Verurteilte Neigungen

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Morallosigkeit Manie Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (m/33) habe eine sexuelle Störung, um die mich niemand beneiden dürfte: Ich bin pädophil. Bevor ihr mich deswegen verurteilt oder abstempelt, was ich durchaus verstehen kann, lest bitte die Beichte zu Ende. Denn obwohl ich auch auf Kinder (Mädchen, wenn ihr es genau wissen wollt) zwischen 11 und 13 Jahren stehe, habe und würde ich niemals, weder freiwillig und schon gar nicht mit Gewalt, ein Kind missbrauchen. Ich verstehe die ganzen bekannt werdenden Fälle sowieso nicht. Trotz, oder gerade wegen meiner Neigung, weiß ich doch, was richtig und was falsch ist! Warum, verdammt noch mal sollte man sein Leben, das Leben seines Opfers und dessen Familie und nicht zuletzt auch das Leben der eigenen Familie zerstören? Ich habe Fantasie und gesunde Hände! Und ich habe eine Erwachsene, 25 Jahre alte Freundin, die mich sexuell voll auslastet. Und ja, ich bin stolz darauf, mich vollkommen unter Kontrolle zu haben. Vielleicht liegt es daran, dass mich auch erwachsene Frauen erregen, aber ich bin froh und dankbar dafür.

Ich habe mal die Theorie entwickelt, dass ich gar nicht so abnormal bin, weil es ja nur natürlich ist, dass ein geschlechtsreifes Säugetier den Geschlechtstrieb des Gegenparts anregt, und früher waren ja Kinder mit 13 auch nichts Abnormales. Dennoch ist mir bewusst, dass es gesellschaftlich inakzeptabel ist, das heute noch zu tun. Und das Privileg, mich frei in der Gesellschaft meiner Mitmenschen aufhalten zu dürfen, ist mir wichtiger als sexuelle Befriedigung. Außerdem kann ich keinen Menschen leiden sehen, schon gar nicht, wenn ich es selber verursacht habe. Ich denke, all diese Punkte sind Beweis genug, dass ich voll und ganz in der Lage bin, die Gesellschaft vor meiner Neigung zu schützen. Ich danke der Vorsehung, dass sie mich mit genug Intelligenz ausgestattet hat, um mich selbst zu kontrollieren.

Beichthaus.com Beichte #00024523 vom 04.08.2008 um 12:45:57 Uhr (46 Kommentare).

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Die vielen Dinge, die ich hasse!

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Aggression Hass Zorn Berlin

Ich hasse:
- Leute, die laut Musik über ihr Handy hören. Kauft euch Kopfhörer, ihr Penner, ich will eure beknackte Musik nicht hören.
- Leute die feilschen, falscher Kulturkreis, sucht euch einen verdammten Basar.
- Leute, denen an der Kasse noch einfällt, dass sie noch etwas vergessen haben - wenn ihr mit eurem scheiß Einkauf nicht fertig seid, stellt euch nicht an die Kasse.
- Leute, die 0-10 €-Beträge mit EC-Karte bezahlen. Kommt klar.
- Leute, die sich zwanghaft irgendwelche Randgruppen suchen müssen, um nicht mit dem Mainstream zu schwimmen. Kommt ebenfalls klar, entweder eure eigene Identität oder gar keine.
- Leute die auf der Rolltreppe links stehen. Rechts steht man, links geht man, ihr Kasper.
- Leute, die in Bahnen und Bussen laut in ihr Handy schwatzen. Besorgt euch ein vernünftiges Verhältnis zu eurer Privatsphäre.
- Fette Frauen, die meinen, sie fühlen sich wohl. Fett ist weder schön noch sexy, nehmt ab.
- Fette Männer, die meinen sie fühlen sich wohl. Wenn man seinen Penis nicht sehen kann, kann man kein Mammut erlegen.
- Überteuertes Bier. Bier ist kein Luxusartikel.
- Leute, die an der Bild'zeitung' mitwirken. Besorgt euch einen Job, bei dem man Nachts ruhigen Gewissens schlafen kann.
- Berliner Bäcker. Macht endlich mal ordentlichen Kuchen.
- Militante Nichtraucher. Besorgt euch Gasmasken oder haltet die Fresse.

Beichthaus.com Beichte #00024518 vom 04.08.2008 um 05:30:35 Uhr in Berlin (86 Kommentare).

Gebeichtet von anotherZombie aus Berlin
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Zufallsbeichte
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Das Verhalten meiner Mutter

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Hass Verzweiflung Familie

Ich möchte beichten, dass mir meine Mutter mit ihrem künstlichen Aufgerege echt auf die Nerven geht. Ich weiß, sie ist meine Mutter und ich habe sie furchtbar lieb und sie hat viel für mich getan, aber dennoch mag ich sie manchmal gar nicht leiden. Kaum kommen mal mehr als zwei Sachen auf sie zu, flippt sie total aus, ihre Stimme wird ganz hoch und spitz und sie gestikuliert ganz wild in der Gegend rum. Das durfte ich meine gesamte Kindheit über ertragen - eine psychisch total labile Mutter. Der Grund dafür ist teilweise mein Vater. Er ist empathisch tot, indifferent und "selfcentered". Meine Mutter darf das alles ausgleichen, die Arme. Meinen Vater mag ich deswegen sowieso nicht, ich liebe ihn nur, weil er mein Vater ist, nicht aufgrund seiner Persönlichkeit. Meiner Mutter werfe ich vor, dass sie sich das alles gefallen lässt, sie ist schwach und lässt es an mir, ihrem Kind aus. - Kotz.

Beichthaus.com Beichte #00024515 vom 04.08.2008 um 01:09:12 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von JujU_goes_High
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Ich trenne Liebe und Sex!

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Fremdgehen Engherzigkeit Schamlosigkeit

Ich (w/23) trenne Sex und Liebe strikt. Ich bin glücklich vergeben, mein Partner ist liebevoll, einfühlsam, verständnisvoll und liebt mich über alles. Er ist einfach mein Traummann. Sexuell läuft es gut zwischen uns, etwa ein- zweimal die Woche... aber dennoch schlafe ich mit anderen Männern. Ich habe derzeit ein Verhältnis mit Zweien laufen. Beide sind superlieb und für mich gute Freunde. Und es gibt zwischen uns halt die klare Vereinbarung, Sex ja, Gefühle nein. Ich weiß, dass man Gefühle nicht ausschalten kann, aber bei solchen Dingen denke ich rational. Ich schlafe mit ihnen und gehe danach meiner Wege, ebenso wie die beiden Herren. Der eine ist ebenso vergeben wie ich. Und auch er trennt Liebe und Sex.

Es ist eben der Grundgedanke, der uns drei dazu anhält, sowas zu tun. Der Sex mit dem Partner ist wundervoll, aber man mag nicht jeden Tag das selbe. Wenn man jeden Tag Erbsensuppe isst, mag man irgendwann auch mal eine Abwechslung haben, weil es sonst langweilig und fade ist. Mein Partner weiß nichts davon, weil er es nicht versteht. Ich würde uns auch gerne noch eine Frau ins Bett holen, aber auch davon will er nichts wissen. Er teilt nicht gerne. Da habe ich es mit meinen beiden Männern gut erwischt. Sie zerren mich auch mal so zusammen in die nächste Ecke und machen sich über mich her. Seitdem ich das mache, bin ich ausgeglichen, fröhlich und nicht so fordernd, was meinem Freund auch aufgefallen ist. Er denkt, es kommt von der neuen Arbeit. Schatz, irgendwo tut es mir leid, aber lieber bin ich ausgeglichen, als dass ich jeden Tag in meinem Leben daran denke, wie es wäre, es nicht getan zu haben. Und ich fühle mich gut dabei!

Beichthaus.com Beichte #00024507 vom 03.08.2008 um 23:24:48 Uhr (53 Kommentare).

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Meine Unfallopfer: Katze und Frau

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Gewalt Engherzigkeit Ignoranz

Ich (w/22) habe sowohl eine Katze, als auch eine Frau, im zeitlichen Abstand von ein paar Monaten angefahren und beides mit ordentlich Schmackes. Jedenfalls ist die gute Dame auf meiner Windschutzscheibe gelandet und die Katze irgendwo am Kühlergrill. Beides bereue ich sehr, nur mit dem Unterschied, dass ich bei dem Unfall mit der Katze mich fast vergessen hätte, vor Flennen, und bei der Frau zwar geschockt war, aber dennoch mit meiner Beifahrerin fünf Minuten nach dem Zusammenstoß vor Lachen nicht mehr einbekommen habe. Ich habe auch in der Zeit danach, beim Besuch der Verletzten im Krankenhaus oder beim Abgeben des Führerscheins und der saftigen Geldstrafe, keine Träne verdrückt. Im Übrigen ist die Katze qualvoll gestorben, da ich es nicht fertiggebracht habe, ihr das Genick umzudrehen. So viel dazu, aber ich werde sicherlich nicht die Einzige sein, der es so geht, dass sie, wenn leidende Tiere im TV zusehen sind, man von diesen Bildern eher im Herz getroffen wird und auf Teufel komm raus heulen muss. Aber wenn man leidende und verletzte Kinder in Kriegsgebieten sieht, man einfach zur nächsten Unterhaltungsshow schaltet.

Beichthaus.com Beichte #00024495 vom 03.08.2008 um 19:58:36 Uhr (36 Kommentare).

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