Zu dumm zum Autofahren

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Zorn Verzweiflung Dummheit Unfall Auto & Co.

Ich wollte vor ungefähr einem Monat einen Freund vom Bahnhof abholen. Wir haben ein relativ großes Auto, doch unsere Einfahrt ist für Autos, die größer sind als ein Golf, einfach zu eng. Gerade als ich am Ausparken war, kamen meine Eltern nach Hause - mein Freund stupste mich an und meinte: "Schau mal, deine Eltern sind da." Dieser Satz hatte zur Folge, dass ich erschrak, zu weit einschlug und mit der Hintertür an einem Pfeiler hängen blieb, wodurch die Scheibe gesplittert ist. Mein Vater sagt seitdem immer, dass ich eine nutzlose Geldverschwendung und zu dumm zum Autofahren sei. Ich beichte: Seit dem Wutausbruch meines Vaters, der dazu übergegangen ist, mich zu ignorieren, wünsche ich mir, dass er sein Auto zu Schrott fährt!

Beichthaus.com Beichte #00034804 vom 07.01.2015 um 17:08:13 Uhr (9 Kommentare).

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Ich arbeite lieber mit Dicken!

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Vorurteile Engherzigkeit Arbeit Bremen

Ich (w/37) arbeite in einer Klinik für Essstörungen. Dort "trainiert" man die Menschen darin, wie man z.B. gesund kocht oder Sport treibt. Jetzt zu meiner Beichte: Ich arbeite lieber mit Menschen zusammen die sehr "stark" sind, als mit sehr dünnen Frauen oder Männern. Ich lasse mich für Gruppen eintragen, in denen mehr starke Menschen sind, als sehr dünne Menschen etc. Meine Kollegen bekommen das zwar mit, aber mein Chef hat nichts dagegen, weil ich mich genauso fürsorglich um die "Leichten" kümmere, wie um die "Schweren". Das ist wie bei einer Mutter, die zwei Kinder hat - sie liebt beide, doch sie hat ein Lieblingskind. Ich finde der wesentliche Unterschied zwischen diesen zwei Parteien ist folgender: Die schweren Menschen finden sich selbst nicht schön und sind meist freiwillig gekommen und tun was dafür. Sie hören zu, fragen nach Tipps und für das Gefühl, wenn sie abnehmen, kämpfen sie und freuen sich und kämpfen noch viel mehr.


Die sehr leichten Leute finden sich selbst so am Schönsten, wie sie gerade sind. Die sind zu einem großen Teil nicht freiwillig gekommen und tun alles, um unsere Arbeit zu erschweren. Oder treten einfach in den Hungerstreik, falls sie mit etwas nicht zufrieden sind. Das ist eine heikle Situation, denn wir haben sehr viele Pro-Ana Männer und Frauen, bei denen der Zustand sehr kritisch ist. Wir müssen Essen in sie hinein bekommen - egal was, sonst - man muss es so sagen - sehen sie sich die Radieschen von unten an! Da tut und macht man, verspricht Haus und Hof, nur damit sie die Hälfte eines normalen Pfannkuchen essen. Natürlich gibt es auch viele dünne Patienten, die lieb sind und sich bemühen, aber die Schweren sind einfach freundlicher und höflicher. Natürlich gibt es auch dort Zeitgenossen, die nicht so nett sind, aber deutlich weniger als bei den Dürren. Ich bitte um Absolution, da ich lieber mit schweren Leuten zusammenarbeite als mit Leichten.

Beichthaus.com Beichte #00034800 vom 06.01.2015 um 23:57:57 Uhr in 28779 Bremen (Am Wall) (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Kaffee, der das Fass zum Überlaufen brachte

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Rache Gewalt Aggression Schule

Es gibt einen Typen an meiner Schule, der mich regelmäßig gemobbt hat und es immer noch ab und zu tut. Er macht in letzter Zeit auf "guter Kumpel" mit mir, da er sitzen geblieben ist und in meinem Jahrgang fast keine Freunde hat. Er mobbt so richtig provokativ und […]
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Beichthaus.com Beichte #00034795 vom 06.01.2015 um 18:01:21 Uhr (9 Kommentare).

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Alkohol sollte verboten werden!

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Vorurteile Ekel Trunksucht

Ich (m/31) beichte, dass ich, wenn ich durch einen Supermarkt gehe, bestimmt fünf Mal "Alkoholiker" oder "alles Alkoholiker" denken muss. Ich habe eine absolute und irrationale Abneigung gegen Alkohol und kann auch nicht wegschauen, wenn jemand Weinflaschen oder sonstige Alkoholika im Einkaufswagen oder auf dem Band liegen hat. Ich frage mich dann, ob und wie lange er bzw. sie schon ein Alkoholproblem hat und ob er oder sie sich dessen bewusst ist. Außerdem halte ich bei solchen Leuten Ausschau nach den Anzeichen einer Alkoholsucht (sichtbare Äderchen im Gesicht, rote Nase, Zittern, und so weiter) selbst wenn sie nur eine Flasche Wein kaufen, die wahrscheinlich fürs Kochen gedacht ist. Wenn sie aber mehr kaufen, etwa eine ganze Kiste Wein oder zwei Flaschen Schnaps, denke ich, dass die gerade Ihren Vorrat für die nächsten Tage kaufen, während die anderen wahrscheinlich jeden Tag nur eine Flasche kaufen, damit es nicht so auffällt.


Ich vermute aber auch, dass viele Kioske und kleine Supermärkte von Alkoholsüchtigen leben und dies insgeheim unterstützen, besonders mit den kleinen Schnäpsen - mal ehrlich, die trinkt doch keiner, weil es schmeckt, sondern nur, um betrunken zu werden. Was meiner Meinung nach auch bei 80 Prozent der Spirituosen der Fall ist. Ich beichte also meinen Wunsch, jeglicher Alkohol wäre ab sofort verboten - oder noch besser, könnte gar nicht mehr hergestellt werden, obwohl ich rational weiß, dass die meisten Menschen vernünftig mit Alkohol umgehen können. Kleiner Nachteil: Es gäbe weniger Beichthausgeschichten von versoffenen Idioten und betrunken Mädchen, die etwas bereuen.

Beichthaus.com Beichte #00034789 vom 06.01.2015 um 10:51:19 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Mandelentzündung für meinen Vater

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Rache Engherzigkeit Zorn Familie Gesundheit Berlin

Ich (w) muss beichten, dass ich meinen Vater mit einer Mandelentzündung angesteckt habe. Ich bin im dritten Lehrjahr und verdiene leider noch zu wenig für eine WG oder Wohnung. Mein Vater ist ein Horst der obersten Stufe, seit meinem dreizehnten Lebensjahr mobbt und beleidigt er mich - ich gehe, seit ich 15 bin, zum Psychologen und leide jetzt eigentlich nur noch schlimmer unter ihm, weil er denkt, dass ich an allem schuld bin. Mehr sage ich nicht dazu, wenn ich jetzt alles aufschreibe, was er mir angetan hat, wird das zu viel. Jetzt hatte ich seit ein paar Tagen allerdings schon einen kratzigen Hals und langsam aber sicher kamen dann auch Schluckbeschwerden hinzu. Ich sah in meinen Rachen und erblickte zwei geschwollene und eitrige Mandeln.


Also war ich beim Arzt und er verschrieb mir ein Antibiotikum. Ich habe mich bisher noch nie gerächt, weil ich finde, dass sich das nicht gehört, und glaube, dass er sein Fett schon noch wegbekommen wird - doch dieses Mal haben meine Gelüste gewonnen. Ich habe daheim extra lange Wattestäbchen. Sie sind eigentlich dazu gedacht, meinen Lidschatten zu verblenden, doch nun wurden sie zweckentfremdet. Ich pulte mit großer Anstrengung an meinen Mandeln herum und schmierte das Zeug dann auf alles, das nur mein Vater berührt. Seine Teekanne, Geldbeutel, Autoschlüssel, sogar an seine Zahnbürste. Nach einigen Tagen zeigte sich das Ergebnis und jetzt hat er auch eine Mandelentzündung - ich bin schon längst wieder auf den Beinen und er jammert vor Schmerzen. Ich weiß, das war blöd von mir, er ist zu Schaden gekommen und es tut mir leid. Ich werde es nie wieder machen und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034773 vom 05.01.2015 um 15:11:25 Uhr in 10435 Berlin (Danziger Straße) (11 Kommentare).

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