Peinliches Müll-Missgeschick

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit

Gestern, als ich den Müll rausgebracht habe, ist mir etwas extrem Peinliches passiert. Ich wohne an einer gut besuchten Straße und die Mülltonnen sind hinter dem Haus, sodass man halt ein Stück die Straße runterlaufen muss, um zu den Mülltonnen zu gelangen. Jedenfalls bin ich mit zwei vollen Tüten gerade die Straße runtergelaufen, als mich eine Frau von hinten angetippt hat und zu mir meinte, dass ich etwas verloren hätte. Sie zeigte nach hinten, und als ich mich umdrehte und auf den Boden blickte, hätte ich echt im Erdboden versinken können: Eine geöffnete, vollgeblutete Riesen-Binde lag da mitten auf der Straße. Just in diesem Moment kam auch noch eine Gruppe von Studenten die Straße entlang, die Blicke, die ich dann kassiert habe, während ich die Binde aufgehoben habe, wollt ihr euch nicht vorstellen. Herrgott, ich hoffe, ich muss diesen Leuten nie wieder begegnen. Das war mir so unangenehm!

Beichthaus.com Beichte #00036019 vom 25.06.2015 um 02:28:17 Uhr (6 Kommentare).

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Passen wir noch zusammen?

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Begehrlichkeit Verzweiflung Fremdgehen Partnerschaft

Ich (m/22) bin seit fast drei Jahren mit meiner Freundin (19) zusammen. Anfangs lief es in unserer Beziehung auch noch sehr gut und ich freute mich immer, sie am Wochenende wiederzusehen. Doch mit der Zeit verschlechterte sich die Situation zunehmend. So regen mich verschiedene Handlungen ihrerseits mehr und mehr auf. Beispielsweise geht sie mit Lebensmitteln, Wasser und auch anderen Dingen sehr verschwenderisch um. Jedoch stören mich nicht nur alleine diese Tatsachen, sondern sie geht auch in Sachen Sex nur selten auf meine Wünsche ein und Neues lehnt sie erst einmal kategorisch ab. Als sei dies noch nicht genug, so ist ihr Verhalten in verschiedenen Dingen noch sehr unerfahren. Sie zieht momentan um, weshalb sie damit beschäftigt ist, die neue Wohnung zu renovieren. Hierbei hilft ihr Vater, weil ich derzeit Prüfungen habe. Ich gab ihr für die Renovierung verschiedene Tipps, wie beispielsweise, dass sie bedenken sollte, dass man evtl. neue Steckdosen und Lampen setzen muss, um den neuen Erfordernissen gerecht zu werden. Auch muss ein Raum zu einer Küche umgebaut werden und somit neue Wasserleitungen verlegt werden. Um zurück zu ihrer Unerfahrenheit zu kommen, so ist sie momentan dabei die Wohnung zu tapezieren, ohne jedoch die eben genannten Arbeiten zuerst zu erledigen. Ideen und Tipps meinerseits lehnt sie durchgehend ab bzw. ignoriert sie.

Ein weiteres Problem ist ihr Umfeld. Sie besucht eine Berufsschule, die von sehr vielen Menschen besucht wird, die einen sehr niedrigen IQ haben. Leider gewöhnt sie sich die Assi-Sprache dieser Leute sehr stark an. Ich habe mit ihr bereits über die oben genannten und auch weitere Probleme gesprochen, woraufhin sich manches auch besserte. Das ungute Gefühl bleibt jedoch bestehen, dass sie meinen Ansprüchen in einer Beziehung nicht gerecht werden kann. Ich hasse meine Freundin dafür, dass sie sich so verhält. Um nun aber zu einem weiteren Teil meiner Beichte zu kommen: Ich habe in meinem Studium vor einiger Zeit ein nettes und total süßes Mädchen kennengelernt. Im Innersten wünsche ich mir, mit ihr zusammenzukommen. Nachts habe ich häufiger Träume von ihr, in denen wir uns Küssen und ausgiebigen Sex haben. Auch denke ich, dass sie von ihrem Verhalten wesentlich besser zu mir passen würde. Aufgrund dieser Tatsachen fühle ich mich schlecht und möchte heute diese Beichte ablegen.

Beichthaus.com Beichte #00036010 vom 23.06.2015 um 19:31:40 Uhr (23 Kommentare).

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Von der Brücke fallen Flaschen

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Feigheit Selbstsucht Trunksucht

Ich (m/24) möchte beichten, dass ich jemanden vermutlich verletzt habe, wenn auch aus Versehen. Zugetragen hat sich der Vorfall vor einigen Jahren, als ich mit einem Kumpel am Wochenende auf einer Brücke vorglühte, weil wir später in den Club gehen wollten. Da ich schon gut getankt hatte und betrunken immer dazu neige, mich leicht asozial zu verhalten, habe ich einige Glasflaschen, die auf dem Brückengeländer standen, einfach umgestoßen. Warum ich das gemacht habe? Einfach so, weil es einfach Spaß machte, Glas zu zerschmettern. Jedenfalls hatte ich das schon zuvor einige Male gemacht und es war nie etwas passiert, aber an jenem Wochenende war plötzlich alles anders: Gerade in dem Moment, als wir gehen wollten, tauchte wie aus dem Nichts auf einmal ein hochaggressiver Typ vor mir auf, der breit wie ein Kleiderschrank war und mich anbrüllte, wer das getan habe und dass unter der Brücke eine Person verletzt sei. Natürlich versuchte ich, mich herauszureden, aber der Typ ließ einfach nicht locker und versuchte mich zu zwingen, mit ihm zur angeblich verletzten Person zu gehen, um alles Weitere zu klären. Da er auch in Begleitung war und mein Kumpel und ich gegen ihn und seine Begleitung keine Chance gehabt hätten, wusste ich, dass Mitgehen nur eines für mich bedeutet hätte: Entweder hätte er mir unter der Brücke einfach selbst die Fresse poliert oder mich festgehalten und die Bullen gerufen.


Da ich weder Bock auf das Eine noch auf das Andere hatte, nutzte ich einen winzigen Moment seiner Unaufmerksamkeit, und bin wie von der Tarantel gestochen plötzlich losgestürmt, während der Muskelberg mir nur noch diverse Flüche und Beleidigungen hinterherschreien konnte. Noch nie im Leben war ich jemals so schnell gerannt wie an dem Abend. Nachdem ich gefühlt einen Kilometer durch irgendwelche Seitenstraßen gerannt war, versteckte ich mich in einer vollen Kneipe und versuchte, meinen Kumpel auf dem Handy zu erreichen, der sich zum Glück auch meldete, wobei ich bis heute nicht weiß, wie er es geschafft hatte, dass die Typen ihn nicht auch angegangen haben. Jedenfalls sind wir danach nach Hause gefahren, weil ich keinen Bock hatte, den aggressiven Leuten aus Versehen noch einmal über den Weg zu laufen.


Zum Schluss möchte ich sagen, dass ich nicht weiß, was aus der angeblich verletzten Person geworden ist: Vielleicht hat sich der Typ, der mich unter die Brücke zerren wollte, auch nur aufgespielt, obwohl alles nur halb so schlimm war, vielleicht habe ich aber auch wirklich Schaden angerichtet. Jedenfalls gelobe ich, in Zukunft keine Flaschen mehr von Brückengeländern zu schmeißen und hoffe, dass sich die Person nicht allzu schlimm verletzt hat. Ich bin auch froh, dass mir der Freund, mit dem ich unterwegs war, nicht verübelt hat, ihn zurückgelassen zu haben, da ihm theoretisch auch etwas hätte passieren können.

Beichthaus.com Beichte #00036008 vom 23.06.2015 um 12:03:24 Uhr (16 Kommentare).

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Vom eigenen Auto überfahren

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Dummheit Peinlichkeit Stolz Auto & Co.

Ich (m/26) muss heute meine Dummheit beichten. Meine Schwester wohnt und arbeitet ungefähr 200km von mir und meinen Eltern entfernt und kommt gelegentlich zu Besuch. Um Geld zu sparen, benutzt sie oft Mitfahrgelegenheiten und ich bringe sie dann am Sonntag zu den verabredeten Treffpunkten. Jenen Sonntag war es ein Nachbarstädtchen, das über einen Bahnhof verfügt. Ich parkte an einer abfallenden Ausfahrt, da die Wartezeit nie besonders lang war. Nachdem meine Schwester mit der Mitfahrgelegenheit verschwunden war, setzte ich mich in mein Auto und wollte losfahren, aber leider startete dieses nicht mehr. Ich versuchte alle möglichen Tricks, die mir in den Sinn kamen, trotzdem sprang das Auto nicht an. Nun wollte ich mir, als Mann und gelernter Mechatroniker, nicht die Blöße geben und einen Abschleppservice kommen lassen. Vielmehr kam ich auf die Idee, mein Auto weiter die abfallende Ausfahrt hochzuschieben, um es dann mit Anlauf starten zu können. Also löste ich die Handbremse, öffnete das Fahrerfenster und lief schnell zur Motorhaube.

Da ich sehr kräftig gebaut und 1.98m groß bin, fiel es mir anfangs auch leicht, das Auto gegen die Schräge zu schieben, leider hatte ich am Ende der Ausfahrt die Kante übersehen und schaffte es auch nicht, das Auto über diese zu schieben. Nun hatte ich ein Problem, allein vor einem Auto, das an einer Schräge stand - mit gelöster Handbremse. Leider verließ mich nach und nach meine Kraft, da ich auch alles versucht hatte, das Auto über die Kante zu schieben. Nach einer kleinen Weile konnte ich nicht mehr und versuchte, das Unheil zu verhindern, indem ich von der Motorhaube zur Fahrertür lief, um die Handbremse zu ziehen. Leider geriet mein Auto schneller in Fahrt, als ich mir das gedacht hatte, und so kam ich nicht rechtzeitig an der Fahrertür an. In der Not versuchte ich, mit meinen Fuß das Auto zu stoppen, indem ich ihn vor den Vorderreifen stellte, leider war das Auto zu schnell und rollte mit Vorder und Hinterreifen über meinen Fuß. Das Auto kam in einiger Entfernung ohne weitere Schäden zum Stehen, ich allerdings hatte einen Mittelfußknochen Bruch.

Beichthaus.com Beichte #00036006 vom 22.06.2015 um 23:23:56 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Warum kann sie alles besser als ich?

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Neid Verzweiflung

Ich (w/33) stelle seit einiger Zeit fest, dass ich meine gute Freundin K. doch recht beneide. Und dafür schäme ich mich. K. ist ein sehr außergewöhnlicher Mensch. Sie ist ein Universalgenie - und das ist nicht übertrieben. Bereits in der Grundschule waren wir in einer Klasse und befreundet. K. war perfekt in Mathe, sie sah eine Aufgabe und hatte sie im nächsten Moment schon gelöst. Sie war perfekt in Deutsch, ihre Aufsätze hätte man sofort in einem Buch veröffentlichen können, jeder Verlag hätte sie genommen. Sie war perfekt beim Sport, hatte und hat auch schon immer eine sehr schlanke und elegante Figur, für die sie kaum etwas tun musste. Ein Traum - essen, ohne zuzunehmen, und trotzdem nur "schlank" und nicht "krankhaft dürr" zu sein. Sie war perfekt in Musik. Sie hat ein absolutes Gehör, spielt mehrere Instrumente und hat eine wundervolle Singstimme, sowohl für klassische Musik (Sopran), als auch für moderne Popklassiker.


Sie malt wunderschön, ihre Bilder können es mit Rembrandt, Van Gogh oder Dürer durchaus aufnehmen. Sie hat eine ganz außergewöhnliche Rhetorik, zieht sofort jeden in ihren Bann, wenn sie erzählt, kann argumentieren wie kaum jemand, den ich sonst kenne, und könnte in jeder Politshow auftreten - nicht, weil sie einfach nur gut reden kann, sondern weil sie zu politischen und sonstigen Themen viel beitragen kann. Sie hat ein sehr ausgeprägtes logisches Denken, erkennt Zusammenhänge sofort, kann zu jedem Thema etwas sagen, da sie wirklich jedes Thema versteht. Sie ist handwerklich sehr begabt, kann jedes Möbelstück aufbauen. Ihre Familie ist sehr wohlhabend, doch gleichzeitig ist sie sehr liebevoll aufgewachsen, ihre Eltern hatten immer viel Zeit. Sie wurde trotz ihrer hervorragenden Schulleistungen nie als Streberin bezeichnet, hatte immer viele Freunde, war sehr beliebt, sie ist ja auch supernett.


Ihr Abitur bestand sie mit 0,7, danach studierte sie Jura, war dort mit Abstand die Beste. Ihr Staatsexamen wurde sogar veröffentlicht. Sie ist heute Richterin und ist mit einem Beamten im höheren Dienst verheiratet. Sie haben eine wunderschöne Stadtvilla erworben und sind mittlerweile dreifache Eltern. Mir und meiner Familie geht es alles andere als schlecht - ich bin Apothekerin geworden, mein Mann hat Maschinenbau studiert, nach seiner Ausbildung zum Feinwerkmechaniker, und arbeitet in einer guten Position. Wir haben ein schönes Haus und zwei tolle Kinder. Aber wenn ich sehe, was ich alles nicht kann, beneide ich sie, weil es einfach absolut nichts gibt, das sie nicht beherrscht.


Ich habe mir manchmal heimlich gewünscht, zumindest etwas besser als sie zu können. Und als sie mich zum Bibelabend begleitete - wir sind in unserer evangelischen Kirchengemeinde aktiv, während meine Freundin und ihr Mann Atheisten sind - dachte ich, zumindest da könnte ich mal ein wenig mehr beitragen. Aber selbst dort war es nicht so. Sie verstand jede Bibelstelle sofort, diskutierte mit unserem Pfarrer, und man hätte sie für eine Theologin gehalten, wenn man es nicht gewusst hätte. Ich schäme mich dafür, dass ich irgendwie Neid spüre und mir wünsche, ich könnte etwas besser. Ich lasse sie es nicht merken, ich mag sie ja trotz allem sehr.

Beichthaus.com Beichte #00036004 vom 22.06.2015 um 18:44:02 Uhr (24 Kommentare).

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