Ich war eine Rassistin

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Vorurteile Zorn Aggression Gewalt Last Night Stuttgart

Ich (w/32) war bis vor einigen Jahren eine furchtbare Rassistin. Ich habe bei jeder Gelegenheit gegen Migranten gepöbelt, aber das nur im privaten Umfeld. Das ging alles bis zu einem bestimmten Schlüsselereignis. Es war ein Samstagabend, als ich mit meinem Freund in einer Diskothek ein wenig feiern war. Ich wurde dort von einem Mann aufdringlich angegraben, daraufhin kam es zwischen meinem Freund und drei Männern zu einer heftigen Auseinandersetzung. Die Türsteher verhinderten bis dahin Schlimmeres. Als ich mit meinem Freund den Club verließ, merkten wir nach einigen Metern, dass die drei Männer uns verfolgten. Die sind direkt auf meinen Freund los und haben ihn ins Gesicht geschlagen. Ich habe fürchterlich geheult und herumgeschrien.


Daraufhin eilten zwei Männer mit augenscheinlichem Migrationshintergrund herbei, und gingen beherzt dazwischen. Sie schützten meinen Freund und mich vor den Angreifern und begleiteten uns sogar zur nächsten Bushaltestelle. Ich habe mich danach so furchtbar geschämt, dass ich immer so über diese Gruppe von Menschen hergezog. Ich kann meinen Hass heute auch ohne dieses Ereignis überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037096 vom 23.11.2015 um 21:40:52 Uhr in Stuttgart (Theodort-Heuss-Straße) (21 Kommentare).

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Es gibt zwei Sachen, die nach Fisch riechen

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Engherzigkeit

Ich (m/30) bin promiskuitiv. Ist ja nichts Schlimmes, ich spiele mit offenen Karten und auch wenn ich dadurch schon so manche Frau verpasst habe - selbstverständlich will nicht jede Frau nur ihren Spaß - ist es doch etwas, was ich nicht missen will. Natürlich gibt es auch Einschränkungen, ich bespringe nicht alles was willig ist, ich benutze keine Tricks und Frauen, die nicht meinem Geschmack entsprechen, nehme ich auch nicht. Theoretisch ist das schon eine Beichte wert, da Promiskuität ja gegen die Moralvorstellungen vieler Leute ist. Ich persönlich sehe viele von denen als Heuchler und Neider an, wenn auch nicht alle.


Die eigentliche Beichte ist aber eine andere. Wenn ich eine Frau kennenlerne, achte ich sehr auf Hygiene. Riecht sie nach Schweiß, ist das Thema durch. Wirkt sie irgendwie schmutzig, schlampig (im Sinne von Hygiene wohlgemerkt) oder ungepflegt - Thema durch. Ich gebe mir dann einfach so wenig Mühe, dass sie das Interesse verliert. Vor ein paar Wochen habe ich eine Frau kennengelernt. Sie ist 26, schlank, arbeitet als Kosmetikerin und war nicht abgeneigt, nach ein paar Treffen eine lockere Geschichte einzugehen. Bei dem Treffen, als es dann zur Sache gehen sollte, habe ich dann aber abrupt abgebrochen. Als sie in Unterwäsche vor mir stand und wir uns geküsst haben, bin ich auf die Knie gegangen, um ihren Slip zu entfernen und sie zu verwöhnen.


Zumindest war das der Plan. Mir kam ein Geruch von ungepflegtem und ungewaschenem Schritt entgegen, ich hätte mich fast übergeben. Es gibt zwei Dinge auf der Welt, die nach Fisch riechen, einer davon ist Fisch. Ich habe meine Sachen angezogen und ihr ungläubiger Blick, mit der Frage, was denn los sei, waren dann zu viel. Ich habe ihr gesagt, ich sei kein Sauberkeitsfanatiker, aber das wäre zu viel. Sie wurde knallrot und brachte keinen Ton mehr raus. Sie hat sich zwar noch entschuldigt, aber das ist für mich ein NoGo. Ist das so schwer, sich frisch zu machen, wenn man zu 100 Prozent weiß was passiert? Es muss ja nicht nach Rosen duften, aber zumindest einmal waschen ist doch wohl drin. Ich beichte also, dass ich einer Frau massiv vor den Kopf gestoßen habe, indem ich vielleicht etwas zu ehrlich war. Aber war das wirklich so falsch?

Beichthaus.com Beichte #00037092 vom 23.11.2015 um 14:01:46 Uhr (22 Kommentare).

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Gedankenmanipulation bei Frauen

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Fetisch Selbstsucht Begehrlichkeit

Ich (m) beichte, dass ich einen ziemlichen Wunsch habe. Ich wünsche mir jeden Tag eine Art Hypnose oder Gedankenkontrolle zu besitzen, damit ich Frauen in meiner Umgebung scharf auf mich machen kann. Sei es auf der Arbeit, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Schwimmbad. Ich habe schon beinahe eine Sehnsucht nach diesen Fähigkeiten. Jeden Tag überlege ich mir Möglichkeiten, wie ich diese Fähigkeiten bekomme und fantasiere dann auch in Tagträumen, wie es wohl wäre, jetzt die heißen Kolleginnen zu hypnotisieren und mir willig zu machen. Sie zu meinen Sklavinnen zu machen. Ich weiß, es ist pervers und schon fast krankhaft. Immerhin will ich diese Fähigkeiten nur zu dem Zweck, die Frauen zu meinen Bedürfnissen zu nutzen.


Natürlich könnte man damit so einige andere Sachen auf der Welt machen und Gutes tun, aber das würde erst passieren, wenn ich die Fähigkeiten so oft genutzt habe, dass ich andere Verwendungszwecke dafür brauche. Ich weiß, solange es nur eine Fantasie ist, schadet es ja keinem, aber ich wünsche mir so sehr, dass es wahr ist. Damit würde ich viele Frauen zum Fremdgehen zwingen und ihre Würde verletzen, aber das wäre mir so egal. Ich bereue es irgendwo, aber dann auch wieder nicht. Ich bitte um Vergebung für dieses Begehren!

Beichthaus.com Beichte #00037091 vom 23.11.2015 um 12:23:55 Uhr (24 Kommentare).

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Die schlimmste Nacht meines Lebens

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Verzweiflung Missbrauch Diebstahl Trunksucht

Neulich war ich (w) mit Freunden feiern. Ich hatte sehr viel getrunken. Als die Party vorüber war, ging ich mit einem mir bis dato unbekannten Typen nach Hause. Der Alkohol hat mich alle Vorsicht vergessen lassen. Wie konnte ich nur so dumm sein? Bei ihm angekommen, gab er mir noch etwas zu trinken. Danach konnte ich mich nicht mehr richtig bewegen und war geistig sowie körperlich kaum noch anwesend. Ich weiß nicht, was er mir verabreicht hat, aber ich war total ausgenockt und ließ mir alles gefallen, was er danach mit mir anstellte. Ich weiß nicht, wie lange das so ging, aber irgendwann ließ die Droge nach und ich weinte und war total fertig. Er versuchte, einfach weiterzumachen, aber ich wehrte mich und schließlich ließ er von mir ab. Kurz danach schlief er ein. Eine Weile saß ich wie versteinert da, aber schließlich suchte ich mein Zeug zusammen.


Doch anstatt einfach abzuhauen, beklaute ich ihn. Ich weiß nicht mal mehr, wie mir überhaupt so eine bescheuerte Idee kam. Ich habe noch nie zuvor jemanden bestohlen! Ich nahm Geld, ein Ladekabel und ein T-Shirt an mich, weil mein Oberteil von verschüttetem Alkohol klitschnass war. Dann ging ich nach Hause. Nun habe ich furchtbare Angst, dass der Typ mich findet und noch schlimmere Dinge mit mir anstellt. Ich bereue das alles so sehr und habe seitdem nicht mehr meine Wohnung verlassen, aus Angst, ihn irgendwo zu sehen. Anvertraut habe ich mich nur einer Freundin, ich schäme mich einfach so sehr. Morgen ist Montag, also muss ich notgedrungen rausgehen. Was soll ich nur tun? Ich lebe in einer Kleinstadt, also ist die Gefahr, ihm irgendwo, irgendwann über den Weg zu laufen, groß. Ich bereue das alles so sehr!

Beichthaus.com Beichte #00037088 vom 22.11.2015 um 15:45:31 Uhr (29 Kommentare).

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Ich bin das brave Mädchen von nebenan!

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Lügen Falschheit Feigheit Polizei

Ich bin eigentlich eines dieser braven Mädchen, die man so gerne als Nachbarskind, Nichte oder auch Kind hätte. Es kommt, dass ich jetzt 18 geworden bin - kein Schluck Alkohol ging über meine Lippen, von Nikotin will ich auch nichts wissen. Mein Studienfach steht bereits fest, im Anschluss geht es in den Betrieb meines Onkels, der mich darauf bereits seit Kindesbeinen vorbereitet. Meine Eltern haben sich vor Jahren aus dem Unternehmen verabschiedet und führen ein glückliches Leben mit mir und meinen beiden Brüdern. Das alles hört sich an, wie in einem kitschigen Film, ist aber tatsächlich so. Jetzt habe ich vor knapp einem Jahr gespürt, wie ich mich nach einem Freund sehne und auch wie gerne ich Sex hätte. Meine Unschuld habe ich bereits als kleines Mädchen verloren, das hatte aber medizinische Gründe.


Da ich nur rein durchschnittlich aussehe, war es mir bis vor Kurzem verwehrt geblieben, einen Interessenten für mich zu finden. Dann kam aber der Zufall zu Hilfe. Mir ist vor sechs Monaten ein junger Mann, er ist Albaner, an der Ampel aufgefahren. Weil er unter Drogen stand, hat man ihm auch den Führerschein genommen. Wir sind anfangs nur wegen dieser Geschichte telefonisch in Kontakt gestanden. Dann trafen wir uns bei der Polizei wegen meiner Zeugenaussage. Das Treffen anschließend war aus reinen Gefühlsgründen. Ich packte die Gelegenheit beim Schopf und bin nach dem Kino mit ihm nach Hause. Er wohnt in einer WG, seine albanischen Mitbewohner waren unterwegs. Da haben wir es in seinem Zimmer getrieben wie die wilden Tiere. Er hat mit mir Sachen gemacht, die ich bisher noch nicht kannte und es war so schön. Ich bin seit dieser Nacht immer wieder bei ihm gewesen und es wurde immer traumhafter.


Mit ihm erlebe ich so viele Höhepunkte, dass ich mich bereits früh morgens auf den Abend freute. Ich hätte von mir selbst nicht im Geringsten gedacht, dass mir die sexuellen Dinge eine solche Freude bereiten. Bisher war ich eben an gelegentliche Selbstbefriedigung gebunden, aber das ist nichts gegen das, was ich mit ihm erleben durfte. Jetzt kommt aber das große Problem: Er ist nicht einfach nur ein kleines bisschen verwegen, er ist tatsächlich ein Krimineller und hat auch schon hinter Gittern gesessen. Mit der Zeit habe ich herausgefunden, dass er Reisende im Zug bestiehlt und gestohlene Dinge im Internet verscherbelt. Er dealt auch mit Drogen, Zigaretten und Amphetaminen.


Anfangs wollte ich mit ihm ausgehen, doch das habe ich gelassen, da es häufig zu Schlägereien kam. Oftmals hat er auch andere Personen angegriffen, die Gründe sind mir völlig schleierhaft. Deshalb habe ich es auf die rein körperliche Schiene beschränkt. Jetzt musste er aber ganz dringend aus der Stadt verschwinden und hat sich bei mir nicht mehr gemeldet. Die Polizei hat mich angerufen und mich nach ihm gefragt, wie sie auf meine Handynummer gekommen sind, wollte mir niemand sagen. Ich habe eine Vorladung in das Polizeipräsidium erhalten, weil man sich gerne mit mir unterhalten möchte.


Es ist nur so, dass ich keine Aussage machen möchte, aus der man heraushört, dass ich einfach nur aus sexuellen Gründen mit ihm zusammen war, wie würde das denn rüberkommen?! Meine Familie genießt einen wirklich ganz hervorragenden Ruf und das möchte ich auch nicht ändern. Deswegen habe ich vor, zu lügen und zu behaupten, dass ich ihn nur als flüchtige Bekanntschaft kenne. Da mir aber das Lügen sehr schwer fällt, habe ich bereits jetzt Gewissensbisse.

Beichthaus.com Beichte #00037087 vom 22.11.2015 um 12:24:35 Uhr (34 Kommentare).

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