Gezielte Attacke im Krankenhaus

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Ekel Boshaftigkeit Rache Gesundheit

Gezielte Attacke im Krankenhaus
Ich war vor ein paar Jahren für eine Operation im Krankenhaus und teilte mir ein Zimmer mit einer jungen Türkin. Ihr wurden die Mandeln entfernt. Tagsüber gab sie sich leidend und bestellte ungefähr zwanzig Mal Eis bei den Krankenschwestern. Außer, wenn die Großfamilie mit knapp zehn Mann anrückte, die dann in unzähligen Tupperdosen Essen mitbrachte. Oder, wenn ihr Freund da war, der ständig in ihrem Bett lag und an ihr rumfummelte, obwohl die Krankenschwestern sie immer wieder entnervt anwiesen, dass dies doch bitte aus hygienischen Gründen unterlassen werden sollte.

Schließlich hatte ich meine Operation. Es lief zwar so weit alles glatt, aber ich habe die Narkose nicht gut vertragen. Mir war den ganzen Tag speiübel und ich hatte Halluzinationen. Aber meine liebe Zimmergenossin hatte nichts Besseres zu tun, als bis Mitternacht Germanys Next Topmodel zu gucken und nebenbei die ganze Zeit lautstark mit einer Freundin zu telefonieren. Natürlich trotz der "ach so starken" Halsschmerzen. Als ich sie das erste Mal recht freundlich fragte, ob sie denn vielleicht demnächst mal Ruhe geben könnte, hieß es, die Sendung sei ja bald vorbei. Zwanzig Minuten später war sie aber immer noch laut. Ich hatte genug und stand auf, um mich bei den Krankenschwestern zu beschweren - ich wollte wegen so etwas ja nicht gleich den Notknopf drücken. Allerdings war mir so schlecht, dass ich mich übergeben musste. Um die Chance zu nutzen, richtete ich es strategisch schlau so ein, dass ich "zufällig" auf ihr Bett und über ihre Beine kotzte. Das Geschrei war groß, und die Tusse wurde als Übergang in ein frisches Bett in ein anderes Zimmer verlegt, wo sie dann auch blieb. Es tut mir an sich nicht leid, weil dieses Weib wirklich unheimlich nervig war, aber die armen Krankenschwestern mussten die Sauerei leider wegmachen. Und für diesen Kollateralschaden tut es mir schon leid.

Beichthaus.com Beichte #00031693 vom 04.08.2013 um 00:27:20 Uhr (65 Kommentare).

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Ist der Tod die Lösung?

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Verzweiflung Unglaube Gesundheit Familie

Mein Cousin ist zwölf Jahre alt und leidet unter Multipler Sklerose (MS). In letzter Zeit merke ich, wie sein Körper immer langsamer wird und ihm alltägliche und belanglose Sachen Schwierigkeiten bereiten, er ist auch täglich unter Medikamenteneinfluss. Es tut mir weh, ihn so zu sehen und ich gestehe, dass ich den Tod für ihn als Lösung ansehe. Gewiss wird sein Verlust schmerzhaft sein, aber ist es nicht schmerzhafter einen Menschen, den man liebt, täglich leiden zu sehen? Wäre es nicht wünschenswert, dass sein Leid aufhört? Wäre sein Tod nicht die Lösung? Bevor ich (w) hier als herzlose, eiskalte H*re abgestempelt werde, möchte ich kurz die Familienverhältnisse meines Cousins erklären.

Mein Onkel gehört zu der Sorte Mann, die ich am liebsten auf offener Straße anspucken möchte. Seine Aufgabe liegt, seiner Meinung nach, darin, das Geld zu verdienen und das war es dann. Nach Feierabend wird jedes Mal der Laptop angeschmissen, das Handy liegt natürlich immer griffbereit, könnte ja sein, dass man etwas verpasst. Und nebenbei läuft irgendein Fußballspiel gepaart mit Bier. Meiner berufstätigen Tante im Haushalt helfen? Fehlanzeige! Der Tagesablauf meiner Tante sieht etwas anders aus: Morgens muss sie meinen Cousin und meine 17 jährige Cousine zur Schule fahren, dann geht sie zur Arbeit, die Kinder abholen, einkaufen, kochen und putzen. Da bleibt ihr kaum Luft zum Atmen und ich bewundere sie für jeden überstandenen Tag. Die Ehe der Beiden ist seit der Diagnose der Krankheit kaputt, beide haben sich auseinander gelebt und eine Besserung ist nach so vielen Jahren auch nicht mehr in Sicht. Da mein Cousin zusätzlich zu seiner Krankheit nicht noch als Scheidungskind enden sollte, kam und wird eine Trennung nicht infrage kommen. Des Weiteren ist mein Onkel ein sehr jähzorniger und aggressiver Mann. In seinen wöchentlichen Wutanfällen wirft er ab und an mal allen vor, dass er mit einem behinderten Kind gestraft sie und sich fragt, warum er mit so einem Krüppel rumlaufen müsse. Schließlich ist er das Beste dieser Welt.

Und da frage ich mich: Ist es falsch, von mir zu denken, dass es für meinen Cousin das Beste wäre, wenn er von uns geht? Ist es richtig, dass er in solchen Familienverhältnissen aufwachsen muss? Ich versuche, so oft es geht, Zeit mit ihm zu verbringen und tue alles, um ihn von seinen Schmerzen abzulenken. Aber jedes Mal, wenn er sich an mich kuschelt, es sich auf meinem Schoß gemütlich macht und meine Hand nimmt, damit ich seinen Kopf streichele, könnte ich vor lauter Hilflosigkeit und Trauer anfangen zu weinen. Ich bitte um Vergebung und Verständnis dafür, dass ich den Tod als Lösung für meinen Cousin sehe. Ich schäme mich dafür, mit meinem Onkel verwandt zu sein und hoffe, dass er irgendwann alleine dasteht. Ohne Frau und Kinder. Ich einfach bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031692 vom 03.08.2013 um 22:25:24 Uhr (39 Kommentare).

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“Beichte

Scharf auf die Teen Bride

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Masturbation Begehrlichkeit Sex Verzweiflung

Seit fast drei Jahren bin ich (w/23) mit meinem Freund zusammen. Wir sind glücklich und ich würde mich prinzipiell als heterosexuell bezeichnen. Am Anfang meiner Beziehung war ich auch unglaublich heiß auf meinen Freund und wir hatten ständig Sex. Inzwischen hat […]
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Beichthaus.com Beichte #00031656 vom 27.07.2013 um 13:41:53 Uhr (16 Kommentare).

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Die vorgetäuschte Abtreibung

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Falschheit Verzweiflung Feigheit Lügen Schwangerschaft Estenfeld

Vor sechs Jahren dachte ich, dass ich von meinem damaligen Freund schwanger bin. Ich hatte alle Symptome: keine Periode, Brustschmerzen, und Stimmungsschwankungen. Irgendwie hoffte und freute ich mich, dass ich schwanger sein könnte. Ich machte aber nicht sofort einen Test, da ich erst mit meinem Freund darüber reden wollte. Als der davon erfuhr, dass er mich womöglich geschwängert hat, rastete er völlig aus und machte klar, dass er dieses Kind nicht akzeptieren würde. Natürlich war er auch nicht da, als ich den Test machte, welcher zum Glück negativ war.
Ich war enttäuscht und wütend, weil mein Freund sich als so ein Arschloch herausgestellt hat, und dachte mir einen Racheplan aus. Unter Tränen erzählte ich ihm, dass der Test positiv gewesen sei und dass ich einfach nicht mehr weiter wüsste. Plötzlich hatte er seine Meinung allerdings geändert. Er meinte, dass er schon dafür sorgen würde, dass wir das schaffen und dass wir uns einfach Mühe geben müssten.


Mit dieser Antwort hatte ich natürlich nicht gerechnet und in meiner Not erzählte ich ihm, dass ich das Kind nicht wollen würde, was zu einem heftigen Streit führte. Ich möchte mit schlechtem Gewissen beichten, dass ich ihm erzählt habe, das ich es abgetrieben habe, obwohl ich nie schwanger war. Das tut mir nach all den Jahren immer noch leid und ich hoffe, dass er mir verzeihen kann.

Beichthaus.com Beichte #00031645 vom 24.07.2013 um 16:15:47 Uhr in Estenfeld (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das Konstrukt meines Gewissens

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Lügen Falschheit Fremdgehen Morallosigkeit

Ich habe meinen besten Freund betrogen, indem ich etwas mit seiner damaligen Freundin hatte. Vielleicht denkt ihr jetzt, dass er dann nicht mein bester Freund gewesen sein kann - aber das war er, ich war es nur nicht für ihn. Mir ging es zu dem Zeitpunkt richtig mies, eine siebenjährige Beziehung ging ein paar Monate zuvor in die Brüche und als seine Freundin mich auf einer Party küsste, konnte ich nicht anders. Ich hätte weggehen sollen, um ihm zu erzählen, was passiert ist. Stattdessen lief die Geschichte ein paar Wochen, bis sie es ihm dann gestand. Natürlich wollte er nichts mehr von mir wissen, ebenso wie unser restlicher Freundeskreis. Es tat höllisch weh, aber ich hatte es mir redlich verdient. Nach knapp einem Jahr rief er an und wollte mit mir reden. Ich dachte, ich bekäme endlich eine auf die Fresse und freute mich sogar darauf, ob ihr es glaubt, oder nicht. Aber ich wollte lieber tüchtig eine einstecken und unsere Freundschaft dann wieder aufbauen, als weiter ignoriert zu werden. Denn er fehlte mir die ganze Zeit und dieses Schuldgefühl machte mich wahnsinnig. Doch es kam ganz anders. Er entschuldigte sich dafür, dass er mir nicht verziehen hatte, und umarmte mich.


Wir machten wieder Musik und hingen rum, alles war wie vorher. Und ich bin ihm unendlich dankbar dafür, denn ich hatte große Probleme mit dieser Schuld zu leben. Seine Freundin hat er auch irgendwann verlassen, denn sie war einfach ein Miststück. Das Ganze ging ungefähr ein Jahr so, dann rief mich ein gemeinsamer Freund an und berichtete mir, dass mein bester Freund verstorben ist. Er war tot. Einfach so. Eines Morgens ist er einfach nicht mehr aufgestanden. Nach der Obduktion war klar, dass er höllische Schmerzen gehabt haben muss, und das tagelang. Warum er nicht zum Arzt gegangen ist, weiß Gott allein. Auf der Beerdigung traf ich sie dann wieder. Es ging uns beiden beschissen, jeder suchte die Nähe von irgendjemandem und so kamen wir uns wieder näher. Ich werde mir wohl irgendwie gedacht haben, dass alles einen Sinn hatte, wenn das Miststück und ich letzten Endes doch noch glücklich werden. Ich habe mich dann wieder wie Scheiße behandeln lassen, aber das kannte ich ja schon. Ich war glücklich und dumm.


Könnt ihr das nachvollziehen? Meinen Betrug, meine Schuld, die damit verbundenen Gefühle? Alles Bullshit! Ich hätte ehrlich sein sollen, erst zu ihm und dann zu mir. Stattdessen versuchte ich eine Liebe zu retten, die es nie gab, nur um einen Fehler zu rechtfertigen, der nicht zu rechtfertigen ist. Mittlerweile bin ich von dort weggezogen und habe tatsächlich das Glück, die Richtige gefunden zu haben. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich diese Schuldgefühle nie ganz loswerde, aber er hat mir vergeben. Es erinnert mich jeden Tag daran, nicht zu lügen, oder schlechte Dinge zu tun. Manchmal funktioniert das sogar. Was ich beichten möchte, ist, dass ich die Liebe benutzt habe, um vor mir selbst und meinen Taten davon zu laufen. Sie war nur eine Ausrede. Mein bester Freund war meistens von Liebe erfüllt, das haben alle um ihn herum gespürt und ich versuchte nach seinem Tod dafür zu sorgen, dass alles seine Richtigkeit hat, indem ich mir ein wirres Konstrukt erbaute. Ich versuchte den Mist, den ich gebaut hatte, zu legitimieren, obwohl dies unmöglich ist.

Beichthaus.com Beichte #00031606 vom 17.07.2013 um 05:41:30 Uhr (10 Kommentare).

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