeperbahn/Vergnügungsmeile in Hamburg). Dort musste er an junge Frauen Schnäpse verkaufen. So weit, so gut. Der Zufall wollte es, dass wir dort auch auf seine Ex aus Dänemark trafen, von der er sich zwei Jahre zuvor getrennt hatte und die wieder zurück nach Kopenhagen gezogen war und hier an diesem Wochenende nur eine Freundin besuchte. Sie umarmten sich lange und küssten sich. Daran ist an einem Junggesellenabschied nichts auszusetzen! Zumal noch ein finaler Puff-Besuch fest eingeplant war. Dann zogen wir weiter. 20/30 Minuten später, in einem unbeobachteten Augenblick, haute er aber ab. Unser Kollege war plötzlich verschwunden. Er war nicht mehr aufzufinden. Er war weg. Das Problem, er tauchte auch am nächsten Tag nicht mehr auf. Wir alle, seine Eltern/Schwiegereltern und seine Zukünftige suchten ihn überall. Einer von uns bekam dann eine SMS, in der unser Kollege schrieb, dass wir bitte der zukünftigen Braut das Ende der Beziehung mitteilen mussten. Er war mit seiner alten Liebe wieder zusammen und wollte mit ihr leben und nach Dänemark ziehen.

Natürlich hat uns alle Welt Vorwürfe gemacht und seine ehemalige Verlobte hasst jeden Einzelnen von uns. Immer noch! Zumal man sagen muss, dass die beiden eigentlich verdammt gut zusammengepasst hätten. Letztes Jahr hat er dann seine Dänin geheiratet, weil sie relativ schnell schwanger geworden ist. Naja, und seit April dieses Jahres lebt er wieder hier in Deutschland und hat sich von seiner dänischen Frau getrennt. Die uralten Probleme, die Gründe weshalb schon der erste Versuch mit den beiden scheiterte, waren auch diesmal wieder Schuld. Er ist natürlich über den bisherigen Verlauf seines Lebens recht unglücklich und war am Anfang schlecht auf uns zu sprechen, da er uns zumindest eine Teilschuld an seiner Misere gab. Aber jetzt hängen wir alle wieder zusammen an den Wochenenden ab und haben mächtig Spaß. Echte Freundschaft vergeht nie!

Beichthaus.com Beichte #00024158 vom 29.06.2008 um 00:39:52 Uhr (28 Kommentare).

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Das Arschschweiß-Taschentuch

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Masturbation Ekel Peinlichkeit Solnhofen

Ich habe die Angewohnheit, mir beim Wichsen ein Taschentuch unter den Arsch zu legen, damit ich meinen Polsterstuhl nicht vollschwitze. Da ich es für Verschwendung halte, jedes Mal ein Frisches zu benutzen, lege ich es nach der Tat immer zusammen und lege es auf den Tisch. Vorhin waren überraschend noch ein Kumpel und seine Freundin für ein paar Stunden zu Besuch. Ich war dann kurz auf dem Klo und, jetzt kommt der Hammer, als ich zurückkam, putzte sich seine Freundin gerade die Nase. Ich ahnte nichts Böses, aber dann schaute ich auf meinen Tisch und tatsächlich, mein Schweiß-vom-Arsch-beim-Wichsen-Auffang-Taschentuch war verschwunden. Ich brach in Lachen aus, aber die beiden haben mich nur komisch angeschaut und nicht verstanden. Natürlich habe ich das nicht aufgeklärt, wäre ja unendlich peinlich gewesen.

Beichthaus.com Beichte #00024155 vom 28.06.2008 um 22:57:59 Uhr in Solnhofen (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Popel als Nachtisch

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Ekel Manie Hass Chef

Ich sitze zusammen mit einem der Chefs unserer Firma im Zimmer. Mein Chef macht immer etwas ziemlich Ekliges. Er bohrt sich in der Nase und isst seinen Popel. Es gibt echt nichts Schlimmeres, als das anzusehen zu müssen! Leider macht er das nicht nur einmal, sondern bohrt sich bestimmt eine halbe Stunde am Tag in der Nase und alles, was er darin findet, wird verspeist. Besonders nach dem Mittagessen legt er los, als ob das so etwas wie ein Nachtisch für ihn wäre. Ich versuche schon immer aus dem Zimmer zu gehen, wenn es mit der Popelnascherei losgeht, aber kaum sitze ich wieder an meinem Platz, macht er genüsslich weiter. Ich weiß nicht, wie ich ihn darauf ansprechen soll, aber es regt mich tierisch auf. Klar, bohrt sich jeder Mal in der Nase, aber muss man das ausgerechnet am Arbeitsplatz machen und dann noch essen?

Beichthaus.com Beichte #00024134 vom 28.06.2008 um 12:19:40 Uhr (20 Kommentare).

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