Mein selbstmordgefährdeter Kumpel

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Selbstverletzung Morallosigkeit Engherzigkeit Ignoranz Viersen

Ein Kumpel von mir befindet sich seit Jahren in psychologischer Behandlung. Er hatte einmal versucht, sich das Leben zu nehmen und kam ins Krankenhaus. Der Arzt, der dort Dienst hatte war sichtlich genervt, und schimpfte mit ihm, dass er es demnächst gefälligst richtig machen sollte, da er so schon genug Unfall-Patienten habe, die im Gegensatz zu ihm leben wollen und wirklich Hilfe benötigen, und er seine Zeit nicht mit solchen Leuten verschwenden möchte, die immer wieder kommen und dem Gesundheitssystem unnötig Geld kosten. Das hat wohl gesessen, seitdem hat er es nicht mehr versucht.
Meine Beichte ist, dass ich total der Meinung des Arztes bin. Entweder ganz oder gar nicht. Ich helfe gerne Leuten, wenn sie Probleme haben, aber wenn ich merke, dass es überhaupt nicht fruchtet und meine Bemühungen umsonst sind, denke ich, dass es für einige echt besser wäre, wenn sie sich umbringen würden, dann ziehen sie wenigstens nicht noch andere mit runter. Ich finde, man sollte Ärzte nicht mehr bestrafen, wenn sie jemanden sterben lassen, wenn er es will. Gibt schon genug (kaputte) Leute auf der Welt.

Beichthaus.com Beichte #00028013 vom 26.07.2010 um 14:32:14 Uhr in Viersen (33 Kommentare).

Gebeichtet von Crashguard303
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Go Trabi Go!

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Vandalismus Waghalsigkeit Feigheit Kinder

Als ich acht Jahre alt war, habe ich mit meiner besten Freundin viel Zeit draußen verbracht. Wir kommen vom Dorf und waren ganz normale Mädchen, haben kein Unsinn gemacht - so wie man es von Jungs erwartet. Das ist vermutlich auch der Grund dafür, dass bis heute (21 Jahre alt) niemand herausgefunden hat, dass wir Mädels an folgender Geschichte schuld sind. Eines Tages gingen wir durch unser Dorf in Richtung Felder. In einer kleinen Nebenstraße haben wir einen alten Trabi entdeckt. Niemand war weit und breit zu sehen. Im Wohnhaus daneben war alles ruhig, also beschlossen wir uns das Ganze aus der Nähe anzusehen. Wir kletterten in das Auto und spielten an allen Knöpfen und Hebeln herum. Dem Graben neben uns schenkten wir keine Beachtung. Doch dann rollte das Auto los, wir sprangen raus und rannten weg. Es knallte und rauchte, denn der Graben war tiefer als gedacht. Aus dem Haus stürmte der Besitzer. Es handelte sich um ein Sammlerstück - Schaden 3.000 Euro. Ein paar Minuten später kamen ein paar Jungs vorbei die schon öfter Unsinn gemacht haben, sie wurden natürlich gleich verdächtigt und sie bekamen Ärger. Man beschuldigt sie bis heute. Wie feige wir doch sind.

Beichthaus.com Beichte #00028011 vom 26.07.2010 um 08:22:25 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Meine Ex-beste-Freundin

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Rache Hass Boshaftigkeit Telefon Internet

Ich (w/24) habe meiner Ex-besten Freundin üble Streiche gespielt. Ex-beste Freundin, weil ich mir in den 3 Jahren die wir befreundet waren, regelrecht den Arsch für sie aufgerissen habe und sie wer weiß wie oft aus der Scheiße geholt habe, zum Dank dafür, hat sie mir dann meinen neuen Freund ausgespannt. Ich habe ihr bei einer Internet-Singlebörse einen Account angelegt, wahllos irgendwelche unattraktiven Typen angeschrieben ob sie Lust auf TS oder ein Treffen hätten, bei Interesse auf TS habe ich ihre Telefonnummer gegeben und gesagt, sie sollen "mich" aber bitte erst Abends, gegen 22 oder 23 Uhr anrufen.
Bei Interesse auf ein Treffen habe ich ihnen die Nummer meiner Prepaid Karte, die ich mir extra für diese Scherze angeschafft habe, gegeben und noch nett mit den Herren telefoniert und geschrieben, bis sie dann irgendwann wirklich zu "mir" kommen wollten. An den Tagen, an denen sie dann bei uns im Ort auftauchten, um ihr geplantes Vergnügen zu genießen, habe ich ihnen ihre Adresse und die Wegbeschreibung gegeben und mich in der Nähe irgendwo versteckt um mir das Spektakel, welches sich mir dann bot in aller Ruhe zu genießen. Habe das dann über 2 Monate durchgezogen, dann ist mir irgendwann die Lust daran vergangen und ich habe damit aufgehört. Beichten möchte ich allerdings nur, dass mir die armen Kerle Leid getan haben, die teilweise über 100 Kilometer gefahren sind um Sex zu haben, und ihn dann nie bekommen haben.

Beichthaus.com Beichte #00028001 vom 21.07.2010 um 17:22:30 Uhr (16 Kommentare).

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Monsterinsekten aus China

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Rache Boshaftigkeit Arbeit

Ich habe einmal mehrere Monate in einem Textilwarenlager einer großen deutschen Bekleidungskette gearbeitet. Die Arbeitsumstände waren wirklich schlimm, aber ich brauchte in dieser Übergangszeit das Geld. Alles war dort verdreckt, verschimmelt und heruntergekommen, die Chefs waren echte Sklaventreiber und Pausen, beispielsweise um so etwas unmögliches zu tun wie Trinken, waren höchstens geduldet. Das alles für eine absolut miese Bezahlung. Die Kartons mit der Kleidung kamen meist aus China und waren so voller Pestizide, dass man beim Öffnen immer die volle Ladung Gift abbekam. Vielleicht lebe ich jetzt ein paar Jährchen weniger.
Nach einiger Zeit hatte ich meine eigene Methoden entwickelt mir die Arbeit zu versüßen: Oft waren in den Kartons tote Insekten, teilweise wirklich riesig und ekelhaft. Die habe ich dann zum Beispiel in die Taschen der Hosen gesteckt. Einmal kam in einer Ladung blütenweißer BHs etwas riesiges Spinnenähnliches - so etwas widerliches hatte ich noch nie gesehen. Das würde natürlich direkt weiterverpackt und ging direkt schön drapiert in einem hübschen kleinen Paket in einen Laden.
Wenn ich Etiketten anbringen musste, habe ich das Plastikding natürlich nicht durch das dafür vorgesehene Loch geschossen, sondern durch die Augen und Münder der Personen, die auf dem Schild drauf waren. Hat niemand gemerkt und sah echt horrormäßig aus. Ich möchte mich bei den Kunden entschuldigen, aber wann sieht man mal sonst Monsterinsekten aus China?

Beichthaus.com Beichte #00027999 vom 21.07.2010 um 01:59:33 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein Netz Zitronen

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Verschwendung Vandalismus Dummheit Last Night

Vor ein paar Tagen habe ich (m/24) zu meinem Geburtstag unter anderem zwei Flaschen Tequila zusammen mit einem Netz Zitronen und einem Netz Orangen geschenkt bekommen. Da ich nun kein Fan von Tequila bin und auch für die große Menge an Zitronen und Orangen keine bessere Verwendung hatte, fanden die Früchte gestern ein rasantes Ende bei einem nächtlichen Streifzug durch die Stadt. Da bei diesem Wetter viele Schlafzimmerfenster offen standen, luden diese natürlich dazu ein, die Früchte auf diese Weise zu entsorgen. In einigen Schlafzimmern müssen, den Aufprallgeräuschen nach zu urteilen, offenbar Schränke auf der anderen Seite des Raumes gestanden haben. Bei der Vorstellung wie Leute durch platzende Orangen und Zitronen aus ihren Träumen gerissen wurden, musste ich heftig lachen. Ich bereue, nicht den Mut gefunden zu haben, die Reaktionen der Leute abzuwarten. Stattdessen bin ich feige nach den Würfen geflüchtet. Wahrscheinlich standen sie fluchend und verwundert zugleich in ihren Schlafzimmern.

Beichthaus.com Beichte #00027984 vom 13.07.2010 um 21:55:26 Uhr (43 Kommentare).

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