Popel für Paris

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Als ich letztes Jahr auf dem Oktoberfest war, saß ich mit einem Freund zusammen in der Gondel eines Fahrgeschäftes. Das Gerät fuhr los, blieb kurz darauf wieder stehen und zwei weitere Gäste stiegen in die bis dahin leere Gondel vor uns. Es waren eine Millionenschwere Hotelerbin und ihre Freundin. Alle waren total überrascht und um zu verhindern, dass die Leute aussteigen um sich Autogramme zu holen, fuhr die Bahn direkt weiter. Nach der Hälfte der Fahrt beugte ich mich nach vorne, um an Paris Haar zu schnuppern. Ich meine, dass sie es gemerkt hatte, aber sie ließ sich nichts anmerken. Ich kam auf die Idee, mit den Zähnen eines ihrer Haare herauszuzupfen, um es eventuell in einem großen Internet Auktionshaus anzubieten. Bevor ich zur Tat schreiten konnte, beugte Paris sich aber so nach vorne, dass es mir unmöglich war, ein Haar zu ergattern, ohne dass es jeder mitbekam.

Aus Ärger und Rache dafür schniefte ich durch die Nase und pustete Paris eine kleine jedoch befriedigende Ladung Nasenpopel an den Nackenansatz. Mein Kumpel und ich mussten uns daraufhin so vor lachen krümmen, dass wir starke Schmerzen im Magen bekamen. Leider glaubt uns in unserem Freundeskreis niemand diese Geschichte, aber wir beide wissen, dass es stimmt. Und das ich der Erzeuger des wohl wertvollsten Popels der Welt bin, lässt mich schon ein wenig schmunzeln. Ich bereue es nicht! Sie hatte es verdient!

Beichthaus.com Beichte #00022639 vom 05.09.2007 um 21:11:55 Uhr (6 Kommentare).

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Süchtig nach fliegenden Kastanien

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Vandalismus Waghalsigkeit Nachbarn

Ich muss beichten, dass ich es voll geil finde, wenn ich Kastanien oder Ähnliches weit über den Zaun, ein paar Gärten weit werfe. Am besten ist dies, wenn dort Leute sitzen und sich einen schönen Tag machen. Der Reiz dabei ist, dass ich besonders darauf reagiere, wenn ich das Geräusch des Aufpralls höre. Die Steigerung beginnt da von auftreffen auf Glas, mehr noch auf Metall/Blech (das Pong einer Motorhaube macht mir schon starke Erfolgsgefühle), bis hinzu einem wohltuendem Pock beim Treffen eines Kopfes. Obwohl ich es sehr bereue, muss ich es immer wieder tun, denn mittlerweile bin ich süchtig nach diesem Gefühl.

Manchmal stelle ich mir dabei vor, ich sei bei der Artillerie beim Sperrfeuer geben.
Vom Moment des Abwurfs bis zum Aufprall verspüre ich eine derartige Spannung, dass ich mittlerweile süchtig nach diesem Gefühl bin. Manchmal musste ich sogar schon rätseln, ob diese Aktivität mich nicht doch erregt.

Beichthaus.com Beichte #00022623 vom 01.09.2007 um 05:53:07 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Meine Streiche im Multikultihaus

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Falschheit Engherzigkeit Verrat

Ich wohne in einem Multikultihaus und viele meiner ausländischen Mitbewohner haben offensichtlich Probleme mit Pfändern, Polizei, Rechtsanwälten und anderen Gläubigern. Oft wenn ich zu Hause bin, höre ich wie es sturmklingelt in einer der anderen Wohnungen. Da fast alle, außer mir natürlich, nicht arbeiten, wittern sie hinter dem Klingeln meist nichts gutes und öffnen nicht und je nachdem, wer vor der Tür steht, klingelt es stundenlang. Natürlich bin ich hilfsbereit genug, anonym den Buzzer zu drücken, damit die die ein Anliegen haben, Zutritt zum Haus bekommen. Einmal vor der Tür mit dem TV im Hintergrund, lässt sich keiner mehr abwimmeln. Die Geräuschkulisse des Treppenhauses geht mir jedesmal runter wie Öl.

Beichthaus.com Beichte #00022615 vom 31.08.2007 um 03:49:30 Uhr (7 Kommentare).

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So werden Männer zu besseren Liebhabern!

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Vorurteile Falschheit Begehrlichkeit

Ich (w/23) beichte, dass wir Frauen doch dumm sind. Nicht falsch verstehen! Erst fertig lesen! Ich bin seit längerer Zeit Single, habe auch kein Interesse daran, dies zu ändern. Ab und zu muss ich verständlicherweise meine sexuellen Bedürfnisse ausleben. Es ergibt sich ja immer was. Also gut, was ich schon im Bett erlebt habe, ist unglaublich. Und nun zur der angesprochenen Dummheit: Da ist man gerade voll in Fahrt und richtig dirty usw., bis die Typen anfangen mit ihren grobmotorigen Händen an einem bis zur absoluten Wundheit fast schon Verbrennungen 3. Grades, rumzuschrauben. Ich schwöre, am liebsten würde ich aufspringen, um die Bepanthen-Salbe zu holen! Was soll das? Wollen die da ein Lagerfeuer entzünden, nach dem Motto: Umso trockener und schneller gerieben, desto besser?

Wie das brennen kann! Aber wir Frauen sind mal nicht so und stöhnen ein bisschen bis zum Fake Orgasmus, auf das Ziel hin, dass der Typ endlich seine Bewegungslegastheniker-Finger von einem nimmt! Eigentlich sollten wir Schmirgelhandschuhe anziehen und uns genauso an seinem Ding schaffen zu machen bis ihr "bestes Stück" auch in Flammen aufgeht! Ganz zu schweigen von ihren Oral-Künsten, bei manchen ist das so langweilig, da könnte ich einen Pullover nebenbei stricken. Und der Akt selbst, naja. Wenn der genauso schlecht ist, stöhne ich halt auch einen weg, damit es schnell vorbei ist. Aber das ist doch dumm! Die kommen mit ihren miserablen Leistungen auch noch durch, und denken: "Ey, der Alten hab ich es aber besorgt!" Der nächsten Niete sag ich klipp und klar: "Du sorry, aber lassen wir das, ich mach es mir selber. Geht schneller und ist immer gut." Vielleicht spornt sie das an und sie belegen einen Tantra-Kurs oder so. Und der nächsten Frau bleibt das alles erspart. Also Frauen, kein Gespiele mehr! So schaffen wir bessere Liebhaber! Schließt euch mir an! Danke.

Beichthaus.com Beichte #00022612 vom 30.08.2007 um 19:19:20 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Strafe für Toilettenspanner

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Engherzigkeit Rache

Letzte Woche war ich (w/20) in einem Warenhaus shoppen und ich musste aufs Klo. Als ich zur Toilette herein kam, sah ich gerade noch, wie zwei Teenies sich in eine Kabine zwängten und loskicherten. Ich dachte mir nichts dabei und ging in die Kabine nebenan. Das Kichern wollte nicht aufhören und irgendwann hörte ich ein Geräusch von oben. Ich blickte hoch und sah eine Hand mit einem Handy, welches mich vermutlich gerade filmte. Ich stand auf, zog die Hose hoch, griff nach dem Ding, warf es ins Klo und spülte. Das Kichern verstummte schlagartig. Gelassen spazierte ich aus der Kabine, wusch mir die Hände, sagte laut: "Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!", und ging raus.

Beichthaus.com Beichte #00022607 vom 28.08.2007 um 20:45:13 Uhr (20 Kommentare).

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