Der Mann, der dann doch hässlich war

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Schamlosigkeit Last Night Reinholterode

Meine Freundinnen und ich haben mal auf dem Parkplatz einer Disco einen Typen angequatscht und ihn zu uns eingeladen. Danach ist uns aufgefallen, dass dieser Typ extrem hässlich ist und wir wollten ihn nicht in die Wohnung lassen. Wir standen also vor der Tür und haben diskutiert, wer den Freak mit nach Hause nimmt oder zu welcher Bushaltestelle er gehen muss, damit er den Bus in vier Stunden bekommt. Er stand die ganze Zeit daneben und hat fast geheult (er war fast 30). Im Endeffekt ist er einfach sechs Kilometer nach Hause gelaufen - alles bergauf ohne Handyempfang. Wir haben ihm noch miese Dinge hinterher gerufen. Das ihn eh keiner ficken wollte. Jetzt hat er sicher ein Trauma. Oh, waren wir böse drauf.

Beichthaus.com Beichte #00024577 vom 25.08.2008 um 15:56:09 Uhr in Reinholterode (45 Kommentare).

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Händewaschen auf dem Männerklo

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Ekel Unreinlichkeit Zorn Arbeit

Ich (m/20) beichte, dass ich entsetzt bin und Verachtung und Hass empfinde. Ich arbeite in einem großen multinationalen Konzern mit 5-stelliger Mitarbeiterzahl. Das Einstiegsmonatsgehalt, ohne studiert haben zu müssen, liegt bei ca. 2500 Euro Brutto. Der Anteil studierter Mitarbeiter dürfte bei 30 Prozent liegen. Also von Menschen mit schlechter Erziehung sollte man hier nicht ausgehen. Jedes Mal, wenn ich auf einer mittelgroßen Toilettenanlage (zwei Kabinen, zwei Pissoirs, ein Waschbecken) sitze, um mein großes Geschäft zu verrichten - und dabei lasse ich mir gerne mal Zeit, u.a. um Beichthaus, heise, oder sonst etwas auf dem Smartphone zu lesen, höre ich, wie Leute reinkommen. Normal läuft das so ab: Tür auf, Schritte, Reißverschluss, Plätscher Plätscher, Reißverschluss, Schritte, Wasserhahn auf, Plätscher, Wasserhahn zu, Abputzgeräusche, Tür auf, Tür zu, Ruhe. Aber das eine oder andere Mal kommt es vor, dass das Szenario nur aus "Tür auf, Schritte, Reißverschluss, Plätscher Plätscher, Reißverschluss, Schritte, Tür auf, Tür zu, Ruhe" besteht.

Es ekelt mich an und ich hasse diese Leute. Leider - oder vielleicht auch zum Glück - sehe ich die Fratzen der Arschlöcher nicht, die den Schmodder von ihren Händen nach dem Geschäft nicht abwaschen. Das Ganze würde mich nicht so ärgern, wenn jeder einen festen Schreibtisch hätte. Aber wir arbeiten im Schichtsystem und man teilt die vorhandenen Tische, Tastaturen und Telefone untereinander je nach Schicht. Auch wenn die Firma Desinfektionsspray etc. bereitstellt, finde ich es zum Kotzen, daran denken zu müssen, dass sich in 20 Minuten von sieben Leuten, 2-3 nicht die Hände waschen. Ebenfalls hasse ich die Arschlöcher, die sich zu fein oder einfach zu blöd sind, um die Klobürste zu benutzen und die Toilette in dem Zustand zurückzulassen, wie - im Optimalfall - ihn die Putzfrau jeden Morgen nach ihrer Arbeit zurücklässt. Und ich weiß, dass mein Chef (mit hohem fünfstelligen Jahresgehalt + Dienstwagen in der Oberklasse) ebenfalls zu den Klobürsten-Verweigerern gehört, da das Einzelklo, das wir haben, ohne Ende verdreckt war, nachdem er zur Tür rauskam und ich es für mein Geschäft nutzen wollte. Ob er sich die Hände gewaschen hat? Keine Ahnung, ich hoffe ja! Ich wünschte ich könnte dem ein oder anderem diese Unreinheit nachweisen und ihn zur Rede stellen.

Beichthaus.com Beichte #00024575 vom 25.08.2008 um 15:23:01 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Alte Frauen können stehen!

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Ignoranz Engherzigkeit Ungerechtigkeit Selbstsucht Bahn & Co.

Ich mache für alte Omas in der Bahn nie den Platz frei. Auch wenn die sich noch so offensichtlich neben den Sitzplatz stellen, guck ich halt einfach aus dem Fenster.

Beichthaus.com Beichte #00024574 vom 25.08.2008 um 14:19:53 Uhr (38 Kommentare).

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Erfolgreich und verkatert

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Trunksucht Dummheit Chef

Ich (w) sitze in der Chefetage eines renommierten Autoherstellers. Heute ist Montag und noch nicht mal 10 Uhr und ich war schon 2 mal kotzen, weil ich am Wochenende zu viel gesoffen habe!

Beichthaus.com Beichte #00024567 vom 25.08.2008 um 09:18:16 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Unsere Bananenrepublik

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Aggression Hass Ungerechtigkeit

Ich hasse unser Deutschland! Sorry, ich bin 28 Jahre alt und arbeite seitdem ich 16 bin. Ich habe mehrere Tausend Euronen in meine Fortbildungen reingesteckt und so manche Nächte gelernt um wirklichen Erfolg haben zu können. Nun gehöre ich zu dem Viertel der Einkommensgruppe, die Dreiviertel der Steuerlast aufbringen und ich fühle mich nur noch verarscht. Es ist nur noch lachhaft, das was ich brutto mehr verdiene schlägt sich im Netto kaum nieder. Die Weiterbildungen hätte ich mir sowieso sparen können, mit Arsch kriechen oder Beine breitmachen kommt man eher weiter. Was mir aber letztendlich die Augen geöffnet hat, ist das Verhalten des Finanzamtes. Sie wollen mir einwandfreie Werbungskosten streichen. Auf einen Einspruch von mir kam die Nachfrage ob ich nicht diesen Einspruch freiwillig zurücknehmen würde da aus deren Sicht keinerlei Erfolg bestehen würde. Dabei zitieren die einen Gesetzestext und nehmen darauf Bezug. Leider haben sie den Text falsch zitiert, d.h. relevante Stellen entfernt und noch dazu etwas anderes dazugedichtet.
In was für eine Bananenrepublik leben wir eigentlich? Meinen die, daß ich keine Gesetzestexte lesen kann? Naja, eine Klage hat kaum Aussicht auf Erfolg. Und unsere höchsten Gerichte bestätigen auch, dass diese Sesselpupser im Finanzamt vordringlich Steuer einnehmen müssen und sich nicht unbedingt an das Gesetz halten müssen ("das ist nicht die vordringlichste Aufgabe"). Das ist zum Kotzen! Ich sehe das nicht mehr ein. Jeder Sachbearbeiter, der das Recht beugen will wird ab sofort dafür bezahlen müssen! Jedem halbwegs produktiven Mitglied unserer Gesellschaft wünsche ich nur alles Gute und ich hoffe die verstehen meine Beichte. Aber jetzt ist Schluß mit dem Rumgelabere und den politischen Kompromissen.

Beichthaus.com Beichte #00024557 vom 21.08.2008 um 03:00:43 Uhr (30 Kommentare).

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