Neid auf glückliche Familien

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Neid Engherzigkeit Habgier Familie Bochum

Ich (w/27) bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindergarten-Kindern und stehe mit beiden Beinen komplett im Berufsleben. Sprich: Vollzeit- und Nebenjob, damit ich mir und meinen Kindern auch mal etwas gönnen kann. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie schaffe ich es jeden Tag aufs Neue, alles unter einen Hut zu kriegen, ohne das meine Kinder darunter leiden. Nun zur Beichte: Ich führe ein sehr glückliches Leben mit meiner kleinen Familie, aber ich bin furchtbar neidisch auf die Anderen. Die, die vom Amt leben und so 24 Stunden am Tag für ihre Kinder da sein können.
Die, die mal eben so beschließen, einen 400-Euro-Job anzunehmen, weil sie sich sonst das Essen-gehen im Urlaub nicht so leisten können, einen Anruf machen und dann den Job haben. Ich bin neidisch auf die Familien, die mit ihren Kindern in einem Spielzeugladen stehen und diesen dann mit einem vollen Einkaufswagen verlassen. Auf die Familien, in denen der Papa das Geld verdient und die Mama nur den Haushalt schmeißt und sich um die Kinder kümmert. Neidisch auf die, die ihre Kinder mal eben bei Oma und Opa abladen können, um ins Solarium gehen zu können. Das Schlimmste ist, dass sich das Alles so in meinem Bekanntenkreis abspielt und ich diese Leute echt gerne habe. Ich habe ein sehr schlechtes Gewissen meinen Kindern gegenüber, dass ich so neidisch bin, denn so wie es ist, ist es ja schön. Trotzdem, dieser verdammte Neid bleibt. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00029430 vom 12.10.2011 um 13:23:52 Uhr in Bochum (Drahkamp) (23 Kommentare).

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14 Stunden eingesperrt

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Aggression Gewalt Partnerschaft Ex Westerland

Meine Ex und ich waren seit über vier Jahren zusammen. Die gesamte Zeit war nicht leicht, weil ihr Ex-Mann die Kinder aus der Ehe stark beeinflusste, sodass ich diese niemals kennen gelernt habe. Es kam immer wieder zu Streitereien. In diesen Phasen hat sie sich zum Teil völlig fremden Menschen anvertraut, sodass ich in der kleinen Gemeinde mehr und mehr im schlechten Licht erschien. Als Selbstständiger verlor ich damit fast 20 Prozent meines Jahresumsatzes. Die Eskalationen wurden immer dramatischer. Bei fast jeder drohte sie, dass sie sich umbringen würde. Das Muster war immer identisch. Sie wurde hysterisch und ich extrem ruhig. Aber alle Diplomatie half nichts. Es kam, wie es kommen musste. Diesmal schmiss sie mit Geschirr und schloss mich für 14 Stunden im Schlafzimmer ein. Ich musste zur Arbeit und drohte damit, die Tür einzutreten. Sie öffnete mit einem Messer in der Hand. Ohne zu überlegen schlug ich einmal mit aller Kraft zu. Ich traf sie unterhalb ihres rechten Auges und sie hatte natürlich ein gut sichtbares Veilchen die Tage danach. Das war dann das Ende. Mittlerweile ist sie weggezogen und wir haben uns noch einmal getroffen, um uns auszusprechen. Wegen meiner regelmäßigen Albträume, in welchen sich immer wieder dieser Schlag wiederholt, bin ich in einer freiwilligen Therapie, aber es wird wohl noch dauern. Ich mache mir Vorwürfe, dass ich eigentlich hätte erkennen müssen, dass das Messer nicht mir galt. Es war nur Ausdruck ihrer Selbstmorddrohungen. Trotzdem habe ich zugeschlagen. Wäre das nur niemals passiert.

Beichthaus.com Beichte #00029416 vom 07.10.2011 um 06:05:49 Uhr in 25980 Westerland (Gaadt) (23 Kommentare).

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Komm Papi!

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Falschheit Lügen Morallosigkeit Urlaub Italien

Komm Papi!
Ich (w/22) war mit meinem 23 Jahre älteren Freund im Urlaub. In unserem Umfeld wird die Beziehung mittlerweile weitestgehend akzeptiert, aber sonst gibt es natürlich manchmal unangenehme und peinliche Situationen. Wie auch dieses Jahr in Italien. Wir saßen in einem Café am Strand und kamen dort mit einem älteren deutschen Ehepaar ins Gespräch, für das offenbar nicht ersichtlich war, dass wir ein Paar waren. Als wir uns verabschiedeten, sagte die Frau nämlich, dass es sie persönlich sehr freut, wenn ein Vater so ein herzliches Verhältnis zu seiner Tochter hat, da sie selbst nie so eines hatte. Um mir lange Erklärungen zu sparen, nickte ich einfach und sagte zu meinem Freund gewandt lachend "Komm, Papi!".
Ich dachte ja, ich würde die beiden nie wieder sehen, weit gefehlt. Am Abend saß ich mit meinem Freund auf der Terrasse unseres Hotels, wir hielten Händchen und schmusten. Plötzlich sah ich, wie eines von diesen komischen Fahrrädern für 4 Personen vorbei fuhr, darauf die Frau aus dem Café, die entsetzt zu uns rüberschaute und ihren Mann entgeistert am Arm packte. Ich hätte die Situation gern aufgeklärt, aber sie waren mit dem komischen Gefährt zu schnell weg. Ich werde den Gesichtsausdruck dieser Frau nie vergessen können.

Beichthaus.com Beichte #00029411 vom 06.10.2011 um 10:27:48 Uhr in Italien (Sizilien) (21 Kommentare).

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Die Strumpfhose

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Masturbation Wollust Fetisch Diebstahl Nachbarn Ruppichteroth

Zugegeben, in der Pubertät sind sehr viele Dinge seltsam. Die ganze Welt scheint sich plötzlich zu verändern. Meine Eltern kamen mir vor, als sprächen sie eine mir unbekannte Sprache, Freunde wurden wichtiger als die Schule und das wohl spannendste an dieser ganzen Zeit, war das wachsende Interesse für den eigenen Körper und die Sexualität im Allgemeinen.
Animiert durch dieses wachsende Interesse, fuhr ich des Öfteren mit dem Fahrrad, das ich mir von dem Geld kaufte, das ich zur Jugendweihe bekam, in den Wald. Mein Ziel war jedes Mal der kleine Bach. Ich zog mich aus und legte mich in das Wasser, das mir stehend gerade einmal bis an die Knie reichte. Dort onanierte ich jedes Mal. Anschließend legte ich mich ins Gras und ließ mich von der warmen Sonne trocknen, bevor ich mich anzog und wieder nach Hause fuhr.
Etwa zu dieser Zeit, hegte ich seltsame Gefühle beim Anblick von Strumpfhosen. Da auf dem Dachboden häufig auch die Wäsche von zwei Schwestern aus dem gleichen Aufgang zum Trocknen hing, ging ich von Zeit zu Zeit hinauf. Mehrere Male hatte ich Glück! Ich nahm mir eine Strumpfhose mit, zog sie an, posierte damit vor dem Spiegel und onanierte anschließend. Danach brachte ich sie an Ort und Stelle zurück. Einmal kam es jedoch vor, dass die Wäsche bereits abgenommen war, bevor ich die Strumpfhose wieder zurück gebracht hatte. Die Mutter der beiden Mädchen, hatte mich zuvor noch gesehen, als ich gerade die Treppen zum Dachboden hinauf stieg. Es war gleichermaßen reizvoll als auch unangenehm für mich. Ich glaube, sie hatte aber nicht bemerkt, dass etwas fehlte. Dennoch senkte ich seitdem immer den Kopf und grinste in mich hinein, wenn sie an mir vorüber ging.

Beichthaus.com Beichte #00029407 vom 04.10.2011 um 18:45:39 Uhr in Ruppichteroth (8 Kommentare).

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Die Rächerin der Fremdgeher

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Verrat Fremdgehen Falschheit Ehebruch Partnerschaft

Ich (w) hatte eine sogenannte gute Freundin, die zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Lebensabschnittsgefährten (LAG) schon mehrere Jahre zusammen ist. Er ist in meinem Alter, sie 16 Jahre jünger als wir. Der Typ ist ein netter Kerl, der in seinem Handwerkerberuf Überstunden schiebt und sich noch in der Jugendarbeit engagiert. Sie arbeitet im Büro und hat keine Hobbys, außer sich mit Freundinnen zu treffen. Die beiden haben eh so ein komisches Verhältnis, gehen oft getrennt irgendwo hin, trinken dann gerne mal einen über ihren Durst. Seine erste Ehe zerbrach, weil er betrogen wurde. Die beiden waren schon mal getrennt, sind aber wieder zusammengekommen.
Sie jammerte mir ständig vor, dass sie sich von ihm nicht befriedigt fühlt und ihn eigentlich am Liebsten verlassen würde, aber sie möchte ihm ja nicht weh tun, das würde er nicht überstehen, denn er liebt sie ja so sehr. Ich habe wirklich eine Engelsgeduld mit ihr gehabt, ihr erklärt, dass er natürlich auch fix und fertig ist, wenn er von der Arbeit kommt. Dass sie mit ihm reden sollte. Das sie vielleicht auch mal Interesse für seine Jugendarbeit zeigen könnte. Auf einem Stadtfest waren die beiden getrennt unterwegs, sie hat sich betrunken mit einem anderen rumgeknutscht. Dieses hat der LAG irgendwann erfahren und es gab nur etwas Knatsch zwischen den beiden. Als diese Freundin noch eine eigene Wohnung hatte, hatte sie Kontakt zu einem Ex-Freund, den sie noch heimlich für Schäferstündchen besucht hat. Trotzdem ist sie mit ihrem LAG in eine gemeinsame Wohnung gezogen.


Irgendwann fuhr sie alleine in den Urlaub zu einer anderen Freundin und rief mich von dort an, weil sie in der Disco einen Typen kennen lernte, mit dem sie ihren LAG betrog. Sie wusste nicht, was sie machen sollte, der sei ja so süß und bla bla bla. Sie wollt endlich ausziehen, doch dann stellte sich irgendwann heraus, dass der Typ sie nur ficken wollte. Wieder zu Hause, die gleiche Leier, immer noch das Jammern und Ja und Aber.
Diese Freundschaft wurde mir irgendwann zu einseitig, denn wenn ich mal was zum Bereden hatte, fehlte die nötige Tiefe. Wenn ich sie mal überraschend besuchte, hatte sie nie Zeit, umgekehrt war ich aber da, wenn sie plötzlich mal vorbeikommen wollte. Ich war oft ärgerlich deswegen. Zu dieser Zeit arbeitete ich im Verkauf. Plötzlich stand ihr LAG mit einer Flasche Sekt und Eis da und erzählte freudestrahlend, dass sie ja morgen Geburtstag hätte und er sich heute extra frei genommen hat und damit sogar seinen Arbeitsplatz riskiert hat, denn die Firma hatte dringende Terminarbeit zu erledigen. Und das alles nur, um ihr eine Torte zu backen und um Mitternacht gäbe es den Sekt. Da tat er mir etwas Leid, dass ich ihn um ein kurzes Gespräch unter vier Augen bat und ihm in einem freien Moment (denn ich war ja auf Arbeit) die ganzen Stories erzählt habe. Er meinte noch, er wird ihr erst mal nicht sagen, dass er das nun alles weiß, denn es ist ja ihr Geburtstag.


Am nächsten Tag schrieb ich ihr eine SMS, in der ich ihr zum Geburtstag gratulierte und auch schrieb, dass ich ihrem LAG alles erzählt hätte. Ich würde also aus dem Grund nicht zum Geburtstag kommen und schrieb auch, dass damit wohl unsere Freundschaft zu Ende sein würde. Ich wünschte ihr, dass sie endlich erwachsen wird und lernt, ihre Probleme zu lösen. Ich könnte das alles nicht mehr aushalten, da ich ja ihren LAG als netten Kumpel kenne und meine Loyalität ihr gegenüber in krassem Kontrast zu meinem Gewissen stand.
Er hat mich später noch angerufen und gesagt, dass sie selbst in diesem Moment nichts zu ihm gesagt hätte und er auch noch nicht in der Lage war, mit ihr zu reden. Sie kam sogar bei mir auf Arbeit vorbei, um einzukaufen, sagte aber nichts. Sie sah ziemlich fertig aus. Der Kontakt zu den Zweien war dann beendet. Heute sind die beiden immer noch ein Paar, wurden Händchen haltend gesehen, und wie ich von seinem Bekannten hörte, sind sie sogar zusammen in den Urlaub zu der Freundin gefahren, bei der sie die Disco-Bekanntschaft machte. Mit mir redet niemand mehr.
Ich beichte nun, dass ich eine "Freundin" verraten habe, aber ich es trotzdem nicht bereue, auch wenn ich nun der Buhmann bin. Ich fühle mich aber frei. Abgesehen davon, dass in meinem ganzen Leben somit bisher schon 7 Freundinnen/Bekannte an mir vorbeigezogen sind, die ihren Partner betrogen und mich mit diesem ganzen Scheiß belastet haben. Ich beichte auch, dass ich eine andere dieser Personen ebenfalls verraten habe, aber erst, nachdem diese schon bei ihrem Mann ausgezogen ist zu dem neuen Partner, diese Story würde hier den Rahmen sprengen. Ich weiß nur, dass der Ex von dieser zweiten Tussi dann sehr dankbar war, weil er sich plötzlich viele Dinge erklären konnte und er sich nicht mehr die Schuld am Ende seiner Ehe geben musste, weil er sich immer unzureichend gefühlt hatte.


Selbst wenn Fremdgehen bei vielen eine Freizeitbeschäftigung zu sein scheint, werde ich für solche Leute nie wieder der seelische Mülleimer sein. Entweder behalten die alle ihre dreckigen Geheimnisse für sich oder die sollen mir fern bleiben. Ich bin nicht eifersüchtig auf sowas und prüde schon gar nicht, aber zu meiner Lebenseinstellung gehört Treue zum Partner. Ich bin sehr glücklich mit meinem Freund. Der wurde, genau wie ich, in vorherigen Beziehungen auch schon betrogen.

Beichthaus.com Beichte #00029398 vom 29.09.2011 um 22:26:58 Uhr (25 Kommentare).

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