Ich bin ein richtiges Miststück!

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Selbstsucht Schamlosigkeit Faulheit

Meine Wenigkeit ist ein ziemliches Miststück. Ich bin Ende 20 und habe seit vielen Jahren eine Beziehung. Eigentlich bin ich glücklich, da ich mit ihm einen guten Fang gemacht habe. Er ist meine Sicherheit, mein Ruhepol, mein Liebhaber und mein bester Freund. Dennoch verdrehe ich zu gerne Männern im Internet den Kopf, treffe mich völlig unverfänglich mit ihnen und genieße es, wenn sie sich in mich verlieben. Dabei ist mir auch einer ins Netz gegangen, der in einer Beziehung lebt und Kinder hat. Anfangs hatte ich ein schlechtes Gewissen, mittlerweile jedoch nicht mehr. Er sieht einfach zu gut aus, teilt meine Interessen und ist intelligent. Es ist einfach eine Genugtuung, dass er mir hinterher läuft und mir verliebte E-Mails schreibt. Und das schon seit zwei Jahren. Einen Beischlaf mit mir würde ich ihm selbstverständlich nie gestatten, es ihm aber verraten würde die Sache vermutlich zunichte machen. Und es gefällt mir doch so gut, mit ihm machen zu können, was ich will, nur, weil er mit mir in die Kiste will. Männer... es ist so einfach!

Weiterhin arbeite ich im Büro so wenig wie möglich und bin Meisterin der Delegation! Ich verstehe es, mein privates Internetsurfen, E-Mails schreiben und Herumträumen so geschäftig wie möglich aussehen zu lassen, sodass mir jeder umgehend helfen möchte, was ich selbstredend gerne annehme. Damit lässt es sich durchaus aushalten, von der jährlichen Gehaltserhöhung mal ganz abgesehen. Meine Kollegin ackert also zeitweilig für uns beide und merkt es nicht einmal. Da ich sie ohnehin nicht leiden kann, genieße ich diesen Zustand. Wenn ich mir trotz allem mal eine Auszeit gönnen möchte oder unzufrieden bin, mache ich einfach ein paar Tage krank. Dann hocke ich daheim vorm PC, lümmele auf der Couch oder kümmere mich um Sachen, zu denen ich sonst nie komme. Dazu natürlich schon Mittags ein kühler Weißwein, ist klar.

Auch mit Freunden springe ich gern so um, wie es mir passt. Habe ich auf ein Treffen keine Lust, erfinde ich eine Ausrede. Zweimal mit den Wimpern klimpern, schon vergibt man mir. Generell drehe ich alles so, dass mein Gegenüber ein schlechtes Gewissen hat, obwohl ich es eigentlich haben sollte. Prinzipiell bin ich am liebsten mit mir allein. Da brauche ich mich nicht verstellen und muss den unansehnlichen Minderheiten mit ihren exorbitanten Nichtigkeiten nicht gegenübertreten. Es genügen schon Rechtschreib- oder Sprachfehler, ein hässliches Antlitz oder ein armseliges Gehalt, schon fühle ich mich erhaben. Kriegt natürlich durch mein hübsches Erscheinungsbild sowie den bis zur Perfektion ausgereiften Hundeblick, der in jedem Mann umgehend den Beschützerinstinkt weckt, keiner mit. Und? Alles halb so schlimm. Durch Freundlichkeit wird man nur ausgenutzt, belächelt und nicht ernst genommen. Das Leben ist zu kurz, um auf sich herumtrampeln zu lassen!

Beichthaus.com Beichte #00022293 vom 17.07.2007 um 11:06:12 Uhr (8 Kommentare).

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Ein normales Leben mit Soziophobie

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Zwang Verzweiflung Gesellschaft

Ich glaube, ich habe eine psychische Krankheit, die sich irgendwo in dem großen Spektrum der Soziophobie sowie verwandter Krankheitsbilder bewegt. Als ich neulich morgen mit meinem Freund in der Stadt war, um einige Dinge zu besorgen und danach zu frühstücken, bekam ich regelrecht Angst vor den Menschen, die uns über den Weg liefen. Ich hatte den Eindruck, es seien an diesem Morgen wieder einmal alle Kranke und die hässlichsten Menschen der Stadt aus ihren Höhlen und Kanälen gekommen, um gerade mich in Panik zu versetzen. Ich bekam Angst und fühle mich verfolgt und beobachtet und konnte mich erst wieder entspannen, als wir wieder zu Hause waren.

Außerdem halte ich, wenn mir ein Mensch auf der Straße unangenehm ist und ich zwangsläufig an ihm vorbeigehen muss, lange die Luft an, bis mir schwindelig wird, dann drehe ich mich um und sehe nach, ob der Abstand groß genug ist. Erst wenn ich mir sicher bin, dass er das ist, hole ich wieder Luft. Befinde ich mich beispielsweise in einer Arztpraxis im Wartezimmer, ganz gleich, um welche Art Mediziner es sich handelt, trage ich zu jeder Jahreszeit einen Schal und atme nur durch diesen - unauffällig natürlich. Trotz alledem gehe ich jedes Wochenende in dieselbe Kneipe, trinke meinen Apfelwein- Cola aus Gläser, die in Wasser gespült wurden, worin Milliarden Keime schwimmen, atme die rauchige Luft, in der weitere Milliarden Keime, Bakterien und Viren wimmeln und unterhalte mich mit Menschen, auf deren Hautoberfläche sich tausende Arten von weiteren Abermillionen Keimen, Viren und Bakterien tummeln und führe ein ganz normales Leben.

Beichthaus.com Beichte #00022292 vom 17.07.2007 um 09:07:17 Uhr (3 Kommentare).

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“Beichte

Leckere Pizza für meine fremdgehende Ex

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Ekel Unreinlichkeit Rache Ex

Ich fahre nebenbei, um mir meinen Wagen zu finanzieren, für die örtliche Pizzeria Pizza aus und beliefere allerlei Menschen. Die Arbeit macht mir eigentlich Spaß, man kann chillen und Musik hören oder mit Freunden quatschen, die mitfahren. Einmal hatte ich besonders Spaß. Ich sah, dass ich zu meiner mir fremdgegangenen Ex-Freundin liefern musste, es war eine Salami Funghi, also Salami und Pilze. Kurzerhand macht ich auf der Hälfte der Fahrt an einer Bushaltestelle stop und hob einen der Pilze an. Zeitgleich holte ich aus meinem tiefsten Inneren den dicksten, höchst-verschleimtesten Qualli hoch und rotzte ihn auf die Stelle, wo der Pilz saß. Schön grün, fiel aber durch Oregano kaum auf. Pilz wieder drauf gesetzt und abgeliefert. Die wird ihr bestimmt geschmeckt haben.

Beichthaus.com Beichte #00022288 vom 14.07.2007 um 08:07:51 Uhr (5 Kommentare).

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Ordentlich stopfen in der WG

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit WG

Ich beichte hiermit, dass ich alle Mitbewohnerinnen von mir, wir leben in einer 4er-WG, gefi**t habe und jede meint ohne scheiß, sie wär die einzige! Ich hasse diese dummen Schlampen! Bereits wenn ich diese dummen Hühner am morgen sehe, könnte ich eine nach der anderen windelweich kloppen. Aber trotzdem weiß ich, dass ich sie demnächst mal wieder ordentlich stopfen werde. Ich fühle mich nicht schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00022243 vom 11.07.2007 um 22:15:40 Uhr (3 Kommentare).

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“Beichte

Meine Chefin kann nur mit Assistentin arbeiten

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Ekel Unreinlichkeit Hass Chef

Ich muss beichten, dass ich meine Chefin hasse. Sie ist unfähig, glaubt, sie hat alles im Griff, wäre aber ohne ihre Assistentin verloren. Trotzdem schraubt sie sich ihr Gehalt hübsch regelmäßig um gleich mehrere hundert Euro nach oben. Aber der Grund, warum ich sie allermeisten verabscheue, ist, dass sie sogar zu arrogant/unfähig ist, das WC nach einem "großen Geschäft" hinter sich ordentlich sauber zu hinterlassen! Es ist jedes Mal wieder ein Schock, nach ihr auf die Toilette zu gehen und die besudelte Schüssel erst einmal schrubben zu müssen, damit Frau sich drauf niederlassen kann. Noch dazu bleibt einem nichts anderes übrig, als zu putzen, sonst fällt das alles noch einem selbst zu, sprich, man kommt selbst in Verruf, der Schmutzfink zu sein, der nicht sauber macht. Oh Gott, das ist so erniedrigend und peinlich und ekelerregend. Wenn ich nächste Woche kündige, überlege ich stark, ob ich ihr das unter die Nase reibe.

Beichthaus.com Beichte #00022228 vom 09.07.2007 um 01:27:03 Uhr (1 Kommentare).

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