Der Teufel in Kindergestalt

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Hass Zorn Aggression Verzweiflung Kinder

Der Teufel in Kindergestalt
Ich (m/38) hasse den Sohn meiner Lebensgefährtin (31). Der Fratz ist jetzt fünf Jahre alt, extrem hyperaktiv, verzogen, bösartig, und ja, er hat jetzt schon deutlich erkennbare, sozial gestörte und perverse Ansätze. Und bevor jetzt das Gutmenschengeheul losgeht: Ich hatte schon viele feste Freundinnen mit Kindern, auch in meinem Freundeskreis gibt es Unmengen an Kindern. Ich liebe Kinder und Kinder mögen mich auch, weil ich nicht mit ihnen umgehe, als wären sie kleine Idioten, sondern, natürlich verbal angemessen, genauso mit ihnen spreche, wie mit Erwachsenen, also was Tonfall und Stimmlage angeht.

Viele der Kinder haben zum Teil schon Schlimmes erlebt, Scheidungen, schlagende Väter, drogenabhängige Eltern, Säufer. Aber mit allen kann man umgehen, wenn man weiß, wie. Ich habe eine pflegerische Ausbildung und kann daher sehr gut mit Kindern umgehen, doch dieser kleine Bengel ist kein normales Kind, es ist der Teufel in einem Kinderkörper. Außerdem kommt er leider nach seinem Erzeuger und ist daher auch noch abgrundtief hässlich. Kreuzt den kleinen Lukas aus der Supernanny mit Nelson von den Simpsons, stopft da noch eine Horde Gremlins rein, steckt es in einen Mixer und multipliziert es mit 100. Ungefähre Vorstellung? Nein, denn selbst das Ergebnis daraus wäre noch niedlich gegen das hier gemeinte Kind. Beispiele gefällig?

Er wirft mit Spielsachen nach seiner Mutter und mir. Aber nicht mit Wattebällchen. Sondern mit Metallautos und Holzklötzen. Und nicht sanft. Normale Reaktion? Man sperrt die Spielsachen, die als Wurfgeschosse benutzt werden, einige Tage weg und redet dann mit dem Kind. Wenn man das bei ihm macht, rennt er absichtlich so lange mit dem Kopf gegen die Türe des Schrankes oder Zimmers, bit man ihn wegzerren muss, sonst macht er es, bis er blutüberströmt umfällt. Als er einmal fünf Minuten wegen eines Notfalls alleine war, ist genau das passiert. Den Notarzt hat er dann gebissen. Ich habe außerdem einen Kater, superlieb und gut erzogen, brav und freundlich. Das Kind nahm ihn hoch und hat dem Kater lachend so fest in den Bauch gebissen, dass wir ihn danach beim Tierarzt nähen lassen durften. Mein Kleiner hat sich nicht mal gewehrt, auch nicht aus Reflex, nur geschrien. Seitdem vertraut der arme Charlie keinen Kindern mehr. Nebenbei, er hat die dreckigste, ekelhafteste Lache, die ich je bei einem Kind gehört habe. Und er lacht auch noch dreimal so schnell wie normal und es klingt grässlich verzerrt. Und er lacht so gut wie immer. Aber nicht fröhlich.

Das Kind zieht sich auch bei jeder Gelegenheit aus. Komplett. Und nicht nur mir ist dabei schon aufgefallen, dass er eine Dauererektion hat. Ja, in dem Alter sind Kinder in einer Forschungsphase, aber gegen die Aktionen, die er bringt, ist selbst Shin-Chan, falls den wer kennt, harmlos. Er reibt sich bei Frauen an den Beinen und lacht dabei sein ekliges Lachen. Außerdem hat er wohl gemerkt, dass sich mit Ständer weit pinkeln lässt. Sein bevorzugtes Opfer bin natürlich ich. Aber auch andere. Außerdem lasse ich ihn inzwischen nicht mehr weiter als zwei Meter ran. Auf mein "Ab!" reagiert er allerdings. Noch. Auch hat er meine Seite des Bettes mal von unterm Kopfkissen bis zum Fußende vollgeschissen und vollgepisst. Ich habe es nicht mehr ganz rechtzeitig bemerkt und mich reingesetzt. Außerdem hat er mir nachts schon ins Gesicht geschlagen. Mit ordentlichem Bums für sein Alter, ich hatte ein blaues Auge. Seitdem ist nachts die Tür zum Schlafzimmer abgesperrt. Dann scheißt er aber vor die Tür.

Einmal hatten wir einen gemeinsamen Freund zu Gast. Wir saßen so im Wohnzimmer, als ich hinter ihm etwas aufblitzen sah, und man nur noch ein *PLONK* hörte. Der Mistfratz hatte sich in der Küche eine Bratpfanne besorgt und sie unserem Freund von hinten auf den Kopf geschlagen, nachdem er sich in der Deckung des Sessels an ihn heranschlich. Auch er musste mit vier Stichen genäht werden und betritt seitdem diese Wohnung nicht mehr. Das Jugendamt ist informiert und völlig ratlos. Der dortigen Familienhelferin hat er das Zimmer genauso demoliert wie einer Ergotherapeutin, welche er auch noch mit einer Kinderschere verletzt hat. Einen Kinderpsychologen hat er blutig gebissen. Körperlich ist er völlig gesund, alles, was es gibt, ist getestet. Für Medikamente ist er zu jung. Allgemein liebt er jede Form von Gewalt. Stärkere Kinder, die ihn schlagen, grinst er an wie der Teufel persönlich und rächt sich auf hinterhältige Art an ihnen, mit Stöcken oder Steinen - von hinten bevorzugt. Schmerz scheint ihn nur anzuspornen, und wenn er weint, dann nur vor Wut. Fröhlichkeit, Trauer, Angst – so etwas scheint er nicht zu kennen. Er spricht nicht, er schreit nur. Essen wird regelrecht zermatscht, zerfetzt und im Umkreis von 10 Meter Fremden ins Gesicht gespuckt. Tiere sind nur zum Schlagen oder Treten da. Er tut nur freundlich, bis er sie zu fassen kriegt. Einem unbestätigten Verdacht nach hat er das Kaninchen seines Kindergartens erwürgt. Aus welchem er übrigens geflogen ist, denn er hat alle anderen Kinder ebenso misshandelt und versucht, eine der Erzieherinnen mit einer Schere zu erstechen, sich dauernd ausgezogen und einmal auf den Gruppentisch geschissen.

Er zündet alles an, was er in die Hände bekommt. Inzwischen bekommt er aber nichts mehr. Die Wohnung meiner Freundin sieht seltsam aus, denn alles, was sie hat, ist entweder festgeschraubt oder in einer Höhe von über 1,5 Metern angebracht. Darunter sind die Wände bis aufs Mauerwerk aufgerissen. Oh, er hat Unmengen an altersgerechten Spielsachen, aber er benutzt sie nur, um anderen wehzutun. Alleine kann er ungefähr zwei Minuten lang ruhig spielen. Freunde hat er keine, denn die versuchte er wohl auch alle zu beißen oder sonst etwas. All das tut er auch seiner Mutter an. Sie gestand mir unter Tränen, dass sie ihn liebt, aber sie kann ihn auch nicht mehr sehen. Jetzt ist anberaumt, dass er für sechs Wochen in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie kommt. Ohne Kontakt zu seiner Mutter, seinem leiblichen Vater oder gar mir. Viel Hoffnung habe ich nicht, ich lese schon die Schlagzeile: Kinderklinikum abgebrannt, 120 Tote, nacktes, lachendes Kind in Trümmern gefunden, es biss Feuerwehrleute und Rettungskräfte!

Das Kind ist einfach ein kleines, völlig gestörtes Monster und wird wahrscheinlich den Großteil seines Lebens in der Irrenanstalt zubringen, wenn es in seinem Kopf nicht bald klick macht. Oder er ist wirklich krank, was ich ehrlich gesagt vermute, aber das macht ihn mir auch nicht sympathischer. Und ehrlich, eine Frau, die ich nicht so extrem lieben würde, hätte ich schon früher verlassen. Aber so halte ich da Ganze, sich steigernd, seit 19 Monaten aus.

Beichthaus.com Beichte #00035797 vom 26.05.2015 um 22:46:31 Uhr (114 Kommentare).

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Undankbare Freunde

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Zorn Ungerechtigkeit Maßlosigkeit Egestorf

Meine Freunde sind alle undankbare, geizige und unzuverlässige Egoisten. Es regt mich unglaublich auf, dass die meisten von ihnen sich nie für irgendetwas bedanken oder Eigeninitiative zeigen, selbst mal etwas für andere zu tun, als immer nur zu nehmen. Ein gutes Beispiel ist es, wenn ich bei mir zu Hause Partys mache oder einfach so zum Videospielen einlade. Meine Kumpels kommen immer zu spät und entschuldigen sich für selbiges tendenziell nur zu 10 Prozent. Mittlerweile scheint es für sie selbstverständlich zu sein, zu erwarten, dass Bier und Co. bei mir frei zur Verfügung stehen. Würde mich an sich nicht stören, wenn sie nicht selbst immer darauf beharren würden, dass man Alkohol und anderes mitbringen muss, wenn sie selbst mal etwas bei sich veranstalten. Diese Art des alles für selbstverständlich nehmen, zeigt sich besonders, wenn ich auf dem größten sozialen Netzwerk zu Treffen bei mir zu Hause einlade. Von den 10-15 Eingeladenen bedankt sich eigentlich nie jemand, was ich echt einfach dreist finde. Abgesehen von dem Zusage-Button habe ich gar keine Reputation erhalten.


An meinem letzten Geburtstag haben einige abgesagt, als der Grill schon an war, und ich extra das entsprechende Fleisch für eine der Personen eingekauft hatte. Das musste ich dann selbst essen, weil kein Anderer sein bescheuertes Bauchfleisch mochte. Den Typen hab ich dann selbstverständlich nicht mehr eingeladen. Ich verstehe wirklich nicht, wie man so ignorant sein kann. Ich will die negativen Verhaltensweisen nicht annektieren, aber wie kann man diesen Trotteln eine Lektion erteilen?! Meine Beichte sind meine Rachegedanken, die immer stärker werden.

Beichthaus.com Beichte #00035793 vom 26.05.2015 um 14:11:06 Uhr in Egestorf (21 Kommentare).

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Pinkelstrafe in der Schule

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Ekel Unreinlichkeit Rache Dummheit Schule

Ich habe heute im Unterricht gestört und wurde deshalb suspendiert. Wir haben in der Schule so ein System, in das Schüler kommen, die den Unterricht stören bzw. Scheiße machen. Jedenfalls wird man dann zu einem bestimmten Raum geschickt, wo man die Aufgaben erledigen muss, die einem der Lehrer mitgegeben hat. Dort angekommen muss man noch einen Zettel darüber ausfüllen, was man falsch gemacht hat und was man besser machen möchte. So weit alles gut. Ich habe alles brav gemacht und musste zwei Stunden lang dort bleiben, in der ersten Stunde war noch ein Lehrer zur Aufsicht da - und etwa fünf andere Schüler aus anderen Klassen. Jedenfalls war, nachdem die erste Stunde geklingelt hat, der Raum komplett leer. Kein Lehrer und keine Schüler mehr. Und ich war etwa eine halbe Stunde vor Unterrichtsende mit den Aufgaben fertig.


Ich war natürlich wütend, dass ich suspendiert wurde, denn eigentlich kommen da nur die Sonderfälle hin. Irgendwann musste ich dann ganz schön aufs Klo, die sind aber nur in den Hofpausen offen. Also habe ich mir einen kleinen "Streich" überlegt. Ich habe einfach so in die Ecke des Raumes gepisst und die ganze Pisse ist unter den Tischen durchgelaufen. Eigentlich hatte zu dem Zeitpunkt meine stellvertretende Klassenleiterin Aufsicht, aber sie war nicht da. Danach haben noch zwei andere Lehrer in den Raum Aufsicht und jetzt habe ich Schiss, dass andere Lehrer das meiner Klassenleiterin petzen und ich Morgen richtig angeschnauzt werde. Ich mache mir die ganze Zeit Gedanken, was passiert, wenn ich darauf angesprochen werde, ob ich das war. Im Endeffekt frage ich mich selbst, was ich mir nur dabei gedacht habe. Ich hoffe, ich kriege Morgen keinen Stress und das ist alles wieder vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00035792 vom 26.05.2015 um 13:49:59 Uhr (13 Kommentare).

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Service im Kino

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Aggression Zorn Ekel Arbeit

Ich habe einen Nebenjob im Kino und manchmal hasse ich meine Gäste. Wir nehmen Bestellungen im Saal auf und bringen diese dann an den Platz. Oft habe ich mit dreisten Blagen, voll coolen Pubertierenden oder verwöhnten Erwachsenen zu tun, die meinen, mir sagen zu müssen, wie ich meine Arbeit zu tun habe. Einige Gäste sind einfach nur dumm wie Brot und unfreundlich, nehmen die Getränke und das Essen nicht ab, sagen nicht mal Hallo oder Danke. Gäste, die sich über Gedrängel und lange Wartezeiten der Bestellungen beschweren, obwohl sie sehen, dass das Kino ausverkauft ist. Die sich über ein verkalktes Glas beschweren, und mir sagen, dass ich das Getränk nicht einfach umkippen, sondern neues einschütten soll, was selbstverständlich ist und wo ich mir nur denke, was für schlechten Service die gewohnt sein müssen. Die über die Preise meckern, aber das größte Menü nehmen und dann mehr als die Hälfte liegen lassen. Kinder, die sich nicht benehmen können und durch das ganze Kino Popcorn werfen, ins Pissoir kacken oder in die Getränkebecher pinkeln, damit sie nicht aufs Klo gehen müssen, still und heimlich in die Ecke kotzen und nicht Bescheid sagen, damit wir das wegmachen können, um nur einige Geschichten zu nennen. Ich mag meinen Job, die meisten Gäste sind freundlich, aber ich würde diesem verwöhnten Kroppzeug vom Land, das nicht mal Dankbarkeit für den netten und überaus geduldigen Service zeigen kann, gerne mal Cola über die Köpfe gießen oder mein Tablett über die Ohren ziehen.

Beichthaus.com Beichte #00035785 vom 25.05.2015 um 11:51:41 Uhr (13 Kommentare).

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Wiederholte Klausuren an der Uni

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Rache Ungerechtigkeit Studentenleben

Ich (m/23) bin Student. Als Nebenjob helfe ich bei der Betreuung verschiedener Vorlesungen jüngerer Semester, korrigiere Übungsblätter und bin auch bei der Klausur am Semesterende währenddessen als Aufsicht und danach bei der Korrektur mit dabei. Letztes Semester gab es bei einer Klausur einen Multiple-Choice-Teil, bei dem es zwar Kästchen zum Ankreuzen auf dem Aufgabenblatt gab, die Studenten jedoch trotzdem die Lösungen handschriftlich auf dem Antwortbogen vermerken sollten, damit kein Zettelchaos entstehen könnte. Darauf wurde während der Klausur mehrmals deutlich hingewiesen, aber natürlich gab es beim Einsammeln am Ende wieder ein paar Kandidaten, die nur auf dem Aufgabenblatt Kreuzchen gesetzt hatten. Ich habe ihre Aufgabenblätter trotzdem in ihre Bögen reingelegt und mitgenommen und beides später zusammen getackert. Einer der Unaufmerksamen hielt mich jedoch noch fest und sagte sinngemäß: "Wenn das Blatt verloren geht, bist du dran." Ich fand das zwar unverschämt, habe zunächst mal nichts gesagt und mir nur seinen Namen auf dem Bogen gemerkt. Später bei der Korrektur der Klausur habe ich ihm jedoch extra weniger Punkte gegeben, sodass er durchfiel und die Klausur wiederholen musste.

Beichthaus.com Beichte #00035782 vom 24.05.2015 um 16:07:52 Uhr (23 Kommentare).

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