Der etwas andere Zivi

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Boshaftigkeit Verzweiflung Arbeit

Ich habe mir als Zivi was Unmögliches geleistet: Ich bin den ganzen Tag mit dem Bulli rumgefahren und habe alte Leute von A nach B gebracht. Die oftmals dementen Leute (Alzheimer,etc.) haben mich nach einiger Zeit ziemlich auf die Palme gebracht. Ich brauchte ein Ventil, das abzubauen. So fing ich an, mich als einen Aufseher aus Deutschlands dunkelstem Kapitel zu sehen. Ich habe dann die alten Leute zum Bulli gebracht und die Schiebetür geöffnet mit Worten wie: "Sooo, der Verschlag ist bereits geöffnet, auf gehts nach Osten". Ich schäme mich fürchterlich und bin erschrocken, dass selbst in Menschen, die eigentlich tolerant und offen und pazifistisch sind, eine Ader steckt, andere zu demütigen. Seit diese Zeit habe ich Angst, in irgendeinem Amt Verantwortung zu übernehmen und komme beruflich nicht vorwärts. Es könnte ja wieder diese Ader rauskommen. Ich bin vollkommen verzweifelt!

Beichthaus.com Beichte #00021854 vom 25.05.2007 um 00:10:11 Uhr (1 Kommentare).

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Hinterlassenschaften auf dem Schulhof

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Ekel Schamlosigkeit Trunksucht Schule

Vor ca. 3 Jahren war ich mit ein paar Freunden auf einem kleinen Fest. Das ganze fand in einem Bierzelt statt, das man auf dem Sportplatz gleich neben unserer Schule aufgestellt hatte. Bier gab es auch. Aus Geldmangel hatte man angeblich irgendwo Dixiklos aufgestellt - die fanden wir aber nicht. In unserer Not (Bier geht ja wirklich durch wie nichts) flüchteten eine meiner besten Freundinnen und ich vom Festgelände, um zumindest mal dem ganzen Rummel zu entkommen. Wir sahen uns um, ob sich auch wirklich keine Schaulustigen in unserer Nähe befanden und erblickten... unsere Schule! Nachdem wir den obligaten denkst-du-dasselbe-wie-ich-Blick ausgetauscht hatten, eilten wir mit zusammengezwickten Beinchen auf den Schulhof, den man Gott sei Dank jeder Zeit von der Straße aus erreichen kann. Zwischen riesigen Blumentrögen und auf den Asphalt aufgemalten Schachbrettern verrichteten wir dann also unsere Notdurft und hinterließen gelb gesprenkelte Taschentücher. Wochenlang lagen die am Schulhof rum und die Kinder aus den Klassen unter uns tapsten mit ihren Patschen da rein. Wenn die gewusst hätten, dass das die Hinterlassenschaften zweier siebzehnjähriger Mädchen waren, die einfach zu viel Bier getrunken hatten.

Beichthaus.com Beichte #00021790 vom 20.05.2007 um 04:53:15 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Aufgewacht im Hexenhaus

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Trunksucht Vorurteile Last Night Darmstadt

Vor einiger Zeit hatte ich meinen schlimmsten Blackout vom Saufen. Ich wohne in Frankfurt, und bin im Haus einer Hexe in einem Dorf bei Darmstadt gelandet. Ich bin auf einer Matratze wach geworden, als draußen schon die Sonne schien. Ich hatte direkt wieder Lust auf ein Bier und machte mich auf die Suche. Im Zimmer nebenan lag mein Kumpel mit irgendeinem mir unbekannten Mädchen im Bett. Bei schliefen noch, also schlenderte ich weiter durchs Haus, auf der Suche nach Alkohol, um meinen Pegel wieder aufzufrischen. Im Erdgeschoss war so eine Art Wohnzimmer, in dem überall so seltsame mystische Dinge standen. Eine Kristallkugel, Totenschädel, viele Kerzen und Amulette. Außerdem standen in den Regalen fast nur Bücher über schwarze Magie. Ich rechnete jeden Augenblick damit, in eine schwarze Messe zu geraten. Glücklicherweise schien ja aber draußen die Sonne, und das Zimmer war ausreichend beleuchtet. Nachts hätte ich wahrscheinlich ziemliche Angst bekommen.
Endlich in der Küche angekommen, fand ich kein Bier. Ziemlich enttäuschst und verwirrt, suchte ich die Haustür um das Haus zu verlassen. Mir tat sich eine unbekannte Dorfkulisse auf, und versuchte meine Erinnerungen an den Vorabend zu rekonstruieren. Keine Chance.
Aber ich hatte Glück. An diesem Wochenende war gerade Dorffest in dem Ort. Ich steuerte den nächsten Getränkestand an und orderte einen großen Apfelwein. Einen Typen neben mir fragte ich, wie der Ort eigentlich heißt, worauf ich eine Antwort bekam, mit der ich nichts anfangen konnte. Später kam auch mein Kumpel zu diesem Getränkestand, und wir tranken direkt noch einen großen Apfelwein. Das Mädchen, in deren Haus wir geschlafen hatten sagte uns dann endlich wo wir uns genau befinden, und wie wir auf dem besten Weg wieder nach Frankfurt kommen. Leider wusste sie aber auch nicht mehr, wie wir überhaupt hergekommen sind. Echt blöd, wenn alle besoffen sind.

Beichthaus.com Beichte #00021751 vom 19.05.2007 um 00:44:02 Uhr in Darmstadt (2 Kommentare).

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Anleitung zum Blasen

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Neugier Schamlosigkeit Nachbarn

Ich habe meinen Nachbarn (allein erziehende Mutter mit vierzehnjähriger Tochter) freundlicherweise die Nutzung meiner DSL-Verbindung gestattet und ihnen gleich noch ihren PC auf Vordermann gebracht. Ich konnte es mir aber nicht verkneifen ein Überwachungs- und Fernsteuerungsprogramm zu installieren, so wie ich das schon bei meinem Bruder gemacht habe. Wenn mir langweilig ist, schaue ich jetzt immer meinen Nachbarn beim Surfen im Internet zu. Dabei habe ich neulich die vierzehnjährige Tochter beim Pornos runterladen erwischt. Außerdem suchte sie bei Google nach einer 'Anleitung zum Blasen'. Das hätte ich nie von dem netten, kleinen Mädchen gedacht!

Beichthaus.com Beichte #00021750 vom 19.05.2007 um 00:25:27 Uhr (6 Kommentare).

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“35.000

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Passt auf, Frauenschläger!

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Gewalt Nachbarn

Passt auf, Frauenschläger!
Als ich meine heutige Frau kennenlernte, war sie mit noch meinem damaligen Nachbarn zusammen. Schon als sie einzogen, merkte ich, dass er, ein Serbe, ein Macho und Säufer übelster Sorte war und ich verdächtigte ihn von der ersten Minute an, sie zu schlagen. Zwei […]
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Beichthaus.com Beichte #00021744 vom 18.05.2007 um 23:25:01 Uhr (146 Kommentare).

Gebeichtet von La-Sophia
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