Die stinkende Traumfrau

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Ich (w/28) habe seit Jahren eine beste Freundin, die wirklich unglaublich schön ist. Sie hat lange, schlanke Beine, einen runden, absolut wohlgeformten Po, einen flachen Bauch, auf dem sich Muskeln abzeichnen, runde, volle und sehr feste Stehbrüste, eine schmale Taille und ein traumhaft sinnliches Gesicht. Ich bin zwar auch nicht direkt hässlich, aber neben ihr wirke ich wie ein koreanischer Pampersbomber neben einem Ferrari. Wenn wir zusammen auf der Piste sind, umschwärmen die Männer sie wie die Motten das Licht. Trotzdem hatte sie noch nie eine längere Beziehung. Ihre sexuellen Erfahrungen beschränken sich weitestgehend auf schlechte One Night Stands, was sie natürlich alles sehr frustriert.


Warum das so ist? Sie stinkt. Und zwar richtig. Ihr Mundgeruch reicht man an manchen Tagen zu zwei Meter weit. Das ist dann meist so eine Mixtur aus Magensäure und forensischer Graböffnung. Aber auch an den Füßen riecht sie wie ein gammliger, uralter Käse, vor allem im Sommer. Da wird einem regelrecht schlecht, wenn man es länger ertragen muss. Wie sie im Schritt riecht, kann man gar nicht so recht beschreiben. Am ehesten, wie irgendeine schleimige ekelhafte Kreatur vom Meeresgrund, die an einer eitrigen Seuche gestorben ist und jetzt langsam verwest. Ich übertreibe wirklich nicht. Natürlich habe ich schon gegoogelt, ob das krankhaft sein könnte und sie auch dezent darauf hingewiesen, dass sie ein massives Eigengeruchsproblem hat, aber sie ignoriert das eiskalt.


Vor Kurzem habe ich durch genaueres Beobachten herausgefunden, dass die ganze Sache daran liegt, dass Madame es einfach wirklich nicht so genau mit der Reinlichkeit nimmt. Als Zähneputzen gilt bereits Zweimaliges mit der Zahnbürste im Mund herumfuhrwerken, Zahnpasta kostet ja allerdings auch ein Schweinegeld, also macht man das lieber ohne. Duschen? Hä? Warum? Da wird man ja am Ende noch nass! Einfach ab und an ein Tropfen Bodylotion einmassiert, ordentlich Deo drauf, und gut ist. Intimhygiene? Was ist das denn? Klingt wie irgendein türkisches Gericht. Unterwäsche wechseln, wenn man sowieso nur auf Arbeit geht? Nö, das macht ja Mühe.


Nachdem ich zum fünften Mal in fünf Wochen das Thema zur Sprache gebracht, und nur passiv-aggressives Achselzucken geerntet hab, lasse ich es jetzt bleiben. Sie wundert sich zwar immer noch, warum der süße Typ bei ihr auf der Arbeit sie nicht endlich mal nach einem Date fragt, aber registriert einfach nicht, dass sie eine Duftwolke verströmt, die in ihrer Abschreckungswirkung sogar das indische Abwassersystem weit in den Schatten stellt. Ihre Kollegin auf der Arbeit reißt übrigens selbst bei Minusgraden das Fenster auf, was meine beste Freundin total stört. Ich beichte, dass es mir mittlerweile egal ist, wie sehr meine beste Freundin stinkt. Mehr als einen guten Tipp kann ich ihr ja nicht geben. Ich werde mir also weiter ihr Gejammer anhören, warum die Typen nicht mit ihr schlafen wollen, bzw. warum sie nach dem Sex nicht bleiben. Sie wird es wahrscheinlich sowieso nicht kapieren, oder wahrhaben wollen. Da spare ich mir lieber zukünftig meine Spucke.

Beichthaus.com Beichte #00037148 vom 02.12.2015 um 12:16:28 Uhr (20 Kommentare).

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Strafe für hellhörige Nachbarn

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Hass Rache Zorn Maßlosigkeit Nachbarn

Da ich in eine neue Wohnung ziehe, möchte ich nun etwas beichten. Zur Vorgeschichte nur so viel: Meine ehemalige Nachbarin war extrem hellhörig und geräuschempfindlich, also nach 22:00 Uhr waren keine Gespräche in normaler Lautstärke möglich, geschweige denn Musik […]
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Beichthaus.com Beichte #00037147 vom 01.12.2015 um 23:51:08 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Das Pony-Tattoo meiner Schwester

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache Falschheit

Ich (w/25) habe eine jüngere Schwester, die mir sehr ähnlich sieht. Man könnte uns fast für Zwillinge halten und so sehr, wie mich das ankotzt, findet sie das toll. Es fing vor ein paar Jahren an, als mal ein paar meiner Freundinnen zu ihr sagten, sie sähe mir ähnlich mit ihrer neuen Frisur. Seitdem war es für die kleine Nervensäge eine Art Sport, sich möglichst genauso zu stylen wie ich und mich nachzuäffen. Da ich als Studentin noch bei meiner Mutter lebe und meine Schwester auch, kann ich ihr auch nur schwer aus dem Weg gehen. Natürlich geht mir das ziemlich auf den Keks. Ich habe versucht, mit ihr darüber zu reden, aber sie nahm mich gar nicht für voll. Sie mag halt nur ganz zufällig alles, was ich mag.

Als ich mir gerade ein Piercing stechen lassen habe und sie dann kurze Zeit später dasselbe Ding an derselben Stelle hatte, kam mir eine Idee. Ich fing an zu äußern, ich hätte vor, mich tätowieren zu lassen. Meine Mutter fand das natürlich ganz furchtbar. Meine Schwester bekam Wind davon. Dann beklebte ich meinen Hals gut sichtbar mit einem Kindertattoo, so einem, das man nass macht, aufklebt und das nach einiger Zeit wieder abgeht. Das Motiv war ein Pony, sehr kitschig, da ja ein Kindertattoo. Es dauerte nicht lange, obwohl ich keine Ahnung habe, wie das kleine Miststück so schnell einen Termin bekommen hat und wie sie es bezahlt hat, aber sie kam tatsächlich mit exakt demselben Tattoo am Hals nach Hause.


Meine Mutter bekam einen Schreikrampf und meine Schwester die Krise, als mein Pony dann plötzlich wieder ab war. Damit habe ich sie hoffentlich ein für alle Mal von ihrem Nachmachertick geheilt. Ich möchte jedoch beichten, dass ich wissentlich meine Schwester zu einem Tattoo gebracht habe, das sie nicht so schnell wieder los wird und ihr wahrscheinlich viele Jobmöglichkeiten versaute.

Beichthaus.com Beichte #00037144 vom 01.12.2015 um 14:57:15 Uhr (29 Kommentare).

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Kaffee vom Hausmeister

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Rache Zorn Neid Arbeit

Ich (m/35) bin angestellte Putzkraft eines 15-stöckigen Bürogebäudes. Wenn ich tagtäglich durch die Abteilungen wische, bekomme ich immer den Eindruck, ich sei jemand Minderwertiges. Die anderen führen pseudowichtige Gespräche, tippen auf der Tastatur und dürfen sich wichtig fühlen. Ich hingegen bin der Typ, der den Dreck der Anzugträger wegwischt. Selbstverständlich sehe ich es ein, dass diese Menschen es durch bessere Bildung so weit gebracht haben, jedoch erwarte ich dann auf der Gegenseite etwas mehr Respekt. Scheinbar bin ich nur eine Witzfigur in deren Augen.


Manchmal höre ich Sachen wie "Scheiß drauf. Macht eh der Hausmeister sauber". Gerade dann werde ich sauer. Was mir auch missfällt, ist die Tatsache, dass sofort gegrinst wird, wenn ich reinkomme. Sicherlich ist ein üppiger Oberlippenbart in der Zeit von glatt rasierten Halbmännern fehl am Platz, aber das ist nun mal mein Geschmack. Nun zur Beichte: Da mich einige dort richtig ankotzen, mache ich mir den Spaß, einige Tassen Kaffee mit Abführtropfen zu versehen. Das geht nur dann, falls ich die Wichtigtuer in einem Moment der Unachtsamkeit erwische.


Es ist jedes Mal ein Spaß zu sehen, dass alle Mitarbeitertoiletten besetzt sind. Meiner Meinung nach haben die das verdient. Es ist nämlich nicht koscher, sich mit dem Hausmeister zu verscherzen. Ich putze doch schließlich deren Dreck! Manchmal erwische ich mich schon, Mitleid mit denen zu empfinden und bekomme dann auch ein schlechtes Gewissen. Weil ich mich aber durch die schmutzigen Toiletten quasi wieder selbst bestrafe, werde ich wieder aggressiver und muss paar Tage später noch einmal so etwas machen. Ein Teufelskreis.

Beichthaus.com Beichte #00037142 vom 30.11.2015 um 21:12:28 Uhr (17 Kommentare).

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“Folge

Bewerbungsgespräch unter falscher Identität

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Betrug Lügen Falschheit Arbeit

Bewerbungsgespräch unter falscher Identität
Ich beichte, dass ich mir meinen Job erschlichen habe. Ich arbeite bei einer Unternehmensberatung mit drei Buchstaben, habe also einen Job, den sich viele BWLer wünschen. Und das, obwohl ich meinen Abschluss nicht geschafft habe. Ich habe die Statistikprüfung aus dem zweiten Semester so lang geschoben, bis ich im sechsten Semester tatsächlich alle Versuche verhauen habe. Somit war ich ein 25-Jähriger mit Abi und ohne Wartesemester.

Ich habe trotz dessen weiterhin Recruitingevents der Big Four besucht, weil man dort nette Leute kennenlernen und so manches Essen abgreifen konnte. Dort kam ich mit einer Personalerin ins Gespräch, die in meiner Heimatstadt die Bewerbungsgespräche für alle Standorte führt bzw. im Auswahlverfahren eine sehr wichtige Rolle spielt. Da kam mir die Idee: Wenn das Bewerbungsgespräch in meiner Heimatstadt stattfindet, wie sollen dann die Kollegen am Standort X überprüfen können, ob ich es war, der am Bewerbungsgespräch teilgenommen hat?

Einige schlaflose Nächte und Stunden Photoshop später war mein Plan komplett. Ich sendete meine vielversprechenden Abschlusszeugnisse ein und wurde tatsächlich zum Gespräch eingeladen. Dorthin schickte ich dann jedoch einen guten Freund von mir, der die jeweiligen Cases im Schlaf würde lösen können, da er selbst Berater war und sich vorher monatelang auf die Interviews vorbereitet hatte.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe, nachdem mein Kumpel das komplette Verfahren durchlaufen hatte, den Job bekommen und fing einige Monate später in München an zu arbeiten. Womit ich jedoch nicht gerechnet hätte: Ich komme bisher super klar. Die Kollegen sind klasse und wenn ich mal nicht weiter weiß, was ab und zu vorkommt, springen die mir in die Bresche oder ich lasse die Arbeit von einem der Praktikanten erledigen. Bemerkt hat bisher eigentlich noch niemand etwas, nur eine Kollegin meinte letztens, dass sie gar nicht wisse, was ich eigentlich den ganzen Tag machen würde.

Beichthaus.com Beichte #00037140 vom 30.11.2015 um 19:28:18 Uhr (27 Kommentare).

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