Wenn die Geilheit zum Verhängnis wird
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Da unsere Familien am Wochenende eigentlich immer zusammenhockten, erreichte da das Grauen seinen Höhepunkt. Sie mochte mich und drückte mich öfter mal, oder kuschelte sich an mich dran. Das war die pure Folter. Ich versuchte krampfhaft, mir meinen Dauerständer in ihrer Gegenwart nicht anmerken zu lassen. Eines Tages fuhren wir in die Jugendherberge, quasi als Abschluss der zehnten Klasse. In dieser Zeit hatte ich keine ruhige Minute, um mal meinen sich bedenklich anstauenden Druck kontrolliert abzulassen. Erschwerend hinzu kam die schiere Anzahl der in der Jugendherberge vorhandenen, durchaus hübschen Mädchen. Als wir einmal im Bad waren, war es ganz übel. Ich blieb einfach die ganze Zeit im Wasser, vorsichtshalber.
Als ich wieder zu Hause angekommen war, quollen mir vom Samenstau bereits fast die Augen heraus. Ich war fahrig und unkonzentriert. Nur so kann ich mir dann auch Folgendes erklären: Nach der Begrüßung durch meine Familie ging ich auf mein Zimmer, schloss aber nicht ab, wie sonst, sondern kramte mit zittrigen Händen das Konfirmationsfoto meiner Cousine hervor, auf dem sie ein äußerst beachtliches Dekolleté zur Schau stellte. Ich stellte es auf meinen Schreibtisch und begann, mir im Stehen davor einen zu wedeln. Grade als sich nach etwa zehn Sekunden der befreiende Orgasmus ankündigte, riss meine Cousine ohne anzuklopfen die Tür auf, weil sie etwas wegen Mathe wissen wollte. Stattdessen sah sie mir entsetzt dabei zu, wie ich wegen des Schrecks vollkommen unkontrolliert, eine wahrlich gigantische Fontäne meines Ejakulates über den Schreibtisch bis an die Wand, und vor allem auf ihr Foto schoss.
Etwas Peinlicheres ist mir nie wieder im Leben passiert. Ich wollte mich bei ihr entschuldigen, aber sie redete nicht mehr mit mir, schloss sich in ihrem Zimmer ein, und die Atmosphäre im Haus war ab da total komisch. Ihre Mutter, meine angeheiratete Tante im Übrigen, machte meinen Eltern hysterisch Druck und wollte eigentlich unverzüglich wieder aus der Wohnung ausziehen, denn man könne ja nicht wissen, auf was für kranke Ideen ich noch kommen würde. Sie bezeichnete mich wohl gar als ekelhaften Widerling. Während meine Eltern die Sache eher locker sahen, und der Meinung waren, dass meine Cousine auch durchaus hätte anklopfen können, drehte meine Tante wirklich vollkommen frei. Sie schirmte ihre Tochter nahezu hermetisch vor mir ab und schleppte sie schließlich sogar zum Psychologen, um festzustellen, ob meine Cousine einen seelischen Schaden erlitten hatte.
Mehrere klärende Gespräche meiner Eltern mit meiner Tante verliefen ergebnislos. Die Familie spaltete sich immer mehr, selbst meine Großeltern, andere Verwandte und Freunde der Familie erfuhren schließlich von der Geschichte. Meine Tante bauschte den Vorfall so weit auf, dass es ihren Erzählungen nach bald an versuchte Vergewaltigung grenzte. Sie schmückte es die Story von Mal zu Mal immer mehr aus, sodass mir nach einiger Zeit im ganzen Ort ein Stigma anhaftete. Mir und meinen Eltern wurde nicht mehr geglaubt. Binnen kürzester Zeit blieb ihnen keine Wahl außer einer Verleumdungsklage gegen meine Tante. Und ein Umzug.
Seitdem ist unsere Familie aufs Tödlichste zerstritten. Meine Tante hat zwar den Zivilprozess mit Pauken und Trompeten verloren, aber an mir wird wohl auf Ewig diese Geschichte haften. Letztens an der Uni saß meine Cousine mit in einer meiner Vorlesungen. Ich habe absichtlich so getan, als würde ich sie nicht erkennen, auch wenn sie mehrmals lange zu mir herübergesehen hat, und ich das Gefühl hatte, dass sie mit mir reden wollte. Seitdem meide ich diese Vorlesung und überlege, das Studium abzubrechen und an eine andere Uni zu wechseln. Wer weiß, was meine Cousine unseren Kommilitonen erzählt. Lange kann ich mich da sicher nicht mehr blicken lassen. Und alles nur wegen meiner dämlichen jugendlichen Dauergeilheit!