Rache am ersten April

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Rache Engherzigkeit Boshaftigkeit Eifersucht Ex Luzern

Vor fast einem Jahr hat mich mein Freund für eine andere verlassen. Und das, nachdem wir zusammen in eine gemeinsame Wohnung gezogen waren. Ich war am Boden zerstört. Noch dazu kam, dass sich mein Ex nach der Trennung total daneben benahm. Er bezahlte seine Schulden bei mir nicht pünktlich ab. Und beim Auszug hat er nur die guten Sachen mitgenommen und den Rest stehen lassen. Trotzdem blieb ich immer nett und beteuerte, dass ich wenigstens mit ihm befreundet bleiben möchte. Aber dieser unfähige Trottel war nicht einmal fähig, seine Post an die neue Adresse umleiten zu lassen. Zu Beginn legte ich die Briefe brav beiseite und gab sie ihm bei unseren inzwischen sehr spärlichen und kühlen Treffen. Aber irgendwann hatte ich darauf keinen Bock mehr und ich begann einfach mal, die Briefe aufzumachen. Ich war ziemlich überrascht, dass mein Ex mehrere Tausende in den Miesen steht. Besonders interessant fand ich jedoch seine Kreditkartenabrechnung: Seine Puffbesuche waren hier mal schön säuberlich schwarz auf weiß abgebildet. Was mir schon mal belegte, dass er seine Neue mit Nutten betrügt.


Immer noch mit der Idee im Kopf, keinen Streit zu provozieren, hob ich diese Briefe zwar auf, erwähnte sie ihm gegenüber aber nicht. Nun habe ich aber erfahren, dass er am 1. April mit seiner neuen Freundin zusammenzieht. Also nicht mal ein Jahr nach unserer Trennung. Es geht mir total auf die Nerven, dass er immer so total glückliche Fotos von sich und seiner Neuen postet, und dass es ihm total gut geht, und mir so schlecht, und dabei ist er der Arsch! Tja und darum habe ich mir jetzt einen netten kleinen Plan zurechtgelegt: Am ersten April, dem glücklichen Tag des Zusammenzuges, werde ich seiner Neuen die Kopien der Kreditkartenabrechnung schicken. Es wird sie bestimmt interessieren, dass ihr toller neuer Freund total überschuldet ist und sie mit Prostituierten betrügt. Ich würde sagen, am zweiten Tag des Zusammenlebens wird es ziemlich lustig bei den beiden. Ich freue mich so, dass ich so lange geduldig gewartet habe, um nun eine um so stärkere Waffe in der Hand zu haben. Die Rache ist mein!

Beichthaus.com Beichte #00032948 vom 28.03.2014 um 19:55:18 Uhr in 6004 Luzern (Zürichstraße) (18 Kommentare).

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Die sympathische Frau

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Dummheit Ekel Feigheit Dating

Ich (m) habe mit Anfang zwanzig eine junge Frau seelisch vermutlich sehr verletzt. Als ich sie kennenlernte, fiel sie mir besonders durch ihre sympathische Art und das Gefühl auf, dass wir auf gleicher Wellenlänge kommunizieren. Wir trafen uns immer öfter bei ihr zu Hause auf einen Tee, und irgendwann streichelten wir uns und lagen dann auch schnell in ihrem Bett. Ich war noch Jungfrau und sehr unsicher, wie es weitergehen sollte. Wir haben ein wenig gekuschelt, jedoch habe ich gar nicht erst versucht, sie zu küssen, weil ich Angst hatte, mich vielleicht mit irgendetwas anzustecken. Und plötzlich kam sie mir auf einmal sehr hässlich vor. Ich hatte ein Gefühl des Ekels. Sie bemerkte mein Zögern, und ich sagte ihr, ich könne nicht. Daraufhin wurde sie sofort sauer und fragte mich, ob ich schwul sei. Ich fühlte mich als Versager. Hinzu kam, dass irgendwie das ganze Bettzeug nicht gut roch, ganz so, als hätte man es seit vielen Wochen nicht gewaschen.

Ich wollte nur noch weg und bin dann nach kurzer Verabschiedung mehr oder weniger panisch geflüchtet. Zu Hause angekommen habe ich mir als Erstes unter der Dusche den Bettgeruch vom Leib gewaschen. Das ist nun schon einige Jahre her, beschäftigt mich jedoch noch immer. Es tut mir sehr leid und ich wünschte, es wäre alles anders abgelaufen. Ich habe gelegentlich versucht, wieder einen Kontakt herzustellen, aber seitdem ignoriert sie mich. Ich glaube, ich habe sie sehr verletzt und sie wird mit mir nichts mehr zu tun haben wollen. Manchmal stelle ich mir vor, dass ich sie im Arm habe und wir uns wieder gut verstehen.

Beichthaus.com Beichte #00032946 vom 28.03.2014 um 13:58:47 Uhr (14 Kommentare).

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Deutschland sucht das Superarschloch

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Zorn Verzweiflung Aggression Familie Schwangerschaft

Ich beichte, dass ich, obwohl ich von meinem Mann gewollt im neunten Monat schwanger bin und wir erst vor ein paar Monaten geheiratet haben, mit dem Gedanken spiele, ihn zu verlassen. Obwohl wir beide ein zweites Kind wollten, behandelt mein Mann mich, seitdem ich schwanger bin, wie einen Menschen zweiter Klasse, der ihm völlig egal ist. Es hat damit angefangen, dass er mich ignoriert hat. Keine Küsse mehr, keine Zärtlichkeiten, keine freundlichen Gesten oder Äußerungen, nicht mal angelächelt hat er mich. Wenn er mit mir gesprochen hat, dann hat er sich nur über mich beschwert. Am Anfang habe ich viel geweint deswegen, einfach weil ich mich vernachlässigt und ungeliebt gefühlt habe. Im Laufe der Schwangerschaft wurde es immer schlimmer, er ist immer schlecht gelaunt und gereizt und lässt das an mir und sogar an unserem 2-jährigen Sohn aus. Ich freue mich so auf unser zweites Kind, aber er interessiert sich null für die Schwangerschaft, hat meinen Bauch bisher vielleicht zwei Mal berührt, hat mich nie gefragt, wie es mir geht, und meckert rum, warum er denn jetzt zwei Mal mit in den Geburtsvorbereitungskurs "muss". Ich habe in letzter Zeit das Gefühl, mein Mann macht heimlich bei einem Wettbewerb namens "Deutschland sucht das Superarschloch" mit.


Was er sich zum Teil leistet, ist unglaublich. Ich habe ihn schon mehrmals darauf angesprochen, aber er ignoriert das und äußert sich nicht dazu. Ich habe langsam genug davon, mich ungeliebt und wertlos zu fühlen und jeden Tag von seiner schlechten Laune runtergezogen zu werden. Es macht mir Angst, dass ich keine positiven Gefühle mehr ihm gegenüber habe und dass ich mich sogar damit abgefunden habe, keine Zärtlichkeit und Freundlichkeit mehr von ihm zu erfahren. Ich kann nicht mit jemandem zusammenleben, der wie eine tickende Zeitbombe ist - ständig gereizt und bereit zu explodieren. Unser Sohn ist im Kindergarten schon verhaltensauffällig geworden wegen seiner Aggressivität. Er kopiert das Verhalten seines Vaters. Ich beichte, dass ich eventuell vorhabe, meinen beiden Kindern den Vater zu nehmen, weil ich es nicht mehr ertrage, mit diesem kaltherzigen Menschen zusammenzuleben und ich auch keinen Sinn mehr darin sehe.

Beichthaus.com Beichte #00032942 vom 28.03.2014 um 11:36:36 Uhr (26 Kommentare).

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Frauen sind die ekligsten Dreckschweine

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Ekel Unreinlichkeit Zorn Arbeit

Frauen sind die ekligsten Dreckschweine
Ich (m) bin Reinigungskraft. In den bisher drei Jahren, in denen ich den Job ausübte, verlor ich immer mehr den Respekt vor Frauen. Ich putze täglich mehrere sanitäre Anlagen. Sowohl die der Herren als auch die der Damen. Immer wieder muss ich feststellen, dass die Herrentoiletten sauberer hinterlassen werden, als die von den angeblich so hygienischen und ordentlichen Damen. Letzte Woche dachte ich mich trifft der Schlag. In einer der abgetrennten Kabinen der Damentoilette war komplett von oben bis unten alles vollgeschmiert mit Scheiße. Nicht irgendwie nur ein Haufen auf dem Boden, was auch oft vorkommt, sondern die komplette Kabine mit Schüssel und Spülkasten. Also alles, was man verunreinigen kann, war verunreinigt. Und am allerschlimmsten ist die Tatsache, dass diejenige, die das zu verantworten hatte, wahrscheinlich mit bloßen Händen in Ihrer Scheiße gewühlt hat, da überall die Konturen von Hand und Finger zu sehen waren. Was möchte ich beichten? Dass Frauen schlimmere Schweine sind als Männer? Ja. Aber die eigentliche Beichte ist, dass ich meinen Chef, als ich mich weigerte, es sauber zu machen, einfach habe stehen lassen und gekündigt habe. Aber bei so etwas hört der Spaß auf. Eklige Drecksweiber.

Beichthaus.com Beichte #00032941 vom 28.03.2014 um 10:35:14 Uhr (47 Kommentare).

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“Beichte

Schwarze Popel in der Nase

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Peinlichkeit Gammelin

Seit mehreren Wochen bemerke ich an mir eine seltsame Handlungssucht. Da ich in einem Metall verarbeitenden Betrieb arbeite, schluckt man dort doch sehr viel Staub und Schmutz. Beim Naseputzen fiel mir dann auf, dass meine Popel braun bis tiefschwarz sind. Eines Tages wurde ich (47) urplötzlich zum Kind und fing an, in der Nase zu bohren - bis dieser Dreckspopel zum Vorschein kam. Während ich diesen auf meiner Fingerspitze so betrachtete, überkam mich die Unart, genau diesen dunklen Popel einfach unter die Tischkante in unsere Küche zu schmieren. Meine Partnerin hat bis heute keine Ahnung, was sich da unter der Tischplatte befindet und sich dort die letzten Wochen angesammelt hat, während wir am Tisch sitzen und unsere Mahlzeiten zu uns nehmen. Nun habe ich die ganze Popelei nach schwarzen Popeln verfeinert. Allerdings läuft das langsam aus dem Ruder. Am Montag war ich einkaufen. An der Kasse hatte sich eine Schlange von drei oder vier Leuten gebildet, an die ich mich anstellte. Die Leute vor mir kehrten mir ja den Rücken zu, von daher konnte ich kurz in der Nase bohren. Und siehe da - ich angelte einen Tiefschwarzen. Da er die gleiche Farbe wie das Transportband der Kasse hatte, konnte ich ihn sehr elegant auf das Band schmieren, als ich meine Einkäufe auf das Band legte. Als ich den Laden verließ, dachte ich nur: "Verdammt, was hast du da gemacht?!"


Am Tag darauf war ich in unserer örtlichen Bäckerei. Die Verkäuferin fragte mich freundlich, was ich denn möchte. Ich wählte ein leckeres Roggenmischbrot aus und bat darum, die junge Frau möge mir das Brot bitte schneiden, da ich keine Brotschneidemaschine besitze. Selbstverständlich kam die Bäckereiverkäuferin meinem Wunsch nach, trat ein paar Schritte neben die Ladentheke zur Schneidemaschine und legte das Brot unters Messer. Just in diesem Moment überkam mich das Nasebohren. Und tatsächlich: Im linken Nasenloch hat sich wieder ein Popel festgesetzt, den ich aber schnell angelte. So - nun stand ich da, hatte den Bömmes auf dem linken Zeigefinger und die Schneidemaschine hörte in diesem Moment auf, zu schneiden. Panik überkam mich, wohin mit dem braunen Knubbel? Ich stand ja an der Ladentheke. Aber diese Ladentheke hat eine Glasscheibe. Als senkrechter Schutz ist an dieser Glasscheibe eine alufarbene Blechverkleidung angeschraubt. In dem Moment, als sich die Verkäuferin zu mir rumdrehte, um mit dem geschnittenen Brot zu mir zu kommen, schmierte ich den Popel halt an die besagte Blechverkleidung. Die Verkäuferin hat es - Gott sei Dank - nicht gemerkt. Ich hingegen wurde knallrot, bedankte mich artig bei dem Mädel, bezahlte das Brot, nahm es an mich und verließ den Laden. Draußen vor der Bäckerei kam mir mein Chef entgegen, wir redeten ein paar Worte belangloses Zeug miteinander. Dann ging er ins Geschäft.


Am nächsten Tag kam mein Chef zu mir und meinte nebenbei: "In die Bäckerei gehe ich nie wieder kaufen. Man freut sich auf ein leckeres Puddingteilchen und irgendein Schwein schmiert da dort tatsächlich seine Popel an die Theke!" Verstohlen habe ich geantwortet, dass der Laden aber doch einen sauberen und gepflegten Eindruck macht. Mein Chef schüttelte ob dieser Aussage nur mit dem Kopf. Er werde im ganzen Dorf verbreiten, was da in der Bäckerei Unglaubliches abgeht. Und ich habe die Schuld an diesem Fiasko. Was passiert, wenn die Bäckerei geschlossen wird? Da arbeiten so viele Leute, die dann wegen mir ihren Job verlieren. Und dann hat die Gemeindekasse auch weniger Einnahmen durch die Gewerbesteuer - und die ist eh nicht die reichste. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00032940 vom 28.03.2014 um 10:17:09 Uhr in Gammelin (11 Kommentare).

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