Freibad-Einbruch

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Vandalismus Waghalsigkeit Last Night

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich diesen Sommer in das Freibad eingebrochen bin. Ich habe mich nachts aus dem Haus geschlichen und mit so einer Drahtschneide-Zange den Zaun des Freibades beschädigt. Da es etwas außerhalb liegt war die Gefahr erwischt zu werden sehr klein. Nach circa 20 Minuten hatte ich an einer versteckten Stelle also ein Loch durch das ein Mensch durch passte.

Am nächsten Tag lud ich meinen besten Kumpel zum Abendessen ein und erzählte ihm von dem Einstieg, er fand es total geil und war sofort für ein gratis-schwimmen zu haben. Dann sagte ich meiner Mutter wir würden noch einen nächtlichen Spaziergang unternehmen, womit sie auch kein Problem hatte. Wir hatten dabei nur unsere Badehosen, 3/4-Shorts und ein T-Shirt sowie Schuhe an, weil es so heiß war. Auch ein Badetuch war nicht nötig, man trocknete quasi von ganz allein. Also machten wir uns auf den Weg ins Schwimmbad und stiegen dort ins Loch ein.


Danach haben wir so ziemlich jedes Becken durchschwommen und die warme Sommernacht genossen. Wir haben uns einen Spaß erlaubt und die Sitzstühle aus Plastik, die sich vor der geschlossenen Cafeteria befinden genommen und diese im großen Becken versenkt. Etwa eine halbe Stunde danach, als mein Kumpel vom 5 Meter Brett gesprungen ist, ging plötzlich im Wohnhaus des Bademeisters das Licht an (das ist ein Familienbetrieb und die wohnen gleich daneben). Fast nackt und voller Panik sind wir dann abgehauen, ein paar mal fast auf die Schnauze gefallen, aber wir haben es noch rechtzeitig geschafft zum Loch im Zaun zu kommen und durch zu schlüpfen. Man sah bereits das 2 Personen mit Taschenlampen um die Becken liefen, sie hatten also nicht bemerkt wohin wir gerannt sind und dass wir schon soweit gekommen waren. Wir haben unsere Shorts, Schuhe und T-Shirts erst angezogen, als wir hinter dem Loch waren und sind dann so schnell es geht abgehauen.

Das ins Schwimmbad eingebrochen wurde, stand zum Glück nirgends, nicht mal im örtlichen Käseblatt. Wir haben vielleicht viel Unfug angestellt, aber wir wollten ganz sicher niemandem schaden. Das Bad hatte uns sehr erfrischt und eigentlich war es ja ein ganz geiler Ausflug.

Beichthaus.com Beichte #00027067 vom 04.10.2009 um 05:22:39 Uhr (25 Kommentare).

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Mein Chef nervt

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Hass Boshaftigkeit Chef Leutkirch

Mein Chef nervt mich, seine Kritik kommt immer sehr harsch herüber. Und Recht hat er selten. Zum Beispiel will er genormte und gesetzlich vorgeschriebene Dokumente abändern. Das Firmenlogo drauf haben oder weiß der Fuchs was sonst noch. Das geht zwar eigentlich nicht, aber ich muss es fast immer machen. Deswegen habe ich mir etwas angewöhnt: Ich verstecke immer Sachen die ihm wichtig sind, wenn ein großes Projekt zur Abnahme ansteht. Zum Beispiel vertausche ich die Schlüssel zum Geräteschuppen und hoffe das es schneit, wenn es denn Winter ist. Im Sommer dreht es sich immer um Dinge die sein Hobby, die Jagd betreffen. Der gute Mann ist dann so beschäftigt mit der Suche und flucht und ärgert sich, dass er sich nicht zu viel Zeit für die Projekte nehmen will. Und mit zu viel Zeit meine ich eben auch zu viel Zeit. Außerdem werfe ich seine Visitenkarten im Schauraum immer zerknüllt in eine bunt bemalte Milchkanne, die genau unter dem Ständer mit den Visitenkarten steht. Er hat sich sogar schon in Gesprächen mit mir über diese "unmöglichen Besucher" geärgert. So lasse ich indirekt Frust ab. Aber ich wünschte ich könnte das anders regeln.

Beichthaus.com Beichte #00027066 vom 03.10.2009 um 15:45:32 Uhr in Leutkirch (14 Kommentare).

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Nach dem Krankenhaus

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Wollust Peinlichkeit Intim

Nach dem Krankenhaus
Ich war frisch mit meiner Freundin zusammen. Meine erste Freundin. Am Anfang einer Beziehung ist alles so aufregend und wir verbrachten fast den ganzen Tag im Bett. So weit so gut. Wir waren jetzt schon zwei Wochen zusammen und liebten uns immer noch wie am ersten Tag. Dann wurde sie aber plötzlich krank und hatte hohes Fieber mit Bauschmerzen. Eines Nachts hatte sie richtig Bauchkrämpfe und ihre Mutter rief den Krankenwagen. Ich war natürlich total perplex und bin mitgefahren. Im Krankenhaus angekommen wurde sie auf ein Zimmer gewiesen und bekam eine Infusion. Nach einigen Tagen ging es ihr schon besser und sie konnte nach Hause. Man kann sich ja denken, was uns direkt nach der Entlassung aus dem Krankenhaus eingefallen ist. Wir verzogen uns also wieder in ihr Zimmer und wir fingen an, uns zu lieben. Wir hatten ihren Hund mit im Zimmer, der immer unter dem Bett schläft. Er schlägt immer an, wenn Leute klingeln. Gerade als wir zum Höhepunkt kamen, klingelte es, und er fing an zu bellen. Uns war es aber egal, wir machten weiter. Ich war kurz vorm kommen.

Die Mutter meiner Freundin hatte sofort ihrer Mutter Bescheid gesagt, dass meine Freundin wieder aus dem Krankenhaus zurück ist. Also wollte sie nach ihr schauen. Sie kam ins Zimmer, das natürlich nicht abgeschlossen war, und sah mich, wie ich auf ihrer lieblichen Enkelin hing. Ich war gerade am Kommen und schaute direkt in das Gesicht der Oma. Der Hund bellte. Die Oma schrie und die Eltern kamen auch sofort, um zu schauen, was los war. So stand die gesamte Familie innerhalb kürzester Zeit im Zimmer meiner Freundin und schaute uns zu, wie wir verzweifelt versuchten, uns anzuziehen. Was für ein Tag. Wir sind heute, nach drei Jahren aber immer noch zusammen. Das war die peinlichste Situation meines Lebens. Bis heute hat mir die Oma meiner Freundin nicht verziehen und spricht kein Wort mit mir.

Beichthaus.com Beichte #00027048 vom 30.09.2009 um 10:08:45 Uhr (71 Kommentare).

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Gartenschläuche

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Dummheit Waghalsigkeit Verschwendung Kinder

Ich möchte etwas beichten, dass viele Jahre zurück liegt. Ich (20) habe auf dem Weg zum Kindergarten mit einem Kumpel von damals einige Gartenschläuche entdeckt, die angeschlossen waren und sich bei den großen Wohnblöcken direkt neben den Kellerfenstern befanden. Da es Hochsommer war, waren diese auch fast alle offen.

Wir nahmen also 3 der Schläuche und führten sie in ein und dasselbe Kellerfenster ein und drehten voll auf. Danach sind wir lachend und prustend in den Kindergarten gerannt. Als wir am Mittag wieder heim konnten, gingen wir nochmals daran vorbei und es rauschte immer noch. Es tut mir schon ein bisschen Leid, da ich keinen der Leute im Block wirklich kannte.

Beichthaus.com Beichte #00027044 vom 28.09.2009 um 23:08:10 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Zahnstocher

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Hass Gewalt Rache Familie Dortmund

Zahnstocher
Als ich sechs Jahre alt war verstarb mein Vater an Krebs und wir, meine Mutter, meine beiden Schwestern und ich mussten uns allein durchschlagen. Anfangs war es nicht leicht, doch das Leben ging weiter und wir hatten eine schöne Zeit.bBis meine Mutter, ich war gerade acht geworden, einen neuen Mann kennen lernte. Er war Schreiner und, wie oft in diesem Beruf, fehlten ihm an jeder Hand zwei Finger. Dies machte beim ersten Treffen keinen vertrauenserweckenden Eindruck auf ein Kind. Ich fürchtete mich vor ihm und war sehr zurückweisend. Es mag zwar kindlich naiv oder gemein sein, sich durch solche Sachen irritieren zu lassen, doch ziemlich schnell stellte sich heraus, dass der erste Eindruck nicht täuschte. Sein Äußeres war nicht annähernd so hässlich, wie sein Inneres. Er war verheiratet und weil seine Frau das Geld hatte, wollte er sich (Gott sei Dank) nicht scheiden lassen. Aber meine Mutter wollte er dennoch haben und so ließ sie sich auf die Dreiecksgeschichte ein. Obendrein war er ein fürchterlicher Despot, sah sich als Kopf der Familie und beanspruchte den Platz am Kopf des Tisches immer für sich. Das ihn diese Berechenbarkeit mal schaden könnte war ihm anscheinend nicht bewusst. Es gab in dieser Zeit oft Streit mit meinen älteren Schwestern mit herumbrüllen und sogar Handgreiflichkeiten. Ich sagte nie etwas dazu. Ich war ein ruhiges Kind das in dieser Zeit nicht sehr aus sich rauskam, natürlich auch, um Stress zu vermeiden. Durch diese Verhaltensweise galt ich bei ihm natürlich als "braves" Kind und eines Abends war er der Meinung, ich sollte nun endlich "Paps" zu ihm sagen. Doch ich weigerte mich und sagte wörtlich: "Du kannst mich mal am Arsch lecken!" Eine Ausdrucksweise, die ich sonst nie benutzte, doch ich sah mich im Recht es in so einer Situation sagen zu dürfen. Er brüllte sofort los, meine Mutter hielt sogar zu ihm und ich musste in mein Zimmer.

Und dann kam er der Hass. Ich war erst acht Jahre alt und fühlte richtigen Hass in meinem Herzen. Also beschloss ich, dass er bestraft werden sollte. Richtig bestraft. In unserer Küche befand sich als Sitzgelegenheit eine gepolsterte Eckbank und immer ein Döschen voller Zahnstocher auf dem Tisch. Da ich wusste das sich der dicke Schreiner auf den Stuhl fallen lässt ohne zu schauen, war die Rache einfach. Als meine Mutter das Abendessen zubereitete, tat ich so als ob ich mit den Zahnstochern spielen würde, aber steckte einen Zahnstocher mittig in die Polsterung der Eckbank. Genau auf den beanspruchten Platz des verhassten Typen. Die anderen Zahnstocher packte ich wieder in die Dose, ging in mein Zimmer und wartete. Meine Mutter rief zum Abendbrot, ich blieb im Zimmer und lauschte. Es gab ein ziemlich lautes Knacken, direkt gefolgt von einem brüllendem Aufschrei. Ich wollte, dass er sich, wie Kinder nun einmal so denken, mit dem Zahnstocher in den Po sticht. Doch es traf nicht seinen Po. Er hatte sich den rechten Hoden durchbohrt. Es blutete recht stark und meine Mutter rief den Notarzt.

Er fluchte total und beschuldigte sofort mich, aber weil er so große Schmerzen hatte, konnte er nichts machen. Meine beiden Schwestern bekamen ihr Grinsen nicht mehr vom Gesicht und ich war von diesem Tag an ihr Held. Der rechte Hoden wurde dann im Krankenhaus entfernt. Ich habe diesen Mann nie wieder gesehen. Ich weiß, dass es nicht richtig wa,r aber: Es tut mir bis heute nicht leid. Er hatte es verdient. Ich war nie wieder in meinem Leben gewalttätig oder habe irgendeinem anderen Menschen ein Leid zugefügt, aber ich bin bis heute der Überzeugung, dass er ein schlechter Mensch ist und freue mich darüber, dass ihm ein achtjähriges Kind gezeigt hat, was eine Harke ist.

Beichthaus.com Beichte #00027043 vom 28.09.2009 um 17:04:48 Uhr in 44388 Dortmund (Unterdelle 7) (65 Kommentare).

Gebeichtet von teakus aus Mönchengladbach
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