Gratis Mineralwasser

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Diebstahl Habgier Ignoranz Shopping Münster

Mein Freund und ich gehen einmal die Woche bei einer großen Supermarktkette einkaufen. Wir kaufen jede Woche ein bis zwei Kisten Wasser, die man ja normalerweise auf dieses Abstellding vorne am Einkaufswagen stellt. So auch wir, und als wir vor einiger Zeit bezahlen wollten, haben wir die Kiste mit auf das Band gestellt. Schon bevor wir dran waren, wurden wir von der Kassiererin angekeift: "Stellen Sie doch bitte die Kiste vom Band, die ist zu schwer!" Also die Kiste wieder runter. Als wir dann bezahlen wollten, gingen wir davon aus, dass sie nun natürlich gemerkt hat, dass wir eine Kiste Wasser dabei haben. Nix da! Sie berechnete uns gar nichts, das merkten wir aber erst zu hause. Die nächsten Male (wir landeten ständig bei der gleichen Kassiererin) schoben wir zwar das Wasser auffällig vor uns her. Sie haben ein großes Guckloch unten an der Kasse, genau damit sie die Kisten sehen können, aber die Dame war einfach nicht in der Lage, sie zu bemerken. Inzwischen waren wir bei einigen Kassierern und niemand hat uns seitdem auch nur eine Flasche Wasser berechnet. Wir bekommen also quasi den Pfand geschenkt und trinken Wasser für lau. Aber mal ehrlich, ist es denn unser Job, sämtliche Kassierer darauf aufmerksam zu machen, dass sie doch mal durch das Guckloch gucken sollen? Ich finde nicht! Trotzdem nagt langsam das schlechte Gewissen an mir, ich denke, ich werde demnächst mal wieder zahlen. Trotzdem komisch, dass da anscheinend niemandem auffällt, dass ständig Wasser fehlt.

Beichthaus.com Beichte #00029082 vom 24.06.2011 um 18:31:07 Uhr in Münster (39 Kommentare).

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Das Kind von der Anderen

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Eifersucht Neid Hass Misstrauen Partnerschaft

Am Anfang unserer Beziehung hat mein Freund mir verschwiegen, dass er ein Kind hat. Er hat mich gezielt angelogen. Nach ein paar Monaten sagte er es mir. Ich wollte niemals einen Freund mit Kind. Das Kind kann nichts dafür. Ich würde ihm auch nie verbieten das Kind […]
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Beichthaus.com Beichte #00029079 vom 24.06.2011 um 09:45:51 Uhr (24 Kommentare).

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“35.000

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Abofalle

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Dummheit Peinlichkeit Betrug Berlin

Ich (w/20) möchte hiermit meine unendliche Doofheit und Naivität beichten. Ich war alleine zu Hause, mein Freund war nicht da und es klingelte an der Tür. Da ich prinzipiell immer erst mal öffne sah ich mich dann plötzlich mit zwei Männern so knapp um die 30 konfrontiert, die mir irgendwas von sozial schwachen Hartz IV-Jugendlichen erzählten. Diese würden wohl nur auf der Straße rumhängen und Sachen beschädigen und die beiden seien ehrenamtliche Mitarbeiter, die helfen wollen. Die Jugendlichen sollten dann, statt auf der Straße rumzuhängen, Zeitschriften ausliefern um sich ein bisschen Geld zu verdienen. Ich wurde dann gefragt, ob die Jugendlichen bei mir auch mal klingeln dürften und Zeitungen liefern.

Ich hab das erst so verstanden, das es keinerlei Verpflichtung gibt die Zeitung dann auch zu nehmen und sagte zu. Dann wollten sie alle möglichen Daten von mir (u.a. Kontodaten) die ich auch dummerweise angab. Dann sollte ich den Zettel mit den ganzen Daten unterschreiben, wo komischerweise draufstand, dass ich den Stern abonniere zum 01.08. mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Da mir versichert wurde, das ich natürlich kein Abo abschließe und sie die Unterschrift nur brauchen, damit der Chef weiß das sie da waren hab ich dann unterschrieben und gleich hinterher den Firmennamen auf dem Beleg gegoogelt. Erster Treffer: Aboabzocke. - Na toll! Jetzt bin ich 4,40 Euro für ein Einschreiben mit Rückschein los und fühle mich wie der allerletzte Depp. Dem nächsten Bittsteller an meiner Haustür schlage ich die selbige vor der Nase zu.

Beichthaus.com Beichte #00029077 vom 23.06.2011 um 11:29:27 Uhr in 12557 Berlin (45 Kommentare).

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Die Rache am Nürburgring

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Vandalismus Boshaftigkeit Ignoranz Nürburg

Vor wenigen Jahren wurde der neue Nürburgring eröffnet. Dort gibt es nun auch ein Sandwich-Schnell-Restaurant, in dem ich gerne was esse, wenn ich zufällig da vorbei komme. Leider hat diese Filiale keine Toiletten, man muss die öffentliche Toilette benutzen. Bevor ich damals mit einem Freund dort was essen wollte, gingen wir nochmal auf Toilette. Er wollte sich nur die Hände waschen, ich musste zusätzlich noch eine Stange Wasser wegstellen. Dort gibt es diese hochmodernen Toilettenspülungen, mit Infrarot-Sensor. Eigentlich eine Klasse Sache, da man keine Spülung mit der Hand betätigen muss, die schon 3.000 Leute vor einem angetatscht haben.


So stand ich vor dem Pissoir, ließ meinem Drang freien Lauf und sah, wie mein Urin in der Keramikschüssel langsam anstieg. Ich habe mir nichts dabei gedacht, da ich davon ausging, wenn genug Flüssigkeit vorhanden ist, wird durch den Druck irgendwie hinter dem Siphon ein Unterdruck erzeugt, der wirklich alles aus der Schüssel heraussaugt. Nachdem ich fertig war und sah, wie meine erbrachte Leistung den unteren Rand der Schüssel erreicht hat, ist mir mein Problem erst richtig bewusst geworden. Das Pissoir war wirklich verstopft. Normalerweise bin ich wirklich so loyal, dass ich dann nicht die Spülung betätige, jemanden, der dafür verantwortlich ist, Bescheid gebe und sogar, wenn vorhanden, schon vorab einen Zettel mit "Defekt" dranhänge. Dann fiel mir aber ein, dass die Spülung durch den Infrarot-Sensor ausgelöst wird. Wenn ich also weggehe, würde die Spülung betätigt und es würde eine kleine Überschwemmung geben.


Da ich mit dem Konzept der neuen Nürburgring-Führung eh nie zufrieden war, wollte ich eh immer schon was anstellen. Also habe ich kurz geschmunzelt mich umgeschaut, dass wirklich kein anderer Mensch außer meinem Freund da war, habe alles eingepackt, umgedreht und bin gegangen - ich hörte die Spülung und etwa 5 Sekunden später das beruhigende Platschen des kleinen Wasserfalls, den ich mir da "gebaut" habe und sagte zu meinem Freund, er sollte sich nicht umdrehen und einfach gehen - natürlich drehte er sich um und sah es, rief erstmal "Ach du scheiße, was hast du gemacht?" Hat sich danach aber auch kaputt gelacht, als ich ihm wahrheitsgemäß alles auf dem Weg zum Mittagessen erzählt habe. Ich entschuldige mich dafür, niemandem der Angestellten Bescheid gesagt zu haben und ich entschuldige mich bei der Person (wahrscheinlich eine unterbezahlte Arbeitskraft aus dem Ausland, die um jeden Job froh ist und dann sowas machen muss), die es dann aufwischen musste. Nur kann ich doch wohl erwarten, dass bei einem Projekt, was mehrere Millionen Euro an Steuergeldern gekostet hat, wenigstens die Toiletten ordentlich funktionieren. Achja - aufgrund der Eile konnte ich mir nicht die Hände waschen. Wenn man aber daran denkt, das eine PC-Tastatur oder Smartphone-Display mehr Keime beherbergt, als ein Toilettensitz, kann man auch mal drüber wegsehen.

Beichthaus.com Beichte #00029069 vom 21.06.2011 um 08:25:42 Uhr in Nürburg (Nürburgring) (16 Kommentare).

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“Beichte

Alles total egal

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Trägheit Engherzigkeit Falschheit Selbstsucht Nümbrecht

Ich (m/25) habe eine unendliche Gleichgültigkeit in mir. Mir ist wirklich absolut alles egal. Mit 20 hatte ich meine erste Freundin. Als sie mit mir Schluss gemacht hat, war mir das völlig egal. Ich habe sie auch nie geliebt. Vielmehr hatte ich sie, damit ich mal eine gehabt habe. Ich habe mich generell noch nie in irgendein Mädchen verliebt. Meine ganzen Freundinnen, die ich seitdem hatte, waren nur zu meiner Befriedigung da. Insgesamt waren sie für mich aber genau so wichtig, wie der Brotkorb in der Küche. Leider geht es mir nicht nur mit Frauen so. Ich habe wirklich viele Freunde und studiere einen anspruchsvollen Studiengang (Jura). Aber meine Freunde sind auch nur da, damit ich nicht alleine Freitagabend vor dem PC hocke, sondern saufen gehen kann. Wenn mein bester Kumpel morgen im Krankenhaus landen würde, oder sterben würde, würde ich auf die Beerdigung gehen und ich müsste so tun, als ob ich weine, damit es nicht peinlich wird! So schon geschehen vor 6 Jahren.


Ich weiß wirklich nicht, was mit mir los ist. Meine Eltern lieben mich und machen alles für mich, ich bin auch immer super nett zu ihnen, aber eigentlich sind sie mir total egal. Ich besuche sie auch nur, um nochmal Geld fürs Studium oder ähnliches zu kriegen. Aber letztlich sind sie für mich genau so interessant, wie die Kassiererin im Supermarkt. Auch Hobbies betreibe ich nur, damit ich welche habe. Eigentlich macht mir nichts wirklich Spaß. Andererseits stört mich auch nichts im Leben. Ich habe mich noch nie wirklich geärgert. Ich lebe einfach mein Leben, wie eine Maschine, habe viele Freunde und lache auch, aber das ist Fassade. Ich habe auch noch nie die Wut verspürt, mich an einem Menschen in irgendeiner Form zu rächen. Wenn ich schlechte Noten kriege, ist es halt so. Wenn ich gute Noten bekomme auch. Alles total egal. Ich könnte eigentlich auch ein Bagger auf der Baustelle sein, der seine Arbeit macht, denn im Prinzip ist alles, wie es ist: sachlich und neutral zu betrachten und schnurz egal.

Beichthaus.com Beichte #00029065 vom 20.06.2011 um 19:43:58 Uhr in Nümbrecht (53 Kommentare).

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