Erste lesbische Erfahrungen

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Sex Begehrlichkeit Wollust Neugier Frankfurt/Oder

Als ich (w/14) bei meiner Freundin übernachtete, haben ich und meine Freundin ziemlich lange TV geguckt. Ihre Eltern waren schon am Schlafen. Plötzlich fragte sie mich, ob wir uns noch einen Film von ihrem Bruder angucken wollen, sie sagte, der wäre richtig gut und deshalb hatte ich nichts dagegen. Es war aber kein normaler Film, es war ein Porno. Zwei Mädels fummelten an sich rum. Ich wurde richtig feucht und auf einmal küsste ich meine Freundin. Sie erwiderte den Kuss. Es war der Leidenschaftlichste, den ich je hatte. Danach führte sie meine Hand in ihre Hose. Ihre Muschi war rasiert und feucht. Sie zog sich aus und ich leckte sie. Es war so geil - doch plötzlich kam ihre Mutter rein und merkte, was wir gemacht haben. Sie war total erschrocken und rief sofort meine Eltern an, die mich dann abholten. Seitdem dürfen wir uns nicht mehr treffen. Zum Glück gibt es aber noch das Mädchenklo!

Beichthaus.com Beichte #00024059 vom 14.06.2008 um 06:53:00 Uhr in Frankfurt/Oder (19 Kommentare).

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Wie man sich Ausmustern lässt...

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Lügen Falschheit Schamlosigkeit Zivi & Bund

Vor ein paar Wochen musste ich zur Musterung, und da ich beim Gedanken an neun Monate Bundeswehr kotzen könnte und Zivi mir auch nicht gerade taugt, habe ich mir gedacht, ich lasse mich mal ausmustern. Also brav die Nacht durchgemacht, nichts gefrühstückt außer Kippen und drei 200mg-Coffeintabletten, in meine alte Metallerkluft geschmissen und zum KVR gefahren. Mein narrensicherer Plan war, mir so eine Datei runterzuladen von einem Abzocker, der übers Netz für 200 Euro Ausmusterungsanleitungen vertickt, das Kapitel über Agoraphobie und den dazu gehörigen Wikipediaeintrag auswendig zu lernen und einen auf psychisch krank zu machen. Getreu dem Motto: Viel hilft viel, habe ich auf der Fahrt (zu unverschämt früher Stunde möchte ich anmerken) zu den Affen vom KVR noch Coffein nachgelegt, weil man in meiner Vorstellung als Agoraphobiker unter Menschen nicht eben relaxt ist und das dem Realisieren diverser Ticks und Neurosen, die ich nicht habe, nicht abdinglich ist.
Komme also da an, schlurfe zitternd und unter Magenkrämpfen zum Empfang und frage nuschelnd, wo ich mich melden muss, werde bei der ersten Tante vorstellig und lege im Eingangsgespräch die Basis für meinen diabolischen Plan, den Staat um meine äußerst kompetente und gehorsame Wenigkeit zur "Friedenssicherung" in Afghanistan respektive Essen-auf-Rädern-Sklaven zu bringen.

Ich hätte oft Panikattacken in öffentlichen Verkehrsmitteln, Warteschlangen und -zimmern, generell Situationen mit mir unbekannten Menschen, in denen mir der Fluchtweg erschwert bzw. versperrt wird. Ja, dies schränke meine soziale Interaktion enorm ein. Nein, Empathie empfand ich selten und wundere mich oft über mir unerklärliche Gefühlsregungen meiner Mitmenschen, wenn ich ihnen erkläre, ich könne nicht zum Public Viewing mitkommen, da meine Vorstellung von persönlicher Freiheit Absenz jeglicher Menschen im Umkreis von 100m sei. Der Vorteil, an der von mir auserwählten psychischen Krankheit, zeigt sich, als ich von den Sachbearbeitern gezielt um hunderte Mitleidende geführt und direkt zu den Untersuchungen geschleust werde, ohne auch nur zwei Minuten warten zu müssen. Der Nachteil ist, dass ich meine Story vor vier verschiedenen Psychologen wiederholen muss, bevor man mich endlich zur Ärztin führt, die ein paar rudimentäre, fahrige Tests mit mir durchführt, um auch meine labile Psyche nicht noch mehr zu strapazieren und mich mit den Nummern von drei Psychiatern entlässt und mit der Anordnung, mich bis dann und dann bei nem von der Bundeswehr beauftragten Psychologen melden soll, der mir dann meine Untauglichkeit attestiert. Hoffentlich.

Jetzt habe ich mir eine komplette Lebensgeschichte samt einschneidenden Erlebnissen in der Kindheit auszudenken und diese dann in ner Marathonsitzung mit dem Psychoheinz runterzubeten. Ich habe es anscheinend zu sehr übertrieben, aber wenn ich dann endlich meinen Ausmusterungsbescheid in der Tasche habe, werde ich es mal bei den Psychiatern versuchen, denn A) gefalle ich mir in der Rolle und bereitet es mir diebische Freude, andere Leute nach Strich und Faden zu verarschen und B) springen vielleicht Benzos oder so für mich bei der Sache raus. Eventuell werde ich Amateurhypochonder und eifere dem eingebildeten Kranken von Molière nach, jeder braucht schließlich ein Hobby.

Beichthaus.com Beichte #00024037 vom 13.06.2008 um 15:56:32 Uhr (36 Kommentare).

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Meine Verwandtschaft ist geldgeil und respektlos!

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Hass Zorn Geiz Familie

Ich hasse meinen Patenonkel und meine Patentante, bzw. meine andere Tante. Warum? Ganz einfach, sie sind einfach nur gierig nach Geld. Vor knapp einem Jahr starb meine letzte Oma im Altersheim, wo sie erst fünf Tage war. Bereits am ersten Tag hat sie nach ihrem Sohn (mein Patenonkel) und dem Rest ihr Kinder (u.a. auch meine andere Tante) gerufen und meine Mutter gebeten, alle anzurufen. Sie tat es. Doch außer meiner Mutter, mir, meiner einzigen Tante, die ich noch leiden kann, hat es keiner der anderen Kinder für nötig erachtet, ihre eigene Mutter, allein und dem Tod nahe, zu besuchen! Einfach nur respektlos, wie ich finde! Es kam zum Tod, dann hatte es auf einmal jeder zu ihr in die alte Wohnung geschafft, nur um sich irgendwelchen Scheiß mitzunehmen. Gott, wie es mich aufregt! Allerdings ist das noch nicht das, wofür ich eigentlich meine restliche Verwandtschaft hasse.

Am Abend an der Beerdigung ließ sich mein Patenonkel volllaufen und machte sogar noch Witze über seine tote Mutter! Und jetzt kommt der eigentliche Hammer. Er verlangte die sofortige Auszahlung des Erbes von meiner Mutter (wir hatten in dem Moment kaum Geld) an alle Kinder. Nur Eine verzichtete. Dann wollte mein Patenonkel noch Zinsen des Erbes und andere Ansprüche haben, die wir uns aber weigern zu zahlen. Ich finde das einfach nur respektlos meiner Mutter und meiner Oma gegenüber. Zu Lebzeiten hat sie sich nicht um sie gekümmert, noch nicht einmal zum Geburtstag gratuliert und jetzt so eine Show abziehen! Unglaublich, dass so etwas die Familie zerstört hat, aber ich weiß wenigstens, was für ein Arsch mein Onkel und - und auch der Rest - eigentlich ist!

Beichthaus.com Beichte #00024035 vom 13.06.2008 um 10:03:08 Uhr (10 Kommentare).

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Der Schamane, der ein Meerschweinchen opferte

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Gewalt Morallosigkeit Missbrauch Peru

Als ich vor einigen Jahren nach Südamerika reiste, war ich unter anderem auf der Suche nach fremdartigen religiösen Praktiken. Das erschien mir alles unglaublich faszinierend. Besonders Reinigungsrituale hatten es mir angetan. Durch einen Bekannten erfuhr ich von einem Schamanen, der in einem kleinen staubigen Ort lebte. Er hatte ein Alkoholproblem, aber damals war ich nicht so kritisch. Mein Bekannter begleitete mich, und nachdem ein bisschen Rauch über mich geblasen wurde, erzählte der Schamane von einer besonderen Zeremonie, die alle schlechte Energie aus dem Körper saugen würde. Man brauchte dafür ein Meerschweinchen. Diese werden dort "cuy" genannt, und zu allen Gelegenheiten gegessen. Mein Bekannter erbot sich, für 5 $ ein lebendiges Meerschweinchen zu besorgen. Ich stimmte zu.

Einige Tage später machten wir uns, von einem süßen kleinen Meerschweinchen begleitet, auf den Weg zum Schamanen. Mein Bekannter versuchte mich von er bevorstehenden Meerschweinchenauslöschung abzubringen. Vergeblich. Ich war im esoterischen Wahn und dachte nicht an den Respekt vor der Kreatur. Neugierig beobachtete ich, wie die Schamane mit dem erschlaffenden Körper des kleinen cuy über meine Glieder striff. Danach wurde das arme Tierchen aufgeschnitten und aus seinen Eingeweiden irgendeine obskure Zukunft gelesen. Ich möchte beichten, dass es mir unendlich leidtut, dieses Meerschweinchenleben ausgelöscht zu haben. Ich wünschte, ich hätte mich damals anders entschieden. Bitte vergib mir, kleines cuy.

Beichthaus.com Beichte #00024033 vom 13.06.2008 um 09:32:54 Uhr in Peru (Lima) (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Falscher Chef

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Falschheit Hochmut Arbeit

Ich mache gerade mein Praktikum bei einem städtischen Abfallentsorger. Heute saß ich alleine im Büro und blickte auf den Betriebshof. Dort stand gerade ein Müllwerker in oranger Arbeitshose und hat scheinbar auf jemanden gewartet. Ich rief also aus dem Fenster: "Heeey!! Hast du nichts zu tuuuuun??? Steh nicht rum und sammel gefälligst nen bisschen Müll da unten auf!!" Mein Büro ist recht hochgelegen, sodass man vermuten könnte ich hätte tatsächlich was zu sagen. Sofort fing er an, bückte sich und sammelte kleine Papierstücken und Zigarettenstummel. Ich hab mich bald bepisst vor Lachen. Das war heute der entscheidende Anreiz, in der Schule schön aufzupassen, um später auch mal Anweisungen zu geben.

Beichthaus.com Beichte #00024031 vom 13.06.2008 um 09:25:51 Uhr (22 Kommentare).

Gebeichtet von derleo
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