Traumdeutung bei Stirnlappenbasilisken

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Zorn Hass Rache Nachbarn

Ich (m/37) hasse meine mittlerweile nicht mehr ganz neuen Nachbarn direkt unter mir inzwischen wie die Pest und überlege, sie aus dem Haus zu ekeln. Die beiden sind Anfang 20 und könnten im Lexikon als Beispielbild neben dem Wort "Hipster" stehen. Beide tragen einen […]
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Beichthaus.com Beichte #00038865 vom 29.10.2016 um 00:24:07 Uhr (21 Kommentare).

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Ich bin einfach nicht normal!

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Verzweiflung Falschheit Lügen Zwang Gesellschaft

Ich (w) lebe eine Lüge. Von außen sieht für alle anderen alles normal aus - verheiratet, ein Kind, beruflich erfolgreich. Und genau das ist mein Problem. Ich war nie normal. Nicht einmal als Kind. Im Kindergarten bin ich schon als seltsam aufgefallen. In der Grundschule ging es natürlich weiter, genau so auf dem Gymnasium. Ich denke einfach anders als die Menschen in meiner Umgebung. Es ist natürlich nicht schön, von allen ausgegrenzt zu werden, weil man anders ist. Also habe ich mich quasi neu erfunden, als ich mit 16 Jahren eine Ausbildung anfing. Ich habe so getan, als würde ich die gleiche Musik mögen wie die anderen (ich kann Mainstream hören, mag aber lieber Goth, Metal, Punk und seltsamerweise auch Britney Spears und die Kelly Family), angefangen zu rauchen (haben die meisten anderen damals auch gemacht, ich habe es aber vor über 10 Jahren wieder aufgehört) und darauf verzichtet, meine Meinung zu verkünden.

Bevor ihr jetzt denkt es, geht nur um meinen Musikgeschmack - ich passe auch nicht zu "Grufties", Punkern oder Metallern. Es liegt wirklich daran, dass ich die Welt anders sehe als meine Umgebung. Engere Freundschaften sind so natürlich langfristig nicht gut möglich. Ich habe einen riesigen Bekanntenkreis, aber nur eine echte Freundin. Ich habe - weiß der Geier wie viele - Bücher gelesen und meine Mitmenschen genau beobachtet, um zu verstehen, wie sie ticken. Und um mich anzupassen. Normale Menschen heiraten irgendwann und kriegen Kinder. Das war der Grund, aus dem ich geheiratet habe. Um normal zu wirken. Auch wenn ich es nicht bin, niemals sein kann. Mein Mann weiß nichts davon, sonst hätte er mich wohl auch nicht geheiratet. Es ist schwer, mit einem Menschen zusammenzuleben und treu zu sein, wenn man denjenigen nicht liebt und der Sex so mittelmäßig ist.

Ich mag ihn schon irgendwie, würde aber lieber frei sein und in der Gegend herumvögeln, oder eine offene Beziehung führen. Auf der Arbeit ist es ähnlich. Ich übe einen Beruf aus, der mich nicht erfüllt. Im Prinzip muss ich da immer das Gleiche machen. Von allen Kollegen bin ich diejenige, die den größten Aufgabenbereich hat. Leider bin ich mit meiner Arbeit für die Woche immer schon nach zwei, spätestens drei Tagen fertig. Dann langweile ich mich natürlich. Das darf ich aber auch nicht zeigen, weil sich alle jetzt schon fragen, wie ich den riesigen Bereich schaffe, ohne Überstunden zu machen. Der Einzige, der es weiß, ist mein direkter Teamkollege. Der geht in ein paar Wochen in Rente und hatte immer Ärger, weil er seine Aufgaben nicht schafft und schlechte Ergebnisse liefert. Weil er mir etwas leidtat, habe ich mir seinen Bereich angesehen und ein paar Optimierungen vorgenommen.

Jetzt läuft es gut bei ihm und ich nehme ihm ca. zwei Drittel seiner Arbeit ab, damit muss er keine Überstunden mehr machen, ist tiefenentspannt und ich habe wenigstens etwas zu tun. Ich würde gerne meinem Mann sagen, dass ich ihn nicht liebe und Sex mit anderen will und allen Arbeitskollegen unter die Nase reiben, dass ich, wenn ich wollte, die Arbeit von drei weiteren Kollegen übernehmen könnte, ohne auch nur ins Schwitzen zu geraten. Und dass sie für mich ein Haufen fauler, ineffektiver Säcke sind. Meinem Chef würde ich gerne sagen, dass ihm jegliche fachliche Kompetenz abgeht und er sich sein Geschleime sparen kann.

Generell würde ich so einigen gerne mal sagen, was ich wirklich denke und dass ich im tiefsten Inneren nicht verstehe, warum sie so handeln. Dass ich ihre Witze nicht witzig und ihre Probleme lächerlich finde. Weil die Lösungen so einfach sind. Aber wohl zu krass für die meisten. Das einzig Echte in meinem Leben ist mein Kind. Die einzig echt empfundene Liebe. Der einzige Grund, warum ich weitermache wie bisher und nicht einfach allen sage, was ich wirklich denke. Er wird bald vier Jahre alt und ist zum Glück bis jetzt ganz normal. Mein Sohn ist der einzige Mensch, mit dem ich wirklich Geduld habe, ohne mich anzustrengen. Ihm zuliebe habe ich jetzt Kontakt zu anderen Kindergartenmuttis, deren leeres Geschwätz mich echt aufregt. Weil ich nicht will, dass er der mit der komischen Mama ist. Warum lässt man mich nicht einfach seltsam sein, ohne mich auszugrenzen? Es tut mir leid, dass ich alle täusche.

Beichthaus.com Beichte #00038802 vom 07.10.2016 um 14:40:46 Uhr (37 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Bremsspur in der Unterhose

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel

Ich war gestern mit Freunden schwimmen und beim Umziehen habe ich mich beeilt. Unterhose runter, Badehose an. Die beiden Freundinnen, die dabei waren, haben auf einmal ziemlich gelacht und dann gefragt, ob Unterhosen rosten können. Ich habe dann halt auf meine Unterhose geschaut und gesehen, dass ich eine Bremsspur darin habe. Ich habe sie daraufhin schnell weggepackt und gesagt, dass so etwas jedem Mal passieren kann. Die eine meinte nur, dass sie ihre letzten Bremsspuren im Kindergartenalter hatte. Die ganze Sache war mir extrem peinlich, wobei ich wirklich denke, dass es jedem passieren kann. Bei mir ist es halt manchmal so, dass ich so gut abputzen kann, wie ich will und es ist trotzdem ein leichter Streifen in der Unterhose zu sehen. Kommt aber eher selten vor. Ich hatte an dem Tag gerade auch noch eine ziemlich helle Retroshort an, wo es halt richtig aufgefallen ist.

Beichthaus.com Beichte #00038514 vom 17.07.2016 um 19:05:28 Uhr (31 Kommentare).

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Oberflächlichkeit im Kindergarten

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Eitelkeit Engherzigkeit Zorn Kindergarten

Ich mache gerade eine Ausbildung zur Kinderpflegerin in einem Kindergarten. In der Vormittagsgruppe ist ein Mädchen (5 Jahre, nennen wir sie Marie) bei den Vorschülern. Marie heißt, wenn die Erzieherinnen sich untereinander unterhalten, nur "herzallerliebste Marie." Dieser Name ist arg ironisch gemeint. Zu Maries Familiensituation muss man Folgendes sagen: Maries Vater ist Anfang 50 und hat schon zwei erwachsene Töchter aus einer früheren Ehe, Maries Mutter ist etwa 25. Der Vater verdient richtig gut, die Mutter ist so typisch "Schickimicki", sieht eigentlich sehr hübsch aus - tolle Figur, schöne Haare, ist aber total überschminkt, trägt sogar beim Abholen High Heels, in denen ich nicht laufen könnte. In der Familie ist Marie der absolute Star. Wenn Marie kommt, wird in der Familie der rote Teppich ausgerollt.

Versteht mich nicht falsch, sicherlich ist es total normal, einen kleinen Nachzügler schon ein wenig zu verhätscheln, aber es sollte eben normal bleiben, und in der Familie wirkt alles so dermaßen übertrieben und künstlich. Ihre Oma ist beispielsweise so ein "Ja dududu, bubelbu-Typ", redet immer mit einer total hohen, übertrieben süßlichen Stimme mit Marie und auch mit anderen Kindern, und auch ihre großen Schwestern und ihr Vater sind da ganz extrem. Die Mutter wirkt so, als wäre sie an Marie selbst gar nicht sonderlich interessiert, nur an neuer und möglichst schicker Kleidung für das Kind.

Das alles hat extrem auf Marie abgefärbt. Marie ist ein richtig unangenehmes Kind, das mit nicht einmal sechs Jahren schon total oberflächlich ist, andere Kinder nach ihrem Äußeren beurteilt und auch manipuliert! Wir haben schon mitbekommen, wie Marie zu einem anderen Mädchen gesagt hat: "Wenn du mit Fettsau (ein anderes, übergewichtiges Mädchen) spielst, dann sind wir zwei nicht mehr befreundet. Wenn du auch Fettsau zu ihr sagst, dann bekommst du von meinem Nagellack etwas ab." Weil Marie ständig manipuliert und erpresst, andere Kinder für ihre Zwecke missbraucht und ihnen irgendwas verspricht, springen viele der Kinder auf den Zug auf. Marie stiftet zum Mobbing an und das ist wirklich nicht mehr schön. Gespräche mit Maries Eltern bringen absolut nichts.

Aus diesem Grund beichte ich, dass wir jetzt versuchen werden, Marie aus dem Kindergarten zu bringen. Wir wissen es aber noch nicht genau. Ob es möglich wäre, irgendeine ansteckende Krankheit oder irgendwelche Keime zu erfinden? Maries Kreischmutter hat doch eine Phobie vor sämtlichen Keimen oder Krabbeltieren, Staubkörnchen, und so weiter. Mir tut es ja schon leid, da Marie ja eigentlich nicht schuld ist, sondern ihre Eltern und Verwandten. Aber das Kind ist so schrecklich! Das ist die Schickimicki-Läster-Frau von morgen.

Beichthaus.com Beichte #00038124 vom 23.04.2016 um 08:42:40 Uhr (19 Kommentare).

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Die Heldin mit der Kindergarten-Tasche

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Gewalt Zorn

Ich habe einen Mann geschlagen. Er hat die KIGA-Tasche meines Sohnes genommen und ging seelenruhig weiter. Als ich gefragt habe, was das solle, grinste er mir ins Gesicht und meinte, sein Sohn wolle die Tasche haben und ich Schlampe solle meinem Bastard eine andere […]
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Beichthaus.com Beichte #00038110 vom 21.04.2016 um 13:42:46 Uhr (23 Kommentare).

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