Meine sexuelle Orientierung

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Begehrlichkeit Feigheit Dummheit Leipzig

Meine Geschichte beginnt vor ungefähr 20 Jahren, als ich (m/32) am Anfang der Pubertät stand. Ich hatte bis dahin an Mädchen kein größeres Interesse. Eines Tages begann zwischen meinem Cousin und mir während einer Rangelei eine Fummelei, die sich in den darauf folgenden Jahren bis zum gegenseitigen w***sen ausdehnte. Ich dachte mir nichts dabei und habe es eigentlich jedes Mal genossen. Im Laufe der Jahre habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, ob ich vielleicht schwul sei. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich auch Mädchen toll fand und einige Freundinnen hatte. Die Erfahrungen mit Jungen beschränkten sich jedoch nur auf meinen Cousin. Mit 18 lernte ich dann meine langjährige Freundin kennen, mit der ich auch zwei Kinder bekam. In all den Jahren kreisten meine Gedanken immer wieder um das Thema sexuelle Orientierung. Im Hinblick auf meine Kinder habe ich jedoch immer wieder alle aufkeimenden Wünsche nach Berührungen durch einen Mann verdrängt und mir meine Welt zurecht gebogen. Kurzum, nach fast 13 Jahren zerbrach die Beziehung. Die Kinder sind regelmäßig für einen längeren Zeitraum bei mir und wir drei genießen einfach das Zusammensein. Mit meiner Exfreundin habe ich heute ein sehr entspanntes, um nicht zu sagen freundschaftliches Verhältnis.
Nach dem Scheitern der Beziehung habe ich auch relativ schnell eine neue Frau kennen gelernt, bei der auch die körperliche Befriedigung endlich wieder Spaß machte. Doch leider zerbrach auch diese Verbindung.

Und jetzt nach 20 Jahren bin ich eigentlich das erste Mal soweit, dass ich mir eine Beziehung zu einem Mann vorstellen kann. Da ich in den letzten Jahren gelernt habe, die Dinge selber in die Hand zu nehmen, war ich in den letzten Tagen schon recht aktiv gewesen. Bei einer Weiterbildung mit anschließender Werksführung lernte ich einen Mann kennen, etwas jünger als ich. Wir haben aus nicht erklärbaren Gründen während der Werksführung immer relativ oft Augenkontakt gehalten und unsere Nähe gesucht, ohne dass jemand davon etwas mitbekommen hat. Es gab keine Berührungen und auch keine Konversation. Einfach nur einen unbeschreiblichen Genuss der Nähe. Ich wollte ihm dann noch meine Telefonnummer geben, habe mich jedoch leider nicht getraut. Nach Beendigung der Weiterbildung habe ich mich dermaßen über mich selber geärgert, dass ich mir am liebsten selber in den Hintern getreten hätte. Warum konnte ich in so einem wichtigen Moment nicht bis zum Ende meinen Mut behalten?
Jetzt sitze ich hier, denke an den Typen und mal mir in Gedanken aus, was wir am Wochenende alles hätten so machen können. Naja, vielleicht gibt das Leben uns noch eine zweite Chance.
An dieser Stelle möchte ich jedoch nochmals deutlich sagen, dass ich ein stolzer Papa bin und meine Kinder über alles Liebe. In meiner Brust schlagen jedoch zwei Herzen. Eines für Frauen und eines für Männer. Ich möchte jetzt auch nicht einfach alles mitnehmen, was sich mir so in den Weg legt. Ich habe jedoch jetzt begriffen, dass ich mir selber eingestehen und mir persönlich beichten muss, dass ich bisexuell bin. Ich bin gespannt, was das Leben für mich noch bereit hält.

Beichthaus.com Beichte #00027187 vom 06.11.2009 um 19:02:37 Uhr in 04277 Leipzig (24 Kommentare).

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Bibelstudium

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Missbrauch Wollust Urlaub Schweiz

Bibelstudium
Vor 16 Jahren habe ich es mit meiner damaligen Freundin zu weit getrieben, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir kannten uns schon eine Weile, sahen uns aber nur an den Wochenenden, da wir sehr weit auseinander wohnten. Wir waren total heiß aufeinander und kaum bat sich jeweils die Möglichkeit, sind wir im Bett gelandet. Wir waren dem äußeren Anschein nach ziemlich fromm und anständig, gleichzeitig machten uns unsere Hormone einen großen Strich durch die Rechnung und konnten kaum mehr die Finger voneinander lassen. Wir haben noch nicht miteinander geschlafen, aber sonst alles was Gott verboten hat.
In der Neujahrswoche bot sich für uns eine gute Gelegenheit, uns häufiger zu sehen. Eine christliche Freikirche organisierte ein Skilager, zu dem uns unsere Eltern unbeschwert gingen ließen. Was kann da schon passieren, haben sie sich wohl gedacht. Männlein und Weiblein schön getrennt, viele Betreuer, eine christliche Atmosphäre, alles paletti.
Und tatsächlich, wir freuten uns über die gemeinsame Zeit, aber körperlich kamen wir uns nur schwer nahe, immer und überall Leute, keine Ruhe, harte Tage schienen uns bevor zustehen. Bis am ersten Abend das "Stille Zeit Zimmer" vorgestellt wurde. "Falls ihr in Ruhe in der Bibel lesen möchtet, oder die meditative Einkehr im Gebet sucht, dann ist das euer Zimmer. Bitte Respektiert das Schild nicht stören, es soll niemand abgelenkt werden, der sich dem Wort Gottes widmen möchte." Nach dem Ende dieses Satzes streifte ich den Blick meiner Freundin, und sah ein Funken über ihre Augen blitzen, der mir sagte, dass sie genau dieselbe Idee hatte. Entweder waren die Leiter sehr naiv oder wir einfach ungemein dreist.
So gingen wir am nächsten Abend, als schon ziemlich Ruhe eingekehrt war, bewaffnet mit Bibel und Schreibzeug ins "Stille Zeit Zimmer". Kaum war das Schild gedreht und die Türe ins Schloss gefallen, waren ihre Hände auch schon in meiner Hose und umgekehrt. Halb im Stehen rieben wir einander zum Höhepunkt, und legten uns danach zur meditativen Ruhe aufs Bett.
Noch drei mal missbrauchten wir diesen Raum, waren wohl für die anderen Teilnehmer ein leuchtendes Vorbild, das wir das Bibelstudium so ernst nahmen. Ich bin froh, dass ich diese Geschichte mal erzählen konnte, Reue ist bis jetzt noch keine wirklich eingekehrt, dafür war es einfach zu heiß. Aber es ist mir schon klar, das dieses Zimmer ursprünglich einen anderen Zweck erfüllen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00027136 vom 22.10.2009 um 21:37:51 Uhr in Schweiz (Lenk) (60 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Grillabend mit Türken

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Vorurteile Gewalt Verrat

Die Ferien hatten noch nicht angefangen, aber es war Freitag und gutes Wetter, ergo perfekt zum treffen mit Kollegen. Da wir das fast jede Woche Freitag machen, war das nichts ungewöhnliches.
Das Bier war nach Schulschluss schnell gekauft, und so waren wir um 16:00 Uhr beim Grillplatz. Es waren noch nicht alle von uns da, von normalerweise 12 Leuten erst fünf. Davon waren ein Kollege und ich zu Fuß, die anderen drei mit Fahrrädern da.

Es war eben gutes Wetter, folglich kamen auch andere auf die Idee, sich dort zu treffen: Circa. 15 ausländische - wahrscheinlich türkische - Jugendliche kamen ebenfalls.
Da wir am gemütlichen Ort bereits Stellung bezogen haben, dachten sie sich wohl, sie könnten uns problemlos von dort verjagen, also kamen sie zu uns fünf Leuten und machten direkt Stress. Da wir darauf ja keine Lust hatten, haben wir uns lieber verzogen - friedlich. Bis auf eine Ausnahme und hier fängt der interessante Teil an:

Einer unserer Kollegen - nochmal erwähnt sei, ein anderer und ich waren zu Fuß - rief, als wir gingen, lautstark "Ihr dreckigen Kanacken" und fuhr los, um die anderen beide einzuholen. Die männlichen Jugendlichen sprinteten los, um ihn einzuholen.
Tja, sie rannten an meinen Kollegen und mir vorbei (dieser Kollege ist übrigens dunkelhäutig), ihn hinterher.
Sie haben den wegfahrenden Kollegen nicht eingeholt, denn sie standen dann zu acht am Weg. Weit und breit kein Mensch, nur wir beide, die direkt auf sie zugingen. In dem Moment wurde mir klar, was passieren würde.

Um mich kurz zu fassen, nach ein paar "freundlichen" Fragen, wer der Kerl sei - wor wir freilich ruhig blieben - saß es eine. Wen hat es getroffen? Mich, natürlich. Das passierte noch einige male, bis mein dunkelhäutiger Kumpel den Vornamen sagte. Das reichte ihnen aber nicht, so saß es noch ein paar. Den körperlichen Schmerz konnte ich problemlos aushalten, aber ich hatte Angst, dass sie noch weiter gingen, also nannte ich ihnen den ungefähren Wohnort. Sie ließen uns daraufhin gehen - nachdem ich trotz weiteren Schlägen ruhig blieb (mein Kollege auch - er hat es wohl an meinen Blick erkannt...).

Wir sind natürlich schnellstens abgehauen. Als wir dann die anderen trafen, mittlerweile waren die anderen zehn Leute auch da, musste raus, was passiert war. Wir haben alles detailgetreu erzählt, mit einer Ausnahme: Wir haben verschwiegen, dass wir seinen ungefähren Wohnort nannten (Stadtviertel). An diesem Abend wurde ich königlich behandelt, weil ich die Schnauze gehalten habe.

Tja, wie es das Leben so will, haben sie ihn vorgestern wohl getroffen. Glücklicherweise waren sie dort wohl nur zu dritt, mein Kollege (der sie beleidigt hat) war aber auch mit zwei anderen unterwegs. Allerdings drohten sie ihn an, ihn zu finden.

Nun weiß ich nicht, was ich machen soll. Ich mache mir Vorwürfe, weil ich doch mehr verraten habe, als gut war. Aber bin ich wirklich Schuld? Ich habe doch die Schläge kassiert, weil er Scheiße gebaut hat. Ich bereue allerdings, mich damals nicht gewehrt zu haben, egal wie es ausgegangen wäre. Ich bereue es, nicht standhaft geblieben zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00026839 vom 10.08.2009 um 16:26:46 Uhr (44 Kommentare).

Gebeichtet von Tolaner
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Von den Eltern belauscht

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Peinlichkeit Wollust Familie

Von den Eltern belauscht
Ich muss hier mal eine superpeinliche Beichte ablegen. Eines morgens wachen meine Freundin und ich in ihrem Bett in der Wohnung ihrer Eltern auf. Nach einem kurzen Abstecher ihrerseits in die Küche um Wasser zu holen meint sie: "Sieht so aus als wären meine Eltern beide auf der Arbeit, na wie wärs?". Natürlich haben wir die Schlafzimmertür offen gelassen und es so richtig krachen lassen. Dazu muss man sagen, dass meine Freundin ziemlich laut werden kann bei körperlichen Aktivitäten und ich es ihr dann vor lauter Geilheit nachmache. Nach einiger Zeit (wir hatten natürlich in unserem Tun alles ausgeblendet) hören wir auf einmal wie in der Küche ganz offensichtlich ziemlicher Lärm gemacht wurde. Wir sind dann beide verstummt und mucksmäuschenstill liegen geblieben, da anscheinend doch jemand zu Hause war! Dazu muss man sagen, dass man in der Wohnung vom Bett meiner Freundin sehen kann wenn jemand durch den Flur vom Wohnzimmer in die Küche geht und natürlich auch andersrum! Nach 10 Minuten still liegen sehe ich dann auf einmal aus dem Augenwinkel wie der Vater meiner Freundin unauffällig versucht ins Wohnzimmer zu schleichen. Der arme Mann musste mit anhören wie ich eine gute Zeit lang, die ihm wie eine Ewigkeit vorgekommen sein muss, es seiner Tochter besorgt habe.Die ganze Sache war so peinlich dass ich ihm dann 2 Wochen lang nicht richtig in die Augen schauen konnte und er mir ebenfalls nicht.

Beichthaus.com Beichte #00026823 vom 07.08.2009 um 20:12:35 Uhr (44 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Leckereien dieser Welt

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Völlerei Manie Ernährung

Ich bilde mir ein, dass ich zu dick bin, obschon ich (m/181/74) es objektiv keinesfalls bin. Nachdem ich das Rauchen und Trinken aufgegeben, habe ich jedoch schwer zugenommen (86). Nach etlichen Diät-Versuchen habe ich festgestellt, dass Rauchen und Trinken mich vom Essen-Kochen und somit vom Zunehmen abhalten. Heute bin ich wieder halbwegs in Form (80). Allerdings war ich um einiges fitter, als ich nicht rauchte und trank. Moderner Großstadt-Lifestyle ist ungesund, und ich würde am liebsten auf einem Bauernhof leben, dick sein und den ganzen Tag mit Freude kochen, essen und einen Scheiß darauf geben. Natürlich könnte ich auch Sport treiben, aber das ist doch nun wirklich der größte Unsinn. Nach drei Monaten im Studio war ich bereit sämtliche Sporttreibenden, sich im Kreis drehenden, zu ermorden. Warum? Weil sie dieses unauslöschlich neurotische Dauergrinsen in der Fresse haben. Das, finde ich zumindest, ist noch ungesünder als das bisschen Rauchen und Wein am Abend. Außerdem können die alle nicht kochen und genießen. Es sei denn, sie machen sich "einen leckeren Salat" oder "Pute auf Reis mit einer superleckeren Soße", was so viel heißt wie Wasser auf Wasser mit Wasser.

Ich hingegen möchte Parmaschinken und Reggiano mit Mozzarella, dazu einige scharfe Blätter essiglastigen Rucola, leicht gesalzene Tomaten und Basilikum mit einem Tropfen Olivenöl, Pasta mit Bolognese, hausgemachte Pizza mit allem darauf und Doppelkäse, Speckpfläumchen, Gambas im Knoblauchbad, einen herrlichen Lammrücken, Blätterteig mit eingebackenem Feta und Spinat, Kalbsfilet mit auch mal (selbst gemachten) Pommes, Hühnchenbrust in radikalem Radieschenpüree auf Brandteigspitzen, Knödel, ein in Butter schwimmendes Steak mit Bohnen, durch welches das Messer gleitet wie Öl durch Wasser, dazu im selbigen Tellersud um Hilfe schreiende Bratkartöffelchen, vielleicht krosse Minischnitzel mit einem ordentlichen Spritzer Zitrone, selbst gemachte Burger, an deren Rand der süß-feurige Ketchup sabbert und die dänische Soße applaudierend sich über die darunter liegenden Kartoffelecken wirft und der Sahne-Kraut-Salat empört zurückschreckt, bevor er sich verliebt, gegrillten Lachs mit Spargel und Sauce Hollandaise, eine Lasagne mit dick Bechamelsoße mit Calamaris auf Feldsalat vorweg, danach eine bayrische Orangencreme, oder gleich Pana Cotta, Schwarzwälder-Kirsch-Torte, Karamell, Butter, Sahne.

Beichthaus.com Beichte #00026396 vom 29.05.2009 um 07:34:57 Uhr (66 Kommentare).

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