Peinliche Entdeckung

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Peinlichkeit Masturbation Kellinghusen

Heute ist mir das Peinlichste meines bisherigen Lebens widerfahren. Für manche mag das vielleicht nicht weiter dramatisch sein, aber ich würde mich am liebsten begraben gehen. Meine Mutter hat nämlich meinen Vibrator gefunden. Da war er einmal nicht dort versteckt, wo er sonst ist, und dann so etwas. Ich bin zwar schon 21, aber es war wirklich unglaublich peinlich, als sie das angesprochen hat. Dazu muss man sagen, dass sie diese typische Art an sich hat, bei der man das Gefühl bekommt, dass sie alles verurteilt, was jemand tut. Aber was erwartet sie von einer Frau, die bisher ihr ganzes Leben lang Single war und ist?! Ich möchte beichten, dass mir das Ganze trotzdem so peinlich ist, dass ich kurz davor bin, das Ding wegzuschmeißen. Einfach, weil sie jetzt weiß, dass ich so etwas benutze.

Beichthaus.com Beichte #00033586 vom 11.07.2014 um 13:44:11 Uhr in Kellinghusen (21 Kommentare).

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Pinkelspiele im Büro des Chefs

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Dummheit Ekel Waghalsigkeit Kollegen Arbeit

Meine Arbeitskollegen und ich waren noch nie wirklich motiviert. Was erwartet man von einer Gruppe Dreißigjähriger, die von acht bis sechs Uhr im Büro sitzen müssen, sich stündlich einen Kaffee reinhauen und anschließend ihren Koffeinrausch in einer zweistündigen Zugfahrt ins traute Heim ausklingen lassen, nur um dann nach einem Mitternachtssnack am nächsten Tag das gleiche Leben wieder zu beginnen? Es wäre keine Übertreibung, würde ich sagen, dass wir manchmal Wache schoben, damit der eine oder andere noch seinen Rausch vom Sonntagabend ausschlafen konnte. Im Großen und Ganzen sind also alle ganz lieb, doch trotzdem gab es nie einen Kontakt außerhalb der Arbeit. Trotzdem sind sie mir ab Februar sehr ans Herz gewachsen und ich möchte nun beichten, wie es dazu kam. Alles begann beim Flaschendrehen. Wie wir darauf kamen, weiß ich nicht mehr genau, aber irgendwann saßen wir alle zusammen und haben ein paar Mutproben aufgestellt und peinliche Fragen gestellt, statt zu arbeiten. Es kam dadurch natürlich niemand zu schaden - außer vielleicht unser Unternehmen, und weil es so viel Spaß machte, spielten wir das Spielchen öfters. Beim letzten Mal haben wir es aber ein bisschen übertrieben, ich erinnere mich noch genau daran, denn es war ein Montag und es war sehr amüsant, dass eine Gruppe erwachsener Männer im Anzug und mit pinken Krawatten zusammen auf dem Boden saßen und sich fiese Mutproben überlegten.


Schon ziemlich am Anfang traf die Flasche mich und ich entschied mich für "Pflicht", was keine gute Idee war, denn es folgte wohl die härteste Aufgabe überhaupt: Ich sollte auf die Unterlagen meines Chefs pinkeln. Wir malten uns aus, wie lustig es doch wäre, wenn sie Wache halten, ich auf seinen edlen Echtholztisch steige, den Reißverschluss aufzippe und es dann auf seine Unterlagen laufen lasse. Rückblickend kann ich mir nicht mehr erklären, was mich dazu bewegt hat, aber wir machten uns kurz vor Feierabend auf dem Weg zum Büro des Chefs - dieser ist im Übrigen nur recht selten im Büro - und während die Kollegen zur Sicherheit Schmiere standen, schiffte ich einfach darauf los. Das Lachen zu unterdrücken war eine ziemliche Qual, aber im Endeffekt war ich doch erschrocken, da ich nicht davon ausging, dass der ganze Tisch so nass werden würde. Irgendwie hatte ich nur an ein bisschen Feuchtigkeit gedacht, aber dann war quasi jedes einzelne Blatt Papier vollkommen durchnässt. Das ist meine Beichte. Ich habe auf den Bürotisch meines Chefs gepinkelt. Das Ganze war vor einem Monat und ich bin jetzt arbeitslos. Meine Kollegen versuchten noch, das Ganze irgendwie abzumildern, indem sie alle mit dem Boss reden wollten, aber ich wäre sowieso bestraft worden, weshalb ich das dankend ablehnte. Warum alle bestrafen, wenn nur ein Einzelner leiden kann? Mein Leben ist inzwischen im Eimer - ich bin arbeitslos, meine Verlobte ist kurz davor, die Hochzeit abzublasen und die ganze Nachbarschaft verachtet mich. Ich habe niemanden mehr - außer meine vier Kollegen. Trotzdem werde ich wohl demnächst in eine andere Stadt ziehen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00033552 vom 03.07.2014 um 19:34:45 Uhr (18 Kommentare).

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Tante Jutta aus Kalkutta

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Sucht Zwang Medien

Ich bin seit etwa zwei Jahren süchtig nach einem bestimmten Film (eigentlich ist es eher ein Theaterstück). Es heißt "Tante Jutta aus Kalkutta". Ich gucke es, wenn ich die Zeit habe, einmal pro Tag, manchmal auch zweimal hintereinander. Natürlich gibt es auch genügend Tage, an denen ich es nicht ansehe - zum Beispiel, wenn ich mit Freunden oder Familie unterwegs bin oder irgendwelche anderen Termine habe. Aber vor allem unter der Woche, wenn ich am nächsten Tag arbeite und nach Feierabend nicht mehr so viel mache, ist Tante Jutta aus Kalkutta-Zeit. Diese Woche habe ich es am Montag zweimal hintereinander, am Dienstag, Mittwoch und heute einmal geguckt. Ich liebe es. Ich kann es komplett nachsprechen. Manchmal habe ich Sätze aus dem Stück sogar als Ohrwurm und sage sie leise vor mich hin. Schon bescheuert.

Beichthaus.com Beichte #00033551 vom 03.07.2014 um 17:42:48 Uhr (11 Kommentare).

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Inkompetente Ärzte und faule Patienten

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Faulheit Trägheit Gesundheit

Ich beichte, dass ich zu faul bin, um zum Arzt zu gehen und deswegen meinen Körper kaputtmache. Im Februar habe ich es irgendwie geschafft, durch das Schlafen auf einer alten Couch meine Schulter zu schädigen. Seitdem kann ich den rechten Arm nicht mehr richtig heben. Einige Wochen später ging ich zu einem Arzt, der mich röntgte und meinte, dass das Gelenk verschoben sei und alles bald wieder gut wird. Da ich aber der letzte Patient freitags vorm Feierabend war und er einen eher hektischen Eindruck machte, zweifle ich seine Diagnose an. Mittlerweile sind einige Monate vergangen und die Schulter wird einfach nicht besser. Da ich als Automechaniker arbeite, kann das mitunter wirklich nerven, da ich den rechten Arm bei einigen Arbeiten zusätzlich mit dem linken Arm anheben muss. Ich beichte also, dass ich zu faul bin, um erneut zum Arzt zu gehen und stattdessen lieber mit dieser Einschränkung lebe.

Beichthaus.com Beichte #00033476 vom 19.06.2014 um 12:05:57 Uhr (5 Kommentare).

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Sowjetischer Wirtschaftsspion

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Misstrauen Vorurteile Zwietracht Arbeit Raben

Ich arbeite in einem IT-Unternehmen und habe einen Kollegen mit osteuropäischer Herkunft, der diverse Webanwendungen entwickelt. Dieser Kollege war mir von Anfang an suspekt - unter anderem, weil er immer meine Kaffeepads geklaut hat, die ich inzwischen in meinem Rollcontainer aufbewahre. Die Programme, die er so verbricht, waren mir immer Anlass für großes Misstrauen: Wie kann man eine neue Funktion einbauen, indem man immer direkt drei Sinnlosigkeiten implementiert? Wie kann es sein, dass grundlegende Sicherheitsregeln aufs Gröbste missachtet werden? Wie kann man sich Entwickler nennen, wenn die einzigen Kommentare, die man setzt, den Code verbergen, der sowieso nicht funktioniert. Hier findet sich niemand drin zurecht! In letzter Zeit hat es besagter Kollege mehrfach geschafft, seinen Rechner außer Betrieb zu setzen. Da ging dann gar nichts mehr und man musste ihn für ihn komplett neu einrichten. Er ist derweil nach Hause gefahren. Immer gab es drei Umstände, die zutrafen, wenn sein Rechner wieder im Eimer war: Er war auf irgendwelchen Webseiten mit kyrillischen Zeichen unterwegs, er hatte Administratorrechte und hat seine private Festplatte angeschlossen, oder seine Kiste war Viren verseucht. Hin und wieder haben wir auch nichts gefunden, dann ging es plötzlich wieder. Das Ganze zog sich über mehrere Monate.


Uns ist dann irgendwann aufgefallen, dass die ganzen Fehler mit den politischen Unruhen in seinem Heimatland aufgekommen sind. Jetzt hat er aber den Vogel abgeschossen: Seine Tastatur ist auf russisch gestellt und bei ihm geht permanent die Seite vom russischen Geheimdienst auf! Ich möchte beichten, dass ich zwar nicht weiß, was ich über meinen Kollegen denken soll, aber beides ist ziemlich unkollegial: Entweder er ist ein vollkommener Naivling, der von einer Panne in die nächste schlittert, und jedes Mal problemlos davonkommt, oder er ist ein ausgezeichneter sowjetischer Wirtschaftsspion, der es durch seine auffällig unauffällige Weise schafft, unsere Software zu kompromittieren. Dafür spräche jedenfalls, dass er ganz dringend Urlaub genommen hat und nach St. Petersburg fliegen muss.

Beichthaus.com Beichte #00033399 vom 04.06.2014 um 23:29:31 Uhr in Raben (7 Kommentare).

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