Ich hasse Minimenschen

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Boshaftigkeit Ekel Ungerechtigkeit Engherzigkeit Hochmut Kinder

Ich (m/23/1,95 m) hasse Kinder! Was die heutige Generation von Minimenschen sich herausnimmt, ist mir einfach unverständlich. Da können noch so viele Leute sagen, dass wir früher genauso waren - ich werde dem nie zustimmen. Nein, wir waren NIE so! Aber nun zu meiner Beichte: Vor einiger Zeit bin ich abends mit Freunden in einem Fast-Food-Geschäft gewesen, um einige Burger einzuschmeißen. Dort war es an besagtem Abend außergewöhnlich voll und somit waren die Schlangen an den Kassen extrem lang. Nunja, ich stellte mich trotzdem an und kurze Zeit später betrat ein kleiner Junge mit seinem Vater den Laden. Dieser bat seinen Sohn, sich hinter mir anzustellen, während er auf dem Klo verschwand. Da stand er nun der kleine Junge, der so klein war, dass er mit seinem Gesicht etwa auf Höhe meines Hinterteils war. Naja und wie es der Zufall wollte bahnte sich genau in diesem Moment eine Gasblase den Weg aus meinem Darm. Dieser Gasblase ließ ich natürlich freie Bahn, der Junge bekam die volle Dröhnung ab und ist direkt einige Schritte nach hinten gegangen.

Das war allerdings noch nicht alles, denn nach geraumer Wartezeit bat mich die Bedienung der Kasse, an der ich wartete, doch bitte die Leute, die sich hinter mir anstellen wollen, an andere Kassen zu verweisen. Ich bin mir sicher, dass sie aufgrund meiner Größe den genauso lang wartenden Jungen übersehen hat und trotzdem drehte ich mich um und sagte zu ihm: "Hey, Du hast gehört, was die Frau gesagt hat!" Daraufhin zog er ab und stellte sich an einer Schlange an, die noch länger als die war, an der er zuvor mit mir stand. Außerdem erntete er Unverständnis von seinem Vater und einen dicken Grinser von mir, als ich mit meinem Burger an ihm vorbeizog. Es tut so gut, in der Nahrungskette weit oben zu stehen und den kleinen Wesen seine Macht zu präsentieren. Bereuen tue ich natürlich nichts. Ich hatte den Spaß meines Lebens. An die Eltern dieser Welt: Erzieht eure Kinder vernünftig und schneidet sie durch, sobald sie anfangen Hip Hop zu hören. Von da an ist ihr Leben sowieso zum Scheitern verurteilt.

Beichthaus.com Beichte #00023022 vom 27.09.2007 um 19:38:20 Uhr (28 Kommentare).

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Extreme Schweißausbrüche

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Verzweiflung Ekel Unreinlichkeit

Ich (w) leide seit fast einem Jahr unter extremen Schweißausbrüchen. Ist richtig übel. Ich habe schon alle Deos durch. Aus lauter Verzweiflung klemme ich mir jetzt morgens immer Taschentücher unter die Achseln und fixiere diese mit Tesafilm. Das reizt die Haut aber nach einer Weile. Aber was soll ich machen? Entweder stinken wie ein Iltis oder wund geriebene Achselhöhlen? Trotzdem finde ich mein Leben okay, denn mit den Schweißtüchern, die ich ja auch öfter wechseln muss, reibe ich dann die Kaffeetasse meiner verhassten Kollegin ein. Ihr seht, jedes noch so unsinnige Gebrechen hat auch noch was Gutes.

Beichthaus.com Beichte #00023013 vom 27.09.2007 um 09:41:20 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich würde gerne trauern!

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Familie

Ich würde gerne einmal richtig trauern, mit Tränen, so wie andere Leute über den Verlust eines lieben Menschen trauern, nämlich darüber, dass meine Mutter verstorben ist. Aber ich bekomme das einfach nicht fertig. Gleichgültig war mir ihr Tod nicht; mir stockte schon der Atem, als mich das Altersheim anrief und mir die Nachricht übermittelte. Der Schreck war aber mehr dieser, dass ein Lebensabschnitt, den wir wie immer gemeinsam verbracht hatten, nun definitiv beendet ist und dass ich irgendwann als Nächster dran bin. Ich beneide Kinder, die Grund haben, ihre Eltern zu lieben. Natürlich müsste ich ihr dankbar sein. Nicht bloß dafür, dass sie mir die Anwesenheit eines „Vaters“ erspart hatte. Sie hat ziemlich viel Geld in meine Ausbildung gesteckt, damit aus mir was „Besseres“ wird; das sollte ich eigentlich nicht vergessen. - Ich könnte mich jetzt auch in einer ausgestorbenen Sprache ausdrücken; aber was soll’s?

Weshalb blieb mir meine Mutter trotzdem immer unsympathisch? Es war einmal von ihr eine Freundin zu Besuch und ich krabbelte als sechsjähriger Knabe zu ihr ins Bett und auf ihren Körper auf Entdeckungsreise. Von diesen Neuigkeiten und von ihrer Freundin wollte meine Mutter danach nie wieder etwas hören. Auch später war im Grunde alles verboten, was interessant ist und Vergnügen macht. An meinen ätzenden Schuldgefühlen damals war ich zwar selber schuld, weil ich mir diese ja nicht hätte reinziehen müssen. Aber es ist auch nicht leicht, einer übermächtigen Moral zu entkommen, wenn einem eingeprügelt wurde, dass Gehorsam das Wichtigste im Leben ist und dass es auf mich selbst und auf das, was ich will, überhaupt nicht ankommt. Meine Mutter war Angestellte bei Hitler und später im öffentlichen Dienst; was soll man zu diesem Leben weiter sagen?.

Beichthaus.com Beichte #00022996 vom 27.09.2007 um 00:06:21 Uhr (4 Kommentare).

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Mein Kollege hat es so viel besser!

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Eifersucht Ekel Ungerechtigkeit Kollegen

Ich (m/25) arbeite zusammen mit einem knapp zwanzig Jahre alten Kollegen in einer sehr großen Firma als Administrator und Supportservice. Besagter Kollege ist etwas alternativer eingestellt (Piercing, Tattoos, entsprechende Kleidung) und schon verheiratet. Seine Frau M. ist wenige Monate älter als er, sehr nett, sieht nicht schlecht aus und macht besagtem Kollegen immer geniale Mittagessen und oft auch kleine Überraschungen. Meine Freundin hingegen weigert sich beharrlich, mir auch nur ein Brot zu schmieren, obwohl ich nett frage, sie nicht arbeitet und viel Zeit dazu hat. Ich bekomme immer Eifersuchtsanfälle, wenn ich sehe, wie er sein leckeres und liebevoll bereitetes Mittagessen isst, mir dabei von seiner Frau oder irgendwelchen Geschehnissen erzählt, und ich dabei auf einem harten, trockenem Brot rumkaue.

Jetzt zur eigentlichen Beichte: Er gibt mir zwar öfters was ab und seine Frau macht schon immer etwas mehr, aber manchmal kann ich dem Drang einfach nicht widerstehen, ihm in sein Essen zu spucken, wenn er auf Toilette ist oder es ihm einfach zu klauen. Oft sabotiere ich auch ein wenig seine Arbeit. Einfach nur, weil er es so gut hat und ich einfach scheiße neben ihm wirke. Er hat eine tolle Frau, verdient trotz seiner jungen Jahre und wenigen Erfahrung genauso viel wie ich, weil er einfach gut ist, sieht nicht schlecht aus und scheint auch sonst sehr viel Erfolg und Glück in seinem Leben gehabt zu haben. Obwohl ich mit ihm und auch mit M. sehr gut auskomme, schlage ich Einladungen fast immer aus, weil ich mich so fürchterlich schäme. Ich weiß, dass Neid und Eifersucht scheiße sind. Ich bereue mein Verhalten. Zudem er langsam Verdacht schöpft. Jan, wenn du das hier liest: Es tut mir wahnsinnig leid.

Beichthaus.com Beichte #00022991 vom 26.09.2007 um 22:07:16 Uhr (14 Kommentare).

Gebeichtet von Frontier
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Schmarotzer bekommen bei mir kein Geld!

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Lügen Falschheit Vorurteile Geld Arbeit

Ich arbeite in einer Bank vorne am Schalter und störe mich an den ganzen alkoholisierten Hartz-IV-Empfängern, die zu mir kommen und Geld haben wollen. Mittlerweile sage ich ihnen einfach, dass sie kein Geld mehr auf dem Konto hätten, obwohl meistens noch 20 oder 30 Euro drauf sind. Anstatt einfach kurz Auszüge zu ziehen, wo die Wahrheit ja steht, glauben sie mir das dann und ziehen meckernd ab. Dämliche Idioten.

Beichthaus.com Beichte #00022988 vom 26.09.2007 um 20:55:49 Uhr (11 Kommentare).

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