Psychoanalyse der Bieter

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Boshaftigkeit Engherzigkeit

Ich beichte, dass ich Wut auf diese dämlichen Eb*y-Bieter habe, die tagelang vorher schon 20 Euro und höher bieten. Deswegen mache ich mir von den einzelnen Bietern ein ausgiebige Psychoanalyse: welches Bietverhalten sie haben, das finde ich raus, indem ich andere Bewertungen anschaue, damit ich einschätzen kann, wie viel und wie/wann genau sie bieten. Das klappt so erstaunlich gut, dass ich bisher jeden durchschaut habe. Wenn es also um Artikel geht, die ich eigentlich ersteigern wollte und sehe, dass so ein Armleuchter am besten acht Tage vorher schon 20 Euro bietet und sich schöner noch mit jemandem duelliert und sich hochschaukelt, biete ich einiges mit, weil ich weiß, dass diese Deppen ohnehin nicht aufgeben. Wenn ich denke, dass es genug ist, höre ich auf. Habe ich den Artikel nicht für ein paar Kröten erhalten, habe ich Leute sogar schon um 20 Euro mehr ersteigern lassen und freue mich jedes Mal dabei, dass deren Sucht so stark ist und dass sie mehr bieten, als es eigentlich wert ist. Das gibt mir insofern Genugtuung, dass ich mir denke: wenn der Artikel nicht günstig oder preisgerechtfertigt in letzter Minute an mich geht, soll der Kaufsüchtige doch draufschlagen. Mich freut jedes Mal, wenn jemand wegen mir so viel mehr bezahlen muss, obwohl für mich schon um einiges früher feststeht: kaufe ich nicht. Manche Leute haben einfach keinen Verstand. Und die muss ich bestrafen.

Beichthaus.com Beichte #00021638 vom 05.05.2007 um 03:30:05 Uhr (2 Kommentare).

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Mängel bei der Arbeit

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Rache Boshaftigkeit Engherzigkeit Zorn

Ich habe - wie viele Andere sicher auch - einen erbarmungslosen, geldgeilen Chef, welcher den Betrieb seines Vaters übernommen hat und nicht richtig arbeiten wollen. Er hat nur BWL studiert, ansonsten hat dieser Mensch in seinem Leben noch keinen Finger krumm gemacht. Bei uns gibt es 2x im Jahr Betriebsurlaub, das war es dann auch schon. Wir arbeiten in drei Schichten, sechs Tage die Woche, zehn Stunden am Tag und bekommen anstelle eines prozentualen Ausgleichs für Überstunden, Nachtschicht etc. satte 50 Cent pro Stunde, Ich kann mir also nach zehn Überstunden eine Schachtel Zigaretten oder zwei Bier leisten.

Um diesen Menschen eins auszuwischen, habe ich bei der Berufsgenossenschaft angerufen und auf dumm nachgefragt, ob mein Chef mich rauswerfen könne, nur weil ich mich über mangelnde Sicherheitsvorkehrungen beschwert habe. Daraufhin wurde der Herr am anderen Ende der Leitung hellhörig und zwei Tage später wurde unser Betrieb von vier Menschen besucht, welche den kompletten Laden auf Mängel untersuchten. Die Arbeit wurde dann für fünf Tage eingestellt, damit die Mängel beseitigt und die Auflagen erfüllt werden konnten. Auf diese Weise haben wir fünf Tage bezahlten Urlaub bekommen, welcher nicht einmal von unserem Jahresurlaub abgezogen wurde.

Beichthaus.com Beichte #00021580 vom 01.05.2007 um 20:08:35 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

50 Euro für einen Blick auf deine Titten!

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Prostitution Begehrlichkeit Schamlosigkeit Schule

Wir haben neulich in der Berufsschule einer Mitschülerin 50 Euro geboten, wenn sie uns ihre Titten sehen lässt. Ich habe mit einem 50-Euro-Schein vor ihrer Nase rumgefuchtelt. Sie ist dann auch bereitwillig in den Geräteraum gekommen und hat ihr Sweatshirt und BH abgelegt.

Beichthaus.com Beichte #00021550 vom 26.04.2007 um 17:28:05 Uhr (4 Kommentare).

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Ich melke meinen hässlichen Minipimmel

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Verzweiflung Begehrlichkeit Masturbation

Mit neun Jahren habe ich zum ersten Mal eine dieser kleinen Schaumstoffmatten, die in etwa die Größe und Breite eines Neunjährigen haben, gepimpert. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Idee und die Bewegungen während der Ausführung kamen eigentlich von ganz alleine. Ich wusste nicht, was Sex ist und erst recht nicht, dass das, was ich da machte, etwas damit zu tun hat. Wenig später fiel mir auf, dass ich so ein Ähnliches, aber deutlich geileres Gefühl kriege, wenn ich mich längere Zeit vor starken Düsen im Schwimmbecken aufhalte, wenn sich diese auf Höhe meines Pillemanns befinden. Als ich 10,5 Jahre alt war habe ich irgendwo das Wort "runterholen" aufgeschnappt und fragte einen älteren Cousin nach der Bedeutung, die ich nicht kannte. Als er mir erklärte, wie das ging, tat ich so als fände ich es ekelhaft und befremdend, probierte es aber zwei Tage später an mir aus. Es war schon ein bisschen komisch, da unten rumzufummeln und aus heutiger Sicht war es vor allen Dingen komisch, es zu tun, ohne zu wissen, welchen Akt diese Tätigkeit zu imitieren versucht.

Allerdings spürte ich nach ein paar Minuten, dass es sich allmählich so ähnlich wie die Schaumgummimattenpopperei und die Düsenbefriedigung anfühlte, und machte weiter. Irgendwann kam ich zum Orgasmus. Von da an wichste ich eigentlich ziemlich oft. Heute bin ich 16 und die Pubertät war quasi noch nicht da. Ich habe keine Achselhaare und erst seit ein paar Wochen ein paar wenige Schamhaare. Außerdem hatte ich noch keinen einzigen feuchten Traum. Wenn ich meinen hässlichen Minipimmel melke, kommen neuerdings ein paar Tropfen durchsichtiger Flüssigkeit heraus. Bis vor zwei Monaten kam gar nichts. Wie ihr euch eventuell denken könnt, habe ich panische Angst, dass der erste Absatz etwas mit dem zweiten zu tun haben könnte.

Ich verbringe meine Zeit allein in meinem Zimmer, fühle mich beschissen. Ich hatte eigentlich gehofft, dass es mir etwas bringt, all dies zu schreiben. Jetzt, da ich feststelle, dass ich mich eigentlich nur noch beschissener fühle, wenn ich schreibe, weil ich mir dadurch der Hoffnungslosigkeit und dem Elend meiner Situation erst richtig bewusst werde, höre ich lieber auf. Ich hasse euch alle, mich selbst allerdings noch mehr.

Beichthaus.com Beichte #00021506 vom 25.04.2007 um 05:48:47 Uhr (10 Kommentare).

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Selbstbedienung im Supermarkt

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Diebstahl Arbeit

Ich (m, 17) muss beichten das ich so geizig bin das ich mir oft Sachen klaue, weil ich kein Geld dafür ausgeben will. Es hat schon im Kindesalter angefangen, da habe ich immer Spielzeug von meinen Freunden geklaut, auch wenn mir meine Eltern es gekauft hätten. Später dann mit 13-14 habe ich immer in Supermärkten geklaut, auch wenn ich sie Sachen manchmal gar nicht brauchte. Schokolade, Bier, Jogurt, Milchschnitten, Batterien usw. Als ich mit 15 Jahren angefangen habe in einem Supermarkt als Aushilfe zu arbeiten, habe ich jedesmal, wenn ich arbeiten war (2 x pro Woche) etwas mitgenommen. Anfänglich nur Kleinigkeiten, doch nach einem halben Jahr habe ich jedes mal mindestens eine Flasche Alkohol mitgehen lassen, von Wein und Sekt über Eierlikör hin bis zu teuren Whiskey´s. So habe ich bis ich aufgehört habe, dort zu arbeiten, Waren im Wert von über 1000 € geklaut. Ich hatte immer Angst, als ich mit meinem vollen Rucksack durch die Ausgangstür gegangen bin, weil es hätte piepsen können, aber ich wurde nie erwischt. An meinen letzten Tag habe ich mir den Rucksack nochmal extrem vollgemacht mit Alk im Wert von 80 € und als ich mich von meiner Chefin verabschieden wollte, hat sie mir eine Flasche Sekt geschenkt, ich hab nur fett gegrinst, mich verabschiedet und beim rausgehen aus dem Markt laut gelacht. Jetzt arbeite ich leider nicht mehr in einem Supermarkt und ich trauere der Zeit zurück als ich mich noch kostenlos besaufen konnte. Ich bin froh, dass das alles verjährt ist und ich nichts zu befürchten habe! Leid tut mir nichts, warum auch, die Preise waren eh alle viel zu hoch!

Beichthaus.com Beichte #00021481 vom 11.04.2007 um 09:09:06 Uhr (4 Kommentare).

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