Unter Vollnarkose

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Wollust Peinlichkeit Lügen Gesundheit Familie

Vor vier Jahren hatte ich eine ambulante Operation wegen einer Hodentorsion, die unter Vollnarkose stattfand. Als ich im Aufwachraum lag, war meine besorgte Mutter bereits bei mir (ich war damals 12) und hielt meine Hand. Sie sprach beruhigende Worte und verhielt sich sonst mütterlich. Ich war natürlich noch durcheinander von der Narkose und hatte tatsächlich nichts besseres zu tun als zu fragen: "Kann ich noch f*cken?" Ich hatte damals vor der Operation schon ziemlich Angst um meine Männlichkeit, es hatte bei dieser Hodentorsion bei dem entsprechenden Hoden nicht so gut ausgesehen.

Tja, das verankert sich natürlich im Unterbewusstsein und wenn die narkotisierende Wirkung noch nicht ganz vergangen ist, sinkt scheinbar sehr die Hemmschwelle, das zu sagen, was man gerade denkt. Nachdem der Satz kam, reagierte meine Mutter empört, konnte dem aber nicht recht Luft machen, da noch andere Patienten im Raum waren.
Ich korrigierte mich dann mit genervter Stimme - soweit ich in dem Zustand der Bedienung rhetorischer Mittel mächtig war - wie folgt: "Kann ich noch Geschlechtsverkehr haben?!"

Ich selbst konnte mich an den "Vorfall" nicht erinnern; erst zwei Tage später morgens in der Küche (ich hatte nach dem 2-tägigen Krankenhausaufenthalt entsprechend frei) konfrontierte mich meine Mutter mit dem von mir Gesagten. Ich bestritt, mich daran erinnern zu können (was nicht stimmte), selbst wenn sie es mir nun erzählt hatte, um ihr Bild des lieben unversauten Sohnes einigermaßen aufrecht zu erhalten. Ich beichte also, dass ich unterbewusst schon in dem jungen Alter recht versaut war und meine Mutter, die so einiges für mich getan hat und auch immer noch tut, etwas schockiert habe.

Beichthaus.com Beichte #00029468 vom 27.10.2011 um 02:39:07 Uhr (15 Kommentare).

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Microklist

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Fetisch Manie Maßlosigkeit Gesundheit

Ich (m/27) liebe Microklist! Für alle die nicht wissen, was das ist: Kleine Dinger mit einer Flüssigkeit drinnen, die man sich in den Popo schiebt, den Inhalt reindrückt, um 5 Minuten später das ganze Klo einzuscheißen. Ich verwende die Dinger viel zu oft! Auch wenn ich gar nicht kacken muss. Aber das Gefühl, wenn man so rumsitzt und seinen Popo nicht mehr zusammenkneifen kann, wenn einem die Kraft die Beine zu bewegen verloren geht, herrlich! Mein Höhepunkt des Tages! Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00029455 vom 16.10.2011 um 23:20:13 Uhr (24 Kommentare).

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Kostenlose Massagen

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Geiz Habgier Lügen Gesundheit Frankfurt

Ich (m/28) bin ein großer Fan von Massagen. Ich mag einfach das Gefühl, von fremden, weiblichen Händen mit warmem Öl eingerieben, gestreichelt und massiert zu werden. Dabei handelt es sich nicht einmal um erotische Massagen, einfache "seriöse" Ölmassagen tun es auch völlig. Was mich nur ärgert ist der hohe Preis von circa 50 Euro pro Stunde. Nun habe ich einen Weg zu kostenlosen, regelmäßigen Massagen gefunden: Ich war beim Arzt. Dem habe ich etwas von einem eingeklemmten Nerv im Rücken, Taubheitsgefühlen und Kribbeln in den Händen usw. erzählt. Prompt bekam ich ein Rezept für wöchentliche Massagen meines Rückens! Von nun an bekomme ich meine Massagen von der Kasse bezahlt! Und sollte die "Therapie" nach einigen Wochen zu Ende gehen, werde ich einfach den Arzt wechseln. Wenn mir die Ärzte ausgehen, gehe ich wieder zum ersten Arzt und sage, meine Beschwerden seien zurück gekommen. Das ist der Plan, und die ersten zwei Massagen waren schon ganz nett. Nur das Ambiente ist nicht ganz so hübsch: es fehlen die entspannenden Klänge sowie das gedimmte Licht, die schöne fernöstliche Deko und der Duft von Räucherstäbchen. Auch wird "nur" der Rücken massiert, nicht der ganze Körper. Naja, dafür dass es mich nichts kostet, ertrage ich auch die Praxisräume mit den Leuchtstoffröhren und den weißen Wänden. Bin ja mal gespannt wie weit ich das so treiben kann. Wenigstens ist die behandelnde Therapeutin ganz nett. Liebe Krankenkasse, bitte vergib mir meine Sünde. Ich sehe es als eure Gegenleistung für den erhobenen Zusatzbeitrag. Irgendwas muss ich ja dafür bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00029454 vom 19.10.2011 um 04:49:02 Uhr in Frankfurt (Zeil) (22 Kommentare).

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Überfall im Bahnhof

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Gewalt Waghalsigkeit Diebstahl Last Night Hauptbahnhof Zürich

Ich wurde vor einiger Zeit am Hauptbahnhof Zürich sehr spät abends von einem Typen mit vorgehaltenem Messer bedroht. Er wollte natürlich mein Geld. Es war ein wenig abseits, in einem Nebengang und kein Mensch war außer uns dort. Ich habe recht schnell gemerkt, dass der Kerl offensichtlich ein Abhängiger war. Er war körperlich nicht wirklich gut in Form. Zitterte (evtl. brauchte er den nächsten Schuss?) und auch sonst war er nicht gut drauf. Ich selber stehe wirklich gut im Futter, mache seit 20 Jahren Krafttraining und bin recht gut drauf.


Zuerst wollte ich Zeit schinden, weil ich dachte, dass eine Überwachungs-Kamera sicher alles im Blick hatte und gleich 2-3 Leute von der Bahnhofspolizei hier sein müssten. Doch nichts passierte und dem Typen ging alles natürlich nicht schnell genug. Da entschloss ich mich, mich nicht ausrauben zu lassen und die Sache selbst in die Hand zu nehmen. So verstört wie er war und mir körperlich unterlegen, sollte das zu machen sein. Ich bat ihn, dass ich ihm einfach das Geld geben dürfe und die Brieftasche mit den Ausweisen behalten dürfe. Ich hielt ihm gleichzeitig die 2-3 Banknoten hin, die ich dabei hatte. Er war offenbar mit dem Vorgehen einverstanden, da er nach dem Geld griff. Bevor er es in den Händen hielt, habe ich es fallen lassen. Und mein Plan ging auf. Der Kerl war so benebelt, dass er mich vergaß und sich nach der Kohle bückte. Da ergriff ich meine Chance. Ich trat ihm voll auf die Hand mit dem Messer, worauf er dieses natürlich sofort los lies. Er war total erschrocken und wollte abhauen, was aber mein Stolz nicht zuließ. Ich packte ihn und warf ihn in meiner Wut Kopf voran in die Wand. Er brach blutend zusammen.


Es kam dann per Zufall ein Polizist in zivil (evtl. war er auch einfach nicht im Dienst) vorbei und wir riefen eine Ambulanz. Der Polizist brachte mich dann auf den Polizeiposten, wo ich zuerst mal zusammengeschissen wurde, weil ich "den Helden" spielen musste. Natürlich folgte das ganze Spiel mit Personalien usw. Ich wurde auch gefragt, ob ich eine Anzeige wegen Raub erstatten wollte. Hab ich nicht getan, in der Hoffnung, dass der Kerl als Gegenzug auf eine Anzeige wegen Körperverletzung verzichtet. Ich habe später unter vier Augen von einem Polizisten erfahren, dass er der Typ einen Riss im Schädel hatte und mehrere Wochen im Spital liegen musste.
Eine Anzeige hat er nicht erstattet. Die ganze Geschichte hat rechtlich für mich keine Konsequenzen. Aber ich selber fühle mich nicht sonderlich gut, da ich weiß, dass ich überreagiert habe. Ich hätte ihn mit den 30 Franken abhauen lassen können. Andererseits, wer weiß, wie es ihm im Spital ergangen ist? Eventuell (jaja, ich rede mir das gerne ein) kam er ja so weg von den Drogen. Und zudem: Wenn ich so jemandem die Macht über mich und die Situation lasse, würde ich mich auch nicht gut fühlen.

Beichthaus.com Beichte #00029450 vom 17.10.2011 um 10:13:34 Uhr in Hauptbahnhof Zürich (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Freibad

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Dummheit Ekel Feigheit Diebstahl Kinder Rüsselsheim

Meine Sünde liegt zwar schon zwanzig Jahre zurück, ist mir allerdings immer noch etwas unangenehm.
Es war ein schöner warmer Sommertag. Ich bin an diesem Tag wie so oft mit meinen zwei Kumpels mit unseren absolut tollen BMX-Rädern ins Freibad gefahren, die ich mit meinem Fahrradschloss zusammen band. Es war lustig wie immer. Doch irgendwie ritt es mich diesmal, da nette Klassenkameradinnen anwesend waren, mich zu profilieren. So kletterte ich das erste mal auf das Fünf-Meter-Brett, was mich sowieso Überwindung gekostet hat. Aber was macht man nicht dafür, um den Mädels Beachtung zu schenken. Außerdem waren meine Kumpels auch oben, da konnte ich doch nicht nein sagen. Kaum oben angekommen, bemerkte ich ein leichtes, jedoch ernstzunehmendes Gefühl des Stuhlganges. Jetzt hatte ich ein Problem. Denn wenn ich springen würde, gäbe es wahrscheinlich ein Desaster im Becken. Also wartete ich, bis meine Kumpels gesprungen waren und kletterte wieder das Brett hinunter, um schleunigst zu den Toiletten zu rennen. Es gab nur einen Nachteil an der ganzen Sache: Ich war ein kleines dickes Kind und hatte so meine Probleme, mich bei dem ganzen Betrieb die Leiter wieder hinunterzuwalzen. Demnach dauerte dies eine Weile und verschlimmerte meine Situation ungemein, da ich es mittlerweile wirklich eilig hatte. Kaum auf halber Strecke angekommen, ereilte mich dann doch mein Schicksal und es lief an meiner feuchten schwarzen Radlerhose hinunter. Nun konnte ich schlecht zu meinen Leuten gehen und wurde panisch. Natürlich hatten mich eh schon sämtliche Leute gesehen und auch gerochen, aber das realisierte ich in diesem Moment nicht. Ich wollte nur noch vor meinen Kumpels und den Mädels ungesehen davon kommen. Ich hatte auch Glück. Keiner war auf dem Platz. Ich sammelte meine Sachen zusammen und verschwand. Voller Hektik schloss ich das Fahrradschloss auf und fuhr stehend mit vollgeschissener Radlerhose die drei Kilometer zurück nach Hause. Abends klingelte es bei uns und meine Kumpels standen wutentbrannt vor der Tür. Ihre Fahrräder wurden gestohlen, da ich in all der Hektik vergessen habe, sie wieder anzuschließen. Nun ist meine Beichte, dass meine Kumpels heute noch nicht wissen, dass durch meinen plötzlich eintretenden Durchfall ihre Fahrräder gestohlen worden sind und diese gar nicht mehr abgeschlossen waren.

Beichthaus.com Beichte #00029449 vom 17.10.2011 um 10:07:34 Uhr in 65428 Rüsselsheim (An der Opelbrücke) (17 Kommentare).

Gebeichtet von FacaNRW
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