Gutschein für den Bordellbesuch

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Boshaftigkeit Falschheit Verrat Familie Bad Kreuznach

Ich (m/26) bin mit einem sehr tollen Mädchen zusammen. Wir wohnen seit vier Jahren zusammen. Nur ihr Bruder (28) ist ein komischer Typ. Hatte noch nie eine Beziehung, weil er den ganzen Tag WoW und so Zeugs spielt. Er wohnt leider seit sieben Monaten bei uns, weil die Mutter der beiden nach England gezogen ist und sie kann ihren armen kleinen Sohn doch nicht alleine lassen, deswegen hat sie meine Freundin dazu überredet, dass er bei uns wohnt, bis er einen Job hat. Er versprach auch, sich sofort einen zu suchen, hat er aber natürlich nicht getan. Ich kann ihn gar nicht leiden und meine Freundin würde ihn auch manchmal gerne loswerden, aber sie tut es ja ihrer Mutter zuliebe. Letztens habe ich mich in einem eher unbekannten Forum neu angemeldet, weil ich meinen alten Benutzernamen nicht mehr wusste. Ihm habe ich davon nichts erzählt und als ich ihn dann in dem Forum ansprach, ging er auch nicht davon aus, dass ich es bin. Habe mich ihm dann als ein 35-jähriger Paartherapeut ausgegeben. Hat er mir in seiner Naivität auch gleich geglaubt. Bei dem stundenlangen Gespräch erzählte er mir dann davon, dass er gar keine Freundin möchte und früher gerne ins Bordell gegangen ist, aber das nicht mehr tun kann, des Geldes wegen. Aber er würde ja so gerne wieder. Also habe ich mir was überlegt.

Da er drei Wochen später Geburtstag hatte, entschied ich mich für ein originelles Geschenk. Ich bastelte ihm einen Gutschein für einen Bordellbesuch und legte 40 Euro dazu. Den Rest sollte er selbst zahlen, wenn es doch mehr kosten sollte. Ich kenne mich mit den Preisen ja nicht so aus. Den Gutschein schickte ich zwei Tage vorher anonym ab. Am Morgen seines Geburtstages, seine Mutter (extra aus England gekommen), meine Freundin und einige Verwandte von ihnen waren auch da, holte er den Brief aus dem Briefkasten und legte ihn erst einmal zur Seite und öffnete erst die anderen Geschenke. Als am Ende dann alle ausgepackt waren, sah seine Mutter den Brief auf der Fensterbank liegen und sagte ihm, dass er diesen noch nicht geöffnet hat. Er ging davon aus, dass es nur eine Karte von jemandem sei mit Geburtstagsgrüßen und sagte ihr, sie könne ihn ja öffnen und vorlesen. Tat sie natürlich auch. Die Gesichter der Omas und Opas hättet ihr danach mal sehen müssen. War schon sehr peinlich für ihn. Ausgezogen ist er aber immer noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00025203 vom 25.11.2008 um 14:49:06 Uhr in Bad Kreuznach (16 Kommentare).

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Prügelnde Nazis

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Ignoranz Vorurteile

Ich habe vor einigen Jahren gesehen, wie zwei Glatzen mit einer Baseballkeule einen Mann afroamerikanischer Herkunft angreifen wollten. Den ersten Hieb hat er erstaunlich gut weggesteckt. Ich hielt an und lief rüber, um ihm zu helfen. Aber er war "in such a good shape", dass er ihnen nach kurzem Handgemenge die Keule abnahm und damit beide fürchterlich brutal zusammendrosch. Übrig blieben zwei blutige, wimmernde Häufchen auf dem Gehweg. Nun hatte ich wieder die Wahl: Helfen oder wegschauen. Fröhlich pfeifend bin ich weitergegangen und habe die beiden Hohlglatzen ihrem Schicksal überlassen. Und komischerweise hatte ich an diesem Tag das positive Gefühl, eine wirklich gute Tat vollbracht zu haben. Bitte vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00025194 vom 24.11.2008 um 11:17:30 Uhr (63 Kommentare).

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Ich lernte, meine Freiheit zu lieben!

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Fremdgehen Begehrlichkeit Bremen

Mit meinem Freund bin ich seit 11 Monaten zusammen. Er ist sexy, hat gute Manieren, wir liegen auf einer Wellenlänge, sind in den entscheidenden Dingen gleich und den richtigen unterschiedlich, der Sex ist toll, er trägt mich auf Händen, noch immer prickelt es, wenn ich ihn sehe. Vor drei Monaten bin ich für ein Praktikum in eine 800 km entfernte Stadt gezogen. Anfangs litt ich wie ein gequältes Tier, konnte meine Freiheit und die tolle Stadt gar nicht genießen, wäre am liebsten nach der Arbeit sofort ins Bett gegangen um zu schlafen, damit die Zeit schneller vorbei ginge und ich endlich wieder bei ihm sein könnte. Dann fing an alles Hand in Hand zu gehen, verzwickter und chaotischer zu werden, wir fingen uns an wegen Kleinigkeiten zu zanken, ich habe mich hier gleich zweimal verliebt, in die Stadt und meine neue ungewohnte Freiheit. Ich habe mich immer seltener gemeldet, nur eine SMS am Tag - oft belanglos.

Ich wollte die Verpflichtung, die ohne die Annehmlichkeiten einer Beziehung schwer auf meinen Schultern lastete, einfach nur loswerden. Plötzlich fühlte ich mich immer mehr zu einem Kollegen hingezogen, der eigentlich nicht einmal "mein Typ" ist. Es ist nur körperlich, aber unleugbar da. Nie ist etwas passiert was man als Fremdgehen auslegen könnte. Letztes Wochenende besuchte ich dann meinen Freund nach sieben Wochen des Nicht-Sehens und schweren Kriselns, ich war überzeugt wir würden uns trennen. Trotzdessen war es einfach nur toll, ich sah ihn und wusste: verdammt du liebst ihn; wir haben über unsere Probleme geredet, und sonst einfach nur eine schöne Zeit und hervorragenden Sex gehabt. Bei meiner Rückkehr war ich mir sicher, dass ich das mit dem Kollegen als Flirt, der einer bleibt und nie zu etwas führen wird abtun kann und ich meinen Freund über alles liebe.

Gestern ist es geschehen, ich bin mit dem Kollegen nach ein paar Bier und Gesprächen auf meinem Bett gelandet. Wir haben uns weder auf den Mund geküsst, noch Sex gehabt aber dieses heftige Teenager-Petting war erotischer als so mancher Sex den ich bereits hatte. Das Begehren und die Gier die aus seinen Augen sprachen machten mich nur noch mehr an, ich ließ ihn aus Eitelkeit Dinge mit mir tun, für die er sonst eine Ohrfeige kassiert hätte. Ich will es meinem Freund sagen, doch es bedeutend nichts, ich verstehe selbst nicht, wie es dazu kommen konnte, ich war gerade einmal angetrunken und wusste zu jeder Sekunde was ich tue, trotzdem war es wie in einem Rausch. Es hätte wahrscheinlich mit jedem passieren können. Meine Gefühle für meinen Freund sind unverändert, ich will ihm nicht wehtun, aber egal was ich tue, ob ich es ihm verschweige oder beichte, ich habe es schon getan. Nie hätte ich gedacht, dass so etwas mir passiert.

Beichthaus.com Beichte #00025181 vom 22.11.2008 um 14:03:38 Uhr in Bremen (23 Kommentare).

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Eine Freundin und eine Affäre

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Fremdgehen Verzweiflung Selbstsucht Augsburg

Ich muss etwas beichten. Ich bin seit fast zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen und langsam ist die Luft raus. Da dachte ich mir, eine kleine Affäre bringt das wieder in Ordnung. Tja, leider geriet ich gleich bei meinem ersten Anmachversuch an eine Frau, die mich verstand, wie niemand zuvor. Sie ist wirklich wundervoll. Aber ich habe noch Gefühle für meine Freundin und ich wollte die andere nicht verarschen, weil sie zu besonders ist. So habe ich ihr erzählt, dass ich sie eigentlich nur aufreißen wollte, aber gemerkt habe, dass sie so etwas nicht verdient hat. Sie fiel zuerst aus allen Wolken; sie hatte leider schon Gefühle für mich.

Also bin ich heute zu ihr gefahren (natürlich ohne das Wissen meiner Freundin) und habe versucht, sie wieder aufzumuntern. Das Ende vom Lied ist, dass sie mir gesagt hat, ich müsse mich entscheiden und ich wusste wirklich nicht, was ich sagen sollte. Und naja, ich habe gesagt ich entscheide mich für sie und wir sind im Bett gelandet. Jetzt sitze ich hier, habe zwei Frauen am Laufen, liebe beide irgendwie, aber keine richtig. Es tut mir leid, dass ich beiden Unrecht tue. Aber nun werde ich wohl mit meier Freundin schluss machen und es mit der neuen versuchen.

Beichthaus.com Beichte #00025179 vom 21.11.2008 um 23:24:40 Uhr in Augsburg (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Tag der offenen Tür für durchgefrorenes Gesindel

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Hass Zorn Nachbarn

Ich wohne in einem Haus zusammen mit einem Haufen nichtsnutziger, rücksichtsloser Studenten. Gemeinschaftsdenken Fehlanzeige. Da wird dann gerne mal die Haustür sperrangelweit aufgelassen, nachdem der rostige Drahtesel aus dem Keller nach draußen gehievt wurde, sodass für jeden durchgefrorenen Penner Tag der offenen Tür herrscht. Der Hausmeister berichtete, wie er mehrmals das Gesindel aus dem Keller scheuchen musste, und erzählte auch von Glücksfunden wie zum Beispiel einem vollgeschissenen Mülleimer im Waschraum.

Ein weiteres Highlight unserer Bildungselite ist die sachgemäße Bedienung gemeinschaftlichen Eigentums. Der Hinweis auf der Waschmaschine "Tür nicht mit Gewalt öffnen" hat wahrscheinlich keine tiefere Bedeutung, und ist somit zu ignorieren. "Nach mir die Sintflut" nahm einmal einer der Kandidaten wohl etwas zu wörtlich, als er beschloss, das komplette Auslaufen seiner Heizung lieber nicht zu melden und stattdessen abzuwarten, ob der ohrenbetäubende Lärm, den die leer gelaufene Pumpe nun durch das Haus schickte, nicht doch von alleine aufhört. Schade eigentlich, dass kein größerer Schaden entstand, denn sonst wäre es für ihn richtig teuer geworden. Seit Neuestem wird meine Geduld ein weiteres Mal auf die Probe gestellt. Herr oder Frau X hat nämlich die Angewohnheit, jedes Mal, wenn er/sie die Wohnung verlässt, oder betritt die Tür so zu "schließen", dass das ganze Haus bebt. Egal wann. Leider konnte ich den Störenfried noch nicht ausfindig machen, aber falls ich das zufällig mal mitkriegen sollte, werde ich ihm das Türschließen beibringen - dann allerdings mit seinem Kopf als Türstopper.

Beichthaus.com Beichte #00025177 vom 21.11.2008 um 19:37:37 Uhr (15 Kommentare).

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