Urlaub mit der besten Freundin meiner Mutter

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Wollust Begehrlichkeit Urlaub Ägypten

Ich habe mit der besten Freundin meiner Mutter geschlafen, und zwar vor ein paar Jahren im gemeinsamen Urlaub. Es begann damit, dass meine damals erst seit kurzem alleinstehende Mutter mit ihrer knapp zehn Jahre jüngeren besten Freundin und mir in Urlaub fahren wollte, nämlich nach Hurghada. Ich war damals gerade zwanzig geworden und fand es ziemlich uncool mit Mutti und ihrer Mitdreißiger-Freundin am Strand herumzuhängen. Meine Mutter bettelte mich jedoch so lange an, bis ich mitfuhr, obwohl mir die beste Freundin meiner Mutter schon immer ziemlich suspekt war. Zu allem Übel brach meine Mutter direkt nach der Ankunft im Hotel mit einem Kreislaufkollaps zusammen. Sie kam direkt ins Krankenhaus, wo man uns sagte, dass sie ein paar Tage Ruhe bräuchte. Sie wurde zur Beobachtung dabehalten. Natürlich sagte meine Mutter zu ihrer besten Freundin und mir, dass wir uns ruhig amüsieren sollten. Ich machte also einen auf netten Sohn und Gentleman, und ging den ersten Tag mit der besten Freundin meiner Mutter zum Strand. Als ich sie im Bikini sah, nahm ich sie überhaupt das erste Mal als sexuelles Wesen wahr, ihre Figur war wesentlich besser als die der meisten Frauen, selbst in meinem Alter. Sie fragte mich, ob ich ihren Rücken eincremen könne, und obwohl mir das unangenehm war, tat ich es. In meiner Hose bahnte sich zwar eine Erektion an, aber die konnte ich gerade noch durch pure Willenskraft verhindern.


Später gingen wir Abends gemeinsam auf Party und wurden öfter für ein Paar gehalten, so dass wir uns bald auch so gaben. Wir tranken etwas und gingen abends noch zusammen auf ihr Hotelzimmer. Das hätten wir vielleicht nicht tun sollen, denn dort fingen wir an uns zu necken. Ich berührte dabei unabsichtlich ihre Brust, sie nahm plötzlich meine Hand, hielt sie fest und streichelte ihre Brüste damit. Meine sowieso nur lahme Gegenwehr erlosch in dem Moment, als sie behutsam in meinen Schritt griff. Schließlich zog sie sich ihr Top aus, unter dem sie nichts drunter hatte, und begann mir einen zu blasen. Ich hatte zwar ab und an mal helle Momente während des Aktes, in denen ich dachte, dass das was wir taten total daneben war, aber ihre Figur und ihre Liebeskünste sorgten dafür, dass ich nicht genug Blut im Hirn hatte um länger klar zu denken. Schließlich ergoss ich mich auf ihre wirklich wunderschöne Brust, und nachdem wir uns sauber gemacht hatten, trafen wir die Vereinbarung, dass es bei diesem einen Ausrutscher bliebe. Diese Vereinbarung funktionierte so prächtig, dass wir schon am nächsten Tag, bei meiner Mutter im Krankenhaus nach einer Stunde Besuchszeit so hibbelig waren, dass es sogar meiner Mutter auffiel, und sie fragte ob wir noch irgendwohin wollten. Natürlich wollten wir, aber wir konnten ja schlecht sagen, dass wir die ganze Nacht und den Vormittag so gründlich Liebe gemacht hatten, dass wir uns kaum auf den Beinen halten konnten. Kurz und gut, in sieben Tagen Urlaub, die meine Mutter komplett im Krankenhaus verbracht hatte, waren ihre beste Freundin und ich genau fünf Stunden am Strand, acht Stunden im Krankenhaus, und beinah den ganzen Rest im Bett gewesen. Unsere Genitalien waren komplett wund. Gegessen hatten wir auch nicht viel, bei mir war Essen irgendwie nebensächlich geworden und der besten Freundin meiner Mutter war sowieso immer leicht übel von der Dehydrierung und dem vielen Sperma, dass sie geschluckt hatte. Meiner Mutter erzählten wir Stories, wo wir waren und was wir uns angesehen hatten, aufgrund von Broschüreninformationen. Außerdem sagten wir dass der Fotoapparat ihrer besten Freundin gestohlen worden wäre, und meiner nicht funktioniert habe, so erklärten wir die fehlenden Fotos. Trotzdem war meine Mutter nach dem Urlaub ziemlich argwöhnisch. Seit dem Heimflug haben ihre beste Freundin und ich allerdings die Finger voneinander gelassen, obwohl wir uns manchmal noch verschämt zu zwinkern, wenn die Sprache auf diesen Urlaub kommt.

Beichthaus.com Beichte #00029816 vom 20.02.2012 um 17:40:05 Uhr in Ägypten (Hurghada, Qesm Hurghada, El-Bahr El-Ahmar) (35 Kommentare).

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Verliebt in eine Zicke

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Hass Engherzigkeit Zwietracht Partnerschaft

Meine Freundin nervt mich unglaublich, ich bin nur noch mit ihr zusammen weil ich befürchte, dass sie sich etwas antut, wenn ich mich von ihr trenne. Wir sind seit zweieinhalb Jahren zusammen. Sie erzählte mir fairerweise von Anfang an, dass sie sehr zickig werden kann und ihre Launen oft an anderen auslässt. Leider habe ich den Eindruck, dass sie diese Ansage sozusagen als Freibrief zum konsequenzlosen Herumzicken missbraucht. Seit geraumer Zeit kann ich ihr so gut wie gar nichts mehr recht machen. Sie wird oft völlig grundlos aggressiv und beleidigend. Selbst wenn ich versuche, ihr bei täglichen Aufgaben und Arbeiten zur Hand zu gehen, fühlt sie sich bevormundet und zickt, wenn ich ihr allerdings nicht helfe, reagiert sie genauso übellaunig. Ich habe ihr schon oft gesagt, dass mich ihre Art teilweise arg nervt, aber sie findet dann sofort im Gegenzug Dinge an mir, die sie stören. Ich bin ratlos, denn ich gebe mir wirklich viel Mühe mit ihr, sie zufriedenzustellen und ihr ein guter Partner zu sein, der ihr zur Seite steht. Natürlich sehe ich die Dinge nur aus meiner Perspektive und oft frage ich mich, inwiefern bestimmte meiner Verhaltensweisen der Auslöser für ihre Zickerei-Attacken sind. Aber wie schon gesagt, ich gebe mir alle Mühe, sie nicht zu reizen, und trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass sie mich regelrecht hasst und verabscheut. Ein weiteres Problem ist der Sex. Sie täuscht Orgasmen grundsätzlich nur vor und findet unser Liebesleben eher mau. Natürlich gebe ich mir auch dort alle Mühe, sie zu befriedigen, doch was bei allen meinen vorherigen Freundinnen super funktioniert hat, führt dazu, dass sie ab und an sogar dabei einschläft und mir hinterher teils durch die Blume, teils recht offen vorhält, wie schlecht ich doch im Bett wäre. Was sie jedoch für Phantasien und Spielarten bevorzugt, sagt sie mir nicht, weil ihr das zu persönlich ist. Als Konsequenz daraus habe ich jegliche Verführungsversuche eingestellt. Sie ist zwar unzufrieden damit, dass wir überhaupt nicht mehr miteinander schlafen, weil sie sich dann unattraktiv findet, aber von ihr geht auch keinerlei Annäherung aus.


Sie ist auch oft sehr konträr in ihren Ansichten, beispielsweise findet sie, dass ich ein zu dickes Auto fahre und nörgelt oft daran herum, für sich selbst kauft sie jedoch nur die teuersten und elegantesten Schuhe, die sie dann meistens nur genau einmal anzieht um ihre Freundinnen zu beeindrucken. Als ich ihr einmal vorgerechnet habe, dass mein Auto im Jahr bei weitem nicht soviel Geld kostet wie ihre Garderobe, hing danach tagelang der Haussegen schief. Ihre neueste negative Eigenschaft ist es, mich permanent mit anderen Männern zu vergleichen, wie hübsch und weit gereist doch beispielsweise einer ihrer hohlköpfigen Arbeitskollegen sei, und wie toll ihr bester Freund im Vergleich zu mir doch zeichnen könne. Der Typ studiert übrigens Kunst. Ich habe sie gefragt, wie es ihr gehen würde, wenn ich sie mit meinen Freundinnen vergleichen würde. Daraufhin war natürlich wieder Stimmung. Mittlerweile habe ich ihr auch schon öfter eine Trennung angeboten, mit der Begründung, dass ich keine Beziehung will, die mich zusätzlich stresst, und in der ich Angst haben muss nach Hause zu kommen, weil ich nicht weiß was mich dort Unangenehmes erwartet. Sie fängt dann immer sofort an zu weinen und sagt, dass sie mich auf keinen Fall verlieren möchte. Letztens hat sie mich gefragt, wie es bei mir denn mit dem Kinderwunsch aussieht, darauf habe ich ihr ehrlich geantwortet, dass sie eventuellen Kindern gegenüber auf keinen Fall so aggressiv und verletzend sein kann, wie sie ist. Das Ergebnis war ein Streit, in dessen Verlauf sie mir vorwarf ich wäre arrogant, kindisch und unreif. Ich weiß nicht wie es weitergehen soll, denn ich habe Angst, dass sie sich etwas antut, wenn ich die Beziehung von meiner Seite aus beende. Das hat sie mir auch schon einmal angedroht. Ich habe langsam echt keine Lust mehr auf sie und darauf, den stets verständnis- und liebevollen Partner zu spielen, der brav zu Hause das Geld abliefern und als Prellbock für sämtliche negativen Gefühle herhalten darf, die sie während des Tages so heimsuchen. Irgendwann demnächst kracht es mal richtig.

Beichthaus.com Beichte #00029814 vom 20.02.2012 um 14:27:26 Uhr (72 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der 15-jährige Autofahrer

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Lügen Ungerechtigkeit 50+ Polizei Auto & Co.

Der 15-jährige Autofahrer
Ich habe heute einen Polizeieinsatz ausgelöst und dabei ein paar Senioren in eine sehr unangenehme Situation gebracht. Ich muss dazu sagen, dass ich 19 Jahre alt bin, jedoch jünger aussehe. So kommt es beispielsweise selbst beim Bierkauf noch zu Ausweiskontrollen. Jedenfalls hatte ich die letzten Tage ziemlich viel Stress an der Uni und mit der Freundin, so dass ich froh war übers Wochenende nach Hause zu meinen Eltern zu fahren. Immernoch schlecht gelaunt, wollte ich nur kurz noch was einkaufen. Dazu nahm ich den Wagen meines Vaters und machte mich auf dem Weg zum Einkaufscenter. Beim Aussteigen kam mir dann eine Horde Rentner entgegen, die mich entsetzt anschauten und mich wie ein Kleinkind fragten, wie alt ich denn sei ob ich denn nicht wüsste, dass Autofahren erst mit 18 erlaubt ist. Ich sagte daraufhin angenervt, dass ich 15 bin, eine Mofafahrerlaubnis habe und damit sicher besser Auto fahre, als alle Rentner dieser Welt zusammen. Anschließend ging ich dann wütend meine Einkäufe tätigen. Als ich mich nach circa 20 Minuten nichtsahnend wieder auf dem Weg zum Auto machte, traf mich dann der Schlag. Vor meinem Auto standen zwei Polizisten, die Senioren sowie eine weitere buntgemischte Gruppe Passanten, die wohl vom Polizeiauto angezogen wurden. Ich wurde von den beiden netten Uniformierten aufgefordert mich auszuweisen und meinen Führer- bzw. Fahrzeugschein vorzulegen. Dies tat ich dann auch. Auf die Frage, warum ich den alten Leuten denn solch einen Blödsinn erzählen würde, sagte ich - immer noch perplex - dass ich so etwas nie behauptet hätte. Daraufhin war die Sache für mich erstaunlicherweise erledigt und ich konnte den Heimweg antreten. Da ich den Einkaufswagen noch wegbringen musste, konnte ich sehen, dass die Senioren von den Beamten eher belächelt belehrt als ernst genommen wurden.
Ich beichte, dass ich nicht die Wahrheit gesagt habe und sich die Senioren somit zu unrecht belehren lassen mussten. Zivilcourage ist wahnsinnig wichtig und die guten alten Menschen konnten wirklich nicht wissen, dass ich bereits 19 bin. Möglicherweise greifen sie im ernsten Notfall nicht mehr zum Handy sondern gehen einfach weiter. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029810 vom 17.02.2012 um 19:57:11 Uhr (33 Kommentare).

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Ossi im Schwabenland

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Zwietracht Vorurteile Hass Neid

Ich möchte beichten, dass ich (w/27) mich über den Schaden einer langjährigen Freundin sehr gefreut habe! Wir sind seit über 15 Jahren befreundet, obwohl man das inzwischen wohl nicht mehr so nennen kann. Als wir uns kennenlernten, war ich frisch aus Ostdeutschland ins Schwabenland gezogen, in eines der wenigen streng katholischen Dörfer dort (Schwaben sind ja eher evangelisch). Wie auch immer, mein Selbstbewusstsein war sehr angeknackst, so war ich froh, dass ich jemanden kennenlernte, der sich überhaupt mit mir beschäftigte, denn der Ruf ein Ossi zu sein hing wie eine schwarze Wolke über mir. Ich wurde in der Grundschule wie ein Ausländer behandelt, den man auch noch diskriminieren durfte, gerade weil ich in den Augen dieser Saubermänner beides war: Ausländerin und Deutsche. Also war ich froh um jede Zuwendung und merkte nicht, wie sie mich eigentlich nur benutzte und ebenfalls nicht leiden konnte. Sie hatte am selben Tag Geburtstag wie ich und von da an mussten wir immer zusammen feiern, weil sie sonst alle meine Freunde auch zu sich einlud und ich alleine dagestanden hätte. Und sie war beliebter und mit den Einladungen zuerst dran, also hatte ich nie eine Chance. Außerdem machte sie jahrelang blöde Kommentare darüber, dass ich Einzelkind bin, wofür ich ja nun wirklich nichts kann. Sie selbst kommt aus einer katholischen Sauberfamilie mit 4 Kindern, im Dorf hoch angesehen. Sie meinte, man merke ja schon, dass ich Einzelkind bin, weil ich angeblich so selbstsüchtig sei. Jahrelang redete sie mir das ein. Ich gab immer brav nach und hoffte, dass sie mich irgendwann doch nett finden würde. Dazu kam noch, dass niemand wusste, dass ich zu Hause ab meinem 11. Lebensjahr sexuell missbraucht wurde. Niemandem konnte ich das erzählen und meine Freundinnen wissen bis heute nichts darüber. Mein Selbstbewusstsein war am Boden und diese eine Freundin stocherte immer weiter darin herum.


Vor ein paar Jahren kam dann die Krönung: Ich bin lesbisch, ob das jetzt am Missbrauch lag oder nicht, keine Ahnung, auf jeden Fall ist es jetzt so und ich lebe recht glücklich damit. Dann erzählte ich es meinen Freundinnen und ihr einziger Kommentar dazu: Also meine Eltern würden das ja nie erlauben! Heute kann ich darüber lachen, wie viel Dummheit und Ignoranz in einem Satz stecken kann. Letztes Jahr dann passierte es. Sie hatte eine 8-jährige Beziehung mit einem "Mann aus gutem Hause", den sie total anhimmelte und auch heiraten wollte. Als sie gerade ein paar Monate in China arbeitete und gerne länger geblieben wäre, nötigte er sie dazu dort wegzuziehen, weil er sie wieder bei sich haben wollte. Ein paar Monate später verließ er sie für eine rassige Brasilianerin und sie blieb zurück: Single, kein Job mehr in China, ja sogar arbeitslos in Deutschland. Ich muss sagen, dass freute mich sehr und es war eine Genugtuung. Sie musste wieder zu ihren Eltern ziehen und ihr Sauberimage als erfolgreiche junge Frau war dahin. Es kam auch heraus, dass er sie für dumm hält (naja, sie ist nicht dumm, aber eine Leuchte auch nicht gerade) und wohl dazu gebracht haben soll Fachzeitschriften zu lesen, damit er sich mit ihr unterhalten kann. Inzwischen hat sie wieder einen Job, aber nicht zu vergleichen mit dem davor. Und nur 6 Wochen, nachdem mit ihrem tollen Freund Schluss war, hatte sie einen neuen. Aber so wie es aussieht, wird das in einer Katastrophe enden, denn sie ist noch nicht über ihren anderen hinweg, weil sie ständig rumheult und gleichzeitig betont wie sehr sie doch über ihren Ex hinweg ist. Einziger Wehrmutstropfen: Bei meinen anderen Freundinnen muss ich mitspielen und sagen, wie Leid es mir für sie tut. Aber insgeheim freue ich mich. Bitte vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00029802 vom 16.02.2012 um 10:51:32 Uhr (25 Kommentare).

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Das Grauen der Fernbedienung

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Dummheit Boshaftigkeit Wangels

Ich (m/19) bin während meiner Abi-Abschlussfahrt an der Ostsee des Nachts auf einen Nachbarbalkon im ersten Obergeschoss geklettert und habe unbemerkt von den Bewohnern der Stube (Mitschülerinnen aus meiner Parallelklasse) den Fernseher manipuliert. Hierzu ist zu sagen, dass die Fernseher in allen Wohnungen baugleich waren und ich so leichtes Spiel hatte meinen Schabernack mit der Fernbedienung aus der eigenen Stube zu treiben. Nachdem ich also den benachbarten Balkon infiltriert hatte, bin ich hinter der Außenwand der Stube in Stellung gegangen und habe die Fernbedienung in Anschlag genommen. Da der Fernseher noch lief, vermutlich mit Sleep-Timer versehen, konnte ich das Zielobjekt gut einsehen, meine schreckliche - für mich abnormal lustige - Mission konnte beginnen. Zunächst habe ich mal geprüft, was der Fernseher, der zuerst praktisch keinen Ton von sich gegeben hat, so an Lautstärke aufzubieten hat. Ergebnis: Auch eine auf dem Balkon liegende Person konnte bei entsprechender Einstellung, sogar durch die geschlossene Balkontür hindurch, alle Töne des Fernsehers sehr deutlich wahrnehmen. Die nichtsahnenden Bewohnerinnen müssen einen Mordsschreck bekommen haben, schalteten den Fernseher also recht flink ab. Doch so leicht ließ sich der Fernseher des Grauens nicht überrumpeln, jetzt fuhr ich alle Geschütze auf, die meine High-Tech-Psychowaffe zu bieten hatte - an, aus, an, lauter, leiser. Zur Abwechslung mal durch alle Menüoptionen geblättert. - Die Mädchen müssen wohl gedacht haben "The Ring" wird Wirklichkeit, sie haben mit allen Kräften versucht die eigene Fernbedienung gegen diesen Wahnsinn ankämpfen zu lassen, nichts half, es war wirklich grausam, sowohl für sie, als auch für mich, der mit dem wohl heftigsten Lachkrampf seines bisherigen Daseins kämpfen musste. Ende vom Lied war, dass der Stecker vom Fernseher gezogen wurde, und ich trat, nachdem es wieder stiller wurde, den Rückzug an. Am nächsten Morgen im Bus hörte ich die besagten Mädchen recht betroffen von ihrer Panik im Angesicht jenes dämonischen Fernsehers reden, was schließlich, trotz des Mordsspaßes, einige Schuldgefühle in mir weckte, in diesem Sinne: Mädels, tut mir echt Leid, was ich euch damals angetan habe, ich hoffe ihr könnt es mit Humor nehmen!

Beichthaus.com Beichte #00029798 vom 14.02.2012 um 22:54:19 Uhr in 23758 Wangels (Strandweg) (21 Kommentare).

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