Überfordert vom Leben

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Verzweiflung Selbstsucht Trägheit Neurosen

Ich (w/19) habe das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst. Ich habe fruchtbare Zukunftsängste, obwohl ich gerade mein Abitur gemacht habe. Dennoch bekomme ich meinen Arsch nicht hoch, um etwas zu tun. Ich sollte mich bewerben, stattdessen würde ich am liebsten den ganzen Tag schlafen. Auch in die Schule gehe ich nicht mehr, ich ziehe mich aus meinem sozialen Umfeld langsam zurück, weil ich Angst vor Ablehnung habe. Einschneidende familiäre Probleme machen mir das Leben noch zusätzlich schwer. Mein ganzes Leben dreht sich darum, was andere von mir denken - ich habe keine eigenen Werte mehr, ich habe mich irgendwie selbst verloren. Ich bin nicht mehr in der Lage, echte Freude zu empfinden, meist tue ich nur erfreut, weil es von mir erwartet wird. War ich früher nie der exzessive Partygänger, so flüchte ich mich seit einigen Monaten in den Alkohol. Wenn ich betrunken bin, kann ich mich endlich öffnen, schockiere dann aber durch meine Depression die Leute, denen ich davon ehrlich erzähle. Meistens sage ich einfach, dass das nicht meine echten Gefühle waren, und dass alles nur vom Alkohol käme. In Wirklichkeit sage ich jedoch immer, was mich wirklich beschäftigt und was ich wirklich denke.


Ich halte eine Fassade aufrecht, die mich selbst zugrunde richtet und mich unter sich begräbt. Da ich selbst weiß, dass irgendetwas nicht stimmt, habe ich mich meinem Freund anvertraut, der zwar so tat, als würde er mich verstehen, aber eigentlich nichts nachvollziehen kann. Muss auch echt schwierig mit mir sein, das weiß ich selbst. Da wir noch nicht lange zusammen sind und auch eine sehr unterschiedliche Denkweise haben, habe ich Angst, dass er mich wegen meiner Krankheit verlassen könnte. Denn durch meine Antriebslosigkeit habe ich das Gefühl, ihn auszubremsen, und bin ihm gegenüber oft nicht fair. Eigentlich hätte er etwas Besseres verdient, dennoch bin ich nicht bereit, ihn gehen zu lassen. Ich beichte, dass ich meinen Freund belaste und ihn damit auch irgendwie sehr verletze, da er ja will, dass es mir gut geht. Hoffentlich habe ich bald den Mut, einen Psychiater aufzusuchen, denn sonst geht letztendlich alles, was mir wichtig war, kaputt. Und das Schlimmste: Dann werde ich selbst schuld sein!

Beichthaus.com Beichte #00032972 vom 31.03.2014 um 15:31:23 Uhr (12 Kommentare).

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Dreier der besonderen Art

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Fetisch Selbstsucht Begehrlichkeit

Ich (m/29) wünsche mir seit längerer Zeit einen Dreier oder fantasiere zumindest davon. Hierbei sei allerdings erwähnt, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Dreier handeln soll. Ich liebe meine Freundin über alles und will gar nicht mit einer anderen Frau schlafen. Aber es würde mich einfach reizen, wenn beim Sex mit ihr eine zweite Frau anwesend wäre, die uns beim Liebesspiel beobachtet und sich nackt vor mir räkelt, in der Hoffnung, auch gleich dranzukommen. Dabei würden wir sie zwar nicht direkt ignorieren, beidseitiges Anfassen wäre aber schon das Maximum. Sie dürfte sich dann gerne in der Zeit selbst befriedigen, mehr aber nicht. Es läuft also im Grunde darauf hinaus, dass ich es meiner Freundin besorge, während eine andere Frau mich will, ihren Wunsch aber nicht erfüllt bekommt. Einerseits führe ich diese Fantasie darauf zurück, dass mein Ego dadurch befriedigt wird, von jemand anderem als meiner Freundin begehrt zu werden, andererseits sehe ich darin den ultimativen Treuebeweis, auch wenn es komisch klingt. Meine Freundin soll sehen, dass ich selbst im Moment größter Verlockung nur Augen für sie habe. Zudem soll es ihr dadurch auch einen gewissen Kick geben, wenn ihr klar wird: "Hey, er könnte diese Frau dort auch haben, aber er will nur mich!"


In Bezug auf meine Freundin und mich kann ich darin auch keine böse Absicht erkennen, aber ich beichte hiermit, dass ich die sexuelle Frustration und zum Teil auch Erniedrigung einer dritten Person in Kauf nehmen würde, um mir und der Frau, die ich liebe, ein befriedigendes Sex-Abenteuer zu ermöglichen. Was es noch ein wenig boshafter macht, ist die Tatsache, dass ich es am liebsten mit einer Arbeitskollegin und guten Bekannten meiner Freundin tun würde. Obwohl ich eigentlich nichts gegen sie als Mensch habe, würde es mich einfach extrem aufgeilen, sie auf diese Art zu missbrauchen.

Beichthaus.com Beichte #00032967 vom 31.03.2014 um 02:48:25 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Ungeborene mit Trisomie 21

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Verzweiflung Gesundheit Schwangerschaft Altenburg

Als ich zum zweiten Mal schwanger wurde, war ich überglücklich. Mein 3-jähriger Sohn ist mein Ein und Alles, und dass mein Mann und ich weiteren Nachwuchs erwarteten, war die schönste Nachricht überhaupt! Wir schwebten eine ganze Weile im siebten Himmel, bis nach einer routinemäßigen Untersuchung bei meinem Gynäkologen die schlimme Nachricht kam, dass unser Kind behindert sein könnte. Der Verdacht auf Trisomie 21 hat sich nun unwiderruflich bestätigt, ich bin bereits in der 25. Schwangerschaftswoche und werde in einigen Wochen unsere Tochter per Kaiserschnitt entbinden. Für uns war allerdings immer klar, dass wir nie ein behindertes Kind, das wohl ein Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen ist, wollen und damit kaum zurecht kommen könnten. Mein Mann und ich haben uns sofort nach der Diagnose mit gutem Gewissen entschlossen, das Kind nach der Geburt zur Adoption freizugeben, für eine legale Abtreibung war es leider schon zu spät. Einige Menschen in unserem Umfeld verstehen uns, viele aber auch nicht. Und je mehr ich mich mit dem Thema Behinderung und Downsyndrom beschäftigte, umso mehr Angst und Panik bekomme ich, anstatt dass ich Mut schöpfe, dieses Kind doch noch großzuziehen. Das Schlimme ist, dass mein Mann und ich seit der Diagnose keinerlei Liebe oder Wärme mehr für das Baby empfinden können, wir warten einfach nur noch auf die Geburt, bis quasi alles vorbei ist und wir diese "Last" endlich los sind. Ich weiß, meine Worte hören sich aus dem Mund einer werdenden Mutter unendlich herzlos und kalt an, aber im Grunde bin ich auch traurig und verzweifelt. Aber egal, wie ich es drehe oder wende: Ich lehne mein eigenes Kind so sehr ab, dass es für das Baby wirklich besser sein wird, anderswo in einer liebevolleren und besseren Umgebung aufwachsen zu können. Es tut mir von Herzen leid, dass ich diese schwere Entscheidung getroffen habe und nicht fähig bin, mein ungeborenes Kind zu lieben.

Beichthaus.com Beichte #00032957 vom 29.03.2014 um 23:31:34 Uhr in Altenburg (47 Kommentare).

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Kinder ohne Schwangerschaft

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Lügen Falschheit Ekel Schwangerschaft

Für meinen Mann (32) und mich (29) scheint das Glück perfekt. Wir führen seit zwei Jahren eine glückliche Ehe, haben keine finanziellen Sorgen und haben eine schöne, relativ große Wohnung. Alles, was noch fehlt, ist ein Kind. Schon seit Jahren steht für uns fest, dass wir gemeinsame Kinder wollen. Vor einiger Zeit sollte es dann so sein - er sprach mich erneut auf das Thema Baby an und wir beschlossen, dass ich die Pille absetze. Und ab hier beginnt die Beichte: Ich wusste sofort nach dem Geschlechtsakt, dass ich schwanger bin, ich behielt es jedoch erst einmal für mich. Ein paar Wochen später machte ich dann den Test, welcher natürlich positiv war. Auch davon erzählte ich meinem Mann nichts. Er fragte zwar, aber ich sagte ich wäre nicht schwanger. Ich war glücklich schwanger zu sein, aber nach ein paar Tagen des Nachdenkens kam ich zu einem Entschluss. Mein Mann musste auf eine Geschäftsreise und das war für mich der Zeitpunkt, um heimlich einen Schwangerschaftsabbruch durchführen zu lassen. Ich bereue es nicht. Ich war glücklich schwanger zu sein, bin aber ebenso glücklich, es nicht mehr zu sein.


Nach seiner Geschäftsreise kam es wieder zum Akt und diesmal holte ich mir, wieder heimlich, die Pille danach. Ich habe daraufhin wieder angefangen die Pille zu nehmen, versteckt an einem Ort außerhalb unseres Zuhauses. Mein Mann bekam langsam Zweifel an seiner Fruchtbarkeit, ließ sich testen und bekam als Ergebnis, dass er sehr fruchtbar ist. Ich ließ mich ihm zuliebe auch testen und bekam ebenfalls ein gutes Ergebnis. Vor Kurzem habe ich dann von der Pille auf die Spirale gewechselt, weil mir das Risiko zu groß war, dass er meine Lüge mitbekommt. Warum ich Kinder haben will, aber nicht schwanger sein möchte, fragt ihr euch? Weil ich den Gedanken an die Geburt unerträglich finde. Und damit meine ich nicht die Schmerzen, sondern den Ekel und den Kotzreiz, der mich überkommt, wenn ich daran denke ein Kind durch die Vagina zu pressen. Diese Vorstellung finde ich so etwas von ekelerregend, dass ich meinen Mann belüge, denn er hätte für die Wahrheit kein Verständnis. Wir denken jetzt über Adoption nach und ich weiß, dass ich ein adoptiertes Kind genauso lieben werde wie ein leibliches. Nur eben ohne die Ekelgedanken.

Beichthaus.com Beichte #00032952 vom 29.03.2014 um 14:46:07 Uhr (46 Kommentare).

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Deutschland sucht das Superarschloch

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Zorn Verzweiflung Aggression Familie Schwangerschaft

Ich beichte, dass ich, obwohl ich von meinem Mann gewollt im neunten Monat schwanger bin und wir erst vor ein paar Monaten geheiratet haben, mit dem Gedanken spiele, ihn zu verlassen. Obwohl wir beide ein zweites Kind wollten, behandelt mein Mann mich, seitdem ich schwanger bin, wie einen Menschen zweiter Klasse, der ihm völlig egal ist. Es hat damit angefangen, dass er mich ignoriert hat. Keine Küsse mehr, keine Zärtlichkeiten, keine freundlichen Gesten oder Äußerungen, nicht mal angelächelt hat er mich. Wenn er mit mir gesprochen hat, dann hat er sich nur über mich beschwert. Am Anfang habe ich viel geweint deswegen, einfach weil ich mich vernachlässigt und ungeliebt gefühlt habe. Im Laufe der Schwangerschaft wurde es immer schlimmer, er ist immer schlecht gelaunt und gereizt und lässt das an mir und sogar an unserem 2-jährigen Sohn aus. Ich freue mich so auf unser zweites Kind, aber er interessiert sich null für die Schwangerschaft, hat meinen Bauch bisher vielleicht zwei Mal berührt, hat mich nie gefragt, wie es mir geht, und meckert rum, warum er denn jetzt zwei Mal mit in den Geburtsvorbereitungskurs "muss". Ich habe in letzter Zeit das Gefühl, mein Mann macht heimlich bei einem Wettbewerb namens "Deutschland sucht das Superarschloch" mit.


Was er sich zum Teil leistet, ist unglaublich. Ich habe ihn schon mehrmals darauf angesprochen, aber er ignoriert das und äußert sich nicht dazu. Ich habe langsam genug davon, mich ungeliebt und wertlos zu fühlen und jeden Tag von seiner schlechten Laune runtergezogen zu werden. Es macht mir Angst, dass ich keine positiven Gefühle mehr ihm gegenüber habe und dass ich mich sogar damit abgefunden habe, keine Zärtlichkeit und Freundlichkeit mehr von ihm zu erfahren. Ich kann nicht mit jemandem zusammenleben, der wie eine tickende Zeitbombe ist - ständig gereizt und bereit zu explodieren. Unser Sohn ist im Kindergarten schon verhaltensauffällig geworden wegen seiner Aggressivität. Er kopiert das Verhalten seines Vaters. Ich beichte, dass ich eventuell vorhabe, meinen beiden Kindern den Vater zu nehmen, weil ich es nicht mehr ertrage, mit diesem kaltherzigen Menschen zusammenzuleben und ich auch keinen Sinn mehr darin sehe.

Beichthaus.com Beichte #00032942 vom 28.03.2014 um 11:36:36 Uhr (26 Kommentare).

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