Das sind doch alles Deppen!

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Selbstsucht Schamlosigkeit Engherzigkeit

Ich nutze meine Freunde, Bekannten, Kollegen und Familie nur aus. Die machen sich Sorgen um mich und merken nicht, dass ich sie nur verarsche. Warum diese grenzdebilen Deppen denken können, sie wären mir auf irgendeine Art und Weise wichtig, ist mir ein Rätsel. Wenn ich sie nicht mehr gebrauchen kann, werden sie halt auf Eis gelegt, oder ganz fallengelassen. Trotzdem kommen sie immer wieder angekrochen. Der ganze Verein denkt, ich wäre total vergesslich, dabei habe ich sämtliche Termine, Daten und Ereignisse im Kopf. Aber ich habe halt keine Lust pünktlich zu sein, oder mich an irgendwelche Dummköpfe zu erinnern, die mir irgendwann mal die Zeit vertrieben haben, und denken, sie wären meine Freunde.

Das Einzige, was in meinem Leben zählt, ist Geld und mein Pferd, für das würde ich sogar meine Mutter verkaufen. Ich habe für sie alle nichts als Verachtung übrig und ich schäme mich nicht dafür, denn solange sie nicht merken, dass ich sie manipuliere, habe ich wenigstens einen netten Zeitvertreib. Und glaubt mir, wenn man Menschen gut kennt, ist es sehr leicht, sie Dinge in dem Glauben tun zu lassen, es sei ihr eigener freier Wille gewesen. Leute merkt ihr nicht, dass ihr alle nur Spielzeug seid? Nichtmal mein Doc hat das rausgefunden, der denkt, ich hätte Probleme mit meinem Selbstbewusstsein, aber nur, weil ich ihm das erzählt habe. Mein Gott seid ihr alle naiv.

Beichthaus.com Beichte #00001753 vom 10.11.2005 um 02:04:28 Uhr (7 Kommentare).

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Die Forelle hinter der Tafel

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Rache Ekel Unreinlichkeit Schule Klöden

Als ich im Jahr 2000 mein Abitur schon in der Tasche hatte, wollte ich und vor allem konnte ich die Schule nicht ohne eine Revanche für die 13 Jahre voller Qual und Pein verlassen. Da nach den Prüfungen praktisch eh keine Anwesenheitspflicht mehr verlangt wurde, ging ich mit meinem besten Kumpel am Montagvormittag zu Karstadt in die Frischfisch-Abteilung. Uns lachte aus dem Kühlregal so eine wunderschöne Forelle an und wir konnten einfach nicht widerstehen. Es war Liebe auf den ersten Blick und so kauften wir die Schönheit. Anschließend - zurück in der Schule - sind wir in den Raum gegangen, in dem wir die meisten Unterrichtsstunden hatten. Zufällig fand in diesem Raum gerade mal kein Unterricht statt. Das war unsere Chance. Schnell die Forelle aus der Verpackung geholt und mit einem beherzten Wurf hinter die Tafel geschleudert. Dienstagmorgen saßen mein Freund und ich im besagten Raum, lauschten dem Unterricht und warteten und warteten. Plötzlich frage irgendein Mädchen „Hat hier jemand einen fahren gelassen? Es riecht hier so komisch!“ Einige stimmten zu und mein Freund und ich mussten aufpassen, dass wir nicht verräterisch laut drauf loslachten.

Es roch schon etwas muffig, doch noch recht dezent im Vergleich zu dem, was noch kommen sollte. Mittwochmorgen gleiche Besetzung im gleichen Raum. „Mann, wer hat hier eigentlich so derbe gebläht?“ Es roch extrem penetrant und den ersten Leuten wurde richtig schlecht. Es war einfach nur widerlich! Ich musste schon recht masochistisch veranlagt sein, dass ich den Fisch in den Raum warf, in dem ich 50 Prozent meiner Wochenstunden hatte. Es war kaum noch auszuhalten und einige Lehrer verlegten am Mittag den Unterricht an die frische Luft. In der letzten Pause inspizierte der Hausmeister mit dem Schulleiter den Raum, doch konnten die beiden die Ursache nicht finden. So wurde am Mittwochmittag der Raum geschlossen. Donnerstagmorgen ging ich in das Obergeschoss, als mir mitten auf der Treppe die Dunstwolke entgegenschlug. In diesem Moment verspürte selbst ich einen kaum zu unterdrückenden Brechreiz. Nun denn, nachdem die Lehrerschaft sich über den Geruch beschwert hatte, wurde kurzerhand das gesamte Obergeschoss für den Unterricht gesperrt.

Trotz Öffnen aller Fenster ging es nicht klar, hier zu unterrichten. Was für ein Erfolg, den ich mit meinem Kumpel errungen hatte, doch das Ganze ging ja noch weiter. In der Schule spekulierten alle nur noch über die Ursache des Geruchs. Unsere Tutoren sprachen uns an und fragten, was das ist und vor allem wo es sich befindet. Namen wollten sie gar nicht wissen. Zum Glück wussten nur mein Kumpel und ich, worum es sich handelte. So konnte den Lehrern leider keine Info gegeben werden. Freitagmorgen war es so schlimm, dass keiner das Gebäude betreten wollte, da schon im Eingangsbereich an normales Atmen nicht zu denken war. Man bedenke der Fisch befand sich seit Montag früh in seiner Lage und alle Aromen hatten sich in der Zeit im ganzen Gebäude ausbreiten können. Das ganze Gebäude wurde für den Unterricht gesperrt. Eine Task-Force von Hausmeister mit Gehilfen machte sich mit Atemschutz auf die Suche. Die ganze Oberstufe hatte deswegen einen schönen freien Vormittag, bis die Ursache schließlich doch gefunden und beseitigt wurde. Der Hausmeister berichtete uns, dass sich hinter einer Tafel im Obergeschoss ein Fisch - oder das, was von ihm übrig war, befand. Tausende von Maden hatten sich darin niedergelassen und um überhaupt an den Fisch zu kommen, musste die gesamte Tafel von der Wand abgeschraubt werden.

Da allerdings der Raum immer noch so dermaßen stank, dass darin kein Unterricht gemacht werden konnte, wurde die gesamte Oberstufe verfrüht in das Wochenende geschickt. Tja Schule, das war meine Rache für die Jahre, die ihr mir verdorben habt. Selber schuld! Aber im Nachhinein ist dass der größte Geniestreich, der je meiner kranken Birne entsprungen ist. Ich bin einfach nur stolz!

Beichthaus.com Beichte #00001560 vom 03.11.2005 um 22:34:15 Uhr in Klöden (18 Kommentare).

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“Beichte

Die Furcht vor verkleideten Kindern

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Drogen Peinlichkeit Sucht

Ich nehme seit knapp anderthalb Jahren harte Drogen und das täglich. Aber irgendwie gefällt es mir. Ich bekomme mein Leben trotzdem noch gut auf die Reihe, also wieso nicht? Allerdings fällt LSD jetzt erst einmal weg. Ich bin an Halloween vor einer Schar verkleideter […]
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Beichthaus.com Beichte #00001549 vom 03.11.2005 um 06:06:26 Uhr (7 Kommentare).

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Kostenlose Zeitungen bei der Arbeit

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Betrug Falschheit Diebstahl Seßlach-Gemünda

Ich muss etwas gestehen! Seit einiger Zeit arbeite ich in einer Firma, die aufgrund ihrer Unternehmenstätigkeit jede Menge Freianweisungen an Zeitschriften und Magazinen bekommt. Nun sind natürlich auch solche dabei, die im Verhältnis etwas teurer sind. Nun ist das interne Prozedere so, dass man diese Printartikel bezieht, um einen Überblick über die aktuellen Trends zu gewinnen. Sofern jeder sie gelesen hat, kann man sie sich auch mit nach Hause nehmen. Neulich abends nach der Arbeit hatte ich einen tierischen Kohldampf, war jedoch leider absolut pleite und mein Kühlschrank war auch leer. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es klappt, aber ich bin am Hauptbahnhof in einen Zeitungsladen gegangen und habe dem Händler erzählt, ich hätte mich in der Ausgabe eines großen deutschen Männermagazins vergriffen, das ich zufällig an dem Tag von der Arbeit mit nach Hause nehmen wollte. Er hat mir daraufhin die 4,50 Euro ausgezahlt und ich habe mir ein fettes Stück Pizza mit einer Cola beim Take-Away einer großen amerikanischen Fast-Food-Kette, die sich auf Pizza spezialisiert hat, gezogen. Das hat so gut geschmeckt! Und trotzdem schäme ich mich irgendwie dafür und werde es nicht noch einmal tun.

Beichthaus.com Beichte #00001406 vom 28.10.2005 um 07:07:35 Uhr in Seßlach-Gemünda (1 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Sex am Badesee

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Sex Peinlichkeit Maßlosigkeit Partnerschaft

Im letzten Sommer fuhren mein Freund und ich mit einer Handvoll anderer Freunde an einen Baggersee, der scheinbar von allen Seiten mit Badelustigen belagert war. Da der See, wie gesagt, jedoch sehr groß war, erschienen die Menschen auf der anderen Seite wie kleine […]
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Beichthaus.com Beichte #00001329 vom 26.10.2005 um 01:54:00 Uhr (6 Kommentare).

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“Folge