Entwicklung zum Schmarotzer

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Faulheit Trägheit Dummheit Verzweiflung

Ich habe vor ein paar Monaten meinen Job hingeschmissen, der mir eigentlich Freude bereitete - einfach so, nur weil ich eine Auszeit wollte. Seitdem hänge ich nur noch vor dem Rechner und zocke, nicht einmal meinen Hobbys, für die ich sonst kaum Zeit hatte, gehe ich nach. Ich genieße die Freizeit auch nicht irgendwie produktiv, denn ich vergammele wirklich nur noch in meiner Wohnung und mache das Allernotwendigste für meine Bedürfnisse. Kurz gesagt schaffe ich es nur gerade mal so, vor 20 Uhr etwas zu trinken zu kaufen. Ich könnte das ewig so weiter machen und einfach nur abgammeln und nichts tun, aber so komme ich ja nicht weiter. Mit fehlt aber einfach der Elan, um wichtige Sachen zu erledigen, ehe es problematisch wird. Ich verstricke einfach nur in meterlange Ausreden und diskutiere herum. Wenn ich Geldnot habe, pumpe ich meine Kumpels oder die Familie an, denen ich auch immer sage, dass "alles Okay" ist. Dabei hat die letzten 22 Jahre alles so gut geklappt und es ging stets bergauf. Doch nun entwickele ich mich immer mehr zum Schmarotzer.

Beichthaus.com Beichte #00021469 vom 11.04.2007 um 03:59:28 Uhr (5 Kommentare).

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Allein unter Proleten

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Vorurteile Zorn Schule Gesellschaft

Ich (m) habe das Gefühl als einziger Mensch, wenn es um Schule geht, in einem Jungle voller Gorillas zu leben. Alles Säufer, Kiffer und Raucher denen ihre Zukunft am A*sch vorbei geht, manche wollen schon eine Ausbildung machen, aber nur eine sehr 'kleine' und vergessen wie schlecht es um Deutschland im Moment steht. Ich unterscheide mich völlig von anderen Jugendlichen, ich habe mir fest vorgenommen niemals zu rauchen, zu saufen oder Drogen zu nehmen, und dies fällt mir auch überhaupt nicht schwer, denn als 15-jähriger verspüre ich, trotz allem nicht den Drang, irgendetwas davon auszuprobieren. Mich macht das Ganze so wütend, diese Halbaffen jeden Tag zu sehen, dass ich mir vorgenommen habe etwas im Leben zu erreichen, ich will nicht, dass es irgendeiner von diesen Spinnern jemals besser hat als ich, daher möchte ich Betriebswirtschaftslehre studieren und später mal als Unternehmer viel Geld verdienen. Allein wenn ich schon sehe, was in dieser Welt alles schief läuft, hungernde Menschen, Kriege, Rassismus, Menschen die unschuldig verurteilt werden, Menschen die schuldig nicht verurteilt werden, ein gewaltiges Umweltproblem, das alles macht mich wütend, unglaublich wütend. Ich will etwas daran ändern und ich verstehe nicht, wieso das Vielen egal ist. In meiner Schulklasse bin ich selbstverständlich mit meinem umdenken ein Außenseiter. Gut mit den Vollproleten aus meiner Klasse muss ich auch nicht befreundet sein, ich habe ja genug Freunde, doch manche von denen entwickeln sich auch langsam zu den größten Primaten. Es gibt eigentlich nahezu keinen Menschen der meine Gedankenzüge versteht und nachvollziehen kann, aber na gut damit kann ich leben, dennoch leide ich jeden Tag, wenn ich immer wieder neue Geschichten im Fernsehen und sonst wo höre, über Kriminelle, Terroristen und Misspolitik. Am Schlimmsten sind eh Diejenigen, die für irgendwelche eingebildeten 'Götter' und höheren Mächte Menschenleben auslöschen, das kann doch nicht sein, dass Menschen so unglaublich dumm sind und an so etwas glauben. Ich wollte dies, wegen dieser inneren Qualen, die ich tagtäglich erleiden muss nur einmal niederschreiben, dass sollte dieses Leiden etwas mindern.

Beichthaus.com Beichte #00021440 vom 09.04.2007 um 10:22:31 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Kundenkontakt im Saunaclub

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Fremdgehen Verschwendung Prostitution

Tja, was soll ich sagen, ich sitze im Büro, langweile mir die Krätze an den Sack und habe definitiv nichts zu tun. Mein Chef ist der Meinung, ich wäre fleißig, da ich es schaffe, Arbeiten anderer Leute als meine zu verkaufen. Er hat mich mit einer Sondergratifikation entlohnt. Als er mir dies mitteilte, wurde ich tatsächlich rot. Eigentlich lese ich den ganzen Tag im Internet, gucke mir F***-Seiten an und denke an 1000 verschiedene Frauen, außer an Meine. Seit zwei Monaten denke ich immer wieder an andere Frauen, die ich gerne v***** würde und habe mit denen auch übers Internet Kontakt.

Letztendlich traue ich mich aber nicht, zu ihnen hinzufahren (dabei bin ich super-spitz), sondern gehe am helligten Tag in Puffs, die ich vorher im Netz entdeckt habe. Mein Chef meint, das wären Kundenkontakte, dabei baue ich nur meine Druck in irgendwelchen Saunaclubs ab. Meine Frau wundert sich schon, wo das ganze Geld hin ist, aber da wir gerade umgezogen sind, habe ich noch eine Ausrede. Ich kann also noch ein wenig so weitermachen, bald aber bin ich nicht nur feige, sondern auch pleite. Dabei ist meine Frau eigentlich hübsch und nett, trotzdem gehe ich jetzt zu einer Nutte. Ich bin ganz schön scheiße drauf!

Beichthaus.com Beichte #00021439 vom 09.04.2007 um 09:46:52 Uhr (6 Kommentare).

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Wie bei Jackass

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Trunksucht Dummheit Vandalismus Last Night Unfall Flensburg

An einem Abend im Oktober 2002 traf ich mich mit ein paar Kumpels für lustige Saufspiele Videos und Kiffen. Nach etlichen Gläsern und ein paar Köpfen später kamen wir auf die Idee zu trichtern. Da mir Bier nur in kleinen Mengen schmeckt war ich jedoch schon vor stunden auf Wodka umgestiegen. Trotzdem musste ich genauso viel trichtern wie der Rest. Im späteren Verlauf des Abends schauten wir Jackass, das zu dieser Zeit ja noch Brandneu war. Und da ein Kollege gerade seine Digicam dabei hatte, dachten wir uns, das können wir ja auch. In folge dessen sind wir dann rotzevoll durch die Gegend gezogen, haben Mülltonnen umgetreten, uns in Büsche und Vorbeete geschmissen und sonst noch so einigen Scheiß gemacht. Zur Krönung des ganzen bin ich dann mit einem Kollegen von einem ca. 2m hohen Holzzaun in einen Strauch gesprungen. Leider war der Strauch erst vor kurzem geschnitten worden, was man aber bei der Dunkelheit nicht sehen konnte, so dass ich recht unglücklich auf einem dicken Astende landete bin. Da ich allerdings zu diesem Zeitpunkt schon weitab von Gut und Böse war, hielt sich der Schmerz in Grenzen und ich machte einfach weiter. Das Böse Erwachen kam am nächsten Tag. Neben einigen Kratzern und Beulen hatte ich einen Handtellergroßen Bluterguss an der Innenseite meines Oberschenkels. Nach 3 Tagen war mein rechter Oberschenkel von der Leiste bis zum Knie ein einziger Bluterguss und Laufen konnte ich auch nicht mehr. Im Krankenhaus sagte mir man dann, das ein Muskel gerissen sei und ein mittlerweile Tischtennisball großer Blutklumpen die Muskeln im Oberschenkel immer weiter auseinanderdrücken würde. Nach vier Wochen Uniklinik, die mich fast die Abizulassung gekostet hätten, etlichen Behandlungen und Medikamenten hab ich dann eine Rechnung von knapp 69500€ von Krankenhaus erhalten, die ich dann an meine Krankenkasse weitergeleitet habe. Für die Krankenkasse und meine Eltern ist das bis heute ein Unglücklicher Radunfall gewesen und sollte das jemals bekannt werden wird ich wohl mächtig Ärger mit der Krankenkasse bekommen. Das Einzige was ich Bereute ist, das wir meinen heldenhaften Sprung leider nur sehr undeutlich auf Video haben. Noch mal machen würde ich es allerdings auch nicht. Seitdem war ich übrigens auch erst einmal wieder wegen Verletzungen unter Alkohol in stationärer Behandlung.

Beichthaus.com Beichte #00021400 vom 08.04.2007 um 01:55:51 Uhr in Flensburg (4 Kommentare).

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“Beichte

Der Trick mit dem Explorer

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Betrug Arbeit Andernach

Ich bin Programmierer und habe eine Supportfirma für Computerprobleme. In manche Anwendungen baue ich gelegentlich (je nach Tagesverfassung) Funktionen ein, die nach ca. 5-6 Wochen die Explorer.exe der Rechner irgendwo hin verschieben und der Rechner dadurch nicht mehr komplett hochfahren kann. Meistens bekomme ich dann den Auftrag dieses Problem (natürlich entgeltlich) zu beheben. Da ich ja weiß, was das Problem ist und wohin diese Datei verschoben wurde, dauert das im Normalfall nur einige Mitnuten alles wieder zu reparieren. Aber meistens brauche ich eine lockere Stunde um den Fehler zu finden und kassiere dann ordentlich ab. Eigentlich bereue ich das auch nicht, aber fies finde ich es trotzdem. Das hat diese Gesellschaft nun von ihrem tollen Kapitalismus.

Beichthaus.com Beichte #00021393 vom 07.04.2007 um 12:49:29 Uhr in Andernach (7 Kommentare).

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