Weltfremde Sozialpädagogen

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Boshaftigkeit Hass Zorn Studentenleben

Ich möchte beichten, dass ich meine Kommilitonen hasse! Ich studiere Sozialpädagogik und kann diese pseudo-verträumte und realitätsferne Weltsicht einfach nicht mehr ertragen. Die meisten, die hier studieren, haben noch keinen Tag im Leben wirklich gearbeitet, denken aber, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Ich bin definitiv kein Menschenfeind, aber bei so manchen Ansichten platzt mir fast der Kragen! Am Schlimmsten sind diejenigen, deren Väter Geschäftsführer sind oder irgendwo im Aufsichtsrat XY sitzen. Haben ihr Leben lang vom Kapitalismus profitiert, laufen top-gestylt in Markenklamotten rum, werden dann Mitglieder bei linksextremen Gruppierungen und wollen irgendwo in Südamerika und Afrika-Urlaub machen, um später zu erzählen, wie toll man doch ist und wie sehr man doch die Welt verbessert hätte. Geheiratet wird natürlich ein reicher Ingenieur, weil man eigentlich schon im letzten Semester weiß, dass man als Sozialpädagogin mit rosaroter Brille nicht weit im Leben kommt! Frei nach dem Motto: "Meine Frau hat studiert, so denkt sie wenigstens etwas Anständiges beim Staubsaugen." Ich bitte um Absolution für meinen Hass.

Beichthaus.com Beichte #00034467 vom 01.12.2014 um 18:20:24 Uhr (12 Kommentare).

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Geräusche auf öffentlichen Toiletten

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Ekel Hass Aggression Eitelkeit Intim

Ich hasse öffentliche Toiletten, sogar jene im Büro. Ich verstehe nicht, wieso nicht jedes Klo mit einer Wand schalldicht abgetrennt ist! Ich muss mir jedes Mal den Wasserfall meiner Büronachbarn anhören! Ich ekele mich so dermaßen, dass ich penibel darauf achte, dass niemand vom eigenen Büro fehlt und eventuell auf der Toilette sein könnte. Leider gibt es das immer wieder, am Liebsten würde ich jeden totschlagen, der dann das Gefühl hat, er könne sich während seines Geschäfts mit mir unterhalten. Die pissen und furzen dann frisch fröhlich vor sich hin und können scheinheilig und in gepflegten Klamotten rausstolzieren. Einfach ekelhaft.

Beichthaus.com Beichte #00034442 vom 28.11.2014 um 14:28:32 Uhr (19 Kommentare).

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Perverse Spielchen

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Morallosigkeit Engherzigkeit Falschheit Wollust Sex

Ich (m) habe schon seit ein paar Jahren einen ziemlich guten Freund im gleichen Alter und bin oft bei ihm zu Hause zu Besuch. Er hat aber häufig Streit mit seiner alleinerziehenden Mutter, was ich schon ein paar Mal selbst mitbekommen habe. Sein Verhältnis mit ihr ist im Allgemeinen angespannt, und wenn wir allein sind, beschwert er sich darüber, dass sie anderen Leuten und besonders mir gegenüber immer total nett ist und immer nur auf ihn wütend ist. Hier kommen wir zu Problem Nummer Eins: Er spricht es zwar nicht direkt aus, aber ich merke, dass er denkt, sie würde mich für den besseren Sohn halten und ihn am Liebsten gegen mich austauschen. Es belastet zwar unsere Freundschaft nicht, aber es zieht ihn trotzdem herunter. Ich würde ihm diese Zweifel auch sehr gerne abnehmen, aber dabei kommt Problem Nummer Zwei ins Spiel: Er hat keine Ahnung, dass seine Mutter auf Männer steht, die viel jünger als sie sind, und dass ich sie insgeheim ziemlich geil finde. Der wahre Grund für ihre Zuneigung mir gegenüber ist nämlich, dass wir seit knapp einem halben Jahr ein Verhältnis miteinander haben und fast jede Woche miteinander schlafen, wenn er bei der Nachhilfe ist.

Dabei passiert es außerdem immer mal wieder, das ihre Aggressionen auf ihn zu einer Art Fetisch werden, was dazu führt, dass wir in seinem Bett Sex haben oder sie von mir verlangt, dass ich auf seine Klamotten oder sogar in sein Essen, das sie für ihn vorbereitet hat, onaniere. Und obwohl er oft traurig ist und sich benachteiligt fühlt, kann ich mich weder dazu durchringen, ihm die Wahrheit zu sagen, noch, das Verhältnis mit ihr zu beenden. Schlimmer noch, ich fühle mich mit seiner Mutter immer glücklicher und finde auch immer mehr Gefallen an ihren perversen Ideen. Deswegen beichte ich zwei Dinge: 1. Ich belüge meinen Freund, obwohl ich sehe, dass ihn die Sache ziemlich runterzieht. 2. Ich habe ein perverses Verhältnis mit der Mutter meines Freundes und bin abhängig vom Sex mit ihr.

Beichthaus.com Beichte #00034385 vom 23.11.2014 um 00:27:56 Uhr (21 Kommentare).

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Scheren-Angriff im Kindergarten

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Gewalt Neid Hass Kindergarten

Meine (w/33) Tochter geht in den Kindergarten und gilt dort auch als völliges Durchschnittskind. Ein anderes Mädchen kommt immer gestylt und mit den teuersten Klamotten in den Kindergarten. Es ist die Tochter eines Schönheitschirurgen, der bei uns in der Stadt praktiziert. Auch trotz der sichtbaren Abgrenzung vom Pöbel, wenn ich das aus Sicht der Eltern sagen darf, besteht zwischen den Kindern überhaupt kein Neid oder Ausschluss aus der Gemeinschaft. Ich aber kann diese Mutter mit ihrem Cabrio, Glitzerklamotten und ihrem affektierten Verhalten nicht ausstehen. Deshalb habe ich auch schon häufiger vor meiner Tochter über diese Familie gelästert. Als die Kinder jetzt eine Laterne gebastelt haben, hat meine Tochter mit so einer kleinen, vorne abgeflachten Schere das Mädchen des Chirurgen in den Finger geschnitten - und das ziemlich heftig. Sie dachte wohl, mir würde dies gefallen, so ihre Aussage. Jetzt soll ich in zwei Tagen im Kindergarten antanzen, das wurde von der Leitung so verlangt. Mir tut jetzt leid, dass ich dies wohl verursacht habe. Ich fühle mich schlecht und das Kind tut mir wegen der Fingerverletzung sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00034319 vom 14.11.2014 um 13:12:27 Uhr (14 Kommentare).

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Mein Stiefbruder, der Vergewaltiger

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Missbrauch Hass Gewalt

Im Sommer 2005 zog ich, damals ein naives 13-jähriges Mädchen, gemeinsam mit meiner Mutter zu ihrem neuen Freund, der einen Bauernhof besaß. Er hatte auch einen damals 15-jährigen Sohn, braun gebrannt, muskulös, hübsch, ein echter Schönling eben. Leider war er auch ziemlich arrogant und verschroben, wie ich bald herausfinden sollte. Er merkte natürlich, dass ich etwas auf ihn stand - und nutzte das schamlos aus, indem er mich gerne mal befummelte, wenn gerade keiner hinguckte, oder mir gerne mal an Brust, Hintern, oder in den Schritt ging, wenn wir alleine irgendwo auf dem Hof arbeiteten. Am Anfang fand ich das ja noch ganz aufregend, aber mit der Zeit wurde mir das unangenehm, zumal er immer zudringlicher und fordernder wurde. Er spielte vor seinem Vater und meiner Mutter immer den besorgten großen Bruder, aber sobald er sicher sein konnte, dass niemand in der Nähe war, belästigte er mich. Obwohl ich ihm sagte, dass ich das nicht wollte, und er eigentlich auch eine Freundin hatte, eskalierte das Ganze eines Abends, als die Eltern im Theater waren. Er stürmte, ohne zu Klopfen zu mir ins Zimmer, bedrängte mich, hielt mich fest, würgte mich und rieb seinen Penis an meinem Bauch und meinen Brüsten, bis er auf mir kam. Ich gab teilweise mir die Schuld dafür, und vermied danach einfach alle Situationen in denen wir unbeaufsichtigt waren, oder er die Chance bekam, mich zu begrapschen, schloss nachts mein Zimmer ab, und ging nur Duschen, wenn er nicht zu Hause war. Er drohte mir immer, wenn ich ihn verpfeifen würde, würde er mir das Leben zur Hölle machen. Aus Angst hielt ich dicht, und auch als meine Mutter mich fragte, ob zwischen uns etwas vorgefallen sei, weil ich mich ihm gegenüber so seltsam benahm, sagte ich keinen Mucks. Ich wollte das neue Glück meiner Mutter auch keinesfalls auf dem Gewissen haben.

Kurz danach gab es glücklicherweise einigen Ärger, weil er betrunken auf einem Dorffest versucht hatte, eine Gleichaltrige gegen ihren Willen zu befummeln und ins Gebüsch zu zerren. Sein Vater machte ihm ziemlich die Hölle heiß und er schien daraufhin geläutert. Mir gegenüber verhielt er sich ab da relativ korrekt, und ich dachte, das Schlimmste sei überstanden. Zwei Jahre gingen ohne weitere Vorfälle ins Land. Er suchte sich eine neue Freundin nach der anderen und war wohl sexuell ganz gut ausgelastet. Ich hatte mal eine Zeit lang den begründeten Verdacht, er würde meine Unterwäsche zur Masturbation verwenden, aber ich tat so, als bemerkte ich es nicht. Wir wurden in den zwei Jahren sogar so etwas wie Freunde. Dann kam jedoch der verhängnisvolle Abend, an dem er wieder einmal betrunken war. Er hatte sich auf einem Fest ziemlich abgeschossen - und unsere Eltern waren nicht zu Hause. Die zwei Jahre hatten mich nachlässig werden lassen, aber ganz arglos war ich nach wie vor nicht. Das war mein Glück, denn als er ohne anzuklopfen in mein Zimmer stürmte, mich aufs Bett warf, und mir die Klamotten regelrecht vom Leib riss, hatte ich meine kleine Dose Pfefferspray recht schnell griffbereit und gab ihm eine ordentliche Ladung mit. Es wirkte wegen seines Suffes und des Gerangels zwar nicht sofort, aber ich nebelte ihn ein, bis die Dose leer war. Schniefend und heulend ließ er schließlich von mir ab. Ich verbarrikadierte mich anschließend in meinem Zimmer und schlief die ganze Nacht nicht, stattdessen versuchte ich immer wieder die Eltern auf dem Handy zu erreichen, aber sie gingen nicht ran. Er probierte noch zwei oder drei Mal die Tür mit Gewalt zu öffnen, dann musste ihm jedoch klar geworden sein, dass er den Eltern etwas erklären musste, wenn er die Tür aufbrach. Am nächsten Morgen tat er zerknirscht und wollte mit mir reden. Ich wartete in meinem Zimmer, bis die Eltern wieder da waren. Anschließend erzählte ich meiner Mutter heulend durch die geschlossene Zimmertür, was passiert war. Natürlich hatte mein Stiefbruder schon eine andere Geschichte parat. Ich hätte getrunken, irgendetwas eingeworfen und habe mir Zeug zusammenfantasiert, er hatte mich nur ins Bett bringen wollen, aber ich sei komplett ausgerastet. Die Eltern wussten nicht so recht, wem sie glauben sollten.

Ab da herrschte eine seltsame Stimmung zu Hause. Er drohte mir, kaum verholen, ständig, ließ mich aber in Ruhe. Meine Mutter und sein Vater hatten eine Menge Streit seinetwegen. Sein Vater glaubte ihm trotz des früheren Vorfalles mehr als mir. Meine Mutter war jedoch mehrmals kurz davor, die Sachen zu packen, wie ich im Nachhinein erfuhr. Ein weiteres Jahr ging mehr schlecht als recht ins Land. Ich bewaffnete mich in dieser Zeit bis an die Zähne, besorgte mir illegalerweise eine Schreckschusspistole und ein weiteres Türschloss. Er fuhr weiterhin damit fort, mich zu bedrohen, allerdings bemerkte er selbst, dass die Luft für ihn recht dünn geworden war. Trotzdem hatte er plötzlich eine Anzeige wegen der Vergewaltigung einer seiner Ex-Freundinnen am Hals. Der Rückhalt seines Vaters bröckelte zusehends, obwohl er immer wieder versuchte, sich herauszuwinden, und das Verfahren wegen "Aussage gegen Aussage" schließlich auch eingestellt wurde. Er schaffte gerade so sein Abi und zog dann zum Studium weg. Eines Tages war ich krank und lag schlafend im Bett, als er unangemeldet nach Hause kam. Die Eltern waren arbeiten. Er machte sich wohl etwas zu essen, trank etwas Bier, und kam dann zu mir hoch. Ich wurde wach, als er sich an meinen Brüsten zu schaffen machte und versuchte, mit einiger Gewalt in mich einzudringen. Ich stellte mich jedoch weiter schlafend, zog plötzlich ohne Vorwarnung die Schreckschusspistole unter dem Kissen hervor, hielt sie ihm neben das Ohr und drückte ab, bis das Magazin leer war.

Er war an dem Tag von der Uni exmatrikuliert worden, weil er eine Dozentin sexuell belästigt hatte, und hatte getrunken. Mit der Pistole habe ich ihm 70 Prozent seines Gehörs links genommen und er hat seitdem eine schlimme Verbrennungsnarbe. Außerdem habe ich danach noch, als er hilflos am Boden lag auf ihn eingetreten und eingeprügelt, wobei ich ihm die Nase gebrochen habe. Nach dem Vorfall zog meine Mutter mit mir wieder zurück in die Stadt. Sein Vater hat danach angefangen zu trinken und ich bin bis heute in psychotherapeutischer Behandlung. Ich habe ein gestörtes Sexualempfinden und mache mir immer noch Vorwürfe. Diese sind allerdings nicht seinetwegen, sondern weil ich jahrelang geschwiegen habe, selbst als ich schon wusste, was mit ihm nicht stimmt. Das hätte einigen Frauen sehr viel Kummer erspart.

Beichthaus.com Beichte #00034251 vom 04.11.2014 um 14:11:31 Uhr (22 Kommentare).

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