Hilfe, mein Ex ist selbstmordgefährdet!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Selbstsucht Gesundheit

Ich habe mit meinen 25 Jahren schon viel erlebt, vielleicht zu viel. Aufgewachsen bin ich in einer strengen Familie, ab der Grundschule war ich auf einem Mädcheninternat, zwischendurch Beerdigung meines Vaters, kurz darauf meiner Mutter. Mit 16 habe ich dann auch noch meinen einzigen Familienangehörigen verloren, mein Bruder hatte sich mit 19 Jahren den goldenen Schuss gesetzt. Das Internat war nicht mehr bezahlbar und ich kam in eine Pflegefamilie, bis ich 18 war. Dort wurde mir das Leben zur Hölle gemacht, ich möchte nicht beschreiben, was mir damals widerfahren ist.


Ich litt unter Angstzuständen. Seit fünf Jahren gehe ich deshalb regelmäßig in eine Klinik für Personen mit psychischen Schwierigkeiten und habe dort Behandlungstermine. Es konnte mir auch geholfen werden, wofür ich unendlich dankbar bin. Es ist mir gelungen, einen Arbeitgeber zu finden, bei dem ich drei Jahre lang eine Ausbildung machen durfte und auch übernommen wurde. Ich verdiene nicht gut, aber ich komme sehr gut damit zurecht, weil ich nicht ausgehe und auch sonst einen sehr spartanischen Umgang mit Luxusgütern habe, ich brauche das alles nicht.


Vor einem Jahr habe ich einen jungen Mann gleichen Alters im Klinikum kennengelernt. Er war dort zu einer Terminvereinbarung, weil er neu zugezogen war. Er ist selbstständiger Programmierer und arbeitet von zu Hause aus. Wir sind uns dann noch mehrmals begegnet und haben uns dann tatsächlich verabredet. Es war für mich das erste Mal, dass ich so richtig ausgehe und das sogar mit einem Mann. Kurz und knapp, wir wurden ein Paar. Jeder behielt seine eigene Bleibe. Er kommt immer zu mir, da er ungefähr 40 km weit weg wohnt und ich kein Auto habe. Nach und nach erzählte er mir, warum er in Behandlung sei. Er leidet unter starken Depressionen, die ihn oftmals an Selbstmord denken ließen, er hat auch schon einen Versuch hinter sich. In letzter Zeit ist es wieder sehr schlimm mit seiner Krankheit, die immer schubweise kommt. Ich kann ihm kaum eine große Hilfe sein, versuche es aber trotzdem immer wieder. Mit seinen düsteren Gedanken und Momenten der Verzweiflung zieht er mich immer weiter herunter, obwohl es mit meinem Leben eigentlich so schön voranging.


Jetzt hege ich schon ein paar Wochen den Gedanken, ihn zu verlassen. Allerdings brauche ich auch Halt, aber den kann er mir einfach nicht geben. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es wohl mehr eine Zweckbeziehung ist. Gestern habe ich ihm gesagt, dass er wohl doch nicht der richtige Partner für mich ist. Er hat nichts gesagt und hat einfach nur wortlos die Wohnung verlassen. Ich kann ihn seit dem Zeitpunkt nicht mehr erreichen, sein Handy ist abgeschaltet. Jetzt tut es mir wieder sehr leid. Vielleicht war es doch falsch? Kann man mir das verzeihen?

Beichthaus.com Beichte #00037161 vom 04.12.2015 um 13:05:51 Uhr (11 Kommentare).

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Meine Schwester ist eine abgefuckte Schlampe!

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Zorn Ungerechtigkeit Dummheit Verzweiflung Familie

Ich (m/33) habe eine jüngere Schwester, die jetzt 19 Jahre alt und mehr oder weniger eine Nachzüglerin ist. Als kleines Nesthäkchen wurde sie auch richtig übel verwöhnt. Unsere Eltern sahen ihre Erziehung ganz entspannt und dementsprechend bekam meine Schwester so gut wie nie irgendwelche Grenzen aufgezeigt. Sie konnte quasi tun und lassen, was sie wollte. Das führte dazu, dass sie schon ab der vierten Klasse eine gepflegte Null-Bock-Haltung an den Tag legte, weil es niemanden interessierte, was sie für Noten heimbrachte. Obwohl sie trotz dieser miesen Einstellung eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium bekam, schickten meine Eltern sie an eine Oberschule. Dort ging das Elend dann richtig los. Das, was sie ab der sechsten Klasse abzog, grenzte an direkte Arbeitsverweigerung.


Ihr Zeugnis war ein Konglomerat aus nicht erbrachten Leistungen. Meine Eltern taten das mit einem Achselzucken und ein paar strengen Worten und Blicken ab. Das half natürlich nur von Mittag bis um Zwölf. Immerhin schaffte sie es bis zur achten Klasse, ehe sie das erste Mal sitzen blieb. Sie schob es darauf, dass jemand ihre Noten vertauscht hatte, und ignorierte vollkommen den Fakt, dass die einzige Leistung, mit der sie sich in der Schule besonders hervortat, das großzügige Herumschicken von Fotos ihres nackten Körpers war. Ich redete irgendwann mit ihr, weil meine Eltern die ganze Sache recht wenig interessierte, und versuchte es zunächst auf die nette Tour. Das ging ihr jedoch alles am Allerwertesten vorbei. Als sie in der Neunten zum zweiten Mal sitzen blieb und gleichzeitig von irgendeinem ihrer Kevin- und Justin-Freunde schwanger wurde, nahm ich sie richtig ins Gebet, um ihr klarzumachen, dass sie geradewegs dabei war, ihr Leben so richtig in den Sand zu setzen.


Sie verlor das Kind aufgrund eines Alkoholexzesses im dritten Monat. Als sie endlich mehr schlecht als recht in der zehnten Klasse gelandet war, verweigerte sie das Schreiben von Bewerbungen, denn als Traumberuf gab sie an, dass sie gerne Model werden würde. Ihr Lebensinhalt bestand aus Saufen, Partys und Sex mit möglichst vielen Leuten. Alle Versuche, sie wieder einzuorden, schlugen gnadenlos fehl. Sie hing herum und lebte einfach auf Kosten meiner Eltern. Ich bekam heraus, dass meine Eltern ihr für die Gammelei jeden Monat noch 300 Euro überwiesen, während ich zu meiner Studienzeit zu Hause noch Geld für Kost und Logis abdrücken durfte. Vor einem halben Jahr hatte mein Vater einen Schlaganfall und ist seitdem behindert. Unter Umständen bleibt er sogar ein Pflegefall. Meine Mutter hat mich vor Kurzem um Geld gebeten, denn es reicht wohl momentan hinten und vorne nicht. Trotzdem überweisen meine Eltern meiner Schwester immer noch besagte 300 Euro.


Meine Schwester kümmert es im Übrigen einen feuchten Dreck, wie es unserem Vater geht, solange die Kohle pünktlich kommt und im Kühlschrank etwas zum Essen ist. Ich habe meiner Mutter das Geld mit dem Hinweis verweigert, dass meine Schwester seit über einem Jahr fürs süße Nichtstun kassiert, in der ganzen Zeit keine einzige Bewerbung geschrieben hat, und immer noch auf die große Modelkarriere hofft. Sie geht davon aus, in der Disco entdeckt zu werden. Tatsächlich wird sie jedoch einfach nur immer fetter und abgefuckter, egal wie schlampig sie sich anzieht. Ich beichte, dass ich drauf und dran bin, den Kontakt zu meiner Familie abzubrechen oder zumindest sehr stark einzuschränken, damit mich die ganze Situation nicht noch mehr herunterzieht. Ich habe es einfach satt!

Beichthaus.com Beichte #00037157 vom 03.12.2015 um 12:31:55 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Devote Blondine im Fitnessstudio

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Schamlosigkeit Sex Fetisch Arbeit

Ich (m/32) habe lange überlegt, ob ich die Geschichte hier beichten soll, denn es wird vermutlich von negativen Kommentaren nur so hageln. Seit fünf Jahren besitze ich ein eigenes Fitnessstudio mit alternativen Trainingskonzepten. Der Spaß ist sogar einigermaßen erfolgreich, und so expandieren wir fleißig vor uns hin. Leider habe ich in den vergangenen Jahren sehr viel Zeit mit arbeiten und trainieren verbracht, sodass sich an der Beziehungsfront bis auf mehr oder weniger kurze Bettscharmützel leider nichts weiter ergeben konnte. Im Zuge unserer Expansion stellten wir in letzter Zeit relativ viele Aushilfskräfte und Trainer ein. Darunter war ein blondes, sehr zierliches Mädchen, gerade mal 18 Jahre alt. An und für sich war sie recht hübsch, und ich setzte sie dementsprechend an eine Stelle, wo sie viel Kundenkontakt hat.


Bald schon kamen jedoch die ersten Beschwerden über sie bei mir an. Sie sei gelangweilt oder gar rotzfrech zur Kundschaft, ihre Arbeitsmoral hielte sich in engen Grenzen, ständig versuchte sie bei der Abrechnung der Stunden zu betrügen und kommandierte angeblich das Stammpersonal herum. Ich hielt das zunächst für Unsinn und Neid der anderen Pauschalkräfte, denn in meiner Nähe war sie immer recht nett. Zumindest, bis ich sie eines Tages mal dabei erwischte, wie sie einem Kunden, der den Schlüssel seines Schließfaches verlegt hatte, dreist ins Gesicht sagte, dass das nicht ihr Problem sei und er eben Pech gehabt habe. Wohlgemerkt, sie wusste genau, wo sich Generalschlüssel und Ersatzschlüssel befanden. Anstatt sich aber um ihn zu kümmern, pflaumte sie ihn quasi noch von oben herab an.
Natürlich klärte ich die Sache sofort und nahm sie ins Gebet. Ich fragte sie in meinem Büro, ob sie es lustig fände die Kundschaft zu brüskieren, und was sie sich dabei gedacht habe.


Ihre Augen wurden glasig und ich dachte, sie würde gleich losheulen - außerdem rutschte sie mit ihrem Hintern unruhig hin und her. Sie bettelte unterwürfigst, ob ich ihr nicht noch eine Chance geben könnte, und rieb dabei ihre Schenkel auffällig unauffällig aneinander. Plötzlich war eine seltsame Spannung im Raum, und mir wurde klar, dass die Kleine nicht flennen würde, sondern geil war. Irritiert ließ ich sie gehen. In den folgenden Wochen ging ich ihr aus dem Weg, zumindest bis die nächsten Beschwerden bei mir eintrafen. Dieses Mal ging es allerdings nicht darum, wie sie der Kundschaft gegenübertrat, sondern um die Tatsache, dass sie nicht mehr pünktlich zur Schicht erschien.


Ich bat sie mit gemischten Gefühlen wieder ins Büro und sie versuchte erst gar nicht, ihre Geilheit zu verbergen. Mit jedem Satz, in dem ich Kritik an ihr äußerte, rutschte sie vehementer auf dem Stuhl hin und her. Ich sagte schließlich, sie solle das lassen und mir zuhören. Ihre Nippel sprengten indessen fast ihr Top und ihr Mund war leicht geöffnet. Sie atmete rau und unregelmäßig. Ich schloss die Tür und fragte sie, ob es sie erregte, wenn jemand sie demütigte. Sie nickte nur kurz. Ich fragte weiter, ob sie absichtlich Ärger provozierte. Sie nickte wieder. Ich bot ihr an, ihr einen Therapeuten zu suchen, was sie ablehnte, da sie schon seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr in Therapie war.


Sie bat mich einfach nur darum, dass ich sie weiter ausschimpfte, was ich nach einigem Zögern auch tat. Am Ende kam sie wohl zum Orgasmus. Seitdem haben wir einen Deal geschlossen. Sie strengt sich bei der Arbeit an, und wenn sie ihren Job gut macht, bekommt sie regelmäßig eine Schimpfsession von mir. Gelegentlich ist sie dabei nackt und masturbiert vor mir. Ab und an kommt es zugegebenermaßen auch zum Sex. Sie steht darauf, schnell und hart genommen und erniedrigt zu werden, allerdings ist mir das eine Nummer zu krass. Durch ihre zierliche Figur sieht es eh schon immer so aus, als würde ich sie jeden Moment aufreißen, wenn mein Glied in einer ihrer drei Körperöffnungen steckt.


Aktuell versucht sie mich dazu zu überreden, auf der Arbeit in ihr Gesicht zu ejakulieren, und sie dann mit dem getrockneten Samen im Gesicht an die Rezeption zu schicken. Bis jetzt habe ich ihr das allerdings verweigert. Mir ist klar, dass das Ganze vollkommen krank ist, aber ich kann mich nicht so recht davon losreißen. Ihre Lust ist so ungezügelt und wild in den Momenten, wo ich sie beschimpfe, dass es mich unglaublich fasziniert und erregt. Wenn ich ihr auf Arbeit zufällig über den Weg laufe, und ihr dabei leise sage, dass sie ein undankbares, verzogenes kleines Stück ist, richten sich ihre Nippel unter dem engen Sporttop sofort auf. Ich würde gerne damit aufhören, aber es ist einfach irgendwie vollkommen suchterzeugend.

Beichthaus.com Beichte #00037066 vom 19.11.2015 um 12:59:20 Uhr (28 Kommentare).

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Drogen bei den reichen Schnöseln

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Drogen

Ich beichte, dass ich wohlhabende Menschen verabscheue! Dazu muss ich jetzt sagen, dass ich jedem, der selbst für sein Geld gearbeitet hat, mit größtem Respekt gegenübertrete, allerdings kotzen mich diese reichen Bälger an, die in ihrem Leben noch keinen Finger krumm machen mussten und denken, sie hätten den Plan vom Leben. Durch meine Freundin habe ich zwangsweise mit solchen Menschen zu tun, da ihr Freundeskreis aus genau diesen Menschen besteht. Sie selbst stammt zwar auch aus einem relativ wohlhabenden Haus, musste sich aber alles im Leben selbst erarbeiten und ist generell einfach ein liebevoller Mensch. Ich selbst verdiene auch nicht schlecht, wodurch wir uns eigentlich kaufen könnten, was wir wollen. Das "Problem" bei der Sache ist einfach, dass wir beide keine wirklich hohen Ansprüche haben und wir dafür beispielsweise lieber öfter die Welt bereisen, denn das Leben ist kurz und die Welt hat viele schöne Orte, die es zu entdecken gilt.


Aber ihre Freunde heulen den ganzen Tag nur rum, wie schwer doch ihr Leben ist, und machen sich gleichzeitig noch lustig über mich, da ich ja selbst für mein Geld arbeiten muss und mir meine Eltern nicht jedes Jahr ein neues Auto schenken können. Der einzige Grund, warum ich mir diese hohlen Gespräche antue, ist meine Freundin. Sie weiß davon nichts, denn diese Spacken reden natürlich nur so respektlos, wenn sie nicht dabei ist. Ich werde es ihr auch niemals sagen, denn manche von ihnen sind schon ewig mit ihr befreundet und bedeuten ihr einfach sehr viel. Ich weiß, dass sie den Kontakt zu ihnen sofort abbrechen würde, denn ich war schon einmal kurz davor, das Thema anzusprechen und fragte sie, natürlich rein theoretisch, ob sie zu mir halten würde, wenn ich mit ihren Freunden nicht klarkäme. Ich will aber nicht der Grund sein, dass sie Menschen, die ihr wichtig sind, verliert.


Letzte Woche stand ich allerdings kurz davor, einem dieser Bande den Kopf abzureißen, da er doch tatsächlich meinte: "So arm, wie du bist, ist es ein Wunder, dass sich überhaupt jemand mit dir abgibt!" Ich bin zwar nicht reich, aber ich finde, mit 2.300 Euro netto lebe ich auch nicht an der Armutsgrenze. Ich habe mich daraufhin wortlos umgedreht und bin abgehauen, da ich sonst irgendwem den Kiefer gebrochen hätte. Ich beichte heute, dass ich diesen Idioten ein paar Drogen unterjubeln werde. Und das in einer nicht unerheblichen Menge. Anschließend rufe ich die Polizei und werde ganz entsetzt zuschauen, wie die armen Burschen ihre Anzeigen kassieren. Bevor sich jetzt jemand in die Hose macht: Ich schicke niemanden in den Bau, so große Mengen kaufe ich bestimmt nicht. Aber wenn die ersten Anzeigen wegen Drogen ins Haus flattern, wird dem einen oder anderen der Geldhahn unter Garantie abgedreht. Vorgestern habe ich zu diesem Zweck den Zweitschlüssel zu einem ihrer Autos geklaut und werde so meinen Plan in die Tat umsetzen. Ich weiß, es könnte mir eigentlich egal sein, aber wenn man täglich mit dummen Sprüchen bombardiert wird, sinkt irgendwann auch die Moral...

Beichthaus.com Beichte #00037026 vom 13.11.2015 um 02:05:13 Uhr (19 Kommentare).

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Sparfüchse der Oberklasse

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Falschheit Geiz Peinlichkeit

Meine Freundin und ich haben zusammen ein Jahresbrutto von 140.000 Euro. Gleichzeitig sind wir die größten Sparfüchse, die es gibt. Wir kommen beide aus einfachen Verhältnissen und träumen von einem Haus mit riesigem Garten. Dafür tun wir eine ganze Menge und vor allem legen wir eine Sparsamkeit an den Tag, die ich sonst von niemandem kenne. Ein paar Beispiele:

1. In meiner Firma gibt es kostenlos Obst für die Mitarbeiter. Ich greife mehrfach täglich zu, nehme das meiste aber mit nach Hause, damit ich privat kein Obst mehr kaufen muss.
2. Wenn irgendwo Pfandflaschen auf der Straße liegen, nehme ich sie mit.
3. Nirgendwo brennt unnötig Licht, Spülmaschine und Waschmaschine werden erst eingeschaltet, wenn sie komplett voll sind und wenn wir überlegen, was am Wochenende gekocht wird, gucken wir erst einmal, was noch da ist und wo das Haltbarkeitsdatum bald abläuft. So haben wir seit drei Jahren keine Lebensmittel mehr wegwerfen müssen.
4. Wir fahren beide knapp 12 Jahre alte Autos. Wenn etwas kaputt ist oder Wartungsarbeiten anstehen, fahre ich in eine günstige Mietwerkstatt in einer eher schlechten Gegend und die Menschen, denen ich da begegne, würden niemals glauben, dass ich eigentlich in einer Führungsposition arbeite.
5. Normalerweise würde mir alle drei Jahre ein neuer Audi A4 als Firmenwagen zustehen. Ich habe ausgehandelt, dass mir der geldwerte Vorteil dieses Fahrzeugs aufs Gehalt aufgeschlagen wird, damit ich weiterhin mein billiges Auto fahren kann.
6. Wenn Freunde oder Kollegen aus ähnlichen Positionen zu Besuch kommen, stehen zwar teure Spirituosen oder Weinflaschen da, die ich auch gerne anbiete, tatsächlich habe ich diese Flaschen, nachdem sie leer waren, mit deutlich günstigerem Inhalt wieder aufgefüllt. Bemerkt hat dies noch nie jemand.

Ich könnte noch zig andere Sachen aufführen, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Meine eigentliche Beichte ist nicht, dass ich den Konsumterror, der in weiten Teilen der Gesellschaft vorhanden ist, einfach nicht mitmache, sondern Folgendes: Ich fürchte, dass mein Drang nach dem großen Garten und auch der Wunsch, so große Rücklagen zu bilden, dass ich vielleicht nicht bis 67 arbeiten muss, sondern schon viel früher Zeit mit meinen Enkeln verbringen kann, mich langsam immer seltsamer macht. Auch wäre ich gerne ein Vorbild für meine Freunde und Kollegen, weil ich weit mehr als die Hälfte meines Gehaltes jeden Monat an die Seite packen kann, aber irgendwie traue ich mich nicht so recht, offen darüber zu sprechen, um nicht als Freak zu gelten. Auch heuchle ich manchmal Bewunderung und Anerkennung, wenn sich ein Kollege eine teure Uhr oder ein Auto der Oberklasse gekauft hat oder ich in eine Wohnung komme, die aussieht wie ein Apple-Store, obwohl ich innerlich nur den Kopf schütteln kann und mich frage, wie man sein Geld derart verbraten kann

Beichthaus.com Beichte #00036920 vom 26.10.2015 um 10:59:15 Uhr (38 Kommentare).

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