Aus Frust fremdgegangen

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Fremdgehen Rache Verzweiflung Ex Köln

Ich habe meinen Ex-Freund mehrmals betrogen aus Rache! Leider kann ich meine Vergehen nicht ungeschehen machen, bereue sie zum Teil, habe sie aber auch als Racheakt angesehen. Bis sozusagen nach ein bis zwei Jahren Beziehung Routine in unseren Alltag einkehrte, blieb ich ihm treu. Ich verliebte mich mit der Zeit auch immer stärker in ihn und ich liebte den Sex mit ihm über alles. Für mich war er der liebste Mensch auf Erden, dem ich vertrauen konnte und der mir bei fast allem zur Seite stand. Leider hatte er auch sehr viele Schwächen, die immer mehr zunahmen und er war leider in manchen Dingen das komplette Gegenteil von mir. Kleinigkeiten, die zu größeren Problemen wurden. Die ich aber aus lauter Liebe hinnahm. Das erste Mal misstrauisch wurde ich ihm gegenüber, als er mit Freunden im Urlaub war und mir nicht erzählte, dass er das Bett mit einer guten Freundin teilte. Ich erfuhr es durch Dritte. Das war für mich der erste Schlag ins Gesicht. Jedoch sei da angeblich nie etwas gelaufen.


Danach wurde er allerdings immer stiller und mutierte komplett zum Stubenhocker. Das schlimmste Problem entwickelte sich aber erst noch. Er wollte nach etwa einem Jahr Beziehung keinen oder besser gesagt kaum noch Sex. Selbst Zärtlichkeiten waren für ihn zu viel. Nette Worte von ihm waren eine Seltenheit. Ich habe alles versucht, um ihn auf den Geschmack zu bringen, wieder zärtlicher zu mir zu sein. Ich habe versucht, ihn zu verwöhnen, ihm öfters Oralsex angeboten, diverse Dessous gekauft, Sex an ungewöhnlichen Orten vorgeschlagen und in verschiedenen Stellungen, ihn gefragt ob er sich trennen will und sich erst einmal mit anderen austoben möchte, weil ich quasi seine erste Sexbeziehung war. Jedoch ging er kaum auf meine Angebote ein, verschloss sich aber gleichzeitig immer mehr. Er stritt auch ab, etwas mit anderen Frauen zu haben, nachdem ich ihn danach gefragt hatte. Das ganze Betteln ging über ein Jahr lang - ohne großen Erfolg. Mit der Zeit wurde er genervter und fing nach und nach an, mich zu beleidigen und immer abwertender zu werden, sowie sich von mir abzuwenden. Ich war zu naiv, zu ängstlich mich zu trennen, denn ich wusste ja, dass Sex mit ihm das Allerschönste war. Ich war süchtig nach ihm, seinen Küssen, seinem Penis. Ich war quasi abhängig von seinen wenigen Aufmerksamkeiten. Auch wenn wir nur ungefähr einmal im Vierteljahr Sex hatten, wollte ich nur ihn. Ich wollte den Anfang zurück, als er mich begehrte.


Als ich jedoch immer mehr merkte, dass er kein Interesse mehr an meinem Körper hatte, geschweige denn nie etwas anderes außerhalb seiner vier Wände unternehmen wollte, außer alle paar Monate ins Kino oder zu Geburtstagsfeiern zu gehen, habe ich angefangen, öfters alleine auszugehen. Das war ihm weitestgehend egal, was mich auch irgendwie störte; er entwickelte einfach keine Eifersucht. Ich weiß auch, dass ich eine attraktive Frau bin, die ihre Bedürfnisse ausleben und nicht immer zurückstecken will. Daher hatte ich während unserer Beziehung drei One Night Stands und küsste auch drei andere Männer. Auch einer seiner besten Freunde war an mir interessiert. Willig und frustriert, wie ich war, nahm ich seine Schmeicheleien natürlich an. Ich liebte trotz allem weiterhin nur meinen Freund und konnte für die anderen Abenteuer keine Gefühle entwickeln. Irgendwann nach drei Jahren Sex-Entzug beichtete ich ihm fast alles, als er mich wieder einmal durch seine Abweisungen verletzen wollte. Er war am Boden zerstört als er das von den fremden Männern erfuhr und deshalb habe ich das einmalige Techtelmechtel mit seinem angeblichen Freund nicht erwähnt. Dieser hatte wollte mich ohnehin zwingen, nichts auszuplaudern. Es war meiner Meinung nach noch relativ wenig, was ich verbrochen habe, da der ganze sexlose und lieblose Zustand, trotz ewigen Bettelns, über drei Jahre anhielt und ich trotz Leiden aus Liebe bei ihm bleiben wollte.


Ich wollte mit ihm mein Leben verbringen und hoffte, dass er mir verzeihen und sich nun ändern würde. Er forderte Bedenkzeit, weil ihn mein Fremdgehen nur noch mehr von mir weggedrängt hatte. Letztendlich denke ich, er hatte sich Ende letzten Jahres in seine immer noch sehr gute Freundin verliebt, mit der er damals im Urlaub gewesen ist. Er hatte sogar vor ein paar Monaten einmal vor meinen Augen mit ihr eng umschlungen getanzt, als wir mal wieder auf einer der seltenen Geburtstagsfeiern waren. Als ich mich den beiden geschockt näherte, stoß er mich nur von sich fort, ohne auf meine Verletztheit einzugehen. Ich war tottraurig, habe aber begriffen, dass es für ihn möglich war, für andere Gefühle zu zeigen, nur nicht mehr für mich. Er hat kurz darauf endgültig Schluss gemacht, weil er sich keine Zukunft mehr mit mir wünscht. Vielleicht werden sie und er jetzt ein Paar, ich weiß es nicht. Ich schäme mich für meine Untreue und meine Verschwiegenheit, was seinen Kumpel angeht. Jedoch ist dieser einer seiner wenigen "Freunde", die ich ihm jetzt nicht nehmen möchte nach der Trennung.

Beichthaus.com Beichte #00030815 vom 23.02.2013 um 20:44:15 Uhr in Köln (Am Marktplatz) (22 Kommentare).

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Die Jecken geweiht

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Ekel Morallosigkeit Trunksucht Gesellschaft Köln

Zum Thema Karneval habe ich auch noch eine Beichte abzulegen. Im vollen Trubel des allseits bekannten und beliebten Kölner Rosenmontagsumzuges habe ich mich in der Alkohollaune hinreißen lassen, meine Kostümierung für einen Scherz zum Anlass zu nehmen. Ich war als Pfarrer verkleidet und stellte mich an den Straßenrand, um Menschen zu "segnen". Mein Weihwasser hatte ich natürlich auch dabei. Die meisten Leute fanden das ziemlich lustig und ich konnte mich vor Freiwilligen kaum retten. Dumm nur, dass mich Bier dazu getrieben hat, statt normalem Wasser Heringswasser zu nehmen, also das Wasser, in dem Rollmöpse und Heringe in Gläsern eingelegt sind. Es tut mir leid für alle, die von mir mit stinkendem Fischwasser geweiht wurden.

Beichthaus.com Beichte #00030798 vom 17.02.2013 um 13:34:27 Uhr in Köln (Aachener Straße) (10 Kommentare).

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“Beichte

Jugendliche abfüllen an Karneval

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Morallosigkeit Trunksucht Gesellschaft Köln

Ich muss etwas beichten, wofür ich mich sehr schäme. Und zwar bin ich, Mitte 30, an Karneval mit einer Freundin, ebenfalls in meinem Alter, feiern gegangen. Unterwegs kamen wir in Kontakt mit einem Teenager, der allein dastand und frustriert war, weil ihn seine Freunde versetzt hatten. Ich habe dem Jungen, der angab, 16 zu sein, daraufhin bestimmt acht Kurze ausgegeben, die er auch dankend annahm. Er ist dann auch mit uns weitergezogen. Wir waren ihm zwar sichtlich suspekt, da wir auch angetrunken waren, aber er hatte bestimmt auch keinen Bock, allein abzuhängen. Vielleicht fand er es auch cool, mit den "Großen" zu feiern. Unterwegs trafen wir dann Bekannte von ihm, die mit uns mitgingen und uns im Vertrauen mitteilten, dass er noch keine 16 sei. Aber es war eh schon alles viel zu spät - für ihn, nicht für uns. Als der Alkohol alle war, besorgte ich Nachschub an Likör und wir alle tranken, als gäbe es morgen nichts mehr. Die Teenies ließen sich nicht lange bitten und hielten wacker mit.


Und irgendwann brach der arme Junge auf einer Parkbank zusammen und übergab sich mehrfach, einmal sogar haargenau in die Tasche meiner teuren Jacke, treffsicher auf mein Handy. Ich habe ganz schön blöd geguckt, als ich dieses aus der Tasche nehmen wollte und plötzlich Kotze unter den Fingernägeln hatte. Ich passte noch auf, dass sein Kopf richtig lag und er nicht am Ende am Erbrochenen ersticken würde und versuchte, ihn zu beruhigen, aber er bekam echt nichts mehr mit. Schließlich stand er nach einer halben Ewigkeit auf, torkelte benommen zur nächsten Bank, legte sich dort nieder und erbrach sich erneut. Die anderen Jugendlichen machten voll die Panik, zwei Mädels heulten wie die Schlosshunde. Eines der Mädchen sagte sogar: "Hoffentlich kriegt der daheim keine Schläge, wenn die Eltern mitkriegen, wie blau der ist." Meine Freundin und ich haben dann die Ordnungshüter gesucht, die ungefähr 30 Meter entfernt Streife gingen. Wir machten ihnen höflich klar, dass ein Stück entfernt ein betrunkener Jugendlicher liegt, nach dem sie bitte sehen sollten und machten uns dann eilig davon. Ich schäme mich zu Tode dafür, dass ich den Jugendlichen mit einem gewissen Vorsatz abgefüllt habe - ich weiß echt nicht, was mich da geritten hat - und hoffe, dass der arme Junge nicht wirklich daheim Prügel bekommen hat.

Beichthaus.com Beichte #00030786 vom 12.02.2013 um 21:29:02 Uhr in Köln (Cäcilienstraße) (23 Kommentare).

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Beziehung aufs Spiel gesetzt

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Zwietracht Ex Internet Köln

Ich beichte, dass ich die Beziehung zu meiner Freundin wegen einer Lappalie aufs Spiel gesetzt und letzten Endes auch kaputt gemacht habe. Wir guckten uns abends immer gemeinsam die neuesten Beichten im Beichthaus an und waren uns eigentlich in der Beurteilung dessen, was da gebeichtet wurde, auch immer ziemlich einig. Das Problem entstand, als es an die Bewertung der Beichte ging. Unsere Bewertungen gingen oft weit auseinander. Der Grund war der, dass meine Freundin bei der Bewertung immer das gebeichtete Verhalten beurteilte. Wenn es sich dabei um ein richtig fieses Verhalten handelte, regte sie sich fürchterlich auf und gab immer nur einen Punkt, auch wenn der Beichter wirklich bereute. Ich dagegen beurteilte immer die Beichte nach der Originalität des Inhaltes und der Qualität der Darstellung. Dabei passierte es eben häufig, dass ich eine Beichte, obwohl sich der Beichter wirklich fies verhalten hatte, mit fünf Punkten bewertete, weil der dargestellte Sachverhalt originell war und schlüssig und fehlerfrei dargestellt wurde.
Sie brachte mich zur Weißglut: Sie wollte einfach nicht begreifen, dass bei der Bewertung einer Beichte nicht das gebeichtete Verhalten, sondern die Qualität der Beichte selbst entscheidend ist. Sonst wären ja an der Spitze der Bestenliste nur stinklangweilige Stammeleien von irgendwelchen Gutmenschen mit Heiligenschein. Bei derartigen Streits passierte es schnell, dass die Auseinandersetzung eskalierte. Schließlich ging daran die Beziehung kaputt. Dazu hätte ich es nicht kommen lassen müssen, aber in der Sache hatte ich recht!

Beichthaus.com Beichte #00030784 vom 12.02.2013 um 17:17:14 Uhr in Köln (Luxemburgerstrasse) (28 Kommentare).

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“Beichte

Das gestohlene Leben

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Meine eineige Zwillingsschwester klaut mir mein altes Leben! Ich (w/21) bin Ende letzten Jahres wegen meinem Studium weit weg von Familie und Freunden gezogen. Und jetzt, ein paar Monate später, stelle ich fest, dass meine Schwester sozusagen meinen Platz in meinem Freundeskreis eingenommen hat. Eigentlich war meine Schwester immer der typische Einzelgänger, ohne wirkliche Freunde. Vor meinem Studium habe ich sie halt öfter mit raus genommen, damit sie auch mal unter Menschen kommt und nicht den lieben langen Tag daheim ist. Und wie das eben so unter Schwestern ist, telefoniert man hin und wieder miteinander. Da erzählt sie mir dann immer begeistert, dass sie mit meinen Kollegen dies und das gemacht hat. Anfangs hat es mich nicht gestört, aber mittlerweile macht sie jedes Wochenende was mit ihnen. Und als wäre das nicht schon genug, ist sie jetzt neuerdings auch noch mit einem meiner besten Freunde zusammen. Nur weil sie nicht in der Lage ist, sich eigene Freunde zu suchen. Hiermit beichte ich, dass ich es zutiefst bereue, sie jemals mit zum Feiern genommen zu haben. Versteht mich nicht falsch, ich mag meine Schwester, aber ich komme nicht damit klar, dass sie zu Hause mein Leben weiterlebt und ich hier drüben scheinbar einfach vergessen werde. Die einzige, die mich anruft, ist meine Mutter. Wenn ich mal mit Leuten von daheim spreche, ist das vielleicht ein Gespräch von weniger als zehn Minuten. Und da bekomme ich dann auch nur zu hören, wie toll doch meine Schwester ist. Ich hätte niemals weggehen dürfen!

Beichthaus.com Beichte #00030748 vom 03.02.2013 um 21:48:40 Uhr in Köln (Büchnerstraße) (22 Kommentare).

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