Betrunken auf der Sozialistenparty

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Peinlichkeit Trunksucht Politik Last Night

Ich habe mal große Kacke gebaut. Es war vor so einem Jahr etwa, mein späterer Mitbewohner und ich haben schön einen übern Durst getrunken in einer Studentenkneipe. Danach sind wir ein bisschen verpeilt in der Stadt rumgelaufen, hörten laute Musik und entdeckten dann eine Party. Ohne lange zu überlegen sind wir rein und fanden uns auf einer Sozialistenparty wieder. Alle Frauen dort waren von der ganz ganz ätzenden Sorte, mein Mitbewohner war so voll, dass er kaum noch stehen konnte, aber tanzen und singen war anscheinend noch drin. Wie dem auch sei, ich habe mich mit ein paar Sozialisten unterhalten, habe sogar für fünf Euro Broschüren gekauft, diese überflogen und dann im Suff einfach in eine Ecke gefeuert und gesagt, dass das doch "allet schoisse" sei. Dann haben mein Kollege und ich uns ein bisschen gelangweilt, tranken noch ne Weile Bierchen und wollten morgens irgendwann heim. Auf dem Weg nach draußen fiel uns die Flagge der Sozialisten auf, wir torkelten mit dem Teil auf der Straße rum und gröhlten irgendwas von "ständiger Revolution" u.ä., dann versuchten wir die Flagge in Brand zu setzen. Der Versuch scheiterte kläglich! Wir standen vor dem Gebäude und das Feuer ging vom Wind immer aus, jemand schaute aus einem Fenster und sagte "Hey Jungs, habt ihr unsere Fahne?" - "Ja, wir bringen sie gleich wieder hoch, Sorry."
Und das haben wir dann auch getan, saupeinlich!
Der Sozialistenführertyp, dessen fadenscheinige Broschüren ich in eine Ecke geworfen hatte, ging mit mir in einige Vorlesungen. Ich habe immer getan, als kannte ich ihn nicht.

Beichthaus.com Beichte #00007484 vom 05.04.2006 um 19:56:29 Uhr (3 Kommentare).

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Augen auf beim Autokauf!

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Rache Aggression Gewalt Betrug Auto & Co.

Mein Kumpel suchte mal ein Fahrzeug und wendete sich an einen etwas windigen Autohändler. Der Händler brachte auch schnell etwas Tolles und nahm das Geld gerne an - 3.500 Euro oder so. Wäre ja auch alles nicht so schlimm, wenn nicht der Motor hinüber gewesen wäre, […]
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Beichthaus.com Beichte #00007358 vom 03.04.2006 um 05:35:44 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mein Truck!

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Vandalismus Rache Auto & Co. Zechin

Damals hatte ich mir für ein paar Kröten einen alten 7,5-Tonner gekauft, Möbelwagen, Mercedes - geile Karre! Habe ihn liebevoll mit der Rolle coloriert, teils entrostet und einige Teile erneuert und er wuchs mir ans Herz... Mein Truck! Angemeldet war er allerdings noch nicht und er passte nicht in meine kleine Zweizimmerwohnung, so stand er mal hier mal da, wurde mit Kurzzeitkennzeichen bewegt. Da ich aber bereits eine kleine Werkstatt gemietet hatte, stellte ich ihn einfach auf das umliegende stillgelegte Firmengelände eines Bauunternehmers. Dieser, ich nenne ihn mal Hotte, sprach mich umgehend auf das abgestellte Fahrzeug an und verlangte eine Umquartierung in einen überdachten Unterstand, oder sofortige Entfernung. Ich stellte ihn dann in die angebotene Stellfläche und bekam einen Mietvertrag über 1340.-, fand ich ein bisschen viel, lehnte es ab, und wollte ihn weiterhin draußen stehen lassen - da wollte er Krieg!

Er bot mir an nach zwei Tagen, das Fahrzeug mit einem Bulldozer seines Bauunternehmens in den öffentlichen Verkehrsraum zu ziehen, wenn ich den Mietvertrag nicht unterschreibe. Hätte zwar gerne gesehen, wie der alte Sack einen gebremsten 7,5-Tonner über den Hof zieht, gab aber klein bei und verkaufte das Fahrzeug für den Export, ohne Verlust immerhin. Eines Tages sah ich in der Stadt einen niegelnagelneuen T4, der die Firmenbeschriftung der Baufirma trug. Da ich schon ein paar Bier hatte und Hotte nicht sonderlich mochte, versuchte ich alles rauszuholen, was eine Kaltverformung zuließ! Mit heftigen Fußtritten deformierte ich das Fahrzeug erheblich. Nun sind wir quitt, Hotte! Kapitalistisches A.......h.

Beichthaus.com Beichte #00007357 vom 03.04.2006 um 05:26:34 Uhr in Zechin (2 Kommentare).

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Meine Schwester ist eine Lesbe

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Selbstsucht Engherzigkeit Schamlosigkeit

Ich (m/26) habe die lesbische Beziehung meiner Schwester ruiniert. Ihre Freundin ist ein richtig heißer Feger und ich habe mir schon immer die Finger nach ihr geleckt. Denn bei ihr handelt es sich um den femininen, bisexuelle Typ und nicht der Holzfäller ohne Bart Typ. Sie hat eine Bombenfigur, hat tollen Humor, ist clever, zockt wie ein richtiger Kerl und ist auch sonst das, was die meisten vermutlich als Traumfrau bezeichnen würden. Die beiden waren ungefähr sechs Jahre ein Paar und ich habe ehrlich gesagt immer mal wieder probiert, die Frau rumzubekommen. Aber sie blieb eisern und meinte, dass sie nur meine Schwester liebt. Letztends habe ich es nochmal während einer feucht fröhlichen Runde versucht und sie blockte mal wieder ab. Da riss mir irgendwie der Faden, denn ich bin danach zu meiner Schwester gegangen und habe ihr unter Tränen den angeblichen Fehler mit ihrer Freundin gebeichtet.

Sie konnte es erst nicht so richtig glauben, aber als ich ihr ein Muttermal, welches an einer sehr intimen Stelle befindet beschrieben habe, hatte ich sie überzeugt. Diese Tatsache wusste ich aber nur, weil ich öfter mal am PC meiner Schwester bin und ich da Fotos gefunden habe, die wohl nur für ihre Augen gedacht waren, gefunden habe. Noch am selben Abend warf sie die angeblich untreue Freundin aus ihrer Wohnung. Auch ihre Versuche sie zu beschwichtigen haben nichts gebracht. Am nächsten Morgen, mit nüchternem Schädel tat mir sie Sache schon wieder extrem leid. Wegen mir ist eine funktionierende Beziehung in die Brüche gegangen und das nur, wegen meines Egos.

Beichthaus.com Beichte #00007201 vom 31.03.2006 um 05:15:41 Uhr (8 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Unsere Firma ging pleite!

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Diebstahl Selbstsucht Arbeit

Ich (w) beichte heute etwas, das zwanzig Jahre zurückliegt. Als junge Berufsanfängerin begann ich bei einer Firma, die schon in den letzten Zügen lag. Das Gehalt wurde erst zwei Wochen zu spät gezahlt und dann per Scheck, es kamen Mahnungen und wütende Lieferantenanrufe, der Vermieter war Dauergast. Nachdem man uns Mitarbeitern offiziell gesagt hatte, wie schlecht es stünde (es gab irgendwann keine andere Möglichkeit mehr, da wir alle Post von der Krankenkasse bekamen, dass seit Monaten keine Beiträge mehr für uns gezahlt worden seien, und wir die Welt nicht mehr verstanden), sank die Moral. Es wurde zum Beispiel massenhaft Material geklaut, einmal sogar teure Herren-Markenkleidung, die uns ein Kunde für ein Werbeprospekt zur Verfügung gestellt hatte. Da ich sowohl die Schreib- und Korrekturrechte für das Zeiterfassungssystem hatte als auch das Terminal genau gegenüber meinem Zimmer lag, bekam ich auch immer öfter mit, dass Kollegen früher gingen und später andere, die später gingen, sich für sie ausbuchten.

Ich habe natürlich nie jemanden verraten. Allerdings habe ich auch manchmal zum Feierabend "vergessen", mich auszubuchen, es dann anderntags manuell korrigiert und mir dabei schon mal 40 Minuten oder so draufgeschlagen; da war das Risiko weniger groß erwischt zu werden, als dass man am Ende in der Firma gesucht wurde und nicht aufzufinden war. Es dauerte nicht lange, und der Konkursverwalter zog ein; vor dem endgültigen Toresschluss gab er bekannt, dass noch vorhandene Überstunden ausgezahlt werden würden und nannte mir den Zeitpunkt, an dem ich diese abrechnen solle. Ich gestehe, dass ich vor der Abrechnung noch meine ca. sechs Überstunden auf 52 und ein paar Minuten korrigierte. Das gab zwar ein nettes Zubrot für mich, aber das war bald wieder weg, da ich mich vor der Arbeitslosigkeit nicht retten konnte und das Amt mein Arbeitslosengeld unter Zuhilfenahme des Lehrlingsgehalts berechnete.

Beichthaus.com Beichte #00007175 vom 31.03.2006 um 01:45:47 Uhr (0 Kommentare).

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