Ich bin zu faul fürs Leben

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Faulheit Trägheit Betrug

Ich bin unendlich faul. Ich habe nie Hausaufgaben oder die ständigen Strafarbeiten gemacht, in höchster Not morgens im Bus. Ich ging zum Bund, weil ich zu faul war, mir eine Zivi-Stelle zu suchen und habe ein ZVS-Fach studiert, weil ich mir keine Uni suchen wollte. Nach zwei Jahren habe ich das Studium abgebrochen, ohne jemals in der Uni gewesen zu sein. Anschließend habe ich fünf Bewerbungen geschrieben, damit ich weiß, wie Absagen aussehen, um weitere Bewerbungen vortäuschen zu können. Momentan habe ich einen 1-Euro-Job und habe nach etwas Alibikram zu Beginn nichts mehr getan, sondern stattdessen Dutzende Internetseiten und -foren gelesen.

In zwei Wochen bin ich da auch raus und warte, bis das Amt mich woanders hinschickt. Bin mittlerweile 27 Jahre und habe mich noch nie angestrengt. Probleme habe ich damit keine, da ich sogar zu faul bin, großartig Geld auszugeben, momentan habe ich immerhin eine vierstellige Summe angehäuft. Schlecht fühle ich mich trotzdem irgendwie, ich hätte so viel leisten können mit meinem IQ in der 150er-Gegend. Als offizielle Ausrede habe ich mir übrigens ADS besorgt.

Beichthaus.com Beichte #00021612 vom 04.05.2007 um 04:09:50 Uhr (13 Kommentare).

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Ein Vampir als Nachbar ist keine gute Lösung!

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Maßlosigkeit Medien Kinder Geltendorf

Als kleiner Bengel habe ich immer mit meinem Dad Filme aus seiner Videosammlung geschaut. Auch die, für welche ich eigentlich noch viel zu jung war. Bereits mit 13 Jahren wusste ich, wer John McClane war oder dass man es tunlichst vermeiden sollte, sich von einem Ort zum anderen zu teleportieren, wenn sich eine Fliege mit einem im Teleporter befindet. Auch dass Bishop eigentlich nur ein Roboter ist und spätestens seit "Fright Night" dass man sich nie ein Vampir zum Nachbarn wünschen sollte. Wer Robocop war wusste ich auch. Oder das Arnie als stahlharter Russe in "Red Heat" mal ebenso ohne mit der Wimper zu zucken ne glühende Kohle in der Hand hält. Leider konnte ich mich darüber nie mit Freunden unterhalten, da sie die Filme nie gesehen hatten.

Bei den harten Stellen (er kannte die Filme meistens schon) sagte mein Dad immer "weggucken" und das tat ich auch. Hielt mir immer rasch die Hände vors Gesicht. Auch kann ich mich noch gut daran erinnern das mir Liebesszenen immer total peinlich waren. Ich weiß noch genau, wie ich die Leute aus Filmen beneidet welche nahe dem Tode waren, gegen irgendwelche Monster kämpfen mussten oder sonstartige Probleme hatten. Da diese "Helden" es ja auch immer zum Schluss geschafft haben. Ich wünschte mir dann auch immer, in so einer verfahrenen Situation zu stecken. Leider hatte ich aber als kleiner Stift nicht die geringsten Sorgen oder Probleme auszustehen. Erst später erfuhr ich, dass das nur Hollywood-Schoten waren und es im echten Leben ganz anders kommt, wenn man tatsächlich vor Probleme gestellt wird. Es reichte schon, dass man mir am nächsten Schultag Prügel auf dem Pausenhof versprochen hatte und ich konnte die Nacht nicht einschlafen. Wie sollte ich da jemals gegen einen Predator bestehen oder mich wie Marty McFly durch die Zukunft schlagen?!

Jetzt bin ich 22 und so richtig viel hat sich nicht verändert. Okay, ich halte mir nicht mehr die Augen zu aber manchmal ertappe ich mich immer noch wie ich z. B. darüber nachdenke, wie es wohl wäre, als Travis Bickle Nachts durch die Straßen der Bronx zu fahren um dann später in ein Pornokino zu gehen, weil ich immer noch kein Auge zutun kann.

Beichthaus.com Beichte #00021609 vom 04.05.2007 um 03:26:22 Uhr in Geltendorf (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Nachbarn stöhnen geil!

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Begehrlichkeit Fetisch Schamlosigkeit Nachbarn

Eines Abends, besser gesagt fast morgens (etwa 23.56Uhr), habe ich aus dem Zimmer ein Stockwerk tiefer das Stöhnen meiner Nachbarin vernommen. Da die Nachbarn im Erdgeschoss wohnten und ein riesengroßes Fenster hatten, durch das man bequem ins Schlafzimmer sehen konnte, […]
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Beichthaus.com Beichte #00021587 vom 02.05.2007 um 00:57:23 Uhr (2 Kommentare).

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Verjagt nicht Superman!

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Ungerechtigkeit

Ich bin ein gelernter Chemielabor-Techniker, ausgebildet wurde ich in der österreichischen Bundesheer und hatte einen hervorragenden Chef, der mir mein unternehmerisches Denken beigebracht hat. Es ist schon lange her, dass ich von dem Staat Österreich systematisch durch den Heeresreform gekündigt wurde. Aber Monate bevor Ich gekündigt wurde, hat mein Chef heimlich vor meine Kolleginnen um mich bei den Vorständen gekämpft. Genau weiß ich nicht warum. Aber ein Teil meiner Kolleginnen wollten mich nicht mehr ins Team haben, weil Ich immer zu spät komme und viel zu oft Pausen mache, Sie wissen nur nicht. dass Ich fast jeden Tag um das gleiche Zeit von der Arbeit weggehe, wie mein Chef. Ich war nicht so der jemand, pünktlich um die Uhrzeit kommt und weggeht, wann es mir vorgeschrieben wurde. Ich bin einfach geblieben, bis meine Aufgaben für den Tag erledigt sind und das sind erheblich mehr, als von meine andere Kolleginnen zusammen... Und dafür habe ich nicht mal Extras verlangt.

Nach meiner Kündigung wurde Ich jahrelang Arbeitslos, weil Ich Angst vor Versagen habe, Angst dass Firmen mich abweisen. Hin und wieder ging ich bei Vorstellungsgespräche mit positiven "Energien", aber immer wieder wenn sie mich abwiesen, musste Ich meine Mut, Selbstachtung, Selbstwertgefühl und Selbstsicherheit immer auf das Neue, aufbauen. Nun habe Ich mich vor paar Monaten in der IT-Branche selbstständig gemacht und eine Firma gegründet und genieße jeden Cent, den ich verdiene und freue mich riesigst, wenn ich neue Aufträge bekomme. Ich verdiene zwar noch nicht so viel wie bevor ich gekündigt wurde, aber ich fühle mich damit bestätigt, wenn meine Kunden gute Feedbacks geben. Ich möchte auch an die Human-Resource Managern appellieren, dass Sie nicht so viel von einem Kandidaten verlangen sollten, seien Sie einfach froh, wenn ein Superman vor Ihnen steht. Ansonsten laufen Sie in Gefahr einen Möchtegern Nichtskönner, der vorgibt ein Superman zu sein, in Ihrer Firma einzustellen und wirkliche Superman zu verjagen. Überlegen Sie also was Sie wirklich brauchen bevor Sie eine Stellungsbeschreibung schreiben. Grüße, Mark

Beichthaus.com Beichte #00021581 vom 01.05.2007 um 20:32:36 Uhr (5 Kommentare).

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Mängel bei der Arbeit

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Rache Boshaftigkeit Engherzigkeit Zorn

Ich habe - wie viele Andere sicher auch - einen erbarmungslosen, geldgeilen Chef, welcher den Betrieb seines Vaters übernommen hat und nicht richtig arbeiten wollen. Er hat nur BWL studiert, ansonsten hat dieser Mensch in seinem Leben noch keinen Finger krumm gemacht. Bei uns gibt es 2x im Jahr Betriebsurlaub, das war es dann auch schon. Wir arbeiten in drei Schichten, sechs Tage die Woche, zehn Stunden am Tag und bekommen anstelle eines prozentualen Ausgleichs für Überstunden, Nachtschicht etc. satte 50 Cent pro Stunde, Ich kann mir also nach zehn Überstunden eine Schachtel Zigaretten oder zwei Bier leisten.

Um diesen Menschen eins auszuwischen, habe ich bei der Berufsgenossenschaft angerufen und auf dumm nachgefragt, ob mein Chef mich rauswerfen könne, nur weil ich mich über mangelnde Sicherheitsvorkehrungen beschwert habe. Daraufhin wurde der Herr am anderen Ende der Leitung hellhörig und zwei Tage später wurde unser Betrieb von vier Menschen besucht, welche den kompletten Laden auf Mängel untersuchten. Die Arbeit wurde dann für fünf Tage eingestellt, damit die Mängel beseitigt und die Auflagen erfüllt werden konnten. Auf diese Weise haben wir fünf Tage bezahlten Urlaub bekommen, welcher nicht einmal von unserem Jahresurlaub abgezogen wurde.

Beichthaus.com Beichte #00021580 vom 01.05.2007 um 20:08:35 Uhr (2 Kommentare).

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