Der neue Haarschnitt

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Lügen Wien

Letztens habe ich eine Freundin gebeten, mir die Haare zu schneiden, da ich dachte, dass sie das gut kann. Als sie mir ein Büschel nach dem anderen herunter geschnitten hat, habe ich langsam gemerkt, dass das ein Fehler war. Ich habe ihr jedoch gesagt, dass ich die Frisur toll finde. Gleich am nächsten Tag bin ich zu meinem Frisör gegangen und habe mir die Haare kurz schneiden lassen. Ein paar Tage später hat sie mich angerufen und gefragt, ob mir die Haare noch immer gefallen und ich habe ja gesagt. Ich fühle mich deswegen ziemlich schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00025263 vom 30.11.2008 um 16:28:50 Uhr in Wien (12 Kommentare).

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Gutschein für den Bordellbesuch

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Boshaftigkeit Falschheit Verrat Familie Bad Kreuznach

Ich (m/26) bin mit einem sehr tollen Mädchen zusammen. Wir wohnen seit vier Jahren zusammen. Nur ihr Bruder (28) ist ein komischer Typ. Hatte noch nie eine Beziehung, weil er den ganzen Tag WoW und so Zeugs spielt. Er wohnt leider seit sieben Monaten bei uns, weil die Mutter der beiden nach England gezogen ist und sie kann ihren armen kleinen Sohn doch nicht alleine lassen, deswegen hat sie meine Freundin dazu überredet, dass er bei uns wohnt, bis er einen Job hat. Er versprach auch, sich sofort einen zu suchen, hat er aber natürlich nicht getan. Ich kann ihn gar nicht leiden und meine Freundin würde ihn auch manchmal gerne loswerden, aber sie tut es ja ihrer Mutter zuliebe. Letztens habe ich mich in einem eher unbekannten Forum neu angemeldet, weil ich meinen alten Benutzernamen nicht mehr wusste. Ihm habe ich davon nichts erzählt und als ich ihn dann in dem Forum ansprach, ging er auch nicht davon aus, dass ich es bin. Habe mich ihm dann als ein 35-jähriger Paartherapeut ausgegeben. Hat er mir in seiner Naivität auch gleich geglaubt. Bei dem stundenlangen Gespräch erzählte er mir dann davon, dass er gar keine Freundin möchte und früher gerne ins Bordell gegangen ist, aber das nicht mehr tun kann, des Geldes wegen. Aber er würde ja so gerne wieder. Also habe ich mir was überlegt.

Da er drei Wochen später Geburtstag hatte, entschied ich mich für ein originelles Geschenk. Ich bastelte ihm einen Gutschein für einen Bordellbesuch und legte 40 Euro dazu. Den Rest sollte er selbst zahlen, wenn es doch mehr kosten sollte. Ich kenne mich mit den Preisen ja nicht so aus. Den Gutschein schickte ich zwei Tage vorher anonym ab. Am Morgen seines Geburtstages, seine Mutter (extra aus England gekommen), meine Freundin und einige Verwandte von ihnen waren auch da, holte er den Brief aus dem Briefkasten und legte ihn erst einmal zur Seite und öffnete erst die anderen Geschenke. Als am Ende dann alle ausgepackt waren, sah seine Mutter den Brief auf der Fensterbank liegen und sagte ihm, dass er diesen noch nicht geöffnet hat. Er ging davon aus, dass es nur eine Karte von jemandem sei mit Geburtstagsgrüßen und sagte ihr, sie könne ihn ja öffnen und vorlesen. Tat sie natürlich auch. Die Gesichter der Omas und Opas hättet ihr danach mal sehen müssen. War schon sehr peinlich für ihn. Ausgezogen ist er aber immer noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00025203 vom 25.11.2008 um 14:49:06 Uhr in Bad Kreuznach (16 Kommentare).

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Meine Süßigkeiten an Halloween

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Diebstahl Hochmut Kinder

Meine Süßigkeiten an Halloween
Als letztes Jahr an "Halloween" die Türklingel keine Ruhe fand und jedes Mal irgendwelche schlecht, oder gar nicht, verkleideten Kinder Süßigkeiten haben wollten, ist bei mir eine Sicherung durchgeknallt. Diese hirnlose Amerikanisierung geht mir schon recht lange gegen den Strich, was ich auch stillschweigend und leidend ertragen habe, aber "Halloween" ist einfach zu viel! Als es dieses Jahr die ersten Kinder mit ihren miesen Kostümen vor der Tür standen und im Chor "Süßes oder es gibt Saures!" riefen, hab ich knochentrocken geantwortet "Dann nehme ich lieber das Süße...", ihnen die Tüten aus der Hand genommen und die Tür geschlossen. Durch den Spion konnte ich sehen, dass sie noch eine ganze Weile fassungslos vor der Tür standen. Das hab ich den ganzen Abend so gemacht. Damit habe ich es auf über sechs Kilogramm Süßigkeiten gebracht, an denen ich mich noch heute erfreue. Ich habe nichts gegen Traditionen und auch nichts gegen Kinder. Ich kann es nur nicht leiden, wenn Traditionen in Gegenden verschleppt werden, in denen diese Tradition niemals bestand und man mir dann damit auf den Senkel geht. Schließlich werden hier in Deutschland auch keine Stiere durch die Straßen gejagt, wie es in Spanien seit Jahrhunderten üblich ist.

Beichthaus.com Beichte #00025197 vom 24.11.2008 um 13:55:08 Uhr (57 Kommentare).

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Prügelnde Nazis

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Ignoranz Vorurteile

Ich habe vor einigen Jahren gesehen, wie zwei Glatzen mit einer Baseballkeule einen Mann afroamerikanischer Herkunft angreifen wollten. Den ersten Hieb hat er erstaunlich gut weggesteckt. Ich hielt an und lief rüber, um ihm zu helfen. Aber er war "in such a good shape", dass er ihnen nach kurzem Handgemenge die Keule abnahm und damit beide fürchterlich brutal zusammendrosch. Übrig blieben zwei blutige, wimmernde Häufchen auf dem Gehweg. Nun hatte ich wieder die Wahl: Helfen oder wegschauen. Fröhlich pfeifend bin ich weitergegangen und habe die beiden Hohlglatzen ihrem Schicksal überlassen. Und komischerweise hatte ich an diesem Tag das positive Gefühl, eine wirklich gute Tat vollbracht zu haben. Bitte vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00025194 vom 24.11.2008 um 11:17:30 Uhr (63 Kommentare).

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Der perfekte Aufreißer

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Eitelkeit Stolz Wollust

Ich möchte beichten, dass ich Aufreißer bin. Ich habe bis zum heutigen Datum in diesem Jahr mit 119 Frauen geschlafen, von denen nach eigenen Angaben 27 einen Freund besaßen. Um der Statistik Willen gebe ich noch ein paar Fakten dazu, ich besitze sechs Outfits jedes optimiert mit jeweiligem Parfüm, Schmuck, Schuhe und diversen Accessoires für ein absolut konsistentes Auftreten, ich habe Fremdsprach-, Schauspiel-, Rhetorik-, Psychologie-, Tanz-, Benimm- und, um absolutes Körpergefühl zu erlangen, auch Yoga-Kurse besucht, alle Romane von Dostojewski, Thomas Mann, Satre, Camus gelesen und die Lyrikbände von Rilke und Brecht studiert, außerdem höre ich viel klassische Musik.

Damit waren die Grundsteine gelegt. Von 100 Frauen, mit denen ich rede, schaffe ich es, mich mit 50 zu verabreden, mit rund 30 davon werde ich schlafen. Nun zu meiner eigentlichen Beichte, ich bin enttäuscht von den Frauen, ich kann mich nur an genau zwei erinnern, die wirklich gute Menschen waren, die sanft, vorurteilsfrei, leidenschaftlich, mit Vernunft, mit Güte und Aufrichtigkeit dem Leben gestrotzt haben, und keine von beiden konnte ich halten, irgendetwas muss mir fehlen, nur was?

Beichthaus.com Beichte #00025192 vom 24.11.2008 um 05:46:27 Uhr (51 Kommentare).

Gebeichtet von tamtamboy
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