Betrunken Auto gefahren

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Gewalt Trunksucht Dummheit Auto & Co. Tod Neuruppin

Der schlimmste Fehler, den ich in meinem Leben begangen habe, liegt nun schon einige Jahre zurück. Trotzdem muss ich jeden Tag daran denken und nachts liege ich deswegen oft wach. Meinetwegen hat ein Mensch sein Leben verloren, das kann ich mir nicht verzeihen.

Ein guter Freund von mir feierte in der Nachbarstadt seinen Abschied, da er aus beruflichen Gründen für einige Zeit ins Ausland ging. Wir feierten in einem schönen Restaurant, mit Champagner als Aperitif und edlem Wein zu einem superleckeren Essen. Die Kellner schenkten immer aufmerksam nach und so verlor ich den Überblick darüber, wieviel Alkohol ich getrunken hatte. Auf jeden Fall muss es mehr gewesen sein, als mir bewusst war.

Spät am Abend setzte ich mich in mein Auto und fuhr die rund dreißig Kilometer nach Hause. Ich fühlte mich leicht angeheitert, aber keinesfalls betrunken. Es war auch kaum Verkehr, so dass ich ohne Zwischenfälle meine Heimatstadt erreichte. Nun waren es nur noch wenige Minuten bis nach Hause. Doch dann war da auf einmal diese Radfahrerin. Sie kam von rechts und hatte Vorfahrt, doch ich habe sie total übersehen. Alles woran ich mich erinnere, ist ein lauter Schlag und dann lag die Frau reglos auf der Straße, ihr völlig verbogenes Fahrrad daneben. Sie starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Ich hatte 1,2 Promille Alkohol im Blut. Habe neben den massiven Schuldgefühlen auch eine gerechte Strafe dafür erhalten.

Beichthaus.com Beichte #00026100 vom 17.04.2009 um 11:40:47 Uhr in Neuruppin (34 Kommentare).

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Unfall mit der Polizei

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Waghalsigkeit Dummheit Unfall Auto & Co. Polizei Alpen

Ich war vor ein paar Jahren mal auf einer Motorrad-Tour durch die Alpen und da ist mir etwas passiert, das mir sehr leidtut. Ich fuhr auf einer sehr schmalen Passtrasse hinter einer mir unbekannten Gruppe her. Die Straße war kurvig und schlecht einsehbar und die Gruppe schnitt eine Kurve, die um einen Felsen nach links abbog, ich hinterher. In diesem Moment kam ein Polizeiauto direkt um die Kurve und wir wären fast zusammengestoßen, ich konnte noch ausweichen und wäre fast eine Schlucht hinuntergestürzt. Nun ja, knapp dem Tode entronnen war ich heilfroh, aber ich hatte schon ein schlechtest Gewissen. Wie ich dann von meinem Kumpel, der hinter mir fuhr, später erfuhr, ist die Polizei auch ausgewichen und gegen den Felsen gefahren. Hoffentlich ist denen nichts passiert. Zum Glück waren sie ja nicht schnell. Ich habe daraus gelernt und nie wieder Kurven geschnitten oder gedacht, dass die Straße mir alleine gehört. Aber Fahrerflucht habe ich trotzdem begangen, auch wenn ich es gar nicht bemerkt hatte.

Beichthaus.com Beichte #00026091 vom 16.04.2009 um 08:49:23 Uhr in Alpen (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Party-Crashkurs für den Spanier

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Drogen Boshaftigkeit Vorurteile Urlaub Spanien / Nordhessen

Vor einigen Jahren habe ich, trotz fehlender Spanisch-Kenntnisse an einem Schüleraustausch teilgenommen, um zwei Wochen recht günstigen Urlaub im Süden abzustauben. Leider kam ich in eine sehr spröde Austauschfamilie. Der Tauschpartner war knapp zwei Jahre jünger als ich (18 und 16) - er rauchte nicht, trank keinen Alkohol und war auch sonst extrem langweilig. Nachdem ich die zwei Wochen in Spanien überstanden hatte, stand aber auch bald sein Besuch in unserer Partyhochburg an, den er so schnell nicht vergessen sollte. Ich bot ihm ein exklusives Entertainmentprogramm mit folgenden Inhalten: total verstrahlte Feierleute, tagelange Afterpartys, Kiffer in allen Variationen und natürlich quere Ideen ohne Ende. Da der Gast leider kein Deutsch und kaum Englisch verstand, fühlte er sich schnell überfordert, was wir natürlich gleich ausnutzten, um ihm wahren Partylifestyle in Perfektion näher zu bringen. Kurz - nach zwei Wochen Crashkurs in Deutschland überredeten wir ihn auch mal kiffen. Natürlich standen wir ihm dabei gern zur Seite und sahen anschließend folgendes Phänomen. Innerhalb von knapp zwei Stunden durchlief er reibungslos die Phasen: Laberflash, Fressflash, starke Übelkeit, extreme Müdigkeit und Ratlosigkeit über die Inhalte des Abends. Später erzählte er uns, dass er so etwas in seinem Leben noch nicht erlebt hat und es "very interesting" fand. Hoffentlich haben wir ihn mit diesen Erfahrungen nicht zu sehr geschockt und er hat daraus gelernt, dass ein Leben nicht immer so langweilig und gewöhnlich sein muss, wie er es sich in Spanien gestaltet hat.

Beichthaus.com Beichte #00026062 vom 11.04.2009 um 09:28:17 Uhr in Spanien / Nordhessen (18 Kommentare).

Gebeichtet von Beautyful Driver
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Die Polizei ist stets zur Stelle

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Drogen Falschheit Lügen Polizei Dortmund

Die Polizei ist stets zur Stelle
Auf der Loveparade 2008 in Dortmund habe ich ein junges Pärchen beim Hantieren mit weißem Pulver mitten auf dem Gehweg gesichtet - ohne zu zögern, ging ich hin, zeigte Ihnen meinen Dienstausweis der BKA Dortmund und forderte sofort eine Rechtfertigung dieser Straftat. Sie starrten mich mit großen Pupillen an, fingen an sehr nervös zu zittern und stammelten ängstlich etwas wie "Es tut mir leid... - nie wieder..." - ich habe ihnen klar gemacht, dass ich so etwas nicht dulden kann und sie sich unverzüglich von der Stelle entfernen sollten. Das weiße Pulver haben Sie sofort weggepustet und haben im Laufschritt das Weite gesucht. Was sie nicht wussten: Der Dienstausweis war wohl eher mein Personalausweis und ich war zu dem Zeitpunkt selbst extrem unter Stoff. Lustig war es trotzdem - das sahen auch meine Leute so, die ein paar Meter nebenan standen!

Beichthaus.com Beichte #00026061 vom 11.04.2009 um 08:33:51 Uhr in Dortmund (22 Kommentare).

Gebeichtet von flitzegurke
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Erlebnisse in Paraguay

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Dummheit Feigheit Wollust Trunksucht Gesellschaft Paraguay

Ich fürchte, auch ich habe etwas zu beichten, das mich schon seit sehr langer Zeit relativ stark belastet. Bis vor Kurzem dachte ich noch darüber nach, die ganze Angelegenheit direkt auf dem kirchlichen Beichtstuhl zu erörtern, aber irgendwie habe ich doch Angst und möchte daher diese Plattform dazu nutzen. Es fing vor etwa drei Jahren an, ich arbeitete damals in einem mittelgroßen französischen Mischkonzern in einer Führungsposition, nicht auf oberster Stufe, aber ich verdiente sehr viel Geld, ich war vor den Geschehnissen mit meinem bisherigem beruflichen Werdegang rundum zufrieden. Irgendwann kam dann aber alles anders und man übertrug mir die Verantwortung, mich um eine neue Fabrik zu kümmern, die wir zu besagter Zeit in Paraguay errichteten. Der Auftrag an sich ist natürlich karrieremäßig gut für mich gewesen, aber dort passierten natürlich einige Dinge, die mich mittlerweile stark belasten.

Die ersten Wochen in Paraguay waren toll, alles lief wie geschmiert. Irgendwann kam dann ein Kollege auf die Idee, auf eine Art paraguayischen Springbreak zu fahren, was wir natürlich dann gemacht haben. Ich lernte dort ein nettes, sehr hübsches Mädchen kennen, habe mich gleich in sie verliebt. Wir gingen zu mir nach Hause und hatten natürlich Geschlechtsverkehr. Dazu muss ich noch anmerken, dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits eine Freundin hatte, die zu Hause auf mich wartete. Zwei Monate später klingelt es an meiner Tür und ihr Vater steht vor der Tür, mit einem Dolmetscher, der mir erzählt, dass seine Tochter nun schwanger ist und mich dermaßen anschrie, dass mein Gesicht danach ganz feucht von seiner Spucke war. Jedenfalls fing er an, mich in meiner Unterkunft herumzuschubsen und einer der Nachbarn rief dann wohl die Polizei an. Die reagierten sehr aggressiv, zerrten ihn mit Gewalt in den Wagen, wie lange er in der Zelle saß weiß ich nicht, ich hoffe jedoch nicht sehr lange. Nach dem ganzen Stress fuhr ich zur nächsten Bar, die knapp 20 Kilometer entfernt war und gab mir ordentlich die Kante, es war ein echter Schock für mich und ich begann nachzudenken, ob ich nicht einfach abhauen sollte, denn schließlich kennen sie ja meinen Namen nicht. Und erst recht nicht, wo ich wohne oder wo ich erreichbar bin. Doch wie erkläre ich das Ganze meinem Chef?

Da zu dieser Zeit in Paraguay das Gelbfieber sehr verbreitet war, entschloss ich mich, meinem Chef mitzuteilen, dass ich mir dieses zugezogen hätte, und bat darum, wieder nach Frankreich zurückzukehren, was auch problemlos funktionierte. Ich war trotzdem immer noch total von der Rolle und trank weiter ein Glas Tequila nach dem anderen. Irgendwann war ich so besoffen, dass ich mich knapp zehn Minuten von der Bar entfernt entleert habe, die Anwohner dort haben schon entsetzte Gesichter gezogen, weil sie so etwas anscheinend noch nicht erlebt hatten. Ich beschloss, zu meiner Unterkunft zu fahren und setzte mich total betrunken ans Steuer. Die Sache ging nicht gut. Nach etwa 10 Kilometern schleifte ich die Seite eines geparkten Fahrzeugs. Da ich keine Lust auf Ärger hatte, beschloss ich, mich schnell aus dem Staub zu machen und fuhr mit Vollgas davon. Nach fünf Minuten hatte ich die Polizei hinter mir, sie zogen mich sofort aus dem Verkehr. Der eine Polizist schubste mich mit voller Wucht gegen das Auto und schrie mich an, was er sagte konnte ich jedoch nicht verstehen. Da ich wirklich Angst hatte, dort ins Gefängnis zu wandern, kramte ich mein Bargeld aus der Tasche, ich hatte noch umgerechnet etwa 200 Euro bei mir, die ich ihm in seine Hemdtasche steckte. Er holte das Geld aus der Tasche und schaute mich an, dann zählte er es nach und steckte es wieder ein. Sein Kollege sagte gar nichts und sie fuhren wieder davon. So erleichtert habe ich mich in meinem ganzen Leben nie gefühlt, doch trotzdem bereue ich das alles, ich war einfach dumm und feige, hätte mich meiner Verantwortung stellen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00026045 vom 09.04.2009 um 10:23:37 Uhr in Paraguay (Asunción) (18 Kommentare).

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