Der missglückte Sprung

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Peinlichkeit Dummheit Bahn & Co. Hohenthann

Ich beichte, dass ich zu unkoordiniert und tollpatschig für einfach alles bin. Vorletztes Wochenende bin ich mit meinem Freund und einem befreundeten Pärchen auf einem Fest mit der Bimmelbahn - also so einer, wie es sie auch immer in Freizeitparks gibt - durchs Feld gefahren. Einer meiner Freunde wollte unbedingt auf halber Strecke rausspringen, um einen Teil des Rückweges zu sparen. Leider hängen da aber überall Schilder, auf denen steht, dass das verboten ist. Außerdem saßen außer uns fast nur Rentner und Kinder in der Bahn - was für einen Eindruck macht das denn? Jedenfalls bog die Bahn irgendwann unerwartet ab und meine drei Freunde sind wie auf Kommando rausgesprungen. Ich saß alleine da und wusste nicht, was ich machen soll. Also bin ich einfach auch schnell abgesprungen. Leider mitten in der Kurve. Und mit viel zu viel Schwung, der durch die Kurve noch verstärkt wurde. Ich wollte die überschüssige Geschwindigkeit mit ein paar Auslaufschritten abfangen, aber leider war mein Bremsweg dann doch länger, als der Feldweg es erlaubte. Also bin ich mit vollem Karacho mit meinen weißen Jeans in einen nassen Grasgraben gestürzt. Die ganzen Rentner, sowie der Rest der Bimmelbahn, fanden das urkomisch und ich wurde von allen ausgelacht. Ich war natürlich von oben bis unten nass und eingesaut, aber statt mir zu helfen, machten meine Freunde lieber Fotos. Ich muss wohl in einem früheren Leben irgendetwas Schlimmes verbrochen haben, dass so etwas immer mir passiert.

Beichthaus.com Beichte #00031458 vom 18.06.2013 um 15:55:54 Uhr in Hohenthann (12 Kommentare).

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Auf den nächsten Schuss fixiert

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Drogen Sucht Dummheit Musik

Ich (w/22) bin Sängerin einer mäßig erfolgreichen Band. Meistens sind wir in London, weil dort unser Plattenlabel ist. Vor ein paar Monaten hat unsere musikalische Zukunft noch sehr rosig ausgesehen, wir hatten ein paar kleine Gigs, ein neues Album soll noch dieses Jahr rauskommen und wir wurden auch ab und zu auf der Straße erkannt. Allerdings hatte ich dann die Gelegenheit, diesen einen britischen Skandalrocker kennenzulernen. Er ist wirklich talentiert und ein wahnsinnig liebes Kerlchen, und vor allem weit nicht so dumm, wie ihn die Medien darstellen. Wir waren ein paar Mal gemeinsam unterwegs und hatten jede Menge Spaß. Bis ich dann in den Genuss von Kokain gekommen bin. Ich verfluche mich selbst dafür, so blöd gewesen zu sein, ich hätte das Zeug niemals anrühren dürfen. Ich dachte, da ich schon das Rauchen aufgeben konnte, könnte ich mit Kokain auch aufhören, wann ich wollte. Pustekuchen! Keiner weiß es, aber ich bin gerade dabei, abzustürzen. Ich weiß, dass ich die nächste Stunde vom jetzigen Trip runterkommen werde. Dann bin ich leer, depressiv und ausgebrannt. Ich wünschte, ich wäre nicht so schwach und erbärmlich, ich will das nicht, diese Sucht beherrscht mich. Der Schlagzeuger, mein allerbester Kumpel, weiß davon, er sagt es mir zwar nicht, aber ich weiß, dass er mich verachtet. Vor den anderen konnte ich es bis jetzt geheim halten und habe gesagt, ich bräuchte eine Pause und bin dann zurück nach Hause, weil ich dachte, so komme ich weg von dem Zeug und diesem Typ.

Naja. Ein halbes Gramm habe ich noch, bei meiner zurzeit noch kleinen Dosis komme ich damit noch locker eine Woche rum. Hier will ich mir nichts besorgen, weil ich nicht weiß, wie sehr, und mit was, die das strecken. Und wenn es nicht mindestens 80 Prozent rein ist, will ich es nicht. Wenn ich Glück habe, haue ich mir das halbe Gramm dieses Wochenende zum Fortgehen rein und überlebe das. Dann habe ich zwei Wochen Zeit, davon loszukommen, bis es wieder nach London geht. Ich will unsere Karriere nicht zerstören, ich möchte weiterhin live auftreten, mit meinen besten Leuten im Studio sitzen und Spaß haben, so wie es noch im Herbst war. Sobald ich clean bin, werde ich den Rocker unterstützen, auch von dem Zeug loszukommen. Er will es ja auch nicht nehmen, aber seine Psyche ist einfach auf den nächsten Schuss fixiert. Bitte, lasst mich das überleben und nie wieder Kokain anrühren. Ich will wirklich clean werden und mich mehr auf die Musik konzentrieren. Ich hoffe, das Ganze hört sich nicht zu verwirrend und zusammenhangslos an. So ist das, wenn man runterkommt. Don't let me die.

Beichthaus.com Beichte #00031316 vom 31.05.2013 um 18:35:59 Uhr (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Doppelleben mit dem Ex

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Feigheit Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Im vergangenen Herbst ist die Beziehung mit meinem inzwischen Ex-Freund nach drei Jahren zerbrochen. Unser Zusammenleben war eine Katastrophe. Wir könnten unterschiedlicher nicht sein. Er brauchte seine peinliche Ordnung, lebte aber ansonsten sehr verschwenderisch, während ich das genaue Gegenteil bin, nämlich sparsam, aber leicht chaotisch. Das war nur einer von vielen Gründen, wir passten schlichtweg nicht zusammen. Das hätte der Anfang von etwas Neuem sein können, doch wir sahen uns auch nach der Trennung immer wieder mal ganz unverbindlich, schließlich hatten wir uns im Guten getrennt. Wir wollten beide unsere Fühler nach neuen Partnern ausstrecken und machten auch keinen Hehl daraus. Jetzt sind Monate vergangen und ich führe eine Art Doppelleben. Meine Freunde wissen nichts davon, dass ich quasi immer noch mit meinem Ex zusammen bin. Offiziell bin ich Single und es hat auch schon hin und wieder ein Mann Interesse an mir bekundet. Ich möchte gerne einer neuen Bekanntschaft eine Chance geben, doch mein Ex hält mich zurück. Von einem Unfall, den er kürzlich hatte, blieben Narben an Gesicht und Körper zurück, sein Selbstbewusstsein ist in den Keller gesunken und er klammert sich wieder voll an unser Zusammensein. Im Prinzip war immer ich diejenige, die ihm Kraft gegeben hat, wenn er Probleme hatte. Ich habe ihn ja auch gern, ich kenne und verstehe jede seiner Macken und habe ihn, so wie er ist, lieb gewonnen, jetzt noch mehr als vor der offiziellen Trennung. Er ist wie eine Art beste Freundin, allerdings mit Extras für mich geworden. Aber ich weiß auch, dass ich mir meine Zukunft in den nächsten Jahren nicht so vorstellen kann. Ich möchte endlich wieder eine Partnerschaft, in der die Chemie stimmt, und aus der etwas wachsen kann. Ich fühle mich so schlecht für meine hinterhältigen Gedanken, weil ich ihm das nicht sagen kann. Ich würde ihn sehr verletzen und einen Menschen verlieren, dessen Nähe und Freundschaft ich auch nicht missen möchte. Warum sind Beziehungsfragen immer so kompliziert? Warum muss man einen Menschen verletzen und aufgeben, wenn ein neuer Partner kommt? Warum muss es immer ein Quälendes "entweder - oder" geben? Freunde kann der Mensch unendlich viele haben, wenn er es will, denn es wird hier nichts Altes für etwas Neues ausgetauscht. Ich beichte, dass ich einfach meinen Trott weiterlebe und nicht mutig und ehrlich genug bin, endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Aus Angst, jemandem wehzutun.

Beichthaus.com Beichte #00031277 vom 25.05.2013 um 12:21:21 Uhr (10 Kommentare).

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Strafe für die Hundebesitzer

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Boshaftigkeit Ekel Rache Tiere

Ich jage Hundebesitzern immer einen großen Schrecken ein. Ich lege mich fast täglich auf die Lauer, ob Hunde in unseren Vorgarten pinkeln oder kacken. Unser Vorgarten ist leider sehr günstig zu einem Feldweg gelegen, sodass viele Dorfbewohner daran vorbei gehen, wenn sie mit dem Hund Gassi gehen.
Wenn dann mal wieder ein Hund im Vorgarten sein Geschäft erledigt und das Herrchen angeblich nicht sieht, was der Hund dort tut, renne ich raus und beschwere mich bei dem Hundebesitzer. Nachdem dann immer kommt, dass man das nicht gesehen habe und das natürlich wegmachen würde, was aber nie jemand tut, drohe ich dem Hundebesitzer immer mit einer Anzeige, was ich aber auch nicht mache. Wenn das Gleiche vom gleichen Hund noch einmal passiert, nehme ich die Hinterlassenschaften und lege sie den Besitzern vor das Haus. Generell schreibe ich noch einen Zettel, auf dem etwas steht wie: "Liebe Grüße", oder "Ach ja, doch nicht weg geräumt?" Es tut mir ja schon ein bisschen Leid für die Leute, aber für mich auch!

Beichthaus.com Beichte #00031270 vom 24.05.2013 um 15:03:44 Uhr (18 Kommentare).

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Die teure Fahrkarte

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Betrug Morallosigkeit Bahn & Co.

Ich (m/18) habe es satt, mir immer eine extrem teure Monatsfahrkarte zu kaufen, nur um damit zur Schule zu fahren.
Vierzig Euro pro Monat für eine tägliche Strecke von 20 Kilometern. Außerdem fährt der Bus nur jede Stunde.
Also habe ich die Karte von einem Freund genommen und kopiert. Ich fahre jetzt schon drei Monate, ohne dafür zu bezahlen und werde das auch in Zukunft machen.

Beichthaus.com Beichte #00031220 vom 17.05.2013 um 11:10:23 Uhr (17 Kommentare).

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