Das offene Casting

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Boshaftigkeit Schamlosigkeit Ungerechtigkeit

Das offene Casting
Meine Erzfeindin suchte online als Sängerin nach einer Band. Ich habe ihr eine Einladung für ein offenes Casting geschickt - mit der Adresse eines Puffs. Keine zehn Minuten später schrieb sie in einem Forum, bei dem ich auch aktiv bin, dass sie am Samstag einen wichtigen Termin hat. Hoffen wir mal, sie findet nicht so schnell heraus, wo die Adresse eigentlich hinführt.

Beichthaus.com Beichte #00025935 vom 24.03.2009 um 18:10:29 Uhr (24 Kommentare).

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Auf der Suche nach Sonderangeboten

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Geiz Zwang Sucht Kiel

Ich (m/27) bin süchtig nach günstigen Preisen. Das hört sich eigentlich lächerlich an, aber wartet erst mal ab. Angefangen hat alles mit einem Kumpel, der mir eine Preisvergleichsseite für Computerteile gezeigt hat. So etwas kannte ich bis dahin gar nicht. Irgendwann wollte ich mir einen neuen Rechner kaufen und weil ich auf dem Land wohne, wollte ich ihn im Internet bestellen. Ich habe dann auf dieser Seite jeden Tag Preise verglichen, um das beste Angebot zu bekommen. Es war wie eine Sucht. Es hat dann über ein halbes Jahr gedauert, bis ich mir endlich den Rechner bestellt habe, weil ich unbedingt den perfekten Zeitpunkt abwarten wollte. Wie eine Art innerer Zwang, ich wollte das allerbeste Angebot haben. Ich habe mir dann irgendwann alle paar Wochen Sachen aus dem Internet bestellt, die es in irgendwelchen Sonderaktionen besonders günstig gab. Ich brauchte die Sachen aber meistens gar nicht, ich will nur das Gefühl haben, ein gutes Geschäft gemacht zu haben.

Irgendwann griff es dann auch auf andere Bereiche meines Lebens über. Beim Essen habe ich nicht mehr nur das gekauft, was mir schmeckt, sondern hauptsächlich günstige Sachen gekauft und bin auch nur zu Supermärkten gefahren, bei denen ich diese Sachen am Günstigsten bekommen habe. Ich bin auch kaum noch mit Freunden Essen gegangen, weil es mir zu teuer war. An sich bin ich nicht geizig - ich kann ohne Probleme jemandem für 20 Euo Drinks ausgeben, ich muss dabei nur das Gefühl haben, dass die Drinks pro Stück günstig sind. Mittlerweile wird es echt krankhaft. Ich leiste mir überhaupt nichts mehr, was Spaß macht. Mit dem gesparten Geld mache ich überhaupt nichts, es vergammelt bloß nutzlos auf meinem Bankkonto.

Beichthaus.com Beichte #00025927 vom 23.03.2009 um 23:46:22 Uhr in Kiel (17 Kommentare).

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“Beichte

Bachelorarbeit über Nigger

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Boshaftigkeit Morallosigkeit WG Studentenleben Wien

Ich (m/21) habe meinem Mitbewohner einen üblen Streich gespielt. Wir studieren beide in Wien an derselben Universität, doch während er ehrgeizig am Studium arbeitete, verbrachte ich meine Zeit im letzten Semester lieber mit World of Warcraft und Bier. Mein Mitbewohner versuchte mehrmals mich für mein Studium zu motivieren, und bot mir seine Hilfe für diverse Arbeiten an - was mir mit der Zeit logischerweise sehr auf die Nerven ging. Schließlich kann man ja nicht in Ruhe zocken, wenn man dauernd belästigt wird.

Aus diesem Grund beschloss ich, ihm eine Lektion zu erteilen: Spätabends, als mein Mitbewohner schon schlief (er hatte wieder einmal den ganzen Tag für seine Arbeiten recherchiert und gearbeitet), führte ich bei seiner fertigen Semesterarbeit im Word eine automatische Korrektur des Wortes "nämlich" auf "nigger" durch. Er bemerkte den Fehler erst am nächsten Tag, nachdem er die Arbeit bereits abgegeben hatte. Sein Professor ist schwarz. Während meine Arbeit knapp positiv bewertet wurde (womit ich zufrieden war, schließlich hatte ich fast nichts dafür getan und das meiste aus dem Internet kopiert), droht meinem Mitbewohner nun ein Verweis von der Universität, obwohl er ja so hart für seinen Erfolg gearbeitet hat.

Die Universitätsvorsitzenden glauben seinen Rechtfertigungen, sein Computer wäre gehackt worden nicht. Daran, dass ich etwas mit der Sache zu tun haben könnte, verschwendet er nicht einmal einen Gedanken. Immerhin habe ich jetzt mein Gewissen erleichtert, welches in letzer Zeit aufgrund dieser Geschichte schon etwas an mir genagt hat - aber ich hoffe ihr könnt mein Handeln auch irgendwie verstehen, schließlich war ich nicht derjenige, der damit begonnen hat, den anderen zu nerven.

Beichthaus.com Beichte #00025924 vom 23.03.2009 um 22:04:12 Uhr in Wien (59 Kommentare).

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Die Wurst meines Lebens

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Ekel Peinlichkeit

Die Wurst meines Lebens
Mir (w/19) ist heute etwas total Peinliches passiert, obwohl es keiner mitgekriegt hat. Jedenfalls musste ich vor zwei Tagen total dringend aufs Klo. Also nicht klein, sondern groß. Aber es kam nicht. Hatte die Tage danach richtige Schmerzen, was mich ahnen ließ, dass sich da etwas Großes anbahnte. Als heute meine Eltern aus dem Haus waren, setzte ich mich in Ruhe aufs Klo. Nach einer Weile kam es endlich und ich musste mich echt derbe anstrengen, bis es kam. Ich habe mich umgedreht und die wirklich größte Wurst gesehen, die je aus mir rauskam!
Ich spürte, wie die Schmerzen weggingen und ich habe noch den Rest ins Klo fallen lassen, der da noch hinter war. Ich habe halt abgeputzt und dachte, spülst du mal besser, wenn noch mehr kommt verstopft hinterher das Klo. Nunja ich spülte und es verstopfte! Ich stand da und starrte fassungslos das Klo an, indem das Wasser stieg. Die Wurst meines Lebens klebte aber noch irgendwie im Klo fest, ich konnte sie wirklich gut sehen. Scheiße, dachte ich, spülst du halt noch einmal. Habe ich auch getan, nur leider verschlimmerte es das Problemchen und beim Spülvorgang stieg das Wasser gefährlich nah an den Klorand!

Ich rannte total verzweifelt und ohne Höschen durchs halbe Haus und suchte erst einmal eine wasserdichte Tüte, der Schlamassel wollte ja behoben sein, bevor meine Eltern wiederkamen. Irgendwann fiel mir ein, wo die Gefrierbeutel lagen, und mit zwei übereinander gezogenen fummelte ich im Rohr rum und versuchte meine Wurst da rauszuholen. Ich schaffte es und warf die Päckchen (mit einer konnte ich nicht alles greifen) in den Müll. Ich hatte einen hochroten Kopf. Ich habe noch nie meine Scheiße aus dem Klo gefischt. Bah. Das war das ekligste Gefühl ever. Danke fürs Lesen, ich konnte es schlecht meinen Freundinnen erzählen, oder meinem Freund, dem würde ich alle Illusionen über meinen Hintern nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00025914 vom 22.03.2009 um 22:20:58 Uhr (39 Kommentare).

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“Beichte

Ohne Führerschein in die Polizeikontrolle

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Waghalsigkeit Trunksucht Auto & Co. Last Night

Ich beichte, dass ein Kumpel und ich auf einer Kneipentour dauernd auf Drinks eingeladen wurden. Da ich nicht trinke, hat mein Kumpel schön für mich mitgesoffen. Nach ungefähr sieben Clubs stellten wir fest, dass er nicht mehr fahren konnte und ich dazu keinen Führerschein habe. Wir wollten keine 100 Kilometer nach Hause laufen, also beschloss ich, das Auto zu fahren. Es war eigentlich kein Problem, ein bisschen Landstraße ein bisschen Autobahn. Es ging alles gut, bis wir tatsächlich eine Polizeikontrolle hatten. Mein Kumpel war daraufhin wieder relativ nüchtern. Leider schafften wir es nicht, die Plätze zu tauschen, also tat ich etwas, was ich eigentlich vermeiden wollte: Ich lächelte den Polizisten zu, als ich dran war mit der "Leuchte-Nummer", und hoffte das Beste. Der Polizist sah mich und winkte einfach weiter. Wir kamen heil zu Hause an, aber mein Herz schlug noch mir Stunden später bis zum Hals. Ich bin (w/22), blond und blauäugig und dankbar dafür, denn ich habe noch nie Probleme mit Polizisten gehabt. Trotzdem möchte ich mein Glück nicht herausfordern und habe mich nun für einen Führerschein angemeldet. Danke fürs Lesen, jetzt geht es mir gleich besser.

Beichthaus.com Beichte #00025898 vom 21.03.2009 um 02:05:17 Uhr (20 Kommentare).

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