Das Quiz mit dem Physiklehrer

10

anhören

Begehrlichkeit Morallosigkeit Schule

Seit einiger Zeit spiele ich mit meinem Physiklehrer das Spiel Quizduell. Da es ein kleines Chatfenster gibt, sind wir auch schnell ins Gespräch gekommen, erst über das Spiel, dann über das bevorstehende Abitur und was wir so am Wochenende machen. Ich gestehe, dass ich seit Tagen nur an ihn denke, ich will, dass er mich nach dem Unterricht unter einem Vorwand zu sich ruft und sich von mir verführen lässt. Ich weiß aber auch ehrlich gesagt nicht, was ich geiler finde: ihn oder den Gedanken daran, dass es verboten ist. Ich gestehe, ich liebe Verbotenes.

Beichthaus.com Beichte #00032785 vom 26.02.2014 um 16:35:39 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Verletzter Männerstolz

12

anhören

Peinlichkeit Lügen Schule

Verletzter Männerstolz
Ich (m/24) beichte, dass ich vor ungefähr 12 Jahren in der Schule von einem Mädchen die Hucke vollbekommen habe. Ich habe sie wegen ihres Namens gemobbt, aber leider machte sie Kampfsport und hat mir so heftig gegen den Kopf getreten, dass ich eine leichte Gehirnerschütterung hatte und zum Arzt musste. Ich habe allerdings allen Lehrern und meinen Eltern erzählt, dass ich die Treppe runtergefallen wäre. Es war mir einfach zu peinlich, von einem Mädchen verdroschen zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00032780 vom 25.02.2014 um 15:53:41 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Gelöschter Spielstand

18

anhören

Engherzigkeit Neid Kinder Games

Vor vierzehn Jahren hat ein Lehrer den Gameboy eines Klassenkameraden einkassiert und auf das Lehrerpult gelegt, da mein Klassenkamerad nicht aufhören wollte, damit zu spielen. In der Pause habe ich dann heimlich den Spielstand seines Pokémon-Spiels gelöscht, da ich furchtbar neidisch war - schließlich war er weiter als ich.

Beichthaus.com Beichte #00032773 vom 24.02.2014 um 15:32:46 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Hass auf Langzeitstudenten

34

Hass Faulheit Ungerechtigkeit Vorurteile Studentenleben

Ich möchte beichten, dass ich diese chronischen Langzeitschmarotzer hasse. Was geht in solchen Leuten eigentlich vor? Haben die alle keinen Ehrgeiz oder sind die nur faul? Und dann immer diese Ausreden! Hier mal ein Krankheitssemester wegen eines chronischen Sonnenbrandes, […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00032764 vom 23.02.2014 um 10:52:07 Uhr (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Von der Judenfeindlichkeit geprägt

30

anhören

Vorurteile Lügen Verzweiflung Gesellschaft Freudenstadt

Ich habe etwas ziemlich Außergewöhnliches zu beichten. Ich (w/27) verheimliche meine Identität vor einigen Menschen. Dazu muss ich etwas ausholen: Ich bin das Kind jüdischer Eltern. Ich bin so erzogen worden, dass ich mir meiner Herkunft bewusst bin und darauf auch stolz sein kann. Bis zu meinem vierzehnten Lebensjahr wussten die wenigsten meiner Mitschüler, dass ich Jüdin bin. Man entwickelt ja erst als Jugendliche/r seine Identität bzw. ist sich seiner Identität bewusst. Eher beiläufig erzählte ich einer Mitschülerin, dass ich Jüdin sei, da wir das Thema Holocaust im Unterricht durchnahmen. Ich dachte mir natürlich nichts dabei, es war eben eine einfache Information. Am nächsten Schultag erlebte ich jedoch mein blaues Wunder: Es begann ein Spießrutenlauf. Mir wurden Judenwitze ins Gesicht geschleudert, ein selbst gebastelter Judenstern auf mein Pult gelegt, Bemerkungen zum Holocaust gemacht und alle anderen erdenklichen Geschmacklosigkeiten, die man sich vorstellen kann. Das Schlimme war, dass dies die nächsten Jahre immer wieder aufkochte. Ich zog mich immer mehr zurück, da ich inzwischen beinahe täglich damit konfrontiert wurde, ich wurde einfach in den Dreck gezogen. Natürlich vertraute ich mich auch einer Lehrerin an, die jedoch eher ratlos als hilfsbereit war. Meinen Eltern erzählte ich nichts - mein Vater hatte einen Schlaganfall erlitten und meine Mutter war jahrelang mit seiner Pflege beschäftigt. Ich wollte niemanden belästigen, außerdem dachte ich dummerweise, ich müsse das als Fast-Erwachsene alleine lösen.


Ich beendete die Schule, fing mein Studium an und merkte, dass ich meine wahre Identität verleugnete. Meine Freunde sind weltoffene und tolerante Menschen und von der Logik her weiß ich absolut, dass ihnen meine Ethnie egal ist. Doch sobald ich auch nur daran denke, ihnen das "Geheimnis" zu offenbaren, kriege ich Schweißausbrüche und Panikattacken und fühle mich in die Schule zurückversetzt. Da mein Nachname nicht "Jüdin" schreit, wissen es die meisten nicht und es ist ihnen auch schlichtweg egal. Ich hatte seit meinem achtzehnten Lebensjahr einen jüdischen Freund, den ich in unserer Gemeinde kennengelernt habe. Daher war es ganz logisch, dass ich kein Geheimnis vor ihm hatte. Doch nach vielen Jahren ging unsere Beziehung in die Brüche. Nun habe ich seit drei Monaten einen nicht-jüdischen Freund und habe beschlossen, dass dieses irre Theater aufhören muss und meine Kindheitstraumata nicht mein Leben bestimmen können. Deswegen habe ich heute einen Termin bei einem Psychologen gemacht, um mich endlich zu befreien und um zu sein, wer ich bin.

Beichthaus.com Beichte #00032741 vom 18.02.2014 um 23:58:53 Uhr in Freudenstadt (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht