Eine Prise getrocknetes Sperma

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Fetisch Ekel

Wenn man sich einen runterholt, gelangt ja auch etwas Ejakulat auf die Eichel und läuft von oben in die eigene Hand bis unter den Eichelrand. Jetzt kommt es: Am nächsten Morgen nehme ich meinen Daumen und fahre mit ihm unter der Eichel entlang und nehme eine Prise. […]
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Beichthaus.com Beichte #00022902 vom 24.09.2007 um 20:47:04 Uhr (5 Kommentare).

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Ungewaschen im Kino

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Ekel Unreinlichkeit

Ich bin mal nach dem Sport ungewaschen ins Kino gegangen und habe mich absichtlich neben jemanden gesetzt.

Beichthaus.com Beichte #00022901 vom 24.09.2007 um 20:44:15 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Renn, Taxifahrer, renn!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Auto & Co.

Ich war in München unterwegs und es regnete wie verrückt, dazu kam mein Frust, weil ich schon seit einer viertel Stunde im Stau stand und keinen Meter vorankam. Da fiel mir ein Taxistand auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf, mit einem Taxiruf, an dem die Nummer stand. Ich schnappte mir mein Handy und rief die Nummer an. Der Taxifahrer im ersten Taxi lief fluchend zu dem Häuschen, auf dem dank meines Anrufs ein gelbes Licht blinkte. Als er schon triefnass den Anruf entgegennehmen wollte, legte ich auf und er rannte schimpfend und fluchend zurück zum Taxi. Dieses Spiel trieb ich 4-5 Mal und meine Laune hat sich deutlich gebessert, da ich das ja alles Live erleben konnte. Obwohl es wirklich mies von mir war, tut es mir nicht leid, da ich Taxifahrer nicht ausstehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00022900 vom 24.09.2007 um 20:32:05 Uhr (2 Kommentare).

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Diebstahl in der Bank

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Diebstahl Habgier Geld

Ich arbeite in einer Bank und beklaue laufend meine Kunden! Allerdings nicht alle, nur jene, die völlig unfreundlich und überheblich in die Bank kommen und ihr ganzes Geld sowieso nicht mehr ausgeben können, weil sie schon so viel haben! Da können sie sich dann noch so hohe Zinssätze erstreiten, schlussendlich bleibt ihnen weniger! Und wenn ich dann am Abend in der Kneipe sitze und genau weiß, wer mir mein Bier und meine Kippen finanziert hat, bestelle ich mir mit Genuss noch ein Bier, weil ich mein eigenes Geld sparen kann!

Beichthaus.com Beichte #00022899 vom 24.09.2007 um 20:22:25 Uhr (4 Kommentare).

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“Beichte

Lottospielen: soll ich oder soll ich nicht?

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Ungerechtigkeit Verschwendung

Beichthaus.com Beichte #00022898 vom 24.09.2007 um 20:20:06 Uhr (4 Kommentare).

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Wie so viele stehe ich regelmäßig in meinem Zeitschriftengeschäft, kaufe mein Comic und schaue nebenbei auf die ausgestellten Lottoscheine. Und wie der Comicheld in dem Heften in meiner Hand höre ich diese Stimme, die mir sagt, dass ich es tun soll. »Spiele Lotto!« Aber soll ich wirklich nachgeben? Es ist ein lustiges Spielchen, meint eine Stimme in meinem Kopf. Ich könne mein Geld auch anderweitig verprassen, in einem weiteren Comic beispielsweise, sagt die andere. Also, was mache ich jetzt?

Was spricht für das Lotto spielen? Die Antwort gibt mir die dekorativ aufgestellte Tafel mit dem Jackpot. Acht Millionen standen letzte Woche noch darauf in dicken und deutlichen Lettern. Mein Hirn brauchte nicht lange, um mir dutzende Möglichkeiten zu nennen, für die ich die acht Millionen schon gut gebrauchen könnte. Und es gibt noch weitere Pluspunkte, wir mir wieder einmal auffiel:

- Einsatz – der ist verschwindend gering. 1,00 Euro pro Kästchen, eine kleine Bearbeitungsgebühr. Mit nicht einmal zwei Euro könnte ich meinen Millionen näher sein.

- Spielauswahl - Lotto ist nicht gleich Lotto. Mittlerweile gibt es dutzende Spiele, die auf dem Ankreuzen mehr oder weniger vieler Zahlen basieren und die möglichen Jackpots gehen bis in den dreistelligen Millionenbereich. Aber auch so gewinnen die Spieler jede Woche siebenstellige Beträge.

- Unterstützung – direkt mit den klassischen Spielen können, auf Umwegen, gemeinnützige Projekte unterstützt werden. Die Glücksspirale ist so eines, wie ich festgestellt hab. Ein Kreuz seitlich am Spielschein, fünf Euro mehr auf der Ladentheke und schon unterstütze ich soziale Projekte in Deutschland.

Der Mitmachwille juckt bei jeder Comicausgabe mehr. Und irgendwie erscheint die Stimme im Hinterkopf immer süßlicher, nicht wahr?

Was spricht dagegen? Comicleser wissen: Der größte Gegner spricht in leisen, verführerischen und freundlichen Worten, verdreht sein eigenes Ansinnen und schlägt hinterrücks zu. Spätestens nach der dritten Ausgabe einer Comicreihe meiner Kindheit wusste ich das, also schau ich mir doch die Nachteile des Lottospiels an:

- Gewinnchance – wäre ich Superheld, würde ich die Gewinnchancen als Bestätigung für meinen Gewinn betrachten: 1:140 Millionen – perfekt für meinen Comichelden. Für mich? Wickele ich mir meine Couchdecke um, mag sie zwar Rot sein, doch der Kragen steht trotzdem nicht. Die Chance, dass ich auch nur meinen Einsatz zurückbekomme, erscheint mir auch recht gering: 1:76 - da würden wenigstens fünf Euro Gewinn stehen.

- Auswahl – die Auswahl an Lottospielen ist praktisch die Auswahl an Waffen, die ein Comicheld hat. Nur zielen sie hier alle auf einen ähnlichen Gegner. Gerade hohe Lostöpfe wirken verführerisch, doch mal ehrlich: Wer kennt jemanden, der schon mal einen nennenswerten Betrag gewonnen hat?

- Mit oder ohne? – will ich gemeinnützige Projekte unterstützen, brauche ich die Zusatzlotterien. Diese kosten mich aber wiederum Einsatz, was meinen Verlust vergrößert.

Offen gestanden, bin ich mit meinen Überlegungen nicht wirklich weitergekommen. Außer natürlich, dass ich mir die Frage weiterhin stellen werde – und, so wie ich zwischendurch immer noch zum »Lustigen Taschenbuch« greife, werde ich es wohl mal versuchen.

Fazit – es reizt mich
Ich gebe es zu. Es reizt mich, meinen Lottoschein abzugeben und schlichtweg zu träumen, was ich mit dem Geld, das ich wohl nicht gewinne, machen könnte. Eventuell springt genug dabei raus, dass ich endlich ein neues Regal für all die Comichefte kaufen kann, die sich bis zum Gewinn bei mir noch ansammeln. Und wer weiß: Vielleicht gehöre ich am Ende doch zu den Glücklichen!


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