Unser ungeliebter Hund

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Hass Ekel Aggression Tiere Hamburg

Ich (m/19) beichte hiermit, dass ich mich von meiner Freundin dazu überreden ließ, einen Hund zu kaufen. Ich muss dazu sagen, dass ich noch nie ein Haustier hatte, aber Hunde über alles liebe. Nun ja - sogar gerade jetzt, beim Schreiben, glotzt mich der Hund an, als ob ich Leberwurst im Gesicht hätte! Und ich kann nach 14 Monaten mit ihm nur sagen: Er stinkt, furzt, schnarcht, und macht nervige blubbernde Geräusche! Ich hasse es, wenn er saufen war und dann mit seiner Schnauze alles vollkleckert. Er rennt mir immer hinterher, oder macht einfach, was ihm beliebt. Das ständige Gassi gehen wurde irgendwann auf mich abgeschoben, da meine Freundin nach der Arbeit ja immer so müde ist, aber auch fordert, dass die Töle genügend Auslauf bekommt. Er schmiert mit seinen Körperflüssigkeiten irgendwie alles voll, überall liegen seine Haare, obwohl man gerade Staub gesaugt hat. Alle Klamotten sind voller Haare - auch wenn sie frisch gewaschen sind. Aber meine Freundin liebt ihn. Und ich? Tja, nun ist er halt da. Er nervt.

Beichthaus.com Beichte #00032547 vom 10.01.2014 um 12:07:38 Uhr in 22415 Hamburg (Grellkampkehre) (27 Kommentare).

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Der Roller des Hausmeisters

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Feigheit Morallosigkeit Ungerechtigkeit Schule

Ich (m) möchte heute etwas beichten, das ich damals in der Grundschule getan habe. Ich war in der zweiten Klasse und hatte jeden Dienstagnachmittag Gitarrenunterricht. Einmal hat mein ehemals guter Kumpel mich abgeholt und wir wollten zusammen nach Hause gehen. Auf dem Parkplatz sahen wir allerdings den Motorroller unseres Hausmeisters stehen. Klein, wie wir waren, fanden wir natürlich alles, das irgendwie mit Motorrädern zu tun hatte, unglaublich cool. Also haben wir uns daraufgesetzt und so getan, als ob wir gefahren wären. Wir haben uns wohl versehentlich zu weit auf eine Seite gelehnt, und so begann der Roller langsam zu kippen. Schließlich fiel er um. Uns war nichts passiert, aber wir standen daneben und wussten nicht, was wir tun sollten. Direkt nebenan war unsere Sporthalle, wo auch gerade die Leute vom Handball fertig waren. Als sie zur Tür rauskamen, bin ich schnell weggelaufen und habe mich in den Büschen versteckt. Leider hat mein Kumpel nicht so schnell geschaltet. Ich konnte beobachten, wie der Trainer des Handballteams zu meinem Kumpel gelaufen ist und mit ihm gesprochen hat. Anschließend hat mein Kumpel richtig Ärger und drei Wochen Hausarrest bekommen. Ich kam ungeschoren davon. Entschuldige Kollege! Ganz besonders möchte ich mich auch bei dem Hausmeister entschuldigen! Er hat seinen Roller seitdem immer im Gebäude abgestellt.

Beichthaus.com Beichte #00032546 vom 10.01.2014 um 15:45:28 Uhr (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Nachbarin ohne Aufschieberitis

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Neid Faulheit Nachbarn Studentenleben

Ich bin Studentin (24) und war schon immer die klassische Aufschieberin. Mit den Noten hat es zwar geklappt, sodass ich einen tollen Studienplatz bekommen habe, aber durch mein chronisches prokrastinieren legte ich mir permanent selbst Steine in den Weg. Vor ungefähr einem dreiviertel Jahr, ich war gerade im dritten Semester, zog auf der anderen Straßenseite eine Familie mit einer etwa 12-jährigen Tochter ein. Die Kurze scheint wirklich mustergültig zu sein, ständig sitzt sie an ihrem Schreibtisch am Fenster und lernt. Unsere Fenster liegen gegenüber und jedes Mal, wenn ich wiedermal am Rechner sitze und dummes Zeug mache und sehe wie das Mädel büffelt kriege ich ein schlechtes Gewissen und setze mich selbst hin und lerne. Seither läuft mein Studium wirklich gut, aber ich schäme mich, dass ich allen Ernstes nicht für mich selbst lerne, sondern, weil ich nicht umhin komme zu denken "Was das Gör kann, kann ich auch". Es tut mir leid, ich beneide die Kleine um ihre Disziplin und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032545 vom 10.01.2014 um 04:27:15 Uhr (13 Kommentare).

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Sucht nach Aceton Geruch

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Manie Sucht Arbeit Marienmünster

Sucht nach Aceton Geruch
Ich arbeite in einem großen Unternehmen als Chemielaborant. Wenn ich Glasgeräte reinige, tue ich das aus diversen Gründen neben Wasser auch mit Aceton. Das ist eine leichtflüchtige Flüssigkeit, die einen starken Eigengeruch besitzt. Ich gehe da total drauf ab. Ich nutze jeden Grund, die Flasche zu öffnen und daran zu riechen. Wenn keiner hinsieht, lasse ich das Zeug auch über meine Hände laufen, weil es sich total geil anfühlt, wenn es kalt wird, wenn der Stoff verdampft. Oftmals vergesse ich auch die Vorratsflasche zu schließen und dann riecht es manchmal minutenlang an einer Stelle leicht danach. Ich habe schon oft ein Taschentuch damit getränkt und daran gerochen. Wenn jemand geguckt hat, konnte ich so tun, als würde ich mir die Nase putzen. Man muss das einfach lieben. Es geht nicht anders. Vor allem das Gefühl auf der Haut. Als würde man eine örtliche Betäubung kriegen. Ich weiß, dass das totale Verschwendung ist und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032544 vom 09.01.2014 um 21:55:40 Uhr in Marienmünster (12 Kommentare).

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Erpressung mit dem Sexfilm

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Peinlichkeit Dummheit Fetisch Fremdgehen Verzweiflung

Ich möchte beichten, dass ich trotz einer funktionierenden Beziehung mit einem attraktiven Mann und gutem Sex mit ihm nicht zufrieden bin. Ich fühle mich selbst nicht sehr attraktiv, da ich etwas übergewichtig bin, und brauche ständig die Anerkennung von anderen. Ich habe es immer schon genossen, wenn ein Mann mich ziemlich plump angemacht hatte. Ich ließ mich zwar nur selten auf etwas ein und schimpfte in den meisten Fällen über solche Machos, aber insgeheim gab es mir ein gutes Gefühl, begehrt zu werden. Mein Mann wird immer noch sehr häufig von anderen Frauen angesprochen, ich allerdings nicht mehr. Das zog mein Selbstwertgefühl so weit runter, dass ich mich in einem Chat anmeldete und begann, mich mit fremden Männern zu treffen. Ich würde ihn nie betrügen, ich habe mich lediglich mit einem Mann getroffen, um ihm als Vorlage zu dienen. Ich habe mich ausgezogen und er durfte auf mir kommen. Anfassen war aber immer tabu. Ich habe auch einen anderen sehr netten Mann kennengelernt, dem es anscheinend genau darauf ankam. Ich habe mich fast ausschließlich nur noch mit ihm getroffen und wir lernten uns näher kennen. Er erzählte mir von seinen Fantasien und ich merkte, dass mir manche davon sehr gefielen. Vor allem die, in denen ich eine unterwürfige Rolle einnahm.


Ich ließ mich schließlich zu einer kleinen Party überreden. Im Grunde war es nichts anderes, als das, was ich bisher gemacht hatte, nur dieses Mal mit mehreren Männern. Ich sollte vor ihnen tanzen und mich dabei ausziehen, während sie sich einen runterholen. Kurz bevor die anderen Männer eintrafen, sagte er mir, ich soll mir ein Tuch umbinden. Einerseits um meine Augen zu schützen, andererseits sagte er in seinen schmutzigen Worten, würde es mir bestimmt gefallen, wenn ich die Männer nicht sehen kann. Von der Vorfreude und Lust gepackt stimmte ich zu. Der restliche Abend verlief für mich sehr angenehm. Doch schon am nächsten Tag kam die Ernüchterung. Der Mann, der das Ganze organisiert hatte, entpuppte sich als Erpresser. Die Augenbinde war lediglich dafür gedacht, dass ich nicht sehe, dass er mich die ganze Zeit gefilmt hat. Auf dem Video war nicht nur zu sehen, wie ich versuchte sexy zu tanzen - was aufgrund meines Gewichts schon peinlich genug wäre - sondern auch der weitere Verlauf. Der Höhepunkt war, dass sich die Männer zum Schluss noch an meiner Brieftasche bedienten. Das war mir bis zu dem Zeitpunkt gar nicht aufgefallen. Der ganze Film trägt einen ziemlich entwürdigenden Titel und ist mit herablassenden Unterschriften gespickt. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich will meinen Mann nicht betrügen, allerdings wäre es eine Katastrophe, wenn dieses Video in falsche Hände gerät. Und vor allem ist von keinem der Männer das Gesicht zu sehen. Ich weiß also nicht einmal, wer daran beteiligt war. Es tut mir schrecklich leid, dass ich so dumm sein konnte und hoffe auf ein Wunder.

Beichthaus.com Beichte #00032537 vom 08.01.2014 um 17:00:07 Uhr (54 Kommentare).

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