Verliebt in den geilsten Liebhaber der Welt

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Wollust Dummheit Hanau

Ich bin bescheuert! Ich habe nach der Trennung von meinem langjährigen Lebenspartner beim Auszug jemanden Neues beim Umzug kennengelernt. Wusste von vornherein, dass es nichts werden kann. Hatte mich auch ferngehalten, dann ging es nicht mehr. Ich war schon zu verliebt, sodass ich die Kraft nicht aufgebracht habe, einfach nichts mit ihm anzufangen. Haben einen großen Altersunterschied, zum Anderen ist er liiert. Hatte immer moralische Grundsätze, die die letzten Monate nach und nach flöten gegangen sind. Jetzt hatten wir ein paar Mal Sex. Das Schlimmste: Ich komme bei ihm wie nie zuvor! Geile Sache, würden wir uns nicht nur alle paar Wochen sehen. Und was eine Scheiß Anstrengung, immer so zu tun, als sei man locker flockig und nicht bis über beide Ohren verliebt! Wir sind uns nämlich darüber einig, dass wir Schluss machen, sollte einer von uns es nicht mehr auf die Reihe bekommen. Guter Witz. There´s no business like show business!

Die zehn verlorenen Kilo habe ich ihm gegenüber mit der Trennung von meinem Ex begründet. Ich frage mich täglich selbst, wie dumm ich sein muss, um dieses Theater zu spielen? Alles aus Gefühlsduselei heraus?! War immer ein rationaler Mensch, damit ist es in dieser Hinsicht zumindest momentan nicht mehr weit her. Sitze bis nachts um vier Uhr vor dem PC, um irgendwelche supertollen E-Mails in die Tasten zu hacken, damit er auch ja schön flüssig bleibt! Um am nächsten Morgen halbtot ins Büro zu gehen. Dass hier inzwischen Hilfsmittel zwecks Durchhaltenkönnens herbeigezogen wurden, ist auch klar. Krank! Alles nur, um sich geliebt zu fühlen und alle paar Wochen feucht werden zu dürfen, wie selten. Wäre ich nicht so verzweifelt, könnte ich über mein idiotisches Verhalten lachen. Eines habe ich daraus aber bereits gelernt: Ich werde nie mehr irgendwelche Männer verurteilen, die aufgrund ihrer Triebe den Verstand verlieren! Wir Weiber sind kein bisschen besser, hätte ich nie für möglich gehalten, dass Hormone bei mir die Macht übernehmen! Kotzt mich an! Außerdem hat er sich heute noch nicht gemeldet, kotzt mich noch mehr an. Ich sage es ja, bin total bescheuert!

Beichthaus.com Beichte #00025363 vom 11.12.2008 um 09:41:14 Uhr in Hanau (12 Kommentare).

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Flucht mit schmerzhaften Folgen

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Betrug Selbstverletzung Trunksucht Last Night

Kleine Sünden bestraft der Liebe Gott sofort. Es war in der Nacht zum ersten Mai. Ich war mit Freunden auf einem Zeltfest und wir hatten alle ziemlich einen im Tee (um es harmlos auszudrücken). Nach meiner zweiten Flasche Jägermeister-Energy wollten die Türsteher mich und einen Kumpel nicht mehr ins Party Zelt lassen. Also beschlossen wir mit einem Taxi in eine 7 KM entfernte Disco zu fahren. Das wir kein Geld mehr hatten, wusste der Taxifahrer aber nicht. Wir sagten zu ihm das er uns ruhig am Ortseingang rauslassen kann und wir den Rest dann zu Fuß laufen. Laufen ist richtig, weil kaum waren wir am Ortseingang, rissen wir die Türen auf und hauten ab, natürlich ohne zu bezahlen, wie auch ohne Geld. Auf dieser tollen Flucht bin ich im Vollsuff irgendwo so dermaßen auf die Fresse geflogen, dass ich mir dabei einen Mittelfußknochen gebrochen habe, was ich allerdings nicht wirklich realisierte. Danach waren wir dann noch 4 1/2 Stunden in der besagten Diskothek und ich bin dann morgens die 5 KM zu mir nach Hause sogar noch gelaufen. Ob ich Schmerzen hatte? Keine Ahnung. Ich war so besoffen das ich kaum was gespürt habe und die 15 cm Neuschnee die in der Nacht hier in S-H fielen kühlten meinen Fuß sehr gut. Das ganze hat mir dann eine 5 wöchige Auszeit inklusive Gips am Fuß beschert. Ich bereue es und werde nächstes mal ganz bestimmt den Taxifahrer bezahlen.

Beichthaus.com Beichte #00025351 vom 10.12.2008 um 13:18:19 Uhr (17 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Der Drogenkreis meiner Vergangenheit

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Drogen Sucht Selbstverletzung

Vor einem Jahr war mein Leben mehr ein Film, als ein Leben. Mein damaliger Freund hat regelmäßig die schlimmste Droge überhaupt von unseren Tschechischen Nachbarn geholt und sie in unserer Kleinstadt - und von hier aus eigentlich über das halbe Bundesland verteilt. Ich lernte ihn kennen, als er in einem Büchlein versucht hat seine "Geschäftsdaten" zu sortieren. Ziemlich erfolglos, weil schlüssige Zusammenhänge erbringen und erkennen nach vier Tagen ohne Schlaf und Nahrung so gut wie unmöglich ist. Also habe ich versucht das zu übernehmen. Zuerst dachte er natürlich, wie es in diesem Zustand häufig vorkommt, ich wolle ihn abziehen. Doch dann hat er Vertrauen gefasst und mich machen lassen.

Wir saßen zu dieser Zeit, einem Zeitraum von etwa vier Monaten, durchgängig in einer Neubaublockwohnung - so etwa zu acht. Niemand ging zur Schule oder Arbeiten, höchstens sporadisch. Eine Ärztin die das Ganze unterstützte war auf einem benachbartem Dorf schnell gefunden. Am Anfang war noch alles lustig und wir haben uns tagelang unterhalten. Wobei in den "Laberfilmen" nie jemand zu Ende sprechen konnte, weil die Information, die der jeweils Andere hatte für diesen förmlich auf der Seele gebrannt hat und er die Information deswegen auch auf der Stelle freisetzen wollte. Also stellt euch vor, dass sechs Mann im Kreis auf dem Küchenboden sitzen und wild durcheinander reden, als hinge ihr Leben davon ab. Aber wirklich zu sagen hatte Keiner etwas. Auf dem Küchenboden deshalb, weil einfach keine Zeit war in das Wohnzimmer zu gehen.

Doch dann kam die unangenehme Phase. Einer nach dem Anderen ist durchgedreht. Dies lief meistens so ab, dass derjenige stundenlang kein Wort geredet hat und dann urplötzlich aufstand und sagte "Ihr redet die ganze Zeit über mich! Ich weiß es genau, ihr hasst mich alle!" Die Erfahrung habe ich selbst auch gemacht. Obwohl ich im Gegensatz zu den meisten Anderen im Nachhinein nicht mehr daran geglaubt habe, dass das Empfinden in diesem Moment noch immer existent ist. Zwei bis Drei der anderen litten heftig unter Realitätsverlust. Nach dem Motto: die Welt kann mich mal, scheiß Arbeitsamt, ich bleib einfach hier sitzen und mache nie wieder etwas, außer C ziehen und rauchen. Der Höhepunkt dieser Aktionen war eigentlich, dass eine gute Freundin auf einem Mix von Ecstasy, Alkohol, Crystal und THC einen Absturz bekam. Die Atmung setzte aus und sie wurde ständig bewusstlos. Ich habe eine stundelang versucht sie stabil zu halten - weil Krankenhaus war ja unmöglich. Alle anderen Personen in der Wohnung konnten den Anblick nicht mal ertragen. Nach einer Stunde ging es ihr wieder gut, sie lief ins Wohnzimmer und wollte für 30 Euro Zeug kaufen. Einige Wochen später hatte sie auf dem selben Cocktail einen Rollerunfall. Sie fuhr ohne Schuhe und mit einem lockeren Helm auf dem Rücksitz und bekam einen epileptischen Anfall. Der Fahrer fuhr frontal gegen einen Baum. Ihm geht es inzwischen wieder gut, aber sie liegt seit einem Jahr in der Rehaklinik und wird ihr lebenslang ein Pflegefall sein. Sie ist 21.

Doch das war meinem Freundeskreis noch immer keine Lehre. Wir machten weiter, bis mein Freund hinter der Grenze von der Polizei aufgegriffen wurde und ich innerhalb von 20 Minuten unsere gemeinsame Wohnung "clean" machen musste und mit 20g Crystal durch die Gegend gelatscht bin. Erst dann ebbte das ganze so einigermaßen ab. Entschuldigt bitte die evtl. Verwirrung, aber meine Erinnerungen an diese Zeit sind teilweise richtig verschwommen. Zwischendurch war auch noch eine Waffe im Spiel, mit der ich von meinem Freund bedroht wurde, gefolgt von einer Verfolgungsjagd. Auf der Straße 120 km/h mit einem Reserverad, das für 80 km/h zugelassen war und der kompletten Verwüstung einer drei Zimmerwohnung samt Einrichtung. Das geschah im Verlauf der vielen Streitsituationen, die wir aufgrund des Konsums hatten. Heute hole ich mein Abitur in einer anderen Stadt nach und gehe nebenbei arbeiten. Ich habe auch einen neuen wirklich lieben Freund und es ist, als wäre nichts gewesen. Aber wenn ich meine Freunde in der Heimatstadt besuchen gehe, bin ich einfach nur traurig. Manche haben den Sprung aus dem Sumpf bis heute nicht gepackt. Keine Schule. Keine Arbeit. Keine Perspektive. Kein Interesse.

Ich möchte jetzt nicht mit dem Finger wedeln und sagen "Finger weg von Drogen" - daran halte ich mich bis heute selbst nicht. Habe nur den harten Sachen abgeschworen. Aber ich fordere euch zu einem BEWUSSTEN Umgang auf und dazu, auf eure Freunde zu achten. Ich beichte außerdem, dass ich besagte Freundin zu selten besuche und auch oft nicht ans Telefon gehe, wenn sie anruft. Ich kann es nicht ertragen sie so zu hören. Ich glaube, ich werde mal ein Buch darüber schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00025349 vom 10.12.2008 um 11:50:03 Uhr (40 Kommentare).

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Das Techtelmechtel des Chefs

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Neugier Morallosigkeit Schamlosigkeit Chef

Als wir von unserer Mittagspause kamen, haben wir unseren hässlichen Chef in flagranti erwischt. Die Eingangstür war zu, obwohl sie immer offen stand, das war für uns natürlich sehr merkwürdig. Wir haben uns dabei erstmals nichts gedacht, aber irgendwie haben wir den Verdacht gehabt, dass etwas Komisches da drinnen vor sich geht. Als wir uns reinschlichen, haben wir ein paar komische Geräusche gehört, die von seinem Büro kamen. Wir haben unseren Ohren nicht getraut, danach als wir immer näher kamen, haben wir erkannt, dass diese Geräusche vom Stöhnen kamen. Wir gingen weiter auf diese Geräusche zu und sahen die Frau von unserem Chef auf dem Tisch liegen und unser Chef hatte seinen Kopf zwischen den Beinen seiner Frau! Wir konnten uns vor Lachen nicht mehr halten und haben ein paar Fotos mit unseren Handys geschossen. Unser Chef stand schockiert da und schaute uns mit seinen feuchten Lippen an und sprang auf die Türe zu und hat uns die Tür vor der Nase zugeknallt. Das Beste war, als wir die erwischt haben, kam die Frau auch noch auf ihren Höhepunkt. Seitdem herrscht an unserem Arbeitsplatz nur Eiseskälte. Aber irgendwie behandelt er uns seitdem sehr lieb und unser Gehalt hat sich ein bisschen erhöht, nachdem wir ihm angedeutet haben, dass wir paar Fotos hätten. Unser Chef ist übrigens Arzt.

Beichthaus.com Beichte #00025347 vom 10.12.2008 um 09:42:51 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Techtelmechtel im Auto

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Lügen Wollust Ignoranz Prag

Meine Freundin (23) und ich (w/21) sind vor einiger Zeit ausgegangen. Alles perfekt: nettes Lokal, tolles Ambiente, spitzen Essen. Da wir uns schon länger nicht gesehen hatten - nein, wir wohnen nicht zusammen - knisterte es nicht gerade wenig zwischen uns. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit uns: ihre Mutter rief an und bat sie, um 12 zu Hause zu sein, um sie zum Flughafen zu fahren. Ein Taxi sei zu teuer. Natürlich hätte man so etwas schon vorher anmelden können, aber darum ging es ihrer Mutter ja nicht. Viel mehr ist es zu ihrem Hobby geworden unsere Beziehung zu sabotieren - egal mit welchen Mitteln. Wir sind dann natürlich zeitig aufgebrochen. Meine Freundin wollte mich noch bis zum Bahnhof mitnehmen, da es schon arg zu regnen begonnen hatte. Auf der Fahrt durch die Stadt wurde besagter Regen aber immer dichter, bis wir irgendwann zum Stehen kamen. Nichts ging mehr. Um uns nur Wassermassen und verschwommene Lichter. Was blieb anderes als den Warnblinker anzusetzen, Handbremse an (wir standen am Hang in der Nähe einer Kreuzung) und zu warten? Nichts. Nur Warten war an besagten Abend nun überhaupt nicht unser Ding. Wir sind nicht fantasielos und so ging es im Auto recht heiß her. Als sie gerade so richtig in Fahrt war, kam es zu folgendem Dialog: "Wir rollen." - "Wir rollen?" - "Wir ROLLEN!" Begründung: die Handbremse hatte sich gelöst und der Wagen hatte sich in Bewegung gesetzt. Ganz schnell wird die Handbremse gezogen und da weiter gemacht, wo wir aufgehört hatten.

Etwa eine Stunde später hatte der Regen aufgehört. Der Flieger für ihre Mutter war längst weg und das Auto stand mitten auf der Kreuzung in der Innenstadt. Wir fuhren nicht zum Bahnhof, sondern zu mir. Ich wechselte einen Reifen an ihrem Auto und ließ den abgenommenen im Keller verschwinden, dort steht er auch jetzt noch. Sie blieb die Nacht natürlich noch bei mir und fuhr am Nächsten Morgen zu ihrer Mutter. Sie erzählte ihr, dass sie wegen des schlechten Wetters einen Unfall hatte, bei dem ihr ein Reifen geplatzt sei.

Beichthaus.com Beichte #00025338 vom 09.12.2008 um 17:13:02 Uhr in Prag (16 Kommentare).

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