Aufgebrochener Süßigkeiten-Automat

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Vandalismus Waghalsigkeit Diebstahl Polizei

Ich wollte mit einen guten Freund, der gleichzeitig auch stadtbekannter Dealer ist, zu einer Party in die Stadt fahren, dafür haben wir uns die letzte S-Bahn ausgesucht, die dorthin fährt. Als wir am Bahnhof ankamen, haben wir gemerkt, dass der Süßigkeitenautomat aufgebrochen war. Mein Kollege fand ein ca. ein Meter langes Metallrohrstück, das wohl als Werkzeug diente, und sagte im osmanischen Akzent "Hehe, Mortz Keule, OIDA!" Ich fand im ganzen Automaten, der komplett leergeräumt war, noch ein Snickers, das die Diebe wohl vergessen hatten. Ich schnappte mir dieses also und machte den Riegel gerade auf, als hollywoodmäßig eine Streife auf den Parkplatz bog. Ich kaute genüsslich weiter, doch mein osmanischer Freund türmte mit den Worten "Aboo, Ibesh weg aller".

Ich war so überrascht von seiner routinierten Flucht, dass ich gar nicht die zwei Drei-Meter-Schränke in Uniform vor mir sah, die mich fragten, wo den mein Kollege hin will. "Ja äh? Was? Den kenn ich garnicht - ja öhm. - und das mit dem Automaten war ich nicht, ehrlich! Das Snickers lag so drin!" Ich war zwei Tage in U-Haft, da auch noch verschiedene Fahrkartenautomaten aufgebrochen wurden, und mir das zu Last gelegt worden war. Ich glaube, wäre ich mit der Aussage "Wo soll ich den das ganze Zeug hingesteckt haben? Ich bin doch mit einem Fahrrad gekommen!" nicht erst nach zwei Tagen angehört worden, hätten die mich auch früher rausgelassen. Und mein Kollege hat sich da nie gemeldet, kam aber nach einem Tag auch in U-Haft - wegen eines Drogendeliktes.

Beichthaus.com Beichte #00007288 vom 01.04.2006 um 05:40:47 Uhr (2 Kommentare).

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Ich hasse meinen Sohn!

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Verzweiflung Hass Familie Tod

Ich (m/25) finde meinen kleinen Sohn unerträglich und würde ihn gerne los werden. Er schreit den ganzen Tag und macht sich ständig ein. Ich kann irgendwie gar nichts mit ihm anfangen. Alle Eltern, die ich sehe, reißen sich ein Bein für ihren Spross aus und mir […]
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Beichthaus.com Beichte #00007181 vom 31.03.2006 um 02:18:23 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Unsere Firma ging pleite!

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Diebstahl Selbstsucht Arbeit

Ich (w) beichte heute etwas, das zwanzig Jahre zurückliegt. Als junge Berufsanfängerin begann ich bei einer Firma, die schon in den letzten Zügen lag. Das Gehalt wurde erst zwei Wochen zu spät gezahlt und dann per Scheck, es kamen Mahnungen und wütende Lieferantenanrufe, der Vermieter war Dauergast. Nachdem man uns Mitarbeitern offiziell gesagt hatte, wie schlecht es stünde (es gab irgendwann keine andere Möglichkeit mehr, da wir alle Post von der Krankenkasse bekamen, dass seit Monaten keine Beiträge mehr für uns gezahlt worden seien, und wir die Welt nicht mehr verstanden), sank die Moral. Es wurde zum Beispiel massenhaft Material geklaut, einmal sogar teure Herren-Markenkleidung, die uns ein Kunde für ein Werbeprospekt zur Verfügung gestellt hatte. Da ich sowohl die Schreib- und Korrekturrechte für das Zeiterfassungssystem hatte als auch das Terminal genau gegenüber meinem Zimmer lag, bekam ich auch immer öfter mit, dass Kollegen früher gingen und später andere, die später gingen, sich für sie ausbuchten.

Ich habe natürlich nie jemanden verraten. Allerdings habe ich auch manchmal zum Feierabend "vergessen", mich auszubuchen, es dann anderntags manuell korrigiert und mir dabei schon mal 40 Minuten oder so draufgeschlagen; da war das Risiko weniger groß erwischt zu werden, als dass man am Ende in der Firma gesucht wurde und nicht aufzufinden war. Es dauerte nicht lange, und der Konkursverwalter zog ein; vor dem endgültigen Toresschluss gab er bekannt, dass noch vorhandene Überstunden ausgezahlt werden würden und nannte mir den Zeitpunkt, an dem ich diese abrechnen solle. Ich gestehe, dass ich vor der Abrechnung noch meine ca. sechs Überstunden auf 52 und ein paar Minuten korrigierte. Das gab zwar ein nettes Zubrot für mich, aber das war bald wieder weg, da ich mich vor der Arbeitslosigkeit nicht retten konnte und das Amt mein Arbeitslosengeld unter Zuhilfenahme des Lehrlingsgehalts berechnete.

Beichthaus.com Beichte #00007175 vom 31.03.2006 um 01:45:47 Uhr (0 Kommentare).

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Der Tag, an dem ich meine Schwester lähmte

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Verzweiflung Engherzigkeit Rache Kinder

Ich habe damals das Leben meiner Schwester ruiniert. Als wir noch sehr klein waren, haben wir uns öfter mal gestritten, wie es eben für Kinder in dem Alter üblich ist. Leider war sie nicht nur älter, sondern auch viel stärker, weswegen ich häufiger den Kürzeren gezogen habe. Meistens reichte schon ein Schlag in den Magen von ihr und schon war ich kleinlaut. An dem Tag, den ich mein Leben nicht mehr vergesse, haben wir uns wie üblich in den Haaren gelegen. Einen Tag vorher hat sie mir nämlich Kaugummi in den Haaransatz geschmiert, woraufhin ich mir eine sehr kurze Jungenfrisur schneiden lassen musste. Ich liebte meine langen Haare wie wohl jedes Mädchen. Als sie sich dann später über mich lustig machte, tat ich etwas, das unsere ganzes Leben verändern sollte. Ich schubste sie. Aber sie stolperte über ihre Füße und fiel Kopfüber die Treppe hinunter.

Dann lag sie da, ganz still. Ihr Kopf hat geblutet und ihr Arm war etwas verdreht. Dann fing ich an zu schreien. Unsere Eltern kamen sofort und sahen sie am Boden liegen. Im Krankenhaus sagte man uns dann, dass ihr Arm wieder heilen würde, aber sie vermutlich gelähmt bleiben würde. Meine Schwester selbst kann sich an garnichts mehr erinnern, auch nicht dass ich sie geschubst habe. Sie war mir dankbar, dass ich sie so schnell gefunden habe. Ich hatte damals einfach nicht den Mut allen zu sagen, dass ICH für diesen Apltraum verantwortlich war. Niemand kam auf die Idee mich zu fragen, was geschehen ist und so nahm man einfach einen Unfall an.

Heute, Jahre später verstehen wir uns blendend und ich unterstütze sie, wo ich nur kann. Aber diese Schuld ist immer da und frisst sich durch mich hindurch. Schon oft war ich kurz davor, ihr die Wahrheit zu sagen, aber dann überkam mich die Angst sie zu verlieren. Ich liebe meine Schwester und weis, dass ich ein schlechter Mensch bin. Aber davon kann sie auch nicht wieder laufen. Ich musste meine Geschichte einfach mal mit jemandem teilen.

Beichthaus.com Beichte #00007167 vom 30.03.2006 um 23:29:38 Uhr (2 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Organmafia in Tschechien

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Waghalsigkeit Diebstahl

Oh man Leute, es tut mir so leid. Also es war so: Wir wohnen in der Nähe zur tschechischen Grenze. Dort gibt es einen Tax-Free-Shop, wo man billig Schnaps kaufen kann und Diesel für einen Euro der Liter. Klar, dass wir natürlich alle zum Tanken und Schnapskaufen rüber nach Tschechien fahren. Nun begab es sich, dass ich mit drei weiteren Kumpels mal schnell am Abend zum Tanken rübergefahren bin. Am Duty-Free-Shop passierte das Unfassbare:

Wir gingen zu dritt in den Shop, ein Kumpel von uns blieb im Wagen sitzen. Das war eine fatale Idee. Als wir aus dem Shop kamen, war er nicht mehr im Wagen und nirgendwo zu sehen! Nachdem wir die Polizei alarmiert hatten, die die Spuren nahmen am Wagen, aber weiter nichts tun konnten, gaben wir eine Vermisstenanzeige auf. Allerdings tauchte unser Freund am nächsten Morgen nackt an der Zollstation auf. Er war total verstört und kreidebleich! Er konnte der Polizei und uns nur schildern, was er noch mitbekommen hat: Er wurde aus dem Wagen gezerrt, in den Wald geschleppt, dort narkotisiert und wachte in der früh nackt am Waldboden in der Nähe der Grenze auf. Das wäre ja alles nicht so schlimm, hätten die Entführer ihm während seiner Narkose im Wald nicht eine Niere entfernt! Wahrscheinlich Organmafia - Der arme Kerl, jetzt muss er mit einer zu Rande kommen. Es tut uns so leid!

Beichthaus.com Beichte #00006829 vom 24.03.2006 um 05:43:57 Uhr (10 Kommentare).

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