Falscher Alarm beim Notruf

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Dummheit Falschheit Telefon

Ich (m/23) habe, als ich ungefähr zehn Jahre alt war, oft fremde Menschen angerufen und ihnen irgendwelchen Quatsch erzählt. Meine Mutter arbeitete damals als Altenpflegerin und musste häufig am Nachmittag arbeiten, sodass ich sehr häufig alleine war und mich sehr einsam fühlte. Einmal habe ich den Notruf gewählt und habe behauptet, dass die Mutter eines guten Freundes in Ohnmacht gefallen sei. Ein Krankenwagen ist daraufhin zu der von mir genannten Adresse gefahren und die Sanitäter haben herausgefunden, dass ich ihnen nur einen Streich gespielt habe. Da der Notruf meine Telefonnummer sehen konnte, und diese auch an die betroffene Familie weitergegeben hat, war mein einst guter Freund böse auf mich. Das Einzige, das mir daran leidtut, ist, dass ich meiner Mutter nie die Wahrheit sagen konnte, weil ich Angst hatte, dass sie enttäuscht von mir ist. Zwar hat sich meine Klassenlehrerin mit meiner Mutter unterhalten, aber meine Mutter hat natürlich nichts davon geglaubt und mich sehr verteidigt. Natürlich hätte sie das auch getan, wenn ich ihr das Ganze erzählt hätte, aber ich habe mich einfach nicht getraut.

Beichthaus.com Beichte #00032646 vom 31.01.2014 um 00:47:24 Uhr (4 Kommentare).

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Das System gelöscht

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Morallosigkeit Schule Schwarzenbek

Es ist schon ein paar Jährchen her - ich (m/34) war damals in der siebten Klasse, als wir im EDV-Unterricht neue Rechner bekamen. Es war ein vorsintflutliches Windows installiert, aber die meisten Programme liefen noch unter DOS. Da ich mich zu der Zeit intensiver mit dem PC befasste, kannte ich die ganzen DOS Befehle, und nach dem Durchwühlen der Festplatte kam ich auf die Idee, eine Batch-Datei mit dem Befehl "format c: /y" anzulegen und diese einfach "Start.bat" zu nennen. Für die, die es nicht wissen: gibt man nun einfach "start" und Enter im Eingabefeld von DOS ein, wird die Festplatte formatiert, das /y bedeutet ein automatisches bejahen, ob man das auch wirklich will. So vergingen ein paar Tage, bis wir wieder Unterricht hatten. Unsere Lehrerin sagte jedoch, dass einer der Computer-Plätze momentan nicht zu benutzen sei, weil jemand aus der unteren Klassenstufe mutwillig alles gelöscht hätte. Es war genau der Platz, an dem ich ein paar Tage zuvor die Datei angelegt hatte. Der arme Tropf hatte einen Verweis kassiert und mächtig Arger bekommen, weil er meine Datei dort ausgeführt hatte. Damit hatte er wohl nicht gerechnet. Daher möchte ich mich bei dem armen Kerl entschuldigen, aber insgeheim grinsen musste ich schon.

Beichthaus.com Beichte #00032635 vom 27.01.2014 um 12:31:24 Uhr in Schwarzenbek (12 Kommentare).

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Smartphones in der Grundschule

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Kinder Schule Berlin

Smartphones in der Grundschule
Ich bin Lehrerin an einer Grundschule in Berlin. Vor Jahren schon wurde bei uns ein Handyverbot eingeführt. Die Kinder dürfen diese zwar mitnehmen aber im Unterricht müssen sie ausgeschaltet sein. Doch seit die Smartphones boomen, ist an einen geordneten Unterricht nicht mehr zu denken. Schon Sechs-Jährige surfen lieber im Netz, als im Unterricht aufzupassen. Noch dazu haben viele der Kinder Geräte, welche 500 Euro und mehr kosten. Ein Extremfall ist eine Familie mit drei Kindern auf der Schule. Jedes der Kinder hat das teuerste Smartphone eines bekannten Herstellers mit "Obst". Als wir jedoch nach Husum auf Projektwoche fahren wollten, musste die Familie um finanzielle Unterstützung ansuchen, weil sie sich die 120 Euro für das eine Kind, das mitgefahren ist, nicht leisten konnte. Mittlerweile regle ich den Missbrauch von Smartphones in Absprache mit der Direktorin so, dass beim ersten Verstoß gegen das Handyverbot das Gerät eine Woche im Schulsafe verwahrt wird. Beim zweiten Mal ist es ein Monat und beim dritten Verstoß bleibt es bis zum Schulende im Tresor. Je teurer die Geräte dabei sind, umso größer ist meine Freude darüber. Sollen die Eltern ihren Kindern Handys für 20 Euro kaufen, welche telefonieren und SMS schreiben können. Das sollte für die Kinder ausreichend sein. Ich möchte hiermit also beichten, dass ich die größte Freude und Genugtuung empfinde, wenn ich die Smartphones meiner Schüler konfiszieren und wegsperren kann.

Beichthaus.com Beichte #00032620 vom 24.01.2014 um 08:20:10 Uhr in 10969 Berlin (Oranienstraße) (64 Kommentare).

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Samen im Kartoffelsalat

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Ekel Masturbation Unreinlichkeit Schamlosigkeit Schule

Vor beinahe sieben Jahren besuchte ich die achte Klasse eines Gymnasiums, und wie es damals üblich war, durfte auch unsere Klasse für eine Woche in eine von der Schule organisierte Sommersportwoche fahren. Das zu Beichtende passierte am vorletzten Tag. Es wurde ein großer Grillabend für unsere und die Parallelklasse vorbereitet. Die Lehrer meinten es wohl etwas zu gut mit uns und beendeten das Tagesprogramm schon etwas früher als sonst. Und da einem als Teenager auch mal schnell langweilig wird, machten sich ein paar Kumpels und ich einen Spaß daraus, den Keller der Herberge etwas zu erforschen. Das Ganze hat damit angefangen, dass wir ein Mädchen aus der Parallelklasse in der Werkstatt des Hausmeisters eingesperrt haben. Danach haben wir die Wäschekammer entdeckt und ein Kumpel kam auf die Idee, auf die frische Wäsche draufzupinkeln, was er auch getan hat. Auf unserem Streifzug haben wir auch irgendwann die Küche gefunden und haben dort einen riesigen Bottich mit Kartoffelsalat, der für den besagten Grillabend gedacht war, entdeckt. Alle, die jetzt etwas Böses vermuten, haben recht. Der Kumpel, der vorher schon die Wäsche angepisst hatte, holte seinen kleinen Freund heraus und fing an, in den Kartoffelsalat zu wichsen. Irgendwie schaffte er es, uns andere dazu zu motivieren auch mitzumachen und so geschah es, dass am Ende die Samen von vier Jungen unter den Salat gemischt wurden. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie wir am Abend gegrinst haben, als jeder den Kartoffelsalat gegessen hat. Es war auch eine ziemlich geile Vorstellung, dass jedes Mädchen aus den zwei Klassen unser Sperma im Mund hatte. Die Krönung war, als unsere Lehrerin vor versammelter Mannschaft den Koch für das Essen und den gelungenen Kartoffelsalat lobte. Ärger gab es am letzten Tag aber doch noch, und zwar wegen des zuvor eingesperrten Mädchens, das wir doch tatsächlich vergessen hatten und das deshalb die ganze Nacht in der Werkstatt verbringen musste.

Beichthaus.com Beichte #00032590 vom 18.01.2014 um 23:40:17 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Die Hausaufgabe der Streberin

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Diebstahl Faulheit Betrug Selbstsucht Schule Berlin

Ich (w/19) war schon immer sehr faul, wenn es um die Schule ging. Dementsprechend war ich auch nicht gut in der Schule. Vor ein paar Jahren hatten wir dann eine ziemlich große Hausaufgabe in Politik auf, die meine Note gerettet hätte. Wir hatten ein halbes Jahr lang Zeit, um alles über die damaligen Bundestagswahlen zu sammeln, was wir finden konnten. Dazu gehörten unter anderen die Ergebnisse, diverse Zeitungsartikel etc. Da ich aber kein bisschen an Politik interessiert bin, und sehr faul war, schob ich diese Aufgabe immer wieder vor mir her, bis ich es irgendwann vergaß. Als unser Lehrer uns drei Tage vor den Abgabetermin daran erinnerte, dass die Hausaufgabe bald fällig war, geriet ich in Panik und tat etwas, das mir heute sehr leidtut. Ich saß damals neben einem Mädchen, das gemeinhin als Klassenstreberin bekannt war. Und wie Streber nun mal sind, hatte sie ihre Hausaufgabe bereits vor dem vereinbarten Abgabetermin fertig und brachte sie auch schon etwas früher mit zur Schule, um bei dem Lehrer einen guten Eindruck zu schaffen. Doch bevor dieses Mädchen ihre Hausaufgaben abgeben konnte, steckte ich mir die ganze Mappe heimlich in die Tasche. Zu Hause schrieb ich dann den gesamten, allerdings leicht veränderten Inhalt ab, und besorgte mir eine neue Mappe, damit niemand Verdacht schöpfte. Am nächsten Tag gaben wir alle unsere Mappen ab - ich bekam sogar eine Eins. Das Mädchen neben mir, das verzweifelt ihre Hausaufgabe gesucht hatte, allerdings eine Sechs wegen der nicht erbrachten Leistung. Im Nachhinein tut es mir wirklich sehr leid, und ich bin heilfroh, dass man nie herausgefunden hat, was wirklich mit der Mappe des Mädchens passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00032567 vom 13.01.2014 um 15:27:01 Uhr in 12159 Berlin (Perelsplatz) (21 Kommentare).

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