Die kleinen Frauen

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Falschheit Vorurteile Boshaftigkeit Hass Aggression

Ich (w/31/1,70m) hasse kleine Frauen. Damit meine ich Frauen unter 1,60m. Schon in der Schule konnte ich sie nicht leiden. Ich hatte in meiner Klasse zwei Zwerginnen, beide waren dumm, fies und nervig ohne Ende. Auch heute macht es mich aggressiv, wenn ich irgendwo ein Standgebläse herumwuseln sehe, oder gar mit ihnen zu tun haben muss. Trotzdem muss keine kleine Frau vor mir Angst haben. Ich würde ihr das nie so direkt sagen, und bemühe mich, freundlich zu sein. Im Grunde können sie ja auch nichts dafür. Jetzt habe ich kürzlich einen netten Mann kennengelernt, und wie ich von anderer Seite erfuhr, steht er, trotz über 1,80m, auf Minifrauen um die 1,55m. Das regt mich wahnsinnig auf. Deswegen stichele ich immer rum und sage zu ihm, wenn irgendwo eine Zwergin auftaucht, dass sie mir leidtäten, da müsse ein Mann sich ja pädophil vorkommen. Oder auch, dass kleinere Frauen eher einen Kaiserschnitt brauchen und eigentlich von der Evolution aussortiert worden wären, so aber ihre Gene dann doch weitergeben. Noch weiß er nicht, dass ich weiß, dass er darauf steht. Aber wahrscheinlich wird es daran scheitern, dass ich ihm indirekt vorwerfe, pervers zu sein, obwohl ihm die Größe wohl nicht so wichtig ist, da seine Exfreundin auch normalgroß ist.

Beichthaus.com Beichte #00031525 vom 27.06.2013 um 09:17:40 Uhr (47 Kommentare).

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Strafe für den Nachbarn

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Boshaftigkeit Rache Ekel Unreinlichkeit Nachbarn Bayreuth

Ich habe meinem Nachbarn vor die Haustüre geschissen. Einfach so, weil ich Lust dazu hatte. Ok, ich hatte meine Gründe, schließlich habe ich gesehen, wie sein Hund heute Morgen in meinen Vorgarten gemacht hat. Danach habe ich mir gedacht, das kann ich auch, und habe mich an die Arbeit gemacht. Nach vollbrachter Tat habe ich ihm noch die Wurst seines Hundes dazugelegt und mich davon gemacht. Da ich ungefähr weiß, wann er von der Arbeit zurückkommt, habe ich ihn vom Fenster aus beobachtet und mich an seinem Blick ergötzt, als er die beiden Würste sah. Ich glaube, er ist sogar in eine hineingetreten. Ich hoffe, es war meine. Mittlerweile tut mir die Aktion aber leid, und ich weiß nicht, warum ich mich mit meinen fast 30 noch immer so kindisch verhalte, anders gesehen hat es mein Nachbar aber auch irgendwie verdient, finde ich.

Beichthaus.com Beichte #00031521 vom 26.06.2013 um 23:30:21 Uhr in Bayreuth (38 Kommentare).

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“Beichte

Die Lügen über meine Ex

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Lügen Boshaftigkeit Falschheit Engherzigkeit Ex Joachimsthal

Ich (m/26) habe meiner Ex-Freundin nach unserer Beziehung, welche sie beendete, immer wieder hinterhergetrauert und bin in Selbstmitleid fast ertrunken. Eines Tages habe ich sie dann in der Innenstadt gesehen, mit einem Mann, den ich nie zuvor gesehen hatte. Da sie mir während unserer Beziehung, nie von anderen Männern berichtete, versuchte ich den beiden so lange zu folgen, bis sie ihn mal aus den Augen ließ, um ihn dann zu fragen, ob er der neue Mann in ihrem Leben ist. Ich bin den beiden also möglichst unauffällig gefolgt. Als meine Ex dann kurzzeitig in einem Erotikladen verschwand und ihren Begleiter draußen warten ließ, sah ich meine Chance. Da er sich eine Zigarette anzündete, wusste ich sofort, wie ich mit ihm ins Gespräch kam, da ich selber Raucher bin und immer Zigaretten bei mir trage. Ich lief also an ihm vorbei und fragte ihn, ob er ein Feuerzeug habe, er war auch sehr nett und gab es mir. Ich versuchte schnellstmöglich auf den Punkt zu kommen, da ich nicht sicher war, wie lange meine Ehemalige in dem Laden verbleiben würde, also fragte ich ihn einfach, ob er etwas für seine Freundin kaufen wolle, oder warum er sonst hier wäre. Er antwortete nur "Nein, nein. Ich warte hier auf meine Freundin, die will mich heute Abend überraschen."
Ich war geschockt und wurde wütend, also habe ich, ohne darüber nachzudenken, einfach gefragt, ob die blonde Frau mit der ich ihn hierher gehen sah, seine Freundin wäre. Er nickte, und fragte, warum ich das wissen wolle. Ich antwortete aus Enttäuschung und Wut heraus "Ist das nicht S.? Die hat einige Krankheiten, ein Freund von mir hatte mal was mit ihr." Als sich die Tür vom Geschäft öffnete, lief ich, ohne zurückzuschauen, weg. Ob meine Ex oder eine wildfremde Frau rauskam, weiß ich bis heute nicht.
Ich beichte meine Lügen und dass ich eine Beziehung aus Wut und Enttäuschung gefährdet habe.

Beichthaus.com Beichte #00031519 vom 26.06.2013 um 20:35:26 Uhr in Joachimsthal (23 Kommentare).

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Kein bisschen Zivilcourage

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Feigheit Gewalt Kinder Bahn & Co.

Kein bisschen Zivilcourage
Ich muss etwas beichten, was mir seit einiger Zeit auf der Seele lastet. Vor fünf oder sechs Jahren saß ich (w/27) im hinteren Teil eines Ziehharmonika- Busses, der recht leer war. Ganz hinten im Bus, also vielleicht vier Sitzreihen hinter mir, saßen zwei Jungs und ein Mädchen, vielleicht 15 Jahre alt. Ich bemerkte sie erst, als das Mädchen zu jammern anfing. Erst schenkte ich dem nicht viel Beachtung, aber als der Bus begann, an jeder Haltestelle auf dem Weg zu halten, ohne dass jemand ausstieg, merkte ich, dass da was nicht stimmte. Das Mädchen wurde immer lauter, weinerlicher und verzweifelter. Einer der Jungs hielt sie wohl am Handgelenk fest und ließ sie nicht aussteigen, aber sie drückte immer wieder den Halteknopf, in der Hoffnung, sich endlich losreißen zu können. Ich saß da wie angewurzelt und wusste nicht, was ich tun sollte. Vielleicht sollte ich dazu erwähnen, dass ich in meiner Jugend auch ein Mobbingopfer war, dennoch schaffte ich es nicht mal aufzustehen und den Jungs in den Arsch zu treten. Sie hätten bestimmt recht schnell von ihr gelassen, aber keiner half ihr. Die Krönung war allerdings, dass die Busfahrerin (welche ich von früher als unfreundliche Hexe kannte) via Sprechanlage meckerte, dass aufgehört werden sollte, den Knopf zu drücken, wenn ja doch niemand aussteigt. Inzwischen hörte man das weinerliche Jammern des Mädchens im ganzen Bus. Ich war total geschockt und empört, dass die Busfahrerin sich nicht für das interessierte, was im hinteren Teil des Busses geschah, obwohl sie es eigentlich hätte mitkriegen müssen. Dennoch habe ich meinen Hintern nicht hochbekommen. Fünf oder sechs Haltestellen später, als sie eigentlich raus wollte, konnte das arme Ding endlich den Bus verlassen, begleitet vom verächtlichen Gelächter der beiden Jungs. Ich beichte also, kein bisschen Zivilcourage zu haben, und das obwohl ich genau wusste, wie dem Mädchen zumute gewesen sein muss.

Beichthaus.com Beichte #00031508 vom 25.06.2013 um 14:04:24 Uhr (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Noonan-Syndrom

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Verzweiflung Ignoranz Engherzigkeit Familie

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nicht, welche man kriegt. Und mein Bruder hat schon neun Monate vor seiner Geburt eine sehr schlechte Praline bekommen. Einen Gendefekt mit dem Namen Noonan-Syndrom, welcher wie das Downsyndrom unheilbar ist. Neben sehr vielen körperlichen Einschränkungen beinhaltet dieser Defekt auch eine reduzierte Intelligenz. So ähnlich, wie in dem Film Forrest Gump. Ich werde mir diesen Film niemals wieder anschauen, weil ein Happy End in der Realität fast nie möglich ist. Mein Bruder wurde, wie im Film, immer gemobbt. Ich weiß gar nicht mehr, wie häufig ich mich als jüngerer Bruder in unserer Schule geprügelt habe, um ihm beizustehen. Aber alle, bis auf unsere Familie, waren gegen ihn. Er war auf seine Art alleine und irgendwie seltsam. Aber wir wurden erwachsen und zogen von den Eltern weg. Und ab hier habe ich ein ungeheuer schlechtes Gewissen.
Nachdem unsere Eltern verstarben, hatten wir nur noch an Geburtstagen und Weihnachten Kontakt. Mehr nicht. Und nun ist er tot. Seine Ärzte haben mir nach seinem Tod den Gendefekt geschildert. Dieses Syndrom wurde als Defekt erst nach der Volljährigkeit meines Bruders entdeckt. Er hat seine Ärzte zum Stillschweigen verdonnert, sodass niemand etwas von seiner Krankheit wusste. Auch ich nicht. Er starb im Hinblick auf seine Krankheit scheinbar in einem hohen Alter. Kurz vorher hatten wir uns noch getroffen, weil es ein runder Geburtstag war. Er wirkte auf mich sehr lebensfroh, doch dann schlief er wenige Tage später einfach ein. Als Bruder, und einziger Verwandter, gehe ich nun alles durch, was in seiner Wohnung ist. Ich sehe sein Leben nach dem Auszug und bin mehr als traurig. Er hat sich komplett von der Familie abgeschottet. Wir hatten keinen Zutritt mehr. Aber sein Leben verlief nicht, wie in dem besagten Film.

Meine Frau und meine Kinder, welche niemals ihren Onkel bzw. Schwager kennengelernt haben, haben sich Sorgen um mich gemacht. Ich war einfach nur noch traurig nach der Erkenntnis, dass ich noch mehr für meinen Bruder hätte machen sollen. Warum hat er nur geschwiegen? Das Einzige, das mich nun tröstet, ist der Umstand, dass er nun nicht mehr unter seiner Krankheit leiden muss. Ich schäme mich wirklich dafür, dass ich zu Lebzeiten nicht mehr für meinen Bruder gemacht habe, obwohl ich ihn doch geliebt habe. Pralinen sind nicht immer gut.

Beichthaus.com Beichte #00031505 vom 25.06.2013 um 09:20:16 Uhr (16 Kommentare).

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