Schicksalsschläge durch die Schwangerschaft

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Zorn Ungerechtigkeit Kinder Stuttgart

Hallo ihr Lieben. Schon meine Kindheit war nicht die Schönste. Mein Vater war Kiffer und Alkoholiker und hat oft einfach draufgehauen. Aber das will ich jetzt nicht weiter vertiefen. Vom Unglück wurde ich schon immer magisch angezogen, aber das Jahr 2008 übertrifft einfach alles. Hoffentlich ist es bald vorbei. Mit meinem Freund lief es mal gut mal schlecht, aber im Großen und Ganzen konnte ich mich eigentlich nicht beschweren. Wir hatten oft Sex und auch sehr Guten. Ich hatte nicht verhütet und das wusste mein Freund auch. Wie es nun mal so kommt, wurde ich schwanger. Erst war ich selbst geschockt und wusste nicht, was ich davon halten sollte. Sollte ich abtreiben? Oder das Kind behalten? In meinem Kopf herrschte das reinste Chaos. Ich erzählte es meinem Freund und er war sofort für eine Abtreibung. Ich war mir da ziemlich unsicher, und als ich beim Ultraschall das Herz schlagen hörte, war klar: ich will es behalten! Mein Freund fühlte sich vor den Kopf gestoßen, weil er noch kein Kind wollte. Er ist 28 ich bin 19. Meine Mutter war auch nicht so begeistert, sagte aber, dass sie mich unterstützen würde. Sie sagte auch noch, dass ich es noch niemandem sagen soll, weil in den ersten drei Monaten viel passieren kann. Nun gut, einige Zeit verging und auch mein Freund fing langsam so richtig an, sich zu freuen. Ab dem ersten Tag an hatte ich einen Bezug zu dem Kind und wer Mutter ist, weiß, dass man sofort Muttergefühle entwickelt. In Gedanken krempelt man schon sein ganzes Leben um und plant für die Zukunft.

Und weil man sich ja auch jemandem anvertrauen will, beschloss ich meiner besten Freundin, die ich seit dem Kindergarten kenne, zu sagen, dass sie Tante wird. Ich betonte mehrmals, dass sie es bitte für sich behalten solle, weil noch viele Sachen ungeklärt seien. Ich vertraute ihr, doch zwei Tage später wusste jeder, dass ich schwanger bin. Danke, tolle Freundin.
Mein Freund freute sich richtig und ich mich auch. Ich plante und machte und dachte sogar schon über Namen nach. Bis mich eine heftige Grippe erwischte. Ich ging zum Arzt und ein paar Tage später war auch die Grippe überwunden. Der nächste Frauenarzttermin stand an und ich ging zum Ultraschall. Dann der Schock: der Arzt konnte keinen Herzschlag mehr feststellen. Ich hatte eine Totgeburt und mein Baby musste mir unter Vollnarkose ausgeschabt werden. Am Schlimmsten war das Warten. Ich bekam ein periode-auslösendes Vaginalzäpfchen und musste unter großen Schmerzen auf meine Tage warten, bis ich endlich operiert werden konnte. Ich schrie, dass ich mein Baby zurück will, ich schrie so laut ich nur konnte, ich weinte und schrie alles aus meiner Seele heraus. An der Stelle bin ich meinen beiden Freundinnen über alles dankbar, dass sie an meiner Seite waren. Am Schlimmsten war für mich, dass mein Freund nicht an meiner Seite war. Er lag mit Salmonellen im Bett. Aber in dem Moment, wo ich ihn am meisten gebraucht hätte, war er einfach nicht für mich da. Ich kam in den OP-Raum und kurz, nachdem ich die Augen geschlossen hatte, wachte ich auch schon wieder auf. Mein Baby!? Weg. Mit einem Schlag alles weg. Mama? Wieso war nicht mal meine Mutter an meiner Seite? Schatz? Wieso war er nicht bei mir? An dieser Stelle nochmal danke an meine Freundin, dass sie da war.

Ich kam in derselben Nacht noch nach Hause und bin unter Tränen eingeschlafen. Dieser Schmerz und diese Trauer sind unvorstellbar. Als ob ich nicht genug damit zu kämpfen hätte, tauchten nach und nach die übelsten Gerüchte über mich auf. Aus dem Munde der Freundin, die jedem erzählte, dass ich schwanger bin. Erst hieß es ich hätte das Kind verloren, weil ich während der Schwangerschaft Drogen genommen hätte. Sorry, aber ich nehme keine Drogen und schon gar nicht, wenn ich schwanger bin. Dann hieß es mein Freund hätte mir in den Bauch geboxt und deswegen hätte ich es verloren. So etwas würde ich mir nie gefallen lassen. Dann hieß es, ich war gar nicht von meinem Freund schwanger, sondern von einem anderen. Und jetzt, 2 Monate später heißt es, ich wäre nie schwanger gewesen, sondern hätte das alles nur erzählt, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Klar, die Ärzte haben mich nur aus Spaß operiert und ich hab ja nur so einen Mutterpass, in dem das voraussichtliche Geburtsdatum steht. Ich weiß, ich sollte nichts darauf geben, was andere über mich reden. Aber das geht eindeutig unter die Gürtellinie. Irgendwo gibt es doch eine Schmerzensgrenze!? Ich habe verdammt nochmal im dritten Monat mein Kind verloren. Über so etwas zerreißt man sich nicht das Maul! Das Herz hatte schon geschlagen, es hatte kleine Arme und Beine und fast alle Organe waren vorhanden. Ich habe Trauer, Leid und Schmerzen genug. Wieso zieht ihr mich damit noch runter? Ist euer Leben denn so langweilig, dass ihr über meines noch tratschen müsst? Echt traurig. Naja, das war bisher so ziemlich das Schlimmste, was ich je erlebt habe. Und so etwas wünsche ich nicht einmal meinem ärgsten Feind. Es ist nicht leicht, die Trauer in Worte zu fassen. Und für Einige von euch wird es sich auch nicht so schlimm anhören, weil es ja noch nicht auf der Welt war. Aber es war ein Teil von mir, mein Baby. Naja - und immer wenn man denkt "schlimmer kann es nicht mehr kommen" passiert doch wieder was. Kurz zusammengefasst: der neue Freund meiner Mutter wurde handgreiflich, ich habe mich gewehrt und jetzt bin ich die Dumme und meine Mutter steht zu ihrem Freund, statt zu ihrer Tochter, und hat mich einfach rausgeschmissen. So geht das schon seit Jahren. Ich bin aggressiv, depressiv, melancholisch und zickig geworden. Ziehe aber aus allen schlimmen Dingen, die mir passieren etwas positives (bis auf die Totgeburt) und stehe immer wieder auf und mach weiter.

Beichthaus.com Beichte #00024879 vom 01.10.2008 um 21:57:17 Uhr in Stuttgart (22 Kommentare).

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Verlangen nach Gangbangs

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Prostitution Wollust Sex Hagen

Ich beichte, dass ich mit meinem Ex-Freund häufiger richtige Gangbangs gemacht habe. Zwischen 2-5 Männer waren dabei, hin und wieder auch weitere Frauen und wir hatten immer eine Menge Spaß. Das ist jetzt über drei Jahre her und ich bin inzwischen verheiratet und […]
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Beichthaus.com Beichte #00024855 vom 29.09.2008 um 10:36:38 Uhr in Hagen (24 Kommentare).

Gebeichtet von julio76de
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“Beichte

Mein Doppelleben für die Tochter

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Trunksucht Feigheit Verzweiflung

Mein Doppelleben für die Tochter
Ich (m/28) hatte ein wunderbares Leben. Ich habe zusammen mit meiner Freundin in unserer Stadt einen Club aufgebaut, der noch immer gut besucht ist. Wir hatten nie Geldsorgen. Zwei Jahre später kam meine Tochter auf die Welt. Besser konnte das Leben einfach nicht sein. Doch dann starb meine Freundin bei einem Autounfall, das ist jetzt neun Jahre her und meine Tochter ist heute zehn Jahre alt. Ich versuche ein guter Vater zu sein, doch wenn ich sie morgens zur Schule gebracht habe, muss ich zum Psychiater, um mir dort Anti-Depressiva verschreiben zu lassen. Damit ich meiner Tochter vorspielen konnte, dass es mir gut gehen würde. Wenn sie am Wochenende bei ihren Großeltern ist, und ich behaupte, im Club arbeiten zu müssen, kommt das alles wieder hoch. Ich bin von Freitag Abend bis Sonntag früh nur am trinken. Der Club läuft von alleine, da muss ich nicht mehr viel machen. Ich halte es einfach nicht mehr aus, ihr immer vorzuspielen, dass es mir gut ginge und dass ich das alles verkraftet hätte. Aber ich will, dass sie wenigstens einen Vater hat, der sich um sie kümmert und das versuche ich auch wirklich. Ich möchte beichten, dass das alles nur Fassade ist und ich es ihr bis heute nicht erzählt habe, was ich wirklich fühle. Ich habe Angst dass sie dann denkt, sie würde auch noch ihren Vater verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00024853 vom 28.09.2008 um 20:16:15 Uhr (41 Kommentare).

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Ex und Freundin an einem Abend

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Fremdgehen Schamlosigkeit Ex Schwäbisch-Hall

Und zwar tue ich schon seit mehreren Wochen etwas und ich kann es einfach nicht lassen. Wenn ich mit meiner Freundin bei mir bin und wir Abends Sex hatten oder nur ein Film geschaut haben und sie dann eingeschlafen ist, habe ich mich öfters bei meiner Ex-Freundin gemeldet. Ich bin dann unauffällig und ruhig aus dem Haus raus und habe mich mit ihr getroffen. Wir hatten dann immer öfters Sex. Dann bin ich zurück und habe mich wieder zu meiner Freundin ins Bett gelegt. Als ob nichts wäre.

Beichthaus.com Beichte #00024851 vom 28.09.2008 um 15:31:25 Uhr in Schwäbisch-Hall (13 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Ich bin eine Affäre

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Fremdgehen Selbstsucht

Ich (w/34) beichte, dass ich eine Affäre bin. Ich bin seit vier Jahren mehr oder weniger Single und bis vor drei Monaten war ich immer die Frau auf der "anderen" Seite. Ich bin eine von denen, die versuchen, dem anderen das Leben schön zu machen. Ich will immer, dass es meinem Partner an nichts mangelt und doch habe ich immer büßen müssen, was andere Frauen den Männern vorher angetan hatten. Im Oktober 07 habe ich einen Mann kennengelernt, der mich auf den ersten Blick unglaublich fasziniert hat. Ich weiß seit dem ersten Kennenlernen, dass er liiert ist (allerdings nicht verheiratet) und zwei Kinder (11 und 15) hat.

Ende Juni ist es passiert, wir waren beide nicht mehr ganz nüchtern und seit dieser Zeit haben wir eine Affäre. Ich hätte nie gedacht, dass ich das könnte, aber im Augenblick tut es einfach nur gut. Ich weiß, dass ich nicht "gewinnen" kann. Welcher Mann verlässt schon die Frau, mit der er zusammenlebt? Ich weiß, dass ich mir die Chance auf eine andere "normale" Beziehung verbaue, weil ich nicht offen dafür bin. Ich weiß, dass es irgendwann vorbei sein wird, weil er oder ich es nicht mehr ertragen. Wenn ich dann aber über die letzten Jahre nachdenke und mir ins Gedächtnis rufe, was ich mit meinen früheren Partnern erlebt habe. Leckt mich doch alle am Arsch! Er tut mir so gut und momentan kann ich ganz gut damit leben und solange das Gefühl nicht schlecht wird, werde ich das weiterleben.

Beichthaus.com Beichte #00024842 vom 27.09.2008 um 13:48:52 Uhr (10 Kommentare).

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