Meine Kochkünste

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Dummheit Peinlichkeit Ernährung

Ich möchte meine absolute Unfähigkeit zu kochen beichten und mich bei allen Menschen entschuldigen, denen ich unabsichtlich gesundheitlichen Schaden zugefügt habe.

Ein kleiner Auszug aus meiner unrühmlichen Historie:
1. Als ich für meinen Vater eine Forelle braten sollte, habe ich aus Versehen etwas vom heißen Öl auf die heiße Ofenplatte geschüttet, es entzündete sich in einer riesigen Stichflamme. Ich konnte das Feuer zwar löschen, aber wir brauchten ein neues Ceranfeld.
2. Beim Versuch, Croutons zu machen, habe ich Weißbrot in kleine Stücke gerissen und in eine Pfanne geworfen. Das Resultat waren kohleähnliche Stückchen, die dermaßen in der Pfanne angebrannt waren, dass ich die Pfanne wegwerfen musste.
3. Ich wollte meinem Bruder und meinem Cousin eine Tiefkühlpizza machen, habe aber übersehen, dass das Ofenrohr noch mit Backofenspray besprüht war. Den widerlichen Gestank habe ich ignoriert und den beiden die Pizza serviert, zum Glück haben sie es ohne ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen überstanden.
4. Nachdem ich für meinen Freund Lasagne gekocht habe, haben wir die Nacht abwechselnd auf der Kloschüssel und in den Eimer kotzend verbracht. Ich kann nicht genau sagen, an welcher Zutat es lag, vermute aber, dass es das Tomatenmark war.


Lieber Gott, falls es dich gibt, bitte erlöse mich von meiner quälenden Unfähigkeit! Ich bitte sowohl um Absolution als auch um eine kulinarische Erleuchtung, immerhin habe ich oft genug versagt.

Beichthaus.com Beichte #00029527 vom 16.11.2011 um 19:29:06 Uhr (22 Kommentare).

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Die Rose vom Grab

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Dummheit Morallosigkeit Diebstahl Gundernhausen

Als wir Teenies waren, ist in unser Dorf eine Zigeunerfamilie gezogen. Eine Mutter mit zwei Töchtern. Was mit dem Vater war weiß ich nicht. Die eine sah bezaubernd aus die jüngere so lala, sie lief an Krücken weil sie was mit dem Fuß hatte. Wir Jungs haben die Mädels sofort angebaggert, besonders die hübsche. Mein Kumpel und ich waren mit den beiden dann auf eine Nachttour durch unser Dorf. Dabei sind wir auch an einem Friedhof vorbei gekommen. Wir gingen auf den Friedhof und ein Grab war gerade frisch angelegt worden. Da waren noch die Blumen von der Trauerfeier. Morallos wie ich war klaute ich eine Rose von dem Grab und gab es der einen. Die hat das natürlich mitbekommen und regte sich erst mal auf, dass das ziemlich geschmacklos wäre, außerdem würde so was Unglück bringen. Ich bereue das ich das getan habe und bitte den Herrn um Vergebung. Heute hatten wir eine kleine Friedensaktion zum Volkstrauertag von der Gemeinde aus in die ich gehe. Die Pfarrerin verteilte am Ende der Versammlung Rosen die wir auf eines der Gräber im Vorhof legen sollten. Ich hatte das den ganzen Tag schon vergessen, als mir vorhin diese Sünde eingefallen ist und ich mich dann auch an diese Aktion erinnern musste. Jedenfalls habe ich die Rose einem Grab zurück geben können. Danke Frau Pfarrerin und danke Jesus Christus das Du Deine Kinder mit so tollen Ideen inspirierst.

Beichthaus.com Beichte #00029516 vom 14.11.2011 um 02:27:57 Uhr in Gundernhausen (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Duschkopf versus Boyfriend

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Selbstsucht Verzweiflung Wollust Masturbation Partnerschaft

Duschkopf versus Boyfriend
Ich beichte, dass ich mehr Spaß mit meinem Duschkopf als mit meinem Freund habe. Ich bin mit meinem Freund jetzt seit einem Dreivierteljahr zusammen, und alles ist perfekt, bis auf den Sex. Mein Freund ist eigentlich so nett, charmant und hübsch, außerdem hat er […]
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Beichthaus.com Beichte #00029509 vom 10.11.2011 um 12:50:38 Uhr (46 Kommentare).

Gebeichtet von fsc8melman
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Geschäfte mit dem Trabelsi-Clan

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Selbstsucht Habgier Morallosigkeit Tunesien

Ich habe mich schamlos seit Frühjahr 2000 bis Mitte Januar 2011 an tunesischem Staatseigentum bereichert. Das hat seine Vorgeschichte: Ich bin ausgebildeter Immobilienmakler und Betriebswirt. Durch den zunehmenden Tourismus in Tunesien in den 90ern habe ich im Norden Tunesiens (besonders La Goulette und Tunis) zunächst Ferienwohnungen vermittelt. Im Jahre 1998 lernte ich einen seriös wirkenden Geschäftsmann kennen, der ein Büro benötigte. Er bestach mich, indem er mir den Vorschlag machte, ich könnte in seinem Unternehmen im Vorstand arbeiten, wenn ich den Eigentümer dieses Büros auf bauliche Mängel hinweise und somit den Kaufpreis mindern kann. Der Kaufpreis betrug etwas mehr als die Hälfte vom ursprünglich veranschlagten. Der vorherige Besitzer vertraute mir, weil ich ihm gefälschte Unterlagen zuschickte.


Der Käufer dieser Immobilie, so stellte sich heraus, war kein Minderer als ein Mitglied des Trabelsi-Clans, der die gesamte Wirtschaft des Landes kontrollierte. Die Wirtschaft in Tunesien ist eine ganz andere als die in Europa. Der Clan war eng verbündelt mit dem Präsidenten, sodass auch ich ihn kennen lernte. Meine eigentliche Tätigkeit, das Verkaufen von Immobilien, hatte ich nicht aufgegeben, sondern seit Sommer 2001 sogar im großen Stil weitergeführt. Ich gebe zu, dass ich mir schöne Flächen im Zentrum von Tunis aussuchte, die sich trotzdem in idyllischer Lage befanden, mit einem schönen Blick über die Felsküste. Sie standen meist unter dem Schutz des Weltkulturerbes. Durch einen Erlass des Präsidenten wurde dieser Schutz aufgehoben. Durch einen weiteren Erlass wurde es zu Bauland erklärt. Ich habe das Bauland zu einem lächerlichen symbolischen Preis gekauft und nach Errichtung einer Immobilie zu Marktpreisen weiterverkauft. Als die Revolution Anfang des Jahres 2011 stattfand, habe ich mich bei den Trabelsis herzlichst verabschiedet und das Land verlassen. Zurückblickend bereue ich meine Taten. Ich wusste vom Unterdrückersystem und habe davon profitiert. Trotzdem waren es Jahre, die mir in positiver Erinnerung bleiben, weil ich zum ersten Mal beruflichen Erfolg hatte. Ich bitte dennoch um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00029494 vom 06.11.2011 um 11:11:34 Uhr in Tunesien (Tunis) (22 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Kein Sex ist auch keine Lösung

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Neugier Missbrauch Eifersucht Partnerschaft

Ich beichte, dass ich ab heute meiner Freundin auf elektronischem Weg gnadenlos hinterherspionieren werde. Ich habe einen Keylogger auf ihrem PC installiert um an sämtliche Passwörter zu gelangen, außerdem werde ich ihre Chronik nach Social Community Network-Anmeldungen durchforsten, von denen ich noch nichts weiß. Des weiteren werde ich in Zukunft kontrollieren wann sie wo hingeht, wenn sie nicht bei mir ist, und sie öfter überraschend auf dem Handy anrufen.


Warum das Ganze? Wir hatten seit genau 6 Monaten keinen Sex mehr, denn sie vermeidet kategorisch alle Situationen in denen es zu Sex kommen könnte. Sie geht neuerdings ohne mich auf Parties und ich werde 10 Minuten bevor sie loszieht vor vollendete Tatsachen gestellt. Wir hatten schon ewig keine Zeit nur für uns beide, es müssen immer ihre neuen Freundinnen mit dabei sein, die definitiv weder den tiefen Teller noch die soziale Kompetenz erfunden haben. Falls ihre Freundinnen mal keine Zeit haben, müssen wir unbedingt die Wohnung putzen, "weil es so dreckig ist" egal, ob wir 2 Tage vorher schon geputzt haben, beziehungsweise die Putzfrau da war, oder wir müssen wahlweise dringend zu den Schwiegereltern. Trotzdem ist sie nett zu mir und tut so, als sei ich ihr absoluter Traummann. Wenn ich den fehlenden Sex und die nicht vorhandene gemeinsame Zeit anspreche, tut sie so, als wüsste sie nicht wovon ich rede, kann sich angeblich nicht erinnern wie lange wir keine gemeinsame Zeit und/oder Sex mehr hatten und spielt ihr Verhalten herunter. Außerdem kommt sie mir mit der Standard-Ausrede, Frauen hätten halt nun mal nicht so eine große Libido wie Männer. Anschließend gelobt sie Besserung, natürlich passiert gar nichts. Selbst wenn ich sie mit Candlelight Dinner oder anderen romantischen Dingen überrasche nimmt sie das hin, quält sich durch die Prozedur, gibt mir einen Kuss auf die Wange und verzieht sich ins Bett, weil sie "Kopfschmerzen" hat, oder müde ist. Beim letzten Candlelight Dinner hat sie sich übrigens hemmungslos besoffen. Das Ergebnis dürfte jedem klar sein. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle nur mal als reinen Sachverhalt erwähnen, dass ich ein niedriges 5-stelliges Monatsgehalt beziehe, und sie als Studentin zum größten Teil auf meine Kosten lebt. Das ist mir in den letzten beiden Monaten erst schmerzlich klar geworden. Ich hoffe, dass ich durch die Überwachung einen Grund finde, warum sie mich so ganz offensichtlich nicht mehr liebt, vermutlich ist jedoch ein anderer Mann im Spiel. Selbst wenn ich nichts finde, werde ich die Beziehung demnächst beenden, obwohl es mich sehr traurig macht. Ich habe ihr immer vertraut, aber das Vertrauen hat sie definitiv verspielt, außerdem ist Liebe keine Einbahnstraße.

Beichthaus.com Beichte #00029488 vom 04.11.2011 um 11:45:10 Uhr (50 Kommentare).

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